vielen Dank für Dein großes Engagement. Vierfuffzig sind schon mal weg:-).
Damit Du Dir an dieser Stelle weitgehend Arbeit sparst: wie kriege ich meine Interessentenliste (xls,ods...) rüber, ohne daraus ein Bild machen zum müssen?
Telefonnummern und/oder eMail-Adressen werden von mir selbstverständlich vertraulich behandelt und nur für den Zweck der Termin-Absprache und für Rückfragen zur Verteilung verwendet. Forumsteilnehmer müssen hier nichts eintragen; da reicht Name, Menge, Standort.
Termin-Vorschläge und Orte zur Verteilung stelle ich spätestens auf dem Forum ein, wenn die Übergabetermine feststehen.
Da ich leider nicht so furchtbar viel Zeit habe, möchte ich die Verteilung an möglichst wenigen festen Terminen vornehmen. Wichtig ist wohl, das Vlies am Besten bei oder sehr schnell nach den Parzellen-Übergaben zu verteilen, da es ja vorwiegend dem Kälteschutz der Kulturen dient.
Sofern Du Dir das auch noch ans Bein binden möchtest, könntest Du einen Teil der Verteilung übernehmen.
ANDERE LEUTE SIND HIERZU NATÜRLICH AUCH HERZLICH EINGELADEN!!! Eine starke Sache wäre es, wenn sich hierfür für jeden Standort jemand bereiterklären würde, dies zu übernehmen! Schau mer ma;-)
Ist zwar alles ein wenig "Aufriß" für das bißchen Vlies, aber was soll's...
Sollten deutlich mehr Leute Interesse anmelden, kann man den Kauf einer zweiten Rolle ins Auge fassen. Ich übernehme dann das Risiko, vorerst auf einigen m² sitzen zu bleiben. Irgendwann wird man's schon nochmal brauchen:-)
Voraussichtlich wird es eine (oder mehrere) 600 m²-Rolle(n) mit 6,50 m Breite werden ( knapp 13 KG bei 19 g/m². Packmaßbreite ca. 2 m.)
Ist sicher keine schlechte Idee, das zusätzlich bei einer Infoveranstaltung bekannt zu machen, weil einige Krautgärtner gar kein Internet haben und das hier nicht lesen können (es sind momentan ca. 100+ von 530 KrautgärtnerInnen im Krautgarten-Forum angemeldet, aber es gibt auch welche, die ohne Anmeldung mitlesen).
Ich werde dieses Jahr noch mal zu allen Infoveranstaltungen gehen und auch zu allen Parzellenvergaben (wie schon 2012), um das Forum noch ein wenig bekannter zu machen bzw. daran zu erinnern. Sammelbestellungen werde ich als Nutzungsidee mit auf das kleine Zettelchen hinzufügen, das ich verteile.
die Idee finde ich gut! Ich selber bin allerdings nicht an Milchprodukten/Eiern/Fleisch interessiert.
Hier in München kenne ich als Einkaufsgemeinschaft/CAS (Community Supported Agriculture) nur das http://www.kartoffelkombinat.de und eine Einkaufs-Koop im -->Werkhaus (weiß nicht, ob es die noch gibt: die haben aber nur gemeinsam beim Naturkost-Grosshandel bestellt). Gibt aber vermutlich noch mehr, z.B. Deine Initiative :-) ...
Ich selber mache es so, dass ich eine regionale Biokiste nehme: das ist weniger verbindlich als eine Einkaufsgemeinschaft, aber immerhin. Dieses Frühjahr werde ich dann umstellen auf die Kiste von Tagwerk und sie selbst abholen (am Gut Riem, wo ich eh oft bin, wegen Krautgarten). Aber auch wenn man die Kiste bringen lässt, ist der ökologische Aufwand relativ gering, weil die Münchner Kisten die Liefergebiete aufgeteilt haben ( http://www.oekokiste.de ). Wenn dann das Gemüse langsam reif wird bestelle ich die Kiste ab und kaufe am Gut Riem im Tagwerkladen noch zu, bis die Krautgarten-Parzelle dann ganz übernimmt ...
