Die Buschbohne Saxa hab ich auch schon gepflanzt: war letzte Saison sehr ergiebig. Meine ist von Bingenheimer Saatgut und die Packung erwähnt den Kamillentee nicht, auch vorweichen wird nicht erwähnt. Ich habe direkt gesät (sind gerade aufgegangen) oder auch vorgezogen, vorgeweicht oder auch nicht ...: die Saxa ist ziemlich problemlos. Einweichen lassen hab ich sie paar Stunden aber auch mal versehentlich 12 Stunden (mach ich einfach in meinen -->Gläsern für Keimsaaten , geht aber in jedem Glas). Ob noch mehr vorweichen schadet, weiß ich nicht. Bei den Stangenbohnen (Neckarkönigin) kann ich mir hingegen vorstellen, dass zu lange vorweichen schadet: wenn die in der Erde zu nass sind, faulen sie leicht, die Keim-Ausbeute war deutlich geringer als bei Saxa. Ich hab die Saxa jetzt schon zwischen die Radieschen-Reihen und die Spinat-Reihen gesät, damit sie schon kräftig sind, wenn Spinat und Radieschen weg sind ... (keine Ahnung, ob das eine gute Idee ist: gekeimt haben sie jedenfalls).
Ich hab normale Erbsen nachgesät und am Balkon vorgezogene Zuckererbsen (Ambrosia, alte Sorte, Bingenheimer Saatgut) eingesetzt: beide werden aber gerade noch stark durch den -->Erbsenrandkäfer geschwächt (habt ihr den in Hohenbrunn auch?) ... Insofern hab ich jetzt noch mal Ambrosia nachgesät und erwäge auch einen Neuanfang in einer anderen Parzellen-Ecke, wo ich nicht nur die bereits vorhandenen Käfer füttere ... Momentan experimentiere ich gerade damit, ob ich die Käfer durch Pfefferminzblätter (Minze wächst von selber auf meiner Parzelle) oder durch Mulch aus Radieschenkraut in Schach halten kann (wie man die nachts absammeln soll, ist mir ein Rätsel ...)
Weitere Tips/Erfahrungen ... ?
Bild: ganz oben Zuckermais, dann 2 Reihen Saxa, dann 2 Reihen gelbe Bohne: von der Saxa sind fast alle gekommen (ohne Vorweichen), von der gelben Bohne nur ein Teil. Von einer Reihe Stangenbohne (10 Pflanzlöcher) bisher nur eine ...
Stimmt. Kannst ja nach der Antwort wieder austreten, wenn es Dir in Riem nicht gefällt ;-) (oder Du dokumentieren willst, in welchem Krautgarten Du wirklich bist)
Schöne Bilder! Zarte Gemüse-Impressionen der Familie Zerta :-)
Der Kontrast zwischen der Parzellenübergabe in Gronsdorf (siehe auch -->Link ) und dem 17.5. ist sehr stark ... Bei euch in Gronsdorf ist der Fenchel anscheinend schon weiter als bei uns in Riem (was ich so bei uns oberflächlich gesehen habe).
da kauft man so bodenproben säckchen. ich mach das immer im internet wenn ich saatgut bestelle. da gibts mehrere anbieter - kostet ca 15-20 euro. man nimmt dann an ca 20 stellen im garten (oder der parzelle) in 20cm tiefe proben und schickt es ein. ca 4 wochen später hat man die ergebnisse.
ich hab interessehalber den boden unserer parzelle untersuchen lassen. wir haben einen sehr niedrigen humusgehalt (nicht verwunderlich in der schotterebene). und sehr niedrige werte bei phosphor und kali.
damit der humusaufbau über die jahre besser wird, wäre es wichtig, dass gründünger ausgesät und gemulcht wird. Beim Pflanzenverkauf im Juni wird Frau Kleinöder Gründüngersamen verkaufen. Gründünger kann sowohl zwischen die Gemüsekulturen gesät werden und auf den abgeernteten beeten.
(Antwort auf einen Beitrag, der nicht mehr da ist (Krautgärtnerin hat leider aufgehört und sich auch hier abgemeldet):
Ja, der Krautgarten ist durchaus in der Realität, mit Schnecken, Schnaken, Erbsenrandkäfern, zu viel/wenig Sonne/Regen, Arbeit, Sorge wegen Hagel, Hasen und Frost, ... und doch ... siehe Bilder ... für mich ist das Herumwühlen in der Erde eine sehr beruhigende Tätigkeit ...
Den Krautgarten in Berg am Laim erreicht man am Besten, wenn man an der U-Bahn Station (U2) Josephsburg aussteigt und dann auf der Else-Rosenfeld Straße ca.150m nach Süden geht.
