Sa 2.5.2015 , ca 14:30: Satte 40mm Niederschlag waren im Messbecher (40 Liter pro Quadratmeter!).
Am Nachmittag konnte man ganz schön arbeiten (nicht zu kalt, nicht zu warm, Boden locker), aber um 18:00 hat es schon wieder getröpfelt und mehr Regen ist angesagt (und ein Sommer-Intermezzo wo man gleich Sorgen haben muss, ob es zu warm unter dem Vlies wird und man es jetzt schon durch Netz ersetzen sollte (noch sind die Pflanzen so klein, dass der geschützte Feldhase sie nicht nur annagt, sondern aufisst).
Do 30.4.2015 : In Daglfing (Ort) nur 2mm Niederschlag im Messbecher seit Dienstag, seltsam. Boden trotzdem nur ganz oben leicht abgetrocknet, teilweise bis oben gut feucht. Es soll aber die nächsten Tage sehr viel Regen geben, der nun auch genau gemessen werden kann: der Messbecher steht nun am Acker in Riem.
Südamerika wehrt sich gegen Glyphosat (Totalherbizid, u.a. von Monsanto)
We can no longer accept the use of these poisons because they destroy biodiversity, aggravate climate change, destroy the soils fertility, and contaminate the water and even the air. And above all, they bring more illness, such as cancer. -- Joao Pedro Stédile
Ich habe bei der zuständigen Polizeidienststelle angerufen und gebeten, ob sie in der "Freinacht" auch beim Krautgarten Trudering nachsehen können (da gab es letztes Jahr Vandalismus, aber der Schaden war nur gering, weil die Parzellen noch nicht übergeben waren).
Ich weiß nicht, ob sie dem mehr Priorität beimessen können, wenn mehr Leute anrufen. Vielleicht schützen aber auch anwesende KrautgärtnerInnen vor solcher Unsitte. Hoffentlich regnet es so stark, dass die Vandalen in ihren Kneipen bleiben.
Mach das. Wir sind -->Bioland und müssen uns an die -->Bioland-Richtlinien halten, das steht im Vertrag für die Krautgarten-Parzellen und wurde auch auf den Info-Veranstaltungen und in den Anschreiben ausreichend breit erklärt.
"Sinn macht": genau: man muss sich nur ansehen, was allein -->in konventionellem Saatgut an Giften drin ist , und was dann noch in den konventionellen (vermeintlich) billig-Gewächshäusern an Giften gesprüht wird (wenn man bei der Verarbeitung von konventionellem Saatgut eine Schutzmaske und Schutzhandschuhe anhaben muss und hochoffiziell von den Herstellerfirmen davor gewarnt wird, dass das hochgiftig sei, dann stimmt etwas nicht ...): das will niemand auf dem Teller und auch nicht auf dem Acker haben. Vermeintlich billig ist es, weil die Nebenwirkungen der Gifte (Verschlechterung der Böden, Beeinträchtigung des Bodenlebens und von grösseren Tieren, möglicherweise sogar eine Krebs-Behandlung, die Sanierung von vergifteten Flächen usw.) nicht im Preis des konventionellen Saatgutes und der konventionellen Jungpflanzen enthalten sind: das kostet aber letztendlich mehr Geld und Leid als die nur kleine Investition in Bio-Saatgut und Bio-Jungpfanzen.
Am Acker war die Frage nach Bezugsquellen für Blumen (ich pflanze wie ein sehr netter Nachbar auch immer Blumen an das Ende der Wege, als Bienen- und Augenweide). Sehr einfach: man begebe sich in den nächsten Bioladen (die verbliebenen Einzelkämpfer, Vollcorner, Basic, ..): da gibt es meist Bingenheimer Saatgut (Bio, sogar "demeter"), sowohl Blumen als auch Gemüse. Oder man ordert bei unseren hier im Forum gesammelten -->Bio-Saatgut/Jungpflanzen-Bezugsquellen .
Bild: Auswahl an Blumen im Vollcorner in der Denningerstrasse (Ecke Warthestrasse, -->Link ). Alle sehr schön! (schon ausprobiert). Sehr gut als Bienenweide ist auch Boretsch: das wird am Acker buschgross und hat sehr lange Zeit wunderschöne blaue Blüten und die Bienen lie-ben es! Desgleichen Phacea (Bienenfreund: den hat das Gut Riem die letzten Jahre als Gründüngung für nach der Saison verkauft: mal sehen, ob es das dieses Jahr auch wieder gibt: letztes Jahr war die ganze ehemalige Pferdeweide damit bepflanzt: ein riesiges lila Blütenmeer, das vieltausendfach von Bienen und Hummeln besucht wurde).
warum in aller welt kann man sich nicht an die vorgaben halten und nur bio-pflanzen verwenden? warum muss man eine konventionelle freilandgurke pflanzen, wo beim pflanzenverkauf bio-freilandgurken zum kauf angeboten werden?
ich werde es nie verstehen wieso menschen regeln brechen, deren einhaltung sinn macht...
