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Du kannst es ja als Anregung am -->Krautgartentelephon  sagen, aber ich vermute mal, dass sich da nichts schieben wird.

Es würde auch nichts bringen: durch leichte Änderungen in der Anlage der Parzellen hat die 30er Parzelle, die ich letztes Jahr hatte, eine ganze andere Nummer, bzw. der Grund ist zwischen zwei Parzellen verteilt. Es sind halt nun mal keine Privatgärten oder Schrebergärten mit langfristiger Miete sondern jedes Jahr völlig neu angelegte Krautgarten-Parzellen auf öffentlichem Grund ...

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PS (12.6., 17:39): 

Ich sehe die Krautgärten in einem Spektrum von Möglichkeiten zu gärtnern und gesünder, nachhaltiger, direkter und regionaler zu Lebensmitteln zu gelangen:

a) mit verschiedenen Besitzverhältnissen:
a1) privat
a2) kommmunal
a3) gemeinnützig

b) mit verschiedener Offenheit 
b1) privaten Parzellen
b2) öffentlicher Parzelle
b3) Gemeinschaftparzelle

c) mit verschiedenen Mitwirkungsgraden
c1) alles selber machen (und verbrauchen/verkaufen)
c2 gemeinsam pachten, unterverpachten, sonst alles selber machen
c3) Anbieter unterverpachtet
c3A) ohne Gartenvorbearbeitung und ohne Vorbepflanzung
c3B) mit Gartenvorbearbeitung aber ohne Vorbepflanzung
c3C) mit Gartenvorbearbeitung und mit wenig Vorbepflanzung
c3D) mit Gartenvorbearbeitung und mit viel Vorbepflanzung
c4) mit Mithilfe bei einer CSA-Initiative/im Community Garden (Ernte/Biokiste mit Mithilfe)
c5) mit Abnahmegarantie für eine Saison (unkündbare Biokiste)
c6) mit Abnahmeabonnement (kündbare Biokiste)

d) mit verschiedener Bindungsdauer:
d1) unverbindlich, spontan (einige Gemeinschaftsgärten)
d2) übergangsweise (Aushilfe, Verantwortung für kurze Zeit)
d3) Saison (Krautgarten, Sonnenäcker, usw)
d4) über Jahre hinweg (Privatgarten, Schrebergarten, ...)

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Es bleibt in der Tat zu vieles zurück, manches vermutlich, weil es übersehen wird, manches, weil die Leute nicht genau gucken (oder gar nicht mehr), siehe meinen Bericht vom -->Aufräumen in Riem . Hier sollte sich die Krautgarten-Kultur noch verbessern. Das könnte man ja durch Gemeinschaftsaktionen verbessern: z.B. könnte es nach der Rückgabe ein Abschluss-Treffen für die Saison geben und vorher wird übersehener Müll eingesammelt.  

Als Anregung an das Gut könnte ich mir auch eine Kaution vorstellen, die bei der persönlichen Rückgabe der (sauberen) Parzelle zurückgegeben wird: z.B. wer nicht sauber übergibt, bekommt keine Parzelle mehr und auch die Kaution nicht. Aber das wären dann wieder ein Fixtermin für die Leute am Acker, mehr Bürokratie und Verwaltungskosten ... 

Das Aufräumen kann man sich trotzdem nicht sparen, wegen angewehtem Plastik und bei manchen Standorten auch wegen Silvestermüll und sonstigem Müll von Spaziergängern: Berg am Laim hat dafür eine gemeinsame Räumaktion, siehe  -->Link  

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Liebe Manuela,


dann haben Deine Vorgänger leider geschlampt und werden das vermutlich mit einer neu verlosten Parzelle auch wieder tun. Somit wäre es ein Grund mehr, die Parzellen an die gleichen Leute zu vergeben, denn solche Schlamper müssten sich dann mit ihren eigenen nicht weggeräumten "Resten" auseinandersetzen und hätten nicht die Gelegenheit eine saubere Parzelle verunreinigt zu hinterlassen. Generell wäre ich in solchen Fällen für eine Disqualifizierung für weitere Anmietung, da es sicher genügend umweltfreundliche, neue Mieter gibt, die froh wären, wenn sie Selbstanbau machen könnten.

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ich glaub das ist der rapsglanzkäfer. http://de.wikipedia.org/wiki/Rapsglanzk%C3%A4fer

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werden sie aber nicht immer. ich hab heuer ca 10 holzlatten a 50cm lang aus der parzelle geholt und leider auch viele viele vliesreste = plastik.

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Rapsglanzkäfer

Originalbeitrag:

Schwarze Käfer auf Blüten:

Weiß jemand, was das für schwarze Käfer sind, die auf vielen Blüten sind? Das erste mal hab ich sie auf Pak Choi-Schossen gesehen, später auch auf Rettich-Schossen und nun auch auf meinen Blumen (ich hab den Hauptweg in der Mitte und an beiden Enden der Wege zwischen den Beeten Blumen (Bienenweide, Boretsch, ...)? Sie sind ca. 2mm gross. Ich muss mir glaub ich mal eine Lupe für den Acker zulegen ...