Ich verwerte die großen Wurzelgemüse-Mengen, indem ich eine Art "frische" Gemüsebrühe herstelle:
Insgesamt 2,5 kg Suppengemüse (Möhren, Pastinaken, Lauch, Sellerie, Zwiebeln) und einen dicker Strauß Petersilie hacke ich in der Küchenmaschine zu einem "Brei", gebe 500g Salz dazu und fülle das Ganze in Schaub- oder Einmachgläser. Durch den hohen Salzgehalt hält sich die Paste einige Monate im Kühlschrank. Ich verende sie als Allzweck-Gewürz für Suppen, Saucen oder Eintöpfe.
PS zur frühen Aussaat : im Newsletter des Biogartenversandes (Hof Jeebel, siehe -->Bezugsquellen ) war heute (12.Jan) folgender Text enthalten: Tatsächlich kann man jetzt, mitten im Winter, schon mit der Aussaat mancher Fruchtgemüse beginnen. Besonders Tomaten- und Paprikapflanzen, die auf der Fensterbank vorgezogen werden, bringen erheblich früher und über einen längeren Zeitraum Früchte, als wenn man sie erst im März oder April aussät.
Ich hab meine Pastinaken in 2012 Jahr getrocknet : nach dem Ernten nur die Erde vorsichtig abgestreift, nicht gewaschen, und dann in eine dunkle Kiste auf Zeitung gelegt (bei ca. 15 Grad) und ab und an unter dem Abdeck-Tuch nachgesehen, ob etwas schlecht wird. Bisher war nur eine Kartoffel schlecht, die aus Versehen mit in die Kiste geraten war ... Die getrockneten Pastinaken riechen inzwischen süsslich.
Letzte Woche habe ich die ersten ohne langes Einweichen einfach mitgekocht: sie schmeckten ziemlich süsslich (= mir gut), nur beim Schneiden ist die Konsistenz ungewöhnlich (geht aber trotzdem).
Die andere Alternative war in Sand lagern (siehe oben), das probiere ich in der Saison 2013 aus
Ich selber nutze alle vorgegebenen Pflanzen und ziehe schon vorher im Zimmer und später am Balkon Jungpflanzen aus Bio-Saatgut ( -->Bezugsquellen , -->Bioland-Richtlinien ). Ich kenne aber Leute, die die vorgegebenen Jungpflanzen teilweise verschenken (z.B. weil sie Kohl nicht mögen) und etwas anderes anpflanzen. Laut Bestimmungen ist das möglich und wurde auch bei den -->Info-Veranstaltungen so gesagt. Unter letzterem Link ist auch ein eingescanntes Infoblatt zu möglichen Nachfolge-Kulturen. Da der Platz mit den vorgegebenen Pflanzen schon gut besetzt ist, machen einige Leute -->Mischkulturen oder pflanzen die nächste Generation schon ein, während die vorherige noch drin ist, damit die Ernte/Nutz-Löcher nicht so gross sind und der Boden immer bedeckt ist: ich habe 2012 z.B. ziemlich früh in die Radieschen und Eiszapfen Bohnenjungpflanzen gesetzt, sodass ich ziemlich früh Bohnen hatte. Ich denke, es braucht viele Jahre, bis ich da ausreichend Erfahrung haben werde. Viele Leute begnügen sich aber auch mit den vorgegebenen Pflanzen und kaufen beim Jungpflanzenverkauf (am Vergabetag der Parzellen und im Sommer noch mal) noch was dazu.
Die Jungpflanzen ziehe ich in einem -->Quick-Pot , der wenig Platz in der Wohnung und am Balkon braucht und leicht zwischen Balkon und Wohnung bewegt werden kann (wenn es frostig wird). Erst wenn die Pflanzen grösser werden und es dauerhaft warm genug ist, setze ich die Pflanzen in kleine Blumentöpfe usw. (die Erde muss natürlich auch Bio sein, gibt's z.B. im Bioladen, manchmal ist der Nachschub dort Anfangs etwas stockend, d.h. ich nehme oft eine mit, wenn ich eine sehe). Bei den Erbsen hab ich die Erfahrung gemacht, dass sie nicht mehr so gut im Feld angingen, wenn ich sie zu lang im Quick-Pot hatte (manches hab ich auch direkt vom Quick-Pot ins Feld gesetzt). Es gibt aber auch Leute (z.B. eine Feld-Nachbarin von 2012, die kein Internet hat und deren Antwort ich somit nicht vorwegnehme), die sich ein kleines Beetchen in der Parzelle machen und direkt ansäen und dann umsetzen oder sogar direkt im Beet säen. Direkt ins Beet säe ich nur Pflanzen wie Bohnen und Erbsen, die ich 100% von Beikraut unterscheiden kann: im ersten Jahr hab ich meinen Knoblauch (sieht anfangs aus wie ein Grashalm) komplett gejätet :-) ...
