ich habe das erste mal den Superschmelz ausgesät.ich lasse mich einfach überraschen. Ich kenne ihn von bekannten. Nachdem ich keine Bio Jungpflanzen vom Superschmelz entdeckt habe, mache ich den Versuch mit dem aussähen.Ich kann dir ja dann mal davon berichten.
Werde vielleicht mal unsere Bekannten anschreiben, vielleicht erfahre ich ja mehr.
ich weiß, Du wolltest eher die persönliche Ebene als einen Kurs, aber weil es mir gerade über den Weg läuft, aus dem ÖBZ-Newsletter:
7. Sensenmähen für den Hausgebrauch und Dengeln und Reparieren von Sensen Der richtige Kurs für alle die in Zukunft im Hausgarten oder bei der Biotoppflege zur Sense greifen wollen, um möglichst ökologisch zu mähen und die Mahd weiter zu verwenden - mit praktischen Übungen auf dem ÖBZ-Gelände Workshops / MVHS / Thomas Isermann A323510 (Sensenmähen) / Freitag, 1.5.2015 / 9.00 bis 13.00 Uhr / Anmeldung bei der MVHS erforderlich / 60.- A323520 (Dengeln) / Freitag, 1.5.2015 / 14.00 bis 18.00 Uhr / Anmeldung bei der MVHS erforderlich / 60.- Material wird gestellt.
bin Köhlrabi-Liebhaberin und möchte Dich fragen, wie Du es schaffst dass aus Zweiblatt-Stadium-Pflanzen entwicklungsfähige Jungpflanzen werden. Bei mir kriegen die nur lange Hälse und sterben dann ab. Samen habe ich noch, aber der Superschmelz ist wirklich super.
im prinzip ist es eine aufforderung zur selbstkontrolle. von rechnungen aufheben ist ja gar keine rede, sondern wir bekommen ein formular zur dokumentation, welches saatgut wir verwenden, welche erde, woher der grünschnitt stammt, etc. zumindest hab ich es so verstanden. das finde ich auch gut, weil viele glaub ich auch aus unwissenheit handeln - gerade beim düngen.
was meine frage noch ist, ob wir wieder jauche am feld herstellen dürfen, wie wir das die jahre davor immer gemacht haben. ich find das bei der arbeit mit den schulkindern viel spannender, als einen dünger aus der flasche zu verwenden.
wurde das bei den infoveranstaltungen besprochen? ich kann da leider nie kommen, weil die schon um 18 uhr beginnen. weiß da jemand was dazu?
was m.e. auch etwas helfen könnte wären ansprechpartner vor ort in jedem krautgarten. dh eine gruppe leute die sich freiwillig dafür melden zur verfügung zu stehen, wenn jemand fragen hat. das könnte man an den pfosten mit einem schild oder zeichen signalisieren. natürlich reguliert sich dass auch so und die meisten kommen fragen, wenn sie merken, ah die andere frägt da auch nach. aber manche leute sind vielleicht nicht so kontaktfreudig um auf irgendwen neuen zuzugehen und eine frage zu stellen. für die wäre so ein hinweis vielleicht hilfreich. man könnte auch einen briefkasten aufstellen mit schriftlichen fragen, der dann von der gruppe geleert und beantwortet wird. viele haben/wollen kein internet und keinen zugang zum forum, das krautgartentelefon welches einmal die woche angeboten wird, ist in dieser zeit oft besetzt meiner erfahrung nach. ich schreib dann halt ein email und bekomme so antwort - aber wenn man kein email hat...
ich hätte das letztes jahr auf den rückmeldebogen schreiben können... weiß auch nicht wieso ich das nicht gemacht hab...
Ich möchte ebenfalls ausdrücklich meine Zustimmung zu der "Amtsmaßnahme" kund tun und den VorrednerInnen in vollem Umfang zustimmen!
Ich schätze mal, dass die Nachweispflicht auch für von außen eingebrachtes organisches Mulchmaterial gilt (Stroh, Heu, Grasschnitt...)!
Beliebige SGM-externe "Zugaben" zu den Parzellen/den Grundstücken (Samen, Jungpflanzen, Erde, Mulch, "Hilfsstoffe"...) müssen nachvollziehbar Bioland-zertifiziert sein!
