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Aufgeplatzte Kohlrabi :

Falls jemand das gleiche Problem hat wie ich und die Kohlrabi aufplatzen, ich habe recherchiert, dass das wahrscheinlich mit einer schwankenden Wasserversorgung zu tun hat: Wenn es länger trocken war und dann plötzlich viel regnet, dann saugen sie sich so voll, dass sie platzen. Möglicherweise hatten sie auch generell zu wenig Wasser. Bei mir sind vor allem es vor allem die Lilanen, die so zerplatzt sind, dass sie nicht mehr essbar sind. Womöglich habe ich das Vlies an einem zu heißen Tag entfernt, wer weiß. Es gibt auch Schädlinge, die die Kohlrabi zum Platzen bringen. Wenn das passiert, sind die geplatzten Stellen sehr verschorft, lese ich im Internet.

Wer hat ähnliche Erfahrung mit Kohlrabi? Seltsamerweise scheinen in meinem Riemer-Umfeld die meisten Kohlrabi intakt zu sein.

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Hallo Florinja,

eine befreundete Landwirtin hat mir gesagt, das sei die "Rettichschwärze" (meine Eiszapfen haben das auch). Sie hat gesagt, das ist normal, auch ihr ist es nie gelungen, weiße Rettiche zu produzieren, obwohl sie sich wirklich mit dem Gärtnern sehr gut ausgkennt. Man kann sie aber trotzdem essen, wenn man die schwarzen Stellen wegschneidet. Bei mir gibt es aber dann fast nichts mehr zu essen...;-) Ach ja, ich bin in Riem.

Salat ernten wir hier in Riem teilweise als Pflücksalat. Immer außen rum, dann soll angeblich die ganze Saison über etwas da sein.

LG

KATJA

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Und hier noch eine Diskussion zum Verbot von Kunstdünger bei den Krautgärten
(und zur Durchsetzung der Regeln der Krautgärten):

-->Link

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gründüngung finde ich auch super. wir haben heuer als beikraut beim sellerie buchweizen und beim kohl und wirsing perserklee und der sehr angenehme nebeneffekt: da wächst kein unkraut.

ich bin mir nicht so sicher ob das wirklich unwissen und nicht bewusstes betrügen ist. zwei leute hab ich ja drauf angesprochen und die machten mir nicht den eindruck, dass sie unwissend sind. ich frag die halt immer zuerst, ob sie wissen, dass sie keinen kunstdünger verwenden dürfen...

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Die Vertragsgrundlage der Krautgärten sind die -->Bioland-Richtlinien  (Link zum Nachlesen und Detail-Klärungen darüber). Zum Dünger ist Abschnitt 3.4 .

Ich hätte die Leute auch angesprochen oder dem Gut Riem Bescheid gesagt, damit sie eine Klärung erwirken können: vielleicht weiß jemand nicht, dass "bio" ein europaweit gesetzlich geschützter Begriff ist, dessen Verwendung klar definiert ist und durch staatlich zertifizierte Organisationen kontrolliert wird und ist auf ein Mittel "auf pflanzlicher Basis" usw. hereingefallen. Bioland ist eine noch schärfere Regelung als (EU)-"Bio", die ebenfalls klar definiert ist, siehe Link oben: jeder kann das nachlesen und bei Bioland oder am -->Krautgarten-Telephon  nachfragen.

Selbst für zulässige Bio-Dünger empfiehlt es sich nachzufragen, denn auch für zugelassene Mittel gemäss regionaler Bioland Betriebsmittelliste gibt es Höchstmengen an Nitraten usw. die eingebracht werden dürfen. Im Zweifel (oder auch bei vermeintlicher Klarheit) sollen wir immer beim -->Krautgarten-Telephon  nachfragen, das Gut Riem hat das mehrfach betont (siehe -->Informationsveranstaltungen )

Es liegt auch an uns Krautgärtnern, da keine Wurstigkeit einreissen zu lassen und mögliche Verstösse entweder direkt anzusprechen, oder wenn das zu schwierig oder unklar ist, an die Krautgarten-Organisation zur Klärung zu melden: das hat nichts mit Denunziation zu tun, sondern mit der Klärung von Situationen, mit interner Bildung der Krautgärtner (vielleicht wissen es einige Leute manches nur noch nicht (auch ich)) und Durchsetzung der Vertragsgrundlagen, sowie Rücksicht auf die anderen Krautgärtner: keiner will im nächsten Jahr Gift oder Chemie vom Vorjahr auf seiner Parzelle haben.

