Klar, nur der mobile Zaun. Hab ihn heute noch mal angesehen: da muss man nach meinem Dafürhalten noch nichts machen. Aber irgend wann wird auch der vermutlich eingewuchert, wenn man über die ganze Saison nichts macht.
Ich finde, die großen Häuschen sehen ein wenig so aus, wie Bushaltestellen für Tomaten...;-)) Aber vielleicht sage ich das ja auch nur, weil mir für sowas die Zeit fehlt. Landschaftlich schöner ist es natürlich ohne die ganz großen Dinger (wobei ich trotzdem eine gewisse Bewunderung für die Erbauer hege, die sowas hinkriegen).
Bei uns in Riem geht es doch nur um den orangen "mobilen" Zaun mit den schwarzen Maschen, oder?Kann mir kaum vorstellen, dass der so arg einwächst...Der Zaun zum Nachbarn war meines Erachtens vorher schon da (und vorher schon verunkrautet) und sieht so aus, als gehöre er dem Nachbarn, oder nicht?
Bei uns in Riem tritt das Zaun Problem noch nicht auf (ich muss den Zaun mal wieder genauer angucken, bei letzten mal ging es noch sehr gut). Wenn es mal akut wird, hatte ich überlegt, eine "Woche des Zauns" anzuregen, in der jeder aufgerufen ist, die der Parzelle entsprechende Menge an Zaun zu pflegen. Da nicht alle KrautgärtnerInnen hier im Forum sind/lesen, müsste man zusätzlich ein Schild aufstellen. Wenn man das in der Woche vorher macht, hätten alle auch Zeit sich drauf einzustellen. Wenn man weiß, wie lang der Zaun ist, kann man ausrechnen, wer wieviel pflegen/jäten muss: bei uns in Riem sind es schätzungsweise 45-50m Zaun (2*Parzellenlänge + daneben) und die Anzahl der 30er-Flächen müsste ich erst abzählen (vermutlich ca. 2*(60+10) = 140 30er Flächen (manche haben 1, manche 2, manche 3,4,5). Also pro 30er-Fläche ca. 45m/140 = 0,32m, ca. 1/3m (in Riem).
Bei Konfliktfällen zum Verkrauten (und anderem) würde ich mich ggf. an das -->Krautgartentelephon für eine Klärung wenden.
(PS nach Mail vom Gut wegen eines ähnlichen Themas: das Gut möchte - unabhängig von meiner obigen Äusserung, die in dieselbe Richtung geht - beiden Seiten eines Konfliktes eine Möglichkeit zur Stellungnahme geben: bitte also (selbst anonyme) Anklagen hier vermeiden und Probleme direkt an das Gut berichten: dabei kämen oft unerwartete Lösungen zum Vorschein).
Herbst 2010 steckte ich sie mit Spitze nach unten in Eimer mit Sand: Sie trieben nach einiger Zeit aus; einige Karotten faulten - ansonsten ist diese Lagermethode o.k.
Herbst 2011 bewahrte ich die Karotten - ohne Blattwerk - ungewaschen, mit Erde dran, in Plastiktüte auf. Dabei war es in dieser etwas feucht; ich öffnete sie jedoch von Zeit zu Zeit um die Karotten zu kontrollieren und Frischluftzufuhr zu geben. Auch hier faulten ein paar Karotten, ansonsten konte ich sie jedoch länger lagern als mit Sand, d.h. bis ca. Febr. 2012. Werde mich künftig wieder für die einfachere Plastiktütenmethode entscheiden.
2011 konservierte ich testweise in Stückchen geschnittene Radieschen:
A) in Rotweinessig
B) in Salz mit Wasser
Ergebnis Mai 2012: ALLE Radieschen sind essbar, jedoch in der Konsistenz unterschiedlich:
A) schmecken weniger sauer, kann man leicht zerdrücken
B) schmecken für meinen Geschmack sehr salzig, feste Konsistenz
Beide Variationen können verwendet werden zum Würzen von Salat (anstatt Salz und Essig diese Radieschen mit Essig- bzw. Salzwasser) oder auch in andere Speisen untergemischt zum Würzen
In 2012 war die Radieschenausbeute jedoch gering und die meisten sind wurmig.
Tomaten gut gegen Kohl-Schädlinge? Ah, das probiere ich gleich mal aus, ich hab paar Tomaten-Pflänzchen über ...
Mir wäre der Bau so eines Hauses auch zu viel Aufwand (mit dem Fahrrad transportieren, besorgen, aufbauen, am Ende wieder abbauen, reinigen, lagern, ...), aber neugierig bin ich schon und werde es mir mal angucken (momentan hab ich einen Balkon für Tomaten, aber falls ich mal keinen mehr habe ...).
Letzte Saison hatte ich nur paar Stöcke und 2 Netze (Kohl), diese Saison auch Vlies, um den Wuchs meiner grösseren Parzelle etwas zu steuern (und gut gegen den Hagel war es auch schon paar mal). Interessieren würde mich eine organische Alternative (kein Plastik), aber das kompostierbare Maisstärke-"Vlies", das ich ausprobiert habe, war leider mehr eine undurchlässige Folie.
ich find es viel herausfordernder (und billiger) ohne vlies und sonstigem schnick schnack auszukommen. klar die tomaten werden nicht so toll am feld, aber sie leisten ihren beitrag zur schädlingsabwehr beim kohl. und die großen tomaten hab ich zu hause an der hausmauer.
Klar, nur der mobile Zaun. Hab ihn heute noch mal angesehen: da muss man nach meinem Dafürhalten noch nichts machen. Aber irgend wann wird auch der vermutlich eingewuchert, wenn man über die ganze Saison nichts macht.
