Mo 27.4.2015 : Parzellenübergabe in Riem (Bilder), mit erster Niederschlagsmessung vom Samstag in Daglfing (Ort): 5mm. Trotz Trockenheit die vielen Tage davor nach 4-5 cm noch Feuchtigkeit im Boden.

Das aufopferrungsvolle Team vom Gut Riem (nach 6 Tagen Parzellenübergabe kann man nicht mehr nur fleissig sagen ..) war um 16:00 noch bei Aufbau. Gut zu beobachten ist, dass das Beugen über den Schubkarren beim Verteilen der Bio-Jungpflanzen eine anstrengende Arbeit ist. 

Eigentlich wollte ich heute auch photographieren: nichts ... aber: der Regen vom Samstag war offensichtlich genug um die Reihen der angesäten Pflanzen zum Vorschein zu bringen.

Diesmal war ein sehr sportlich aussehender Traktor da, der uns KrautgärtnerInnen viel Arbeit abnimmt (neben dem kompetenten Fahrer des Gefährts).

Riem ist dieses Jahr wieder gewachsen, wir sind dreireihig, es gibt sogar eine Parzelle mit 240qm (das muss wohl eine Acker-WG sein?).

Ansonsten noch Eindrücke von der Parzellenvergabe und von den sich aufbauenen Wolkentürmen, die aber abends beim ÖBZ (Denning) und in Daglfing keinen Niederschlag brachten (im Raum Erding und Landshut gab es Unwetterwarnungen, sogleich kann man also anfangen sind um seine kleinen zerbrechlichen Jungpflänzchen zu sorgen und was Wind und Wetter mit ihnen machen).

Weitere Parzellenvergaben 2015: -->Link


Der Messbecher (einer der ..). Er wird wie immer unter der Saison immer wieder präsent sein und seine Messergebnisse werden ab und an wieder in eine Graphik wandern). Momentan steht er noch in Daglfing (Ort).


Wolkentürme bauten sich schon auf, aber auch bis in den späten Abend hinein blieb es trocken.


Das Team vom Gut Riem beim Aufbau des Bio-Jungpflanzenverkaufs.


Ein tapferes Mitgleid des Gutes Riem beim Verteilen der Jungpflanzen (Rücken!).




Die gesäten Reihen erscheinen!



SUT? (Sports Utility Traktor?)





Weitere Parzellenvergaben 2015: -->Link

Ich war heute Samstag dort einfach mal das ganze anzuschauen. Ist ne nette Sache durch zu gehen. Es sind auch mehrere Stände mit Pflanzenverkauf. Auch seltener Sorten. Gekauft habe ich in dieser Richtung nichts. 

VG Christine

Fr 24.4.2015 : da waren's nur noch zwei: Freitag wurden die Parzellen am fünften Standort des Gutes Riem an die KrautgärtnerInnen übergeben (Bilder).

Es war noch mal angenehm sonnig, nur ein wenig Wind (Steine auf den Prospekten als Beschwerung), aber langsam schon so, dass sich Bodenleben und Pflanzen über Wasser freuen würden ..

Als ich ankam, war das fleissige Team vom Gut Riem noch mit dem Aufbau des Verkaufs zusätzlicher Bio-Jungpflanzen beschäftigt, die dann auch noch teilweise gegossen wurden. Von A wie Aubergine bis Z wie Zuckerhut war alles da.

Berg am Laim ist laut Gut Riem der kleinste Krautgarten-Standort (weil er nicht wachsen kann, die Nachfrage wäre da, und man eher froh um jedes Jahr ist, in dem die gewachsene Krautgartenkultur in Berg am Laim (mit wenig Fluktuation) noch erhalten bleiben kann).

In Berg am Laim gibt es auch ein kleines Hügelchen, von dem aus man sehr gut beobachten kann, wie sich der Acker langsam bevölkert ..

Weitere Parzellenvergaben (2015): -->Link










A wie Aubergine .. bis


Z wie Zuckerhut (ein eher bitterer Salat, bzw Gemüse).


Kurze Info durch die Leiterin des Gutes Riem, dann beginnt das Ziehen der Parzellennummern (namentlicher Aufruf, dann zieht man)




Homo Gartifex Maximus Berg-am-Laimiensis nimmt das Land in Besitz ..