Bericht vom -->Treffen am 13.5. im Sonntagscafé im ÖBZ : war ein sehr nettes Treffen, 2 KrautgärtnerInnen aus Berg am Laim, 1+Anhang aus Trudering, 4 aus Riem waren da. "Leider" war das Sonntagscafé diesmal so gut besucht, dass der Kuchen um 15:15 zu Ende war (die ehrenamtlichen Helfer vom ÖBZ backen und verkaufen Café und Kuchen und bekommen nur den Materialaufwand erstattet: der Erlös geht in Bildungsprojekte mit Kindern am ÖBZ).
Ein wenig Saatgut ging über den Tisch, und ich hab zwei sehr interessante alte Gartenbücher kennengelernt, ein Film zum Thema Essen wurde verliehen. Wir haben uns nett über diverse Garten- und Nicht-Garten-Themen unterhalten. Auch das Handbuch Biogemüse wurde gesichtet, aber ein Handbuch Beikräuter hatte niemand dabei: die Beikräuter und ihre mögliche Nutzung (siehe -->Veranstaltung in Berg am Laim und möglicherweise anderswo , wo ich selber leider keine Zeit habe) waren daher auch Thema und die Handys/Kameras mit Bildern von Parzellen, Gemüsen und Beikräutern kreisten. Kleine Werkzeuge wurden herumgereicht und andere besprochen und auch der Erntezeitpunkt war Thema: das erste erbsengrosse Miniradieschen wurde schon geerntet :-) ....Und: -->Thomas aus Riem sucht noch -->Urlaubsvertretung/Urlaubstausch .
Nächste (bisher angekündigte) Möglichkeit, KrautgärtnerInnen ausserhalb des Ackers zu treffen: 24.6., wieder im ÖBZ, beim Sonntagscafé, diesmal mit Möglichkeit sich den Standort Riem vorher gemeinsam anzusehen: -->Link
Bohnen / Erbsen , ansäen/vorweichen: -->Link
Steckrüben/Kohlrüben : -->Link
Die Buschbohne Saxa hab ich auch schon gepflanzt: war letzte Saison sehr ergiebig. Meine ist von Bingenheimer Saatgut und die Packung erwähnt den Kamillentee nicht, auch vorweichen wird nicht erwähnt. Ich habe direkt gesät (sind gerade aufgegangen) oder auch vorgezogen, vorgeweicht oder auch nicht ...: die Saxa ist ziemlich problemlos. Einweichen lassen hab ich sie paar Stunden aber auch mal versehentlich 12 Stunden (mach ich einfach in meinen -->Gläsern für Keimsaaten , geht aber in jedem Glas). Ob noch mehr vorweichen schadet, weiß ich nicht. Bei den Stangenbohnen (Neckarkönigin) kann ich mir hingegen vorstellen, dass zu lange vorweichen schadet: wenn die in der Erde zu nass sind, faulen sie leicht, die Keim-Ausbeute war deutlich geringer als bei Saxa. Ich hab die Saxa jetzt schon zwischen die Radieschen-Reihen und die Spinat-Reihen gesät, damit sie schon kräftig sind, wenn Spinat und Radieschen weg sind ... (keine Ahnung, ob das eine gute Idee ist: gekeimt haben sie jedenfalls).
Ich hab normale Erbsen nachgesät und am Balkon vorgezogene Zuckererbsen (Ambrosia, alte Sorte, Bingenheimer Saatgut) eingesetzt: beide werden aber gerade noch stark durch den -->Erbsenrandkäfer geschwächt (habt ihr den in Hohenbrunn auch?) ... Insofern hab ich jetzt noch mal Ambrosia nachgesät und erwäge auch einen Neuanfang in einer anderen Parzellen-Ecke, wo ich nicht nur die bereits vorhandenen Käfer füttere ... Momentan experimentiere ich gerade damit, ob ich die Käfer durch Pfefferminzblätter (Minze wächst von selber auf meiner Parzelle) oder durch Mulch aus Radieschenkraut in Schach halten kann (wie man die nachts absammeln soll, ist mir ein Rätsel ...)
Weitere Tips/Erfahrungen ... ?
Bild: ganz oben Zuckermais, dann 2 Reihen Saxa, dann 2 Reihen gelbe Bohne: von der Saxa sind fast alle gekommen (ohne Vorweichen), von der gelben Bohne nur ein Teil. Von einer Reihe Stangenbohne (10 Pflanzlöcher) bisher nur eine ...