Allen, denen das zu weit geht, sei gesagt: die SGM sind, soweit ich weiß, mit allen von ihr bewirtschafteten Flächen, biolandzertifiziert.
1.) Wird auch nur auf einer Parzelle eines Krautgartenackers nicht-zertifiziertes Material eingebracht, fällt der ganze Acker oder zumindest die Seite, auf der die Parzelle sich befindet, aus der Zertifizierung. Es kann bis zu 3 Jahren dauern, bis die Zertifizierung wieder vergeben wird, sofern nachweislich "sauber" gearbeitet wurde.
2.) Wir wollen doch nicht dazu beitragen, dass die SGM das Krautgartenprojekt einstellt, weil sie befürchten müssen, als ganzer Betrieb in Wiederholungsfällen von Sauereien oder auf Grund von Vorwürfen wegen mangelhafter Kontrollen gegenüber uns Pächtern, ihr Biolandzertifikat zu verlieren!!!
Also: konsequent nur zertifiziertes "Material" einbringen und bitte Nachweise aufheben!!!
Wenn die Beete spät eingesät werden, hat das auch seinen Vorteil:
Beikraut kann sich dann noch nicht so ausbreiten. Bei den selbst einzupflanzenden/freien Beeten kann das Gut kurz vorher noch mal drübereggen, bei den eingesäten Beeten geht das nicht.
ich war auch etwas überrascht die Punkte Dünger und Saatgutnachweis, bzw. erweiterte Dokumentation im Anschreiben vorzufinden.
Scheint in der Tat neu hinzugekommen zu sein, da ich es bei der Infoveranstaltung in Riem auch nicht gehört habe.
Ich finde dies aber gut, denn teilweise sah man optisch schon bei den vorgesäten Reihen, daß hier deutlich stickstoffbetont auf mancher Parzelle gedüngt wurde. Da wir aber alle einen guten Boden wollen, ist diese Maßnahme nur fair. Es gibt genügend andere Organisationen mittlerweile, die nicht so starken Wert auf Bio legen, so daß jeder seinen Garten seiner Coleur verwirklichen kann.
Ich kann nur sagen, daß die Erde ein wunderbarer Saatboden ist. Ich habe z.B. vom letzten Jahr die Kräuter vom Krautgarten mit nach Hause genommen und damit auch jeweils etwas Erde vom Acker. Jetzt wo ich sie ausgepflanzt habe bei mir, ist noch etwas Ackererde übrig. Ich habe einen Versuch gemacht mit Bioerde vom Biomarkt und Ackererde. Jeweils ein Töpfchen und darauf etwas ältere Saatgutscheiben Basilikum drauf. Und siehe da, in der Ackererde sind sie deutlich schneller gekeimt, während die in der Bioerde deutlich schlechtere Ergebnisse liefert.
Da sollten wir doch alle ein wahres Interesse haben die Bodenqualität nicht durch falschen Eintrag zu gefährden. Ich dokumentiere also gerne (weiß nur noch nicht was ich mit meinem Kalk jetzt machen soll :-) ).
In diesem Sinne wünsche ich noch fröhliches Vorziehen,
ich habe es auch gelesen, und daher vorsichtshalber die Rechnung für das Bio-Saatgut aufgehoben. Bei den diesjährigen Infoveranstaltungen war davon nicht die Rede (siehe meine -->Notizen ). Im Anschreiben stand auch, dass nur der Dünger vom Bio-Jungpflanzenverkauf verwendet werden darf. Vermutlich bekommen wir bei der Vergabe noch etwas dazu erzählt.
Es gibt im Biolandbau eine Rückverfolgungspflicht und vielleicht wird die nun auch von uns vermehrt eingefordert? Ich hätte kein Probem damit, weil ich dafür etwas bekomme: Bio-Qualität. Vielleicht schafft das auch mehr Bewusstsein für das Funktionieren von "bio" (gesetzliche Definition, Zertifikation und Kontrollmechanismen)?