Weitere Parzellenvergaben (2015): -->Link

PS: Es wird auch langsam Zeit, dass es los geht, es wird langsam eng:


Do 23.4.2015 : mehr als die Hälfte der Standorte ist nun übergeben: heute war Daglfing dran (Bilder).

Heute war es deutlich kühler als gestern (das Gut Riem meinte, es habe wieder Nachtfrost gehabt). Am Nachmittag waren ein paar Regentropfen gefallen, aber bis jetzt kein weiterer Regen. Momentan steht ein Messbecher für Niederschlag in Daglfing, im Ort, später kommt er nach Riem (  -->Niederschlagsmessung ). Die Vorhersage und die Wolken versprechen nun bald Regen.

Diesmal war auch ein grosser Traktor des Gutes Riem kurz da: im Anhänger eine riesige Walzenkonstruktion, die ausgeklappt 6m Breite auf einmal bearbeiten kann.

In den Bildern: die Ausrüstung für die Vergabe des Gutes Riem; Verlosung der Parzellennummern; der Acker wie er sich langsam füllt, bis es wieder wie am Ameisenhaufen wimmelt. Das Anfangs- und Endbild der Vergabe sind ca. von derselben Position aus photographiert.

Weitere Ackerberichte in 2015: -->Link


















Weitere Ackerberichte in 2015: -->Link

Danke für die Blumen! Hier noch der Link zu den verschiedenen Parzellenvergaben: -->Link

Mi 22.4.2015 : der dritte Streich erfolgt sogleich: Parzellenvergabe in Perlach (Bilder). Perlach ist ein ziemlich grosser Standort (aber in diesem Jahr nicht mehr der grösste: das ist nun laut  -->Infoveranstaltung 2015 .. der Standort Gronsdorf). Um 16:30 war das Team vom Gut Riem schon mit dem Aufbau fertig und erste KrautgärtnerInnen kamen schon an.

Diesmal war der Acker begradigt, sodass vom Team von Gut Riem keine Schnüre in grösseren Abständen vorgespannt werden mussten.

Der Boden ist inzwischen schon ziemlich ausgetrocknet, der Regen, der in den nächsten Tagen kommen soll, ist sicher unangenehm für das Team vom Gut Riem zum Verteilen der Jungpflanzen (Schubkarren in feuchtem Boden ...) und auch für das Einpflanzen von Jungpflanzen, aber der Boden bräuchte es (wir haben schon Waldbrandgefahr).

Im Bild auch wieder eine Schubkarre mit Jungpflanzen und der Traktor mit Anhänger: bei so einem grossen Standort ist es eine Herausforderung für das Team vom Gut Riem, alles termingemäß vorzubereiten. Als die Verlosung begann, postierte sich wie immer ein freundlicher Mitarbeiter der Teams vom Gut Riem im Mittelgang um Fragen der KrautgärtnerInnen zu beantworten.

Zu sehen auch: die Verlosung der Parzellennummern und der sich bevölkernde Acker ..












Weitere Parzellenvergaben in 2015: -->Link

Forum: Allgemein

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WUPPERTAL INSTITUT NEWS 21.04.2015
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Inhalt:


Plastik vermeiden
NABU veröffentlicht Studie des Wuppertal Instituts

Systemische Betrachtung und Modellierung der Bioökonomie
Sachstandsbericht des Wuppertal Instituts

E-Mobility as a Sustainable System Innovation
Dissertation von Karoline Augenstein

Wachstum oder Nachhaltigkeit: Die Ökonomie am Scheideweg
Aufsatzsammlung von Gerhard Scherhorn erschienen

CO2: Abtrennung, Speicherung und Nutzung
Buch zur ganzheitlichen Bewertung im Bereich Wirtschaft und Industrie

Vom experimentellen Lernen zum transformativen Experimentieren
Beitrag in der zfwu

Auf dem Weg nach Paris: Baustellen und neue Horizonte
Eine Analyse der Klimakonferenz in Lima

Das Transformative Potenzial des Neuen Marktmechanismus
JIKO Policy Paper 01/2015

Abfallvermeidung in einer Verleih-Gesellschaft
Artikel im "International Journal of Waste Resources"

Growth in Transition
Neues Paper in der Reihe "Impulse zur Wachstumswende"