PS:

Bei uns in Riem hab ich das noch nicht gesehen. Ich würde Kunstdünger aber auch nicht erkennen ... Ich dünge nicht zusätzlich (wir haben ja schon Dünger drin, siehe Info-Brief der Krautgärten). Das einzige, was ich gerade ausprobiere, ist -->Gründüngung  .

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ich habe jetzt 4x beobachtet, dass kunstdünger im krautgarten verwendet wurde. ist das ein problem das nur hohenbrunn betrifft? ich bin so entsetzt, dass das gemacht wird, wenn man sich fürs bio-gärtnern entscheidet. aber vielleicht tun die leute das ja gar nicht...

und ja, ich habe es auch frau kleinöder gesagt.

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Kohlfliege:

-->Perserklee

-->Insekten-Netz  (weniger dicht/wärmend als Vlies)

-->Tomaten gegen Kohlschädlinge  

-->Ohne Beleg: Mischkultur: Kohl mit Salat, Kohl mit Sellerie.

-->Giftbeere (nicht aussamen lassen!)

-->Mischkultur mit Knoblauch oder Knoblauchsud aufsprühen

-->Manuell beseitigen  (Sysiphos-Arbeit ...) -->Manuell beseitigen 2

-->Allgemein (oekolandbau.de)

 

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Kartoffelkäfer :

-->Hinweise bei den Informationsveranstaltungen

-->Diskussion und Bilder von Käfer, Larven, Gelege im Ackerberic...  

-->Mehr Bilder und Vergleich mit Marienkäfergelege

-->Bilder zu Kartoffelkäfer Gelege  (Google); etwas mehr orange

-->Bilder zu Marienkäfer Gelege  (Google); etwas gelblicher

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Auszug aus dem Ackerbericht  Riem (dieser alte Teil wird leider nach der Migration des Forums nur noch im Archiv verfügbar sein, daher kopiere ich ihn hierher):

... Kartoffelkäfergelege gleich am Blatt zerdrücken: bei nur abwischen hätte ich Bedenken, ob die Larven nicht doch noch ausschlüpfen. Siehe unten für ein Bild eines eher kleinen Geleges (nur ca. 20 Eier, teilweise sind es 40-50, fingernagelgross): die Gelege sind auf der Blattunterseite. 

Das Gelege zu zerdrücken ist im Vergleich wenig Aufwand (man muss allerdings unter alle Blätter gucken), aber sagen wir 30 ausgeschlüpfte Larven pro Gelege muss man auch suchen und die bleiben nicht am Platz und fressen, und fressen und fressen  ... . Wenn man die Population gar nicht kontrolliert (ein Gelege kommt einem schon mal aus ...), dann kann es passieren, dass die Kartoffeln ratzekahl abgefressen werden und danach eine Invasion von erwachsenen Käfern frisst und noch viel mehr Eier legt (und das nicht nur auf der eigenen Parzelle ...) ...

Ich gehe aus Prinzip nicht ungefragt auf andere Parzellen, aber wenn ich zufällig Kartoffelkäfer oder gar Gelege auf der Nachbarparzelle sehe, mache ich das weg, was ich vom Weg aus ohne Betreten der fremden Parzelle erreichen kann ... gerade in der Urlaubszeit.

Viele Grüße,
Jonas.


Bild: Kartoffelkäfer (Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Kartoffelkäfer  )


Bild: Kartoffelkäfe-Larven (Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Kartoffelkäfer  )

 


Bild: Kleines Kartoffelkäfer-Gelege (auf einer Parzelle in Riem)

Und hier noch ein Bild, wie es aussieht, wenn man die Larven nicht dezimiert (sie fressen das komplette Kraut weg und die Kartoffeln hören auf zu wachsen ...).



Hier ist noch ein Bild mit einem Kartoffelkäfergelege (orange-rötlich oben) und einem Marienkäfergelege (vermutlich; unten, orange-gelblich). Ob das Bild oben wirklich ein Kartoffelkäfer-Gelege ist, ist mir im Vergleich mit diesem Bild unklar ... (vielleicht waren die aber nur weiter und hatten schon die Farbe der Maden angenommen ...).


Siehe auch die Beschreibung der Unterschiede der Gelege bei den  -->Informationsveranstaltungen

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Hallo Robert & Inken,

alles klar, dann wird euer Feld also schon versorgt. Bei meinem wäre es super, wenn ihr die zweite Woche übernehmen könntet!

Grüße, Caro