Bei den -->Krautgarten-Treffen (die im Herbst nur noch sehr schwach besucht waren, aber vielleicht gibt sich das im Frühjahr ja wieder: es gab mal ein Treffen in Berg-am-Laim mit 15 Teilnehmern) kann ich meine zwei -->Bücher zu Mischkultur und einen Pflanzkalender mitbringen (ich nehme sie für alle Fälle mal zum Film am -->20.1. mit, wo ich vorher ab ca. 17:30 im Café Rigoletto bin), aber es gibt diese Infos auch im -->Internet (Hautptbeitrag und Antworten darunter) , und auf den Saatgut-Tütchen steht auch meist, wann man aussäen kann/soll, es geht teilweise auch später: ich hab z.B. Bohnen ausgesät als das laut Tütchen nicht mehr ging und hatte trotzdem noch viel davon.
Zu Balkon/Feld: Ich hab die Tomaten, Zucchini und ein paar Kräuter am Balkon und den Rest am Feld. Die Feld-Tomaten (ohne Dach) wurden 2011 bei mir alle braun, wegen Feuchtigkeit, 2012 waren am Feld sogar paar dran. 2011 wurden die Zucchini am Acker nichts und am Balkon waren viele, 2012 war's imgekehrt. In Berg-am-Laim hat sich aus diesem Grund eine regelrechte -->Tomatenhauskultur entwickelt (Beitrag vom 29. Juli 2012; aber das ist mir selber viel zu aufwändig, ich habe kein Auto zum Transport und keine Lust zum Auf/Abbau).
Zum Planen: ich selber plane die Parzelle nicht sehr genau: ich schau grob in einer Tabelle, was sich angeblich womit verträgt (siehe obige Bücher/Internet-Links) und lasse aber auch mal 5 gerade sein (dann werden die Pflanzen halt nicht ganz optimal) und pflanze dann kontinunierlich mit dem Abernten aus/nach. Es gibt aber auch Leute, die sich genaue Pläne machen (mag ich nicht, ich muss in der Arbeit alles planen und alles muss genau sein, das will ich am Feld nicht auch noch haben).
Ich hab auch allgemein einige Erfahrungen in meinem Neulingsjahr (2011) -->aufgeschrieben .
Noch jemand Pflanzinformationen, die für andere interessant sein könnten?
nächstes Frühjahr ist es dann soweit und ich habe meine erste Parzelle. Ich freue mich schon riesig darauf.
Bin derzeit immer wieder am Planen, was ich lieber in der Gemüsekiste auf der Terrasse und was im Krautgarten wachsen lassen will. Werde mich wohl nicht so an den Pflanzplan halten denke ich.
Machen das auch einige andere so?
Zieht Ihr im Winter selbst schon Pflanzen vor, die Ihr dann direkt zum Einpflanzen mitbringt?
Würde mich freuen, wenn Ihr hier Eure Erfahrungen und Tipps weitergebt. Kann sicher nicht schaden, wenn ich als Neuling dann mit geballtem Wissen auf die Parzelle loslege :-).
PPS: Jetzt geht es wieder: ein Computer bei NING (der die Browser-abhängigen Dateien für das Krautgarten-Forum (und andere Foren) bereitstellt) war kaputt. Wenn es noch Probleme gibt soll man folgende Tastenkombinationen im Browser drücken:
Ctrl+Shift+R for Windows or Command+Shift+R for Mac. (R = Reload, neu laden, falls noch Dateien für den falschen Browser im lokalen Zwischenspeicher liegen)
Hallo Jonas,
vielen Dank für Dein großes Engagement. Vierfuffzig sind schon mal weg:-).