Wohlstands-Wandel-Wuppertal
Förderzusage des BMBF für TransZent-Projekt

Urbane Nahrungsmittelerzeugung für nachhaltige Stadtentwicklung
Wuppertal Institut begleitet "Mundraub"-Initiative

Die neue factory-Ausgabe: "Wir müssen reden"
Kooperation und Kommunikation zur Ressourcenschonung

Ökologie als soziale Frage. Wer ist vom Klimawandel betroffen?
Interview mit Uwe Schneidewind

Entwurf des NRW-Klimaschutzplans online
Kabinett billigte ersten Entwurf

Entschleunigung der Mobilität
Beitrag in der Reihe "Suffizienz als Politische Praxis"

Berliner Energietage 2015
Wuppertal Institut bitet Workshop "Suffizientes Bauen und Wohnen"

Energiewende in Unternehmen
1. Leverkusener Klimaschutzdialog

BaWü-Labs GO!
Reallabore für den nachhaltigen Wandel

Königsweg Energieeffizienz
Tagung der Evangelischen Akademie Loccum

Sustainable Insights
Werkstatt für verantwortungsvolles Wirtschaften in Wuppertal

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Plastik vermeiden
NABU veröffentlicht Studie des Wuppertal Instituts

Die Produktion von Kunststoffen ist eine Geschichte extremen
Wachstums: waren es global 1950 noch 1,7 Millionen, sind es 2012
weltweit 288 Millionen Tonnen (Mt). 57 Mt davon werden in der EU
erzeugt mit einem gleichzeitigen Abfallvolumen von 25 Mt. Einher
gehen hohe Verbräuche fossiler Rohstoffe mit entsprechenden
Umweltbelastungen und massiven Schäden, die durch Plastikmüll
verursacht werden. Das Wuppertal Institut hat im Auftrag des
Naturschutzbunds Deutschland (NABU) untersucht, wie sich dieser
Wachstumstrend in Deutschland ohne Gegensteuerung fortsetzen wird
und mit welchen Strategien die Plastikflut eingedämmt werden kann.
Für die künftig wichtigsten Anwendungsbereiche wurden in der
Studie jeweils drei konkrete Ansätze zur Verringerung des
Kunststoffeinsatzes aus den Bereichen Industrie, Handel und
Haushalte ausgewählt. Diese neun Optionen wurden an Fallbeispielen
auf ihre Vor- und Nachteile und die grundsätzliche technische,
rechtliche und ökonomische Machbarkeit hin diskutiert.
Sie steht auf der Webseite des NABU zum Download zur Verfügung:
http://tinyurl.com/mnzpf7x



Systemische Betrachtung und Modellierung der Bioökonomie
Sachstandsbericht des Wuppertal Instituts

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat das
Wuppertal Institut eine Studie zur systemischen Betrachtung und
Modellierung der Bioökonomie erstellt. Sie zeigt Wege auf, die
komplexen sozio-ökonomischen Zusammenhänge und Umweltauswirkungen
der Bioökonomie zu erfassen und soll dem BMBF als Grundlage für den
Aufbau eines kontinuierlichen Monitorings dienen. Die Autor(inn)en
erfassten Indikatoren und Modellierungsmethoden mit Bezug zur
Bioökonomie und weisen auf bestehende Lücken hin: Diese finden sich
vor allem bei der Erfassung neuer technologiegetriebener Sektoren,
der systemischen Betrachtung eines nachhaltigen Konsums und bei der
Modellierung der Zusammenhänge zwischen Innovationen,
Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch (insbesondere die
Landnutzung). Die Studie steht auf dem Publikationsserver des
Wuppertal Instituts zur Verfügung:
http://epub.wupperinst.org/frontdoor/index/index/docId/5851



E-Mobility as a Sustainable System Innovation
Dissertation von Karoline Augenstein

In ihrer Dissertation beschäftigt sich Karoline Augenstein mit der
Frage, ob die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität
das Potenzial haben, zu einer nachhaltigen Transformation des
Mobilitätssektors beizutragen. Augenstein führt aus, warum eine rein
quantitative Diffusion von E-Fahrzeugen noch lange keine nachhaltige
Mobilitätswende ausmacht und was es für diese bedarf. Sie plädiert
für eine ganzheitlichere Vision nachhaltiger Elektromobilität - eine
Systeminnovation. Das Buch "E-Mobility as a Sustainable System
Innovation. Insights from a Captured Niche" ist im Shaker Verlag
erschienen und steht über die Reiner Lemoine-Stiftung online zur
Verfügung. Nähere Informationen zur Dissertation finden Sie unter:
http://wupperinst.org/publikationen/details/wi/a/s/ad/2940/