Ich selber sehe den Kontext des wachsenden wohlwollenden, inhaltlich teilweise nicht konventionellen, aber eben doch nur informellen privaten Gartensektors (Saatgutfestival, ..), der aber den Bioland-Regeln (Zertifizierung, Kontrolle) nicht genügt. Wohlwollen ist gut, aber nicht immer ausreichend: wenn man die früher anarchischen "Samenbomben" des "Guerilla Gardening" nun schon im Supermarkt kaufen kann, braucht man nur warten, bis Geldmacher den nächsten Markt für sich entdecken und eine Mischung für Saatguttausch im Supermarkt-Regal steht, aus konventionellem Saatgut? Früher hab ich nur meine Saatgut-Tütchen aufgehoben, ich würde auch noch mehr aufheben: mal sehen, was im Formular so eingefordert wird.
Zur Giftigkeit von konventionellem "gebeiztem" d.h. -->vergiftetem Saatgut liest man am Besten einfach auf der Webseite eines x-beliebigen konventionellen Herstellers (siehe vorheriger Link: dort, z.B. wörtlich: " ... Es ist von Kindern, Nutz- und Wildtieren fernzuhalten. ... Behandeltes Saatgut und Reste wie Bruchkorn und Stäube, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle. Das behandelte Saatgut ist gesundheitsschädlich beim Verschlucken. Das behandelte Saatgut ist sehr giftig für Wasserorganismen und kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben. Das Mittel ist giftig für Vögel; deshalb dafür sorgen, dass kein Saatgut offen liegen bleibt. "). Dem muss man nichts hinzufügen, das spricht für sich selbst: möglich, dass damit ein definierterer industrieller Ertrag herauskommt als bei Bioland, aber um welchen Preis: Mensch, Tier, Boden mit Gift belastet: das darf nicht sein.
Hallo Monika,
ich habe das erste mal den Superschmelz ausgesät.ich lasse mich einfach überraschen. Ich kenne ihn von bekannten. Nachdem ich keine Bio Jungpflanzen vom Superschmelz entdeckt habe, mache ich den Versuch mit dem aussähen.Ich kann dir ja dann mal davon berichten.
Werde vielleicht mal unsere Bekannten anschreiben, vielleicht erfahre ich ja mehr.
Grüße Rita
Hallo Andre,
ich weiß, Du wolltest eher die persönliche Ebene als einen Kurs, aber weil es mir gerade über den Weg läuft, aus dem ÖBZ-Newsletter:
7. Sensenmähen für den Hausgebrauch und Dengeln und Reparieren von Sensen
Der richtige Kurs für alle die in Zukunft im Hausgarten oder bei der Biotoppflege zur Sense greifen wollen, um möglichst ökologisch zu mähen und die Mahd weiter zu verwenden - mit praktischen Übungen auf dem ÖBZ-Gelände
Workshops / MVHS / Thomas Isermann
A323510 (Sensenmähen) / Freitag, 1.5.2015 / 9.00 bis 13.00 Uhr / Anmeldung bei der MVHS erforderlich / 60.-
A323520 (Dengeln) / Freitag, 1.5.2015 / 14.00 bis 18.00 Uhr / Anmeldung bei der MVHS erforderlich / 60.-
Material wird gestellt.
Viele Grüße,
Jonas
Hallo Stein,
bin Köhlrabi-Liebhaberin und möchte Dich fragen, wie Du es schaffst dass aus Zweiblatt-Stadium-Pflanzen entwicklungsfähige Jungpflanzen werden. Bei mir kriegen die nur lange Hälse und sterben dann ab. Samen habe ich noch, aber der Superschmelz ist wirklich super.
Grüße
Monika
Sa 11.4.2015 : in Riem noch keine Beete (anderswo schon in Vorbereitung).
Der Baum am Acker und eine Magnolie drüben in Daglfing blühen schon: ob das nicht etwas voreilig ist?