Anbei der eingescannte Pflanzplan (2015) und das Dokumentationsformular (2015) für den Zukauf von Bio-Saatgut, falls (wie üblich) irgendjemand es verlegt oder verloren oder verliehen haben sollte :-) .. Zum Vergrössern oder Ausdrucken auf das jeweilige Bild klicken.
28.4.2015 : Finale der Parzellenübergaben 2015 in Gronsdorf, dieses Jahr der Big Apple unter den Standorten (Bilder).
14mm Niederschlag gingen in der Nacht und am Tag in Daglfing nieder (in Gronsdorf wohl ähnlich) und es blies ein eisiger Wind (für die Nacht ist wieder Bodenfrost angesagt). Der Regen hörte erst kurz vor der Vergabe auf, die dunklen Wolken waren noch zu sehen. Das Team vom Gut Riem hatte nicht nur mit einem Krankheitsausfall sondern auch mit widrigsten Verhältnissen zu kämpfen: wie jede KrautgärtnerIn weiß, fühlt man sich auf einem zu feuchten Acker nach wenigen Minuten wie auf Stelzen, weil sich Erde auf den Sohlen ansammelt. Nicht anders verhält es sich mit den Schubkarren zur Verteilung der Bio-Jungpflanzen des Parzellenstandards: die Erde sammelt sich an den Reifen, man kommt nicht mehr weiter. Daher hat das Team die Pflanzen teilweise in Kisten getragen und auf den Parzellen abgestellt. Es gab Applaus für das Team von Gut Riem: es hat ihn sich über die sieben Tage und insbesondere an diesem Tag mehr als verdient. Auch ich verneige mich tief vor dieser Leistung und auch für das was die Krautgärten uns KrautgärtnerInnen über das Gemüse hinaus geben.
In Gronsdorf gibt es auch (wie am Gut Riem, aber sichtbarer) Bienenstöcke. Auf den nahen Turm mit Windrad konnte man zum Photographieren leider nicht aufsteigen. Daher nur aus Bodenperspektive noch einige Eindrücke der Parzellenvergabe und wie der Acker sich bevölkert, sowie vom grossen Traktor, der diesmal auch dabei war.
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Weitere Parzellenvergaben 2015 und die Jahre davor: -->Link
Weitere Parzellenvergaben 2015 und die Jahre davor: -->Link
Sa 2.5.2015 , ca 14:30: Satte 40mm Niederschlag waren im Messbecher (40 Liter pro Quadratmeter!).
Am Nachmittag konnte man ganz schön arbeiten (nicht zu kalt, nicht zu warm, Boden locker), aber um 18:00 hat es schon wieder getröpfelt und mehr Regen ist angesagt (und ein Sommer-Intermezzo wo man gleich Sorgen haben muss, ob es zu warm unter dem Vlies wird und man es jetzt schon durch Netz ersetzen sollte (noch sind die Pflanzen so klein, dass der geschützte Feldhase sie nicht nur annagt, sondern aufisst).
Do 30.4.2015 : In Daglfing (Ort) nur 2mm Niederschlag im Messbecher seit Dienstag, seltsam. Boden trotzdem nur ganz oben leicht abgetrocknet, teilweise bis oben gut feucht. Es soll aber die nächsten Tage sehr viel Regen geben, der nun auch genau gemessen werden kann: der Messbecher steht nun am Acker in Riem.
Südamerika wehrt sich gegen Glyphosat (Totalherbizid, u.a. von Monsanto)
We can no longer accept the use of these poisons because they destroy biodiversity, aggravate climate change, destroy the soils fertility, and contaminate the water and even the air. And above all, they bring more illness, such as cancer. -- Joao Pedro Stédile
http://www.ipsnews.net/2015/04/campaign-against-glyphosate-steps-up-in-latin-america
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Kolumbianische Behörde fordert Ende der Glyphosat-Sprühungen zur Koka-Bekämpfung
http://www.pan-germany.org/deu/~news-1337.html
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30.000 Mitarbeiterinnen des Gesundheitssektors in Argentinien fordern Verbot von Glyphosat
http://www.pan-germany.org/deu/~news-1338.html
Ich habe bei der zuständigen Polizeidienststelle angerufen und gebeten, ob sie in der "Freinacht" auch beim Krautgarten Trudering nachsehen können (da gab es letztes Jahr Vandalismus, aber der Schaden war nur gering, weil die Parzellen noch nicht übergeben waren).
Ich weiß nicht, ob sie dem mehr Priorität beimessen können, wenn mehr Leute anrufen. Vielleicht schützen aber auch anwesende KrautgärtnerInnen vor solcher Unsitte. Hoffentlich regnet es so stark, dass die Vandalen in ihren Kneipen bleiben.
http://www.polizei.bayern.de/muenchen/wir/organisation/dienststellen/index.html/58913
Mach das. Wir sind -->Bioland und müssen uns an die -->Bioland-Richtlinien halten, das steht im Vertrag für die Krautgarten-Parzellen und wurde auch auf den Info-Veranstaltungen und in den Anschreiben ausreichend breit erklärt.