Wachstum oder Nachhaltigkeit: Die Ökonomie am Scheideweg
Aufsatzsammlung von Gerhard Scherhorn erschienen

"Die hier zu seinem 80. Geburtstag gesammelten Aufsätze verbindet die
Erkenntnis, dass die Zukunftsfähigkeit der Menschheit von der Ökonomie
ein anderes Menschenbild, eine andere Vorstellung von den
Bedürfnissen, vom Kaufen und Arbeiten, von den Gemeingütern und vom
Wirtschaftswachstum fordert; dass diese Veränderungen eine Öffnung der
Ökonomie für transdisziplinäre Kooperation mit den anderen
Wissenschaften erfordern; und dass sie allesamt schon auf den Weg
gebracht wurden, jetzt aber kräftigen Rückenwind brauchen." Das
schreibt
Johannes Hoffmann in seinem Vorwort zu dem neu im Altius Verlag
erschienenen Sammelband von Gerhard Scherhorn. Inhaltsverzeichnis
und Vorwort stehen zum Download unter:
http://wupperinst.org/info/details/wi/a/s/ad/2970/



CO2: Abtrennung, Speicherung und Nutzung
Buch zur ganzheitlichen Bewertung im Bereich Wirtschaft und Industrie

Der neue Sammelband "CO2: Abtrennung, Speicherung, Nutzung",
herausgegeben von Manfred Fischedick, Wuppertal Institut, Klaus
Görner, Universität Duisburg-Essen, und Margit Thomeczek,
EnergieAgentur.NRW, unternimmt eine ganzheitliche Bewertung
verschiedener CO2-Verfahren im Bereich der Energiewirtschaft und
Industrie. Dabei werden der Stand der Technik bei den CCS- und
CCR-Technologien dargelegt und Energiebilanzen verglichen. Darüber
hinaus werden verschiedene rechtliche, wirtschaftliche und
gesellschaftspolitische Aspekte von CCS und CCR diskutiert. Aus dem
Wuppertal Institut haben Karin Arnold, Manfred Fischedick (et al.),
Katja Pietzner und Peter Viebahn (et al.) Kapitel beigetragen. Das
Buch ist bei Springer Vieweg erschienen. Das Vorwort von Manfred
Fischedick sowie Probeseiten stehen auf der Springer-Website zum
freien Download zur Verfügung. Die einzelnen Kapitel sind
kostenpflichtig abrufbar: http://tinyurl.com/lhq4bzd



Vom experimentellen Lernen zum transformativen Experimentieren
Beitrag in der zfwu

Was sind die Schlüsselelemente einer nachhaltigen Entwicklung? Uwe
Schneidewind und Mandy Singer-Brodowski setzen sich in ihrem Artikel
"Vom experimentellen Lernen zum transformativen Experimentieren -
Reallabore als Katalysator für eine lernende Gesellschaft auf dem Weg
zu einer Nachhaltigen Entwicklung" mit der Frage auseinander, wie der
Wissenstransfer von Nachhaltigkeitsthemen gelingen und zu
gesellschaftlichen Transformationsprozessen beitragen kann. Der
Beitrag ist in der Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik
(zfwu 1/2015) erschienen und steht mit freundlicher Genehmigung des
Rainer Hampp Verlags auf dem Publikationsserver als Download bereit:
http://epub.wupperinst.org/frontdoor/index/index/docId/5835



Auf dem Weg nach Paris: Baustellen und neue Horizonte
Eine Analyse der Klimakonferenz in Lima

Diese Analyse (in englischer Sprache) beleuchtet die Ergebnisse der
Klimakonferenz 2014 in Lima im Hinblick auf das voraussichtliche
Ergebnis des Klimagipfels Ende 2015 in Paris (COP21). Die Autor(inn)en
des Wuppertal Instituts machen zunächst Vorschläge für eine
Verbesserung der bestehenden Kooperation im Rahmen der
UN-Klimakonvention. Im Anschluss wird skizziert, warum eine Ergänzung
des globalen Klimaregimes durch einen Vorreiter-Club erforderlich ist
um der internationalen Klimapolitik frischen Schwung zu verleihen.
Das Paper steht zum Download zur Verfügung unter:
http://wupperinst.org/de/info/details/wi/a/s/ad/2977/