Ich hatte die Rechnung auch nur vorsichtshalber aufgehoben: vielleicht müssen wir es ja auch nur so aufschreiben: wir werden es erfahren.
im prinzip ist es eine aufforderung zur selbstkontrolle. von rechnungen aufheben ist ja gar keine rede, sondern wir bekommen ein formular zur dokumentation, welches saatgut wir verwenden, welche erde, woher der grünschnitt stammt, etc. zumindest hab ich es so verstanden. das finde ich auch gut, weil viele glaub ich auch aus unwissenheit handeln - gerade beim düngen.
was meine frage noch ist, ob wir wieder jauche am feld herstellen dürfen, wie wir das die jahre davor immer gemacht haben. ich find das bei der arbeit mit den schulkindern viel spannender, als einen dünger aus der flasche zu verwenden.
wurde das bei den infoveranstaltungen besprochen? ich kann da leider nie kommen, weil die schon um 18 uhr beginnen. weiß da jemand was dazu?
was m.e. auch etwas helfen könnte wären ansprechpartner vor ort in jedem krautgarten. dh eine gruppe leute die sich freiwillig dafür melden zur verfügung zu stehen, wenn jemand fragen hat. das könnte man an den pfosten mit einem schild oder zeichen signalisieren. natürlich reguliert sich dass auch so und die meisten kommen fragen, wenn sie merken, ah die andere frägt da auch nach. aber manche leute sind vielleicht nicht so kontaktfreudig um auf irgendwen neuen zuzugehen und eine frage zu stellen. für die wäre so ein hinweis vielleicht hilfreich. man könnte auch einen briefkasten aufstellen mit schriftlichen fragen, der dann von der gruppe geleert und beantwortet wird. viele haben/wollen kein internet und keinen zugang zum forum, das krautgartentelefon welches einmal die woche angeboten wird, ist in dieser zeit oft besetzt meiner erfahrung nach. ich schreib dann halt ein email und bekomme so antwort - aber wenn man kein email hat...
ich hätte das letztes jahr auf den rückmeldebogen schreiben können... weiß auch nicht wieso ich das nicht gemacht hab...
Hallo KräutgärtnerInnen!
Ich möchte ebenfalls ausdrücklich meine Zustimmung zu der "Amtsmaßnahme" kund tun und den VorrednerInnen in vollem Umfang zustimmen!
Ich schätze mal, dass die Nachweispflicht auch für von außen eingebrachtes organisches Mulchmaterial gilt (Stroh, Heu, Grasschnitt...)!
Beliebige SGM-externe "Zugaben" zu den Parzellen/den Grundstücken (Samen, Jungpflanzen, Erde, Mulch, "Hilfsstoffe"...) müssen nachvollziehbar Bioland-zertifiziert sein!
Allen, denen das zu weit geht, sei gesagt: die SGM sind, soweit ich weiß, mit allen von ihr bewirtschafteten Flächen, biolandzertifiziert.
1.) Wird auch nur auf einer Parzelle eines Krautgartenackers nicht-zertifiziertes Material eingebracht, fällt der ganze Acker oder zumindest die Seite, auf der die Parzelle sich befindet, aus der Zertifizierung. Es kann bis zu 3 Jahren dauern, bis die Zertifizierung wieder vergeben wird, sofern nachweislich "sauber" gearbeitet wurde.
2.) Wir wollen doch nicht dazu beitragen, dass die SGM das Krautgartenprojekt einstellt, weil sie befürchten müssen, als ganzer Betrieb in Wiederholungsfällen von Sauereien oder auf Grund von Vorwürfen wegen mangelhafter Kontrollen gegenüber uns Pächtern, ihr Biolandzertifikat zu verlieren!!!
Also: konsequent nur zertifiziertes "Material" einbringen und bitte Nachweise aufheben!!!
Ist ja auch kein großer Akt, oder ;-)?
Viel Spaß beim garteln in der neuen Saison
Uwe
Wenn die Beete spät eingesät werden, hat das auch seinen Vorteil:
Beikraut kann sich dann noch nicht so ausbreiten.
Bei den selbst einzupflanzenden/freien Beeten kann das Gut
kurz vorher noch mal drübereggen, bei den eingesäten Beeten geht das nicht.
Hallo zusammen,
ich war auch etwas überrascht die Punkte Dünger und Saatgutnachweis, bzw. erweiterte Dokumentation im Anschreiben vorzufinden.
Scheint in der Tat neu hinzugekommen zu sein, da ich es bei der Infoveranstaltung in Riem auch nicht gehört habe.