"Sinn macht": genau: man muss sich nur ansehen, was allein -->in konventionellem Saatgut an Giften drin ist , und was dann noch in den konventionellen (vermeintlich) billig-Gewächshäusern an Giften gesprüht wird (wenn man bei der Verarbeitung von konventionellem Saatgut eine Schutzmaske und Schutzhandschuhe anhaben muss und hochoffiziell von den Herstellerfirmen davor gewarnt wird, dass das hochgiftig sei, dann stimmt etwas nicht ...): das will niemand auf dem Teller und auch nicht auf dem Acker haben. Vermeintlich billig ist es, weil die Nebenwirkungen der Gifte (Verschlechterung der Böden, Beeinträchtigung des Bodenlebens und von grösseren Tieren, möglicherweise sogar eine Krebs-Behandlung, die Sanierung von vergifteten Flächen usw.) nicht im Preis des konventionellen Saatgutes und der konventionellen Jungpflanzen enthalten sind: das kostet aber letztendlich mehr Geld und Leid als die nur kleine Investition in Bio-Saatgut und Bio-Jungpfanzen.
Am Acker war die Frage nach Bezugsquellen für Blumen (ich pflanze wie ein sehr netter Nachbar auch immer Blumen an das Ende der Wege, als Bienen- und Augenweide). Sehr einfach: man begebe sich in den nächsten Bioladen (die verbliebenen Einzelkämpfer, Vollcorner, Basic, ..): da gibt es meist Bingenheimer Saatgut (Bio, sogar "demeter"), sowohl Blumen als auch Gemüse. Oder man ordert bei unseren hier im Forum gesammelten -->Bio-Saatgut/Jungpflanzen-Bezugsquellen .
Bild: Auswahl an Blumen im Vollcorner in der Denningerstrasse (Ecke Warthestrasse, -->Link ). Alle sehr schön! (schon ausprobiert). Sehr gut als Bienenweide ist auch Boretsch: das wird am Acker buschgross und hat sehr lange Zeit wunderschöne blaue Blüten und die Bienen lie-ben es! Desgleichen Phacea (Bienenfreund: den hat das Gut Riem die letzten Jahre als Gründüngung für nach der Saison verkauft: mal sehen, ob es das dieses Jahr auch wieder gibt: letztes Jahr war die ganze ehemalige Pferdeweide damit bepflanzt: ein riesiges lila Blütenmeer, das vieltausendfach von Bienen und Hummeln besucht wurde).
warum in aller welt kann man sich nicht an die vorgaben halten und nur bio-pflanzen verwenden? warum muss man eine konventionelle freilandgurke pflanzen, wo beim pflanzenverkauf bio-freilandgurken zum kauf angeboten werden?
ich werde es nie verstehen wieso menschen regeln brechen, deren einhaltung sinn macht...
jetzt geh ich mal wieder petzen...
Anbei der eingescannte Pflanzplan (2015) und das Dokumentationsformular (2015) für den Zukauf von Bio-Saatgut, falls (wie üblich) irgendjemand es verlegt oder verloren oder verliehen haben sollte :-) .. Zum Vergrössern oder Ausdrucken auf das jeweilige Bild klicken.
Di 28.4.2015 : 14mm Niederschlag im Messbecher seit Samstag, gefallen Montag und Dienstag.
28.4.2015 : Finale der Parzellenübergaben 2015 in Gronsdorf, dieses Jahr der Big Apple unter den Standorten (Bilder).
14mm Niederschlag gingen in der Nacht und am Tag in Daglfing nieder (in Gronsdorf wohl ähnlich) und es blies ein eisiger Wind (für die Nacht ist wieder Bodenfrost angesagt). Der Regen hörte erst kurz vor der Vergabe auf, die dunklen Wolken waren noch zu sehen. Das Team vom Gut Riem hatte nicht nur mit einem Krankheitsausfall sondern auch mit widrigsten Verhältnissen zu kämpfen: wie jede KrautgärtnerIn weiß, fühlt man sich auf einem zu feuchten Acker nach wenigen Minuten wie auf Stelzen, weil sich Erde auf den Sohlen ansammelt. Nicht anders verhält es sich mit den Schubkarren zur Verteilung der Bio-Jungpflanzen des Parzellenstandards: die Erde sammelt sich an den Reifen, man kommt nicht mehr weiter. Daher hat das Team die Pflanzen teilweise in Kisten getragen und auf den Parzellen abgestellt. Es gab Applaus für das Team von Gut Riem: es hat ihn sich über die sieben Tage und insbesondere an diesem Tag mehr als verdient. Auch ich verneige mich tief vor dieser Leistung und auch für das was die Krautgärten uns KrautgärtnerInnen über das Gemüse hinaus geben.
In Gronsdorf gibt es auch (wie am Gut Riem, aber sichtbarer) Bienenstöcke. Auf den nahen Turm mit Windrad konnte man zum Photographieren leider nicht aufsteigen. Daher nur aus Bodenperspektive noch einige Eindrücke der Parzellenvergabe und wie der Acker sich bevölkert, sowie vom grossen Traktor, der diesmal auch dabei war.
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Weitere Parzellenvergaben 2015 und die Jahre davor: -->Link
Weitere Parzellenvergaben 2015 und die Jahre davor: -->Link