Das Transformative Potenzial des Neuen Marktmechanismus
JIKO Policy Paper 01/2015

Es ist unumstritten, dass effektiver Klimaschutz, also eine
Stabilisierung der globalen Erwärmung unter 2 Grad Celsius über
vorindustriellem Niveau, eine fundamentale Transformation der globalen
Wirtschaftssysteme erfordert. Auch Kohlenstoffmärkte können hier einen
Beitrag leisten. So fordert die EU für den unter UNFCCC definierten
Neuen Marktmechanismus (NMM), dass dieser "die Transition zu einer
kohlenstoffarmen Wirtschaftsweise unterstützen und zusätzliche
internationale Investitionen anreizen solle". In dem nun
veröffentlichten Policy Paper "Das Transformative Potenzial des Neuen
Marktmechanismus" diskutieren die Autoren Christof Arens, Lukas
Hermwille und Wolfgang Obergassel, welchen Beitrag zu transformativem
Wandel der NMM leisten könnte und wie er ausgestaltet werden müsste,
um sein Potenzial voll zu entfalten: http://tinyurl.com/mqu2efy



Abfallvermeidung in einer Verleih-Gesellschaft
Artikel im "International Journal of Waste Resources"

Die Vermeidung von Abfall stellt eine Schlüsselstrategie für mehr
Ressourceneffizienz dar. In ihrer Publikation setzen sich die
Autor(inn)en mit der sogenannten "Leasing Society" als einen möglichen
Ansatz zur Minderung des steigenden Verbrauchs von natürlichen
Ressourcen und dem damit verbundenen Abfallaufkommen auseinander. Der
Leasing Society-Ansatz besteht in der Übernahme und Verbreitung
innovativer und service-orientierter Geschäftsmodelle in einer
gegenwärtig durch lineare Produktions- und Konsummuster
("take-make-dispose") geprägten Wirtschaft. Das Paper "Waste
Prevention in a 'Leasing Society'" wurde im "International Journal
of Waste Resources" publiziert und ist online frei verfügbar:
http://tinyurl.com/kgz4l9m



Growth in Transition
Neues Paper in der Reihe "Impulse zur Wachstumswende"

Zusammen mit jungen Wissenschaftler(innen) verschiedenster deutscher
Forschungsinstitute und Nichtregierungsorganisationen beteiligte sich
das Wuppertal Institut bei der Vorbereitung der 4. Internationalen
Degrowth Konferenz. Im Zentrum der Konferenz, die im September 2014 in
Leipzig tagte, standen das Potenzial und die Grenzen von Share
Economy, commoning und Suffizienz. Als Output der Konferenz haben Vera
Freyling, Philipp Schepelmann, Johannes Buhl, Adelheid Biesecker,
Uta v. Winterfeld und Benjamin Best ihre Beiträge in dem Paper
"Growth in Transition" zusammengetragen. Darin behandeln sie zentrale
Themen der Degrowth-Debatte: Entwicklung von Indikatoren (Freyling &
Schepelmann), Arbeitszeitverkürzung (Buhl), Feministische Theorie
(Biesecker & Winterfeld), und Urbane Transition (Best). Das Paper
wurde in der Reihe "Impulse zur WachstumsWende" veröffentlicht. Die
Publikation finden Sie zum Download unter:
http://wupperinst.org/publikationen/details/wi/a/s/ad/2957/



Wohlstands-Wandel-Wuppertal
Förderzusage des BMBF für TransZent-Projekt

Was man von zivilgesellschaftlichen Initiativen für ein nachhaltiges
kommunales Wirtschaften lernen kann, das will das Zentrum für
Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent) in dem neuen
Projekt "Wohlstands-Wandel-Wuppertal" erforschen. Dabei wird die
Stadt Wuppertal zum urbanen Transformationslabor und Initiativen wie
u. a. Bahnhof Mirke/Utopiastadt oder der klimaneutrale Arrenberg
einbezogen. Für dieses Forschungsvorhaben hat TransZent nun vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Förderzusage
in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro erhalten. TransZent ist ein
gemeinsames Forschungszentrum der Bergischen Universität und des
Wuppertal Instituts. Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung auf
der TransZent-Website: http://tinyurl.com/ptyajxq