Ich finde dies aber gut, denn teilweise sah man optisch schon bei den vorgesäten Reihen, daß hier deutlich stickstoffbetont auf mancher Parzelle gedüngt wurde. Da wir aber alle einen guten Boden wollen, ist diese Maßnahme nur fair. Es gibt genügend andere Organisationen mittlerweile, die nicht so starken Wert auf Bio legen, so daß jeder seinen Garten seiner Coleur verwirklichen kann.
Ich kann nur sagen, daß die Erde ein wunderbarer Saatboden ist. Ich habe z.B. vom letzten Jahr die Kräuter vom Krautgarten mit nach Hause genommen und damit auch jeweils etwas Erde vom Acker. Jetzt wo ich sie ausgepflanzt habe bei mir, ist noch etwas Ackererde übrig. Ich habe einen Versuch gemacht mit Bioerde vom Biomarkt und Ackererde. Jeweils ein Töpfchen und darauf etwas ältere Saatgutscheiben Basilikum drauf. Und siehe da, in der Ackererde sind sie deutlich schneller gekeimt, während die in der Bioerde deutlich schlechtere Ergebnisse liefert.
Da sollten wir doch alle ein wahres Interesse haben die Bodenqualität nicht durch falschen Eintrag zu gefährden. Ich dokumentiere also gerne (weiß nur noch nicht was ich mit meinem Kalk jetzt machen soll :-) ).
In diesem Sinne wünsche ich noch fröhliches Vorziehen,
Claudia
Hallo Rita,
ich habe es auch gelesen, und daher vorsichtshalber die Rechnung für das Bio-Saatgut aufgehoben. Bei den diesjährigen Infoveranstaltungen war davon nicht die Rede (siehe meine -->Notizen ). Im Anschreiben stand auch, dass nur der Dünger vom Bio-Jungpflanzenverkauf verwendet werden darf. Vermutlich bekommen wir bei der Vergabe noch etwas dazu erzählt.
Es gibt im Biolandbau eine Rückverfolgungspflicht und vielleicht wird die nun auch von uns vermehrt eingefordert? Ich hätte kein Probem damit, weil ich dafür etwas bekomme: Bio-Qualität. Vielleicht schafft das auch mehr Bewusstsein für das Funktionieren von "bio" (gesetzliche Definition, Zertifikation und Kontrollmechanismen)?
Ich selber sehe den Kontext des wachsenden wohlwollenden, inhaltlich teilweise nicht konventionellen, aber eben doch nur informellen privaten Gartensektors (Saatgutfestival, ..), der aber den Bioland-Regeln (Zertifizierung, Kontrolle) nicht genügt. Wohlwollen ist gut, aber nicht immer ausreichend: wenn man die früher anarchischen "Samenbomben" des "Guerilla Gardening" nun schon im Supermarkt kaufen kann, braucht man nur warten, bis Geldmacher den nächsten Markt für sich entdecken und eine Mischung für Saatguttausch im Supermarkt-Regal steht, aus konventionellem Saatgut? Früher hab ich nur meine Saatgut-Tütchen aufgehoben, ich würde auch noch mehr aufheben: mal sehen, was im Formular so eingefordert wird.
Siehe auch: -->Bioland-Richtlinien
Viele Grüße,
Jonas.
Zur Giftigkeit von konventionellem "gebeiztem" d.h. -->vergiftetem Saatgut liest man am Besten einfach auf der Webseite eines x-beliebigen konventionellen Herstellers (siehe vorheriger Link: dort, z.B. wörtlich: " ... Es ist von Kindern, Nutz- und Wildtieren fernzuhalten. ... Behandeltes Saatgut und Reste wie Bruchkorn und Stäube, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle. Das behandelte Saatgut ist gesundheitsschädlich beim Verschlucken. Das behandelte Saatgut ist sehr giftig für Wasserorganismen und kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben. Das Mittel ist giftig für Vögel; deshalb dafür sorgen, dass kein Saatgut offen liegen bleibt. "). Dem muss man nichts hinzufügen, das spricht für sich selbst: möglich, dass damit ein definierterer industrieller Ertrag herauskommt als bei Bioland, aber um welchen Preis: Mensch, Tier, Boden mit Gift belastet: das darf nicht sein.