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Die Zäune etc. müssen sowieso jedes Jahr am Ende der Saison abgebaut werden, damit der Bauer das Feld umpflügen kann. Dies ist also kein Grund, dass die Parzellen neu verlost werden müssten. Die Parzellen wurden deshalb verlost, damit jeder mal die Chance hat, näher am Brunnen sein zu können. In Trudering haben wir dieses Jahr einen 2. Brunnen bekommen, der die Wege verkürzt. Das Wegersparnis-Argument ist somit auch hinfällig.

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was glaub ich auch noch ein ganz wichtiger grund ist, die parzellen jedes jahr neu zu verlosen ist, dass keine zäune, bauten, etc errichtet werden. dh dass man sich nicht häuslich einrichtet auf "seiner" parzelle.

ich finde das durchmischen super, weil man so viele leute und ihre arbeitsweise kennen lernt und das feld jedes jahr aus einem neuen blickwinkel betrachten kann.


zum chemiedünger sag ich gar nix mehr, da hab ich mich schon genug geärgert. anscheinend (und gsd) betrifft es nur den standort hohenbrunn.

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Zum Glück sind die meisten Krautgärtner ja bezüglich biologischem Dünger ja informiert und motiviert und wissen über biologische  -->Bezugsquellen  Bescheid, oder regen sogar weitergehende Konzepte wie den Verkauf von Saatgut für  -->Gründüngung  am  -->Krautgartentelephon  an (siehe Rundbrief).

Die Chemie-Düngung ist ein Vertragsbruch , den die Krautgarten-Organisation vermutlich so ahndet, wie im Vertrag und in den Anschreiben und bei den Infoveranstaltungen angekündigt: Überprüfung/Anhörung und ggf. fristlose Kündigung des Vertrages. Ich selber wäre ohne "bio(land)" nicht dabei, denn ich will klare Regeln für gesunden und nachhaltigen Gemüseanbau ( -->Bioland-Richtlinien  ), kein Wischi-Waschi und jeder macht wie er denkt.

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Bei den -->Informationsveranstaltungen  war auf Nachfrage die Rede davon, dass die Verlosung der Parzellennummern zum Konzept gehört. Ich selber finde das aus verschiedenen Gründen auch nicht schlecht (bei allen Fragezeichen, die ich auch sehe):

  • es stellt Chancengleichheit her (Boden, Brunnennähe, Schatten, Feuchtigkeit, Randlage, usw.)
  • es mischt die Krautgärtner immer wieder neu und fördert dadurch soziale Kontakte
  • es fördert den Verantwortungsgedanken langfristig

(Wenn ich mich in die Krautgarten-Organisation hineinversetze, trägt es dazu bei, kein Anspruchsdenken aufkommen zu lassen: die Flächen sind teilweise sowieso nicht für die Ewigkeit, sondern stehen leider unter hohem Bebauungsdruck, siehe das Video von 2012 auf der Seite der Krautgärten:  -->Link  .)

Die Bevorzugung von vorjährigen KrautgärtnerInnen vor Neulingen existiert(e) meiner Kenntnis nach bereits: man konnte sich (bevorzugt) vormerken lassen (ich finde das Schreiben gerade nicht, das letzte von 2011 fehlt ...), d.h. wer bereits einen Krautgarten am Standort hatte, konnte bevorzugt wieder einen bekommen (das bezog sich allerdings nicht auf die Parzellennummer, siehe oben). Das habe damit zu tun, dass man gewachsenes Gärtnerwissen/gemeinschaft fördern wolle (diese Antwort meine ich auf einer Informationsveranstaltung gehört zu haben?).

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Entsetzt las ich im neuesten Rundbrief, dass einige KrautgärtnerInnen mit "Blaukorn" und "Osmocote Langzeitdünger" den Boden düngten!! Solche Personen sollten m.E. ihre Parzellen SOFORT aufgeben müssen, denn sie verseuchen den Boden nicht nur im laufenden Jahr, sondern auch für die KrautgärtnerInnen, die diese Parzelle die Folgejahre zur Bewirtschaftung bekommen. Ausserdem würde ich vorschlagen, dass K-Gärtner, die bereits 2 x eine Parzelle bewirtschafteten, auf Wunsch ihre vorjährige Parzelle im Folgejahr bekommen können, sofern sie dies gerne möchten und vorrangig bei der Parzellenvergabe (im Vergleich zu Neulingen) behandelt werden. Wie denkt Ihr darüber?

Eine solche Chemie-Düngung ist nicht nur dumm, sondern auch ein Betrug an sich selbst.