Urbane Nahrungsmittelerzeugung für nachhaltige Stadtentwicklung
Wuppertal Institut begleitet "Mundraub"-Initiative

"Mundraub" ist eine bundesweite Initiative, die mit freiwilligen
Helfern und in Partnerschaft mit Kommunen und Privateigentümern
ungenutzte Räume wie Ausgleichsflächen revitalisiert und ungenutztes
Obst wie Äpfel oder Birnen von Streuobstwiesen oder Alleen verwertet.
Die "Mundraub"-Website bietet eine digitale Landkarte, die Obstbäume,
Obststräucher, Nüsse und Kräuter im öffentlichen Raum abbildet. Das
Wuppertal Institut wird die Aktionen der Initiative im Kontext der
Nachhaltigkeitsdiskussion wissenschaftlich begleiten. Untersucht
werden soll, ob urbane Nahrungsmittelerzeugung und -nutzung zu einer
nachhaltigen Stadtentwicklung beiträgt. Anlässlich der Eröffnung der
Bundesgartenschau im Havelland will "Mundraub" Mobilisierungsaktionen
starten. Weitere Informationen können Sie der "Mundraub"-Website und
der Pressemitteilung entnehmen: http://mundraub.org/zukunftsstadt



Die neue factory-Ausgabe: "Wir müssen reden"
Kooperation und Kommunikation zur Ressourcenschonung

Schon die ersten Ansätze innerhalb von unternehmerischen
Wertschöpfungsketten zeigen, dass durch das "Miteinander reden"
viel für den Ressourcenerhalt zu holen ist. Wie wichtig verständliche
Bilder dabei sind, schildert Joachim Wille in der Geschichte des
ökologischen Rucksacks. Dass die Kommunikation der Nachhaltigkeit
entsprechend gestaltet sein sollte, scheint selbstverständlich, die
Realität sieht anders aus, beschreibt Kommunikationsdesigner Elmar
Sander. Mit "Das spricht uns an" stellen die beiden Kommunikations-
Expertinnen Martine Bouman und Sarah Lubjuhn zielgruppengerechte
Vermittlung von Nachhaltigkeitsinhalten vor. Carsten Baumgarth und
Özlem Yildiz treten in ihrem Beitrag zur Markenkunst für stärkere
Kooperation von Künstlern und Nachhaltigkeitsvermittlern ein. Die
neue Ausgabe von "factory - Magazin für nachhaltiges Wirtschaften"
ist jetzt online verfügbar: http://www.factory-magazin.de/



Ökologie als soziale Frage. Wer ist vom Klimawandel betroffen?
Interview mit Uwe Schneidewind

Vom 20. Bis 21. März 2015 fand in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin
der Kongress "Die öko-soziale Frage - Auf der Suche nach der grünen
Erzählung II" statt. Im Rahmen des Kongresses führten Prof. Dr. Uwe
Schneidewind und Michael Kellner, politischer Bundesgeschäftsführer
der Partei Bündnis 90/ Die Grünen, ein Podiumsgespräch zum Thema
"Ökologie als soziale Frage. Wer ist vom Klimawandel betroffen",
moderiert von Simone von Stosch (ARD Aktuell). Unter anderem wurde die
Frage diskutiert, in welchem Verhältnis die soziale und die
ökologische Frage heute stehen. Schneidewind betonte: "Wenn wir über
Ökologie diskutieren, reden wir im Kern über eine Gerechtigkeitsfrage."
Ein Video der Diskussion können Sie auf der Webseite von Michael
Kellner abrufen: http://tinyurl.com/mkl5ojv