Stimmt. Kannst ja nach der Antwort wieder austreten, wenn es Dir in Riem nicht gefällt ;-)
(oder Du dokumentieren willst, in welchem Krautgarten Du wirklich bist)
Schöne Bilder! Zarte Gemüse-Impressionen der Familie Zerta :-)
Der Kontrast zwischen der Parzellenübergabe in Gronsdorf (siehe auch -->Link ) und dem 17.5. ist sehr stark ... Bei euch in Gronsdorf ist der Fenchel anscheinend schon weiter als bei uns in Riem (was ich so bei uns oberflächlich gesehen habe).
da kauft man so bodenproben säckchen. ich mach das immer im internet wenn ich saatgut bestelle. da gibts mehrere anbieter - kostet ca 15-20 euro. man nimmt dann an ca 20 stellen im garten (oder der parzelle) in 20cm tiefe proben und schickt es ein. ca 4 wochen später hat man die ergebnisse.
Hallo Manuela,
wo/wie lässt man den Boden untersuchen?
Das mit der Gründüngung werde ich auch machen: ganz zum Schluss lag doch einiges offen brach ...
Viele Grüße,
Jonas.
ich hab interessehalber den boden unserer parzelle untersuchen lassen. wir haben einen sehr niedrigen humusgehalt (nicht verwunderlich in der schotterebene). und sehr niedrige werte bei phosphor und kali.
damit der humusaufbau über die jahre besser wird, wäre es wichtig, dass gründünger ausgesät und gemulcht wird. Beim Pflanzenverkauf im Juni wird Frau Kleinöder Gründüngersamen verkaufen. Gründünger kann sowohl zwischen die Gemüsekulturen gesät werden und auf den abgeernteten beeten.
(Antwort auf einen Beitrag, der nicht mehr da ist (Krautgärtnerin hat leider aufgehört und sich auch hier abgemeldet):
Ja, der Krautgarten ist durchaus in der Realität, mit Schnecken, Schnaken, Erbsenrandkäfern, zu viel/wenig Sonne/Regen, Arbeit, Sorge wegen Hagel, Hasen und Frost, ... und doch ... siehe Bilder ... für mich ist das Herumwühlen in der Erde eine sehr beruhigende Tätigkeit ...
Den Krautgarten in Berg am Laim erreicht man am Besten, wenn man an der U-Bahn Station (U2) Josephsburg aussteigt und dann auf der Else-Rosenfeld Straße ca.150m nach Süden geht.
bis morgen
Michael
Bericht vom -->Treffen am 13.5. im Sonntagscafé im ÖBZ : war ein sehr nettes Treffen, 2 KrautgärtnerInnen aus Berg am Laim, 1+Anhang aus Trudering, 4 aus Riem waren da. "Leider" war das Sonntagscafé diesmal so gut besucht, dass der Kuchen um 15:15 zu Ende war (die ehrenamtlichen Helfer vom ÖBZ backen und verkaufen Café und Kuchen und bekommen nur den Materialaufwand erstattet: der Erlös geht in Bildungsprojekte mit Kindern am ÖBZ).
Ein wenig Saatgut ging über den Tisch, und ich hab zwei sehr interessante alte Gartenbücher kennengelernt, ein Film zum Thema Essen wurde verliehen. Wir haben uns nett über diverse Garten- und Nicht-Garten-Themen unterhalten. Auch das Handbuch Biogemüse wurde gesichtet, aber ein Handbuch Beikräuter hatte niemand dabei: die Beikräuter und ihre mögliche Nutzung (siehe -->Veranstaltung in Berg am Laim und möglicherweise anderswo , wo ich selber leider keine Zeit habe) waren daher auch Thema und die Handys/Kameras mit Bildern von Parzellen, Gemüsen und Beikräutern kreisten. Kleine Werkzeuge wurden herumgereicht und andere besprochen und auch der Erntezeitpunkt war Thema: das erste erbsengrosse Miniradieschen wurde schon geerntet :-) ....Und: -->Thomas aus Riem sucht noch -->Urlaubsvertretung/Urlaubstausch .
Nächste (bisher angekündigte) Möglichkeit, KrautgärtnerInnen ausserhalb des Ackers zu treffen: 24.6., wieder im ÖBZ, beim Sonntagscafé, diesmal mit Möglichkeit sich den Standort Riem vorher gemeinsam anzusehen: -->Link
Bild: ÖBZ (Ökologisches Bildungszentrum), http://www.oebz.de
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Weitere frühere Veranstaltungen und Berichte dazu: -->Link
Insbesondere ein Bericht zur -->Wildkräuterführung in Berg am Laim