Ich finde, die großen Häuschen sehen ein wenig so aus, wie Bushaltestellen für Tomaten...;-)) Aber vielleicht sage ich das ja auch nur, weil mir für sowas die Zeit fehlt. Landschaftlich schöner ist es natürlich ohne die ganz großen Dinger (wobei ich trotzdem eine gewisse Bewunderung für die Erbauer hege, die sowas hinkriegen).
Bei uns in Riem geht es doch nur um den orangen "mobilen" Zaun mit den schwarzen Maschen, oder?Kann mir kaum vorstellen, dass der so arg einwächst...Der Zaun zum Nachbarn war meines Erachtens vorher schon da (und vorher schon verunkrautet) und sieht so aus, als gehöre er dem Nachbarn, oder nicht?
Bei uns in Riem tritt das Zaun Problem noch nicht auf (ich muss den Zaun mal wieder genauer angucken, bei letzten mal ging es noch sehr gut). Wenn es mal akut wird, hatte ich überlegt, eine "Woche des Zauns" anzuregen, in der jeder aufgerufen ist, die der Parzelle entsprechende Menge an Zaun zu pflegen. Da nicht alle KrautgärtnerInnen hier im Forum sind/lesen, müsste man zusätzlich ein Schild aufstellen. Wenn man das in der Woche vorher macht, hätten alle auch Zeit sich drauf einzustellen. Wenn man weiß, wie lang der Zaun ist, kann man ausrechnen, wer wieviel pflegen/jäten muss: bei uns in Riem sind es schätzungsweise 45-50m Zaun (2*Parzellenlänge + daneben) und die Anzahl der 30er-Flächen müsste ich erst abzählen (vermutlich ca. 2*(60+10) = 140 30er Flächen (manche haben 1, manche 2, manche 3,4,5). Also pro 30er-Fläche ca. 45m/140 = 0,32m, ca. 1/3m (in Riem).
Bei Konfliktfällen zum Verkrauten (und anderem) würde ich mich ggf. an das -->Krautgartentelephon für eine Klärung wenden.
(PS nach Mail vom Gut wegen eines ähnlichen Themas: das Gut möchte - unabhängig von meiner obigen Äusserung, die in dieselbe Richtung geht - beiden Seiten eines Konfliktes eine Möglichkeit zur Stellungnahme geben: bitte also (selbst anonyme) Anklagen hier vermeiden und Probleme direkt an das Gut berichten: dabei kämen oft unerwartete Lösungen zum Vorschein).
Karottenlagerung
Herbst 2010 steckte ich sie mit Spitze nach unten in Eimer mit Sand: Sie trieben nach einiger Zeit aus; einige Karotten faulten - ansonsten ist diese Lagermethode o.k.
Herbst 2011 bewahrte ich die Karotten - ohne Blattwerk - ungewaschen, mit Erde dran, in Plastiktüte auf. Dabei war es in dieser etwas feucht; ich öffnete sie jedoch von Zeit zu Zeit um die Karotten zu kontrollieren und Frischluftzufuhr zu geben.
Auch hier faulten ein paar Karotten, ansonsten konte ich sie jedoch länger lagern als mit Sand, d.h. bis ca. Febr. 2012. Werde mich künftig wieder für die einfachere Plastiktütenmethode entscheiden.
2011 konservierte ich testweise in Stückchen geschnittene Radieschen:
A) in Rotweinessig
B) in Salz mit Wasser
Ergebnis Mai 2012: ALLE Radieschen sind essbar, jedoch in der Konsistenz unterschiedlich:
A) schmecken weniger sauer, kann man leicht zerdrücken
B) schmecken für meinen Geschmack sehr salzig, feste Konsistenz
Beide Variationen können verwendet werden zum Würzen von Salat (anstatt Salz und Essig diese Radieschen mit Essig- bzw. Salzwasser) oder auch in andere Speisen untergemischt zum Würzen
In 2012 war die Radieschenausbeute jedoch gering und die meisten sind wurmig.
Tomaten gut gegen Kohl-Schädlinge? Ah, das probiere ich gleich mal aus, ich hab paar Tomaten-Pflänzchen über ...
Mir wäre der Bau so eines Hauses auch zu viel Aufwand (mit dem Fahrrad transportieren, besorgen, aufbauen, am Ende wieder abbauen, reinigen, lagern, ...), aber neugierig bin ich schon und werde es mir mal angucken (momentan hab ich einen Balkon für Tomaten, aber falls ich mal keinen mehr habe ...).
Letzte Saison hatte ich nur paar Stöcke und 2 Netze (Kohl), diese Saison auch Vlies, um den Wuchs meiner grösseren Parzelle etwas zu steuern (und gut gegen den Hagel war es auch schon paar mal). Interessieren würde mich eine organische Alternative (kein Plastik), aber das kompostierbare Maisstärke-"Vlies", das ich ausprobiert habe, war leider mehr eine undurchlässige Folie.
Oh wow cool, vielen Dank! :-)
Wann fahrt ihr denn in Urlaub? Dann übernehme ich gerne die Pflege... :-)
ich find es viel herausfordernder (und billiger) ohne vlies und sonstigem schnick schnack auszukommen. klar die tomaten werden nicht so toll am feld, aber sie leisten ihren beitrag zur schädlingsabwehr beim kohl. und die großen tomaten hab ich zu hause an der hausmauer.
hallo jonas,
nein, ich weiß es nicht.
diese woche kommt der nächste krautgartenbrief, da steht es drin nehm ich mal an. ich dachte es war letztes jahr ende juni.