Entwurf des NRW-Klimaschutzplans online
Kabinett billigte ersten Entwurf

Im Herbst 2012 startete die Konzeptionsphase für den Klimaschutzplan
NRW, im Dezember folgte die Differenzierungs- und Vernetzungsphase,
nun wurde der erste Entwurf des Klimaschutzplans Nordrhein-Westfalen
vom Kabinett gebilligt. Der Plan wurde unter einem komplexen Dialog-
und Beteiligungsverfahren erarbeitet und stellt eine der zentralen
Maßnahmen der NRW-Landesregierung für den Klimaschutz dar. Das
Wuppertal Institut hat den Partizipationsprozess mit entwickelt,
Stakeholderprozesse begleitet und den Klimaschutzplan mit
wissenschaftlichen Untersuchungen unterstützt. Der erste Entwurf
steht auf der Webseite des NRW-Umweltministeriums, Verbände sind zu
Stellungnahmen eingeladen, siehe:
http://www.klimaschutz.nrw.de/dokumente/klimaschutzplan-nrw/



Entschleunigung der Mobilität
Beitrag in der Reihe "Suffizienz als Politische Praxis"

Basierend auf seinem "Wuppertal Spezial", in dem verschiedene
Suffizienzpolitiken vorgestellt werden, widmet sich Manfred Linz in
einem Beitrag auf dem Postwachstums-Blog der suffizienten Mobilität.
Er macht Vorschläge für suffiziente Veränderungen des
Mobilitätsverhaltens, z. B. eine Citymaut, Car-Sharing oder autofreie
Erlebnistage, die den Alltag der Bevölkerung entschleunigen können.
Positivbeispiele aus dem In- und Ausland belegen die Machbarkeit der
einzelnen Maßnahmen: http://tinyurl.com/k7a35q7



Berliner Energietage 2015
Wuppertal Institut bitet Workshop "Suffizientes Bauen und Wohnen"

Die jährlich stattfinden Berliner Energietage vom 27. bis 29. April
sind mit über 250 Referent(inn)en die Leitveranstaltung für
Energieeffizienz in Deutschland. Wissenschaftler(innen) des Wuppertal
Instituts bieten hier den Workshop "Suffizientes Bauen und Wohnen"
gemeinsam mit "deutsche Bauzeitung" und dem Institut für Suffizienz
und Bauen an. Oliver Wagner moderiert, Dr. Michael Kopatz wird zum
Thema "Wie sich Suffizienz verselbstständigt. Limits, Rahmungen und
Standards" sprechen. Bei dem Workshop "Nachhaltige Energiesysteme
für Städte und Gemeinden", organisiert von Fraunhofer ISE, spricht
Dr. Johannes Venjakob zu "Urbane Transformation zur Klimaneutralität
mit Bürgerinnen und Bürgern". Das gesamte Programm finden Sie auf
der Website der Veranstalter:
http://www.berliner-energietage.de/programm.html



Energiewende in Unternehmen
1. Leverkusener Klimaschutzdialog

Welche Chancen birgt die Energiewende für kleine und mittelständische
Unternehmen? Diese Frage steht im Fokus des 1. Leverkusener
Klimadialog, veranstaltet von der lokalen Wirtschaftsförderung, der
IHK und der Kreishandwerkerschaft  am 28. April. Dabei sollen z. B.
aktuelle Entwicklungen in der Gebäudedämmung, bei der
Brennstoffzellennutzung und beim Energiemanagement vorgestellt und
diskutiert werden. Prof. Dr. Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut
wird einen Impulsvortrag halten. Weitere Informationen finden Sie auf
der Website der Veranstalter: http://tinyurl.com/ks6p4vs



BaWü-Labs GO!
Reallabore für den nachhaltigen Wandel

Seit Januar 2015 unterstützt das Wissenschaftsministerium
Baden-Württemberg sieben Reallabore, die sich wissenschaftlich mit
der nachhaltigen Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft
auseinandersetzen. Am 30. April 2015 findet nun in der Staatlichen
Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart die Eröffnung des Projekts
"BaWü-Labs GO! Start der Reallabore für den Wandel zur Nachhaltigkeit
in Baden-Württemberg" statt. Prof. Dr. Uwe Schneidewind, wird dort
den Vortrag "Das transformative Potential von Reallaboren: Wie kann
dieser Forschungsansatz real zum gesellschaftlichen Wandel beitragen?"
halten. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Website
des Veranstalters: http://tinyurl.com/nwn5cj4



Königsweg Energieeffizienz
Tagung der Evangelischen Akademie Loccum

Die Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 8. bis 10. April hat
zum Ziel, Probleme bei der praktischen Umsetzung von Energieeffizienz
zu beleuchten und die Effektivität von Fördermaßnahmen zu beurteilen.
Diese Maßnahmen sollen von den Teilnehmer(inne)n gemeinsam
weiterentwickelt werden. Dr. Stefan Thomas, Forschungsgruppenleiter
am Wuppertal Institut, wird einen Vortrag mit dem Titel "Was wäre
möglich? Potentiale der Energieeffizienz" halten. Weitere
Informationen finden Sie auf der Website der Akademie:
http://www.loccum.de/programm/p1520.html



Sustainable Insights
Werkstatt für verantwortungsvolles Wirtschaften in Wuppertal

Die "Neue Effizienz" und Prof. Dr. Christine Volkmann von der
Bergischen Universität Wuppertal veranstalten am 28./29. April
gemeinsam einen Nachhaltigkeitskongress für 100 Studierende aus ganz
Deutschland. Dort soll den Teilnehmer(inne)n vorgestellt werden, wie
Unternehmen Nachhaltigkeitsstrategien integrieren können und wie
diese im Betriebsalltag umgesetzt werden. Darüber hinaus sollen die
Studierenden selbst Nachhaltigkeitsstrategien für regionale
Unternehmen entwickeln. Zu den Referent(inn)en gehört auch Prof.
Dr. Christa Liedtke vom Wuppertal Institut. Die Bewerbungsfrist läuft
noch bis zum 7. Mai 2015. Weitere Informationen finden Sie auch auf
der Kongress-Website: http://www.sustainable-insights.de/

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Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
Öffentlichkeitsarbeit
Internet: http://wupperinst.org/

Forum: Allgemein

Literweise Insektengift vom Grabbeltisch

In dieser 17. Kalenderwoche verkauft Aldi-Nord Insektengifte in 2,5 Literbehältern, mit Wirkstoffen, die umweltgefährlich und neurotoxisch sind. Als Pestizide sind die Wirkstoffe nicht mehr zugelassen nun werden sie, begleitet durch verharmlosende und irreführende Werbung als Biozid unters Volk gebracht. PAN Germany hat Beschwerde gegen die Werbung und den Verkauf des Mittels bei den zuständigen Überwachungsbehörden eingereicht.

Weiterlesen : http://blog.pan-germany.org/aldi-schlaegt-zu-literweise-insektengif...

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Kommentar : wenn ein Gift nicht mal mehr als Pestizid zugelassen ist (sodass es bei schöngerechneter Giftigkeit noch in schöngerechneten Restmengen am Teller landen darf), dann ist das mehr als haarsträubend. Zum Glück sind sowohl Pestizide (die ebenfalls nur mit Schutzkleidung und Schutzmaske verarbeitet werden dürfen) als auch "Biozide" bei uns KrautgärtnerInnen strengstens verboten (selbst geringere Gifte führen zur sofortigen und dauerhaften Kündigung der Parzelle, und Schadensersatzforderungen des Gutes Riem angesichts möglicher wirtschaftlicher Schäden kann ich mir auch gut vorstellen).

Di 21.4.2015 : Trudering war die Nummer zwei bei den Parzellenvergaben (Bilder). Dieser Standort ist durch seine geschützte Lage besonders warm, aber auch hier können die kalten klaren Nächte noch Spuren bei wärmeliebenden Pflanzen hinterlassen: viele KrautgärtnerInnen nehmen zugekaufte Tomaten, Paprika, Kürbisse, Gurken, ... daher noch mit nachhause.

Eine halbe Stunde vor Vergabe war das Team vom Gut Riem noch mit dem Aufbau des Bio-Jungpflanzenverkaufes beschäftigt und hat die Bio-Jungpflanzen des Jungpflanzenverkaufes auch noch gegossen. Zu sehen sind auch die vielen Schubkarren, mit denen die Bio-Jungpflanzen des Parzellen-Standards vom Team auf die Parzellen verteilt werden (eine anstrengende Arbeit). Da fällt viel Material an, das der gute alte Traktor mit Anhänger zu den Standorten befördert.

Ansonsten sind noch ein paar Bilder mit Eindrücken von den Parzellen, Jungpflanzen, von der Verlosung der Parzellennummern und dem sich bevölkernden Acker zu sehen.














Weitere Parzellenvergaben: -->Link