Damit Du Dir an dieser Stelle weitgehend Arbeit sparst: wie kriege ich meine Interessentenliste (xls,ods...) rüber, ohne daraus ein Bild machen zum müssen?
Telefonnummern und/oder eMail-Adressen werden von mir selbstverständlich vertraulich behandelt und nur für den Zweck der Termin-Absprache und für Rückfragen zur Verteilung verwendet. Forumsteilnehmer müssen hier nichts eintragen; da reicht Name, Menge, Standort.
Termin-Vorschläge und Orte zur Verteilung stelle ich spätestens auf dem Forum ein, wenn die Übergabetermine feststehen.
Da ich leider nicht so furchtbar viel Zeit habe, möchte ich die Verteilung an möglichst wenigen festen Terminen vornehmen. Wichtig ist wohl, das Vlies am Besten bei oder sehr schnell nach den Parzellen-Übergaben zu verteilen, da es ja vorwiegend dem Kälteschutz der Kulturen dient.
Sofern Du Dir das auch noch ans Bein binden möchtest, könntest Du einen Teil der Verteilung übernehmen.
ANDERE LEUTE SIND HIERZU NATÜRLICH AUCH HERZLICH EINGELADEN!!! Eine starke Sache wäre es, wenn sich hierfür für jeden Standort jemand bereiterklären würde, dies zu übernehmen! Schau mer ma;-)
Ist zwar alles ein wenig "Aufriß" für das bißchen Vlies, aber was soll's...
Sollten deutlich mehr Leute Interesse anmelden, kann man den Kauf einer zweiten Rolle ins Auge fassen. Ich übernehme dann das Risiko, vorerst auf einigen m² sitzen zu bleiben. Irgendwann wird man's schon nochmal brauchen:-)
Voraussichtlich wird es eine (oder mehrere) 600 m²-Rolle(n) mit 6,50 m Breite werden ( knapp 13 KG bei 19 g/m². Packmaßbreite ca. 2 m.)
Bis demnächst Uwe
Hallo Uwe,
gute Idee! Ich hätte Interesse an 4,5m*6,5m.
Ist sicher keine schlechte Idee, das zusätzlich bei einer Infoveranstaltung bekannt zu machen, weil einige Krautgärtner gar kein Internet haben und das hier nicht lesen können (es sind momentan ca. 100+ von 530 KrautgärtnerInnen im Krautgarten-Forum angemeldet, aber es gibt auch welche, die ohne Anmeldung mitlesen).
Ich werde dieses Jahr noch mal zu allen Infoveranstaltungen gehen und auch zu allen Parzellenvergaben (wie schon 2012), um das Forum noch ein wenig bekannter zu machen bzw. daran zu erinnern. Sammelbestellungen werde ich als Nutzungsidee mit auf das kleine Zettelchen hinzufügen, das ich verteile.
Viele Grüße,
Jonas
Hallo Claudia,
die Idee finde ich gut! Ich selber bin allerdings nicht an Milchprodukten/Eiern/Fleisch interessiert.
Hier in München kenne ich als Einkaufsgemeinschaft/CAS (Community Supported Agriculture) nur das http://www.kartoffelkombinat.de und eine Einkaufs-Koop im -->Werkhaus (weiß nicht, ob es die noch gibt: die haben aber nur gemeinsam beim Naturkost-Grosshandel bestellt). Gibt aber vermutlich noch mehr, z.B. Deine Initiative :-) ...
Ich selber mache es so, dass ich eine regionale Biokiste nehme: das ist weniger verbindlich als eine Einkaufsgemeinschaft, aber immerhin. Dieses Frühjahr werde ich dann umstellen auf die Kiste von Tagwerk und sie selbst abholen (am Gut Riem, wo ich eh oft bin, wegen Krautgarten). Aber auch wenn man die Kiste bringen lässt, ist der ökologische Aufwand relativ gering, weil die Münchner Kisten die Liefergebiete aufgeteilt haben ( http://www.oekokiste.de ). Wenn dann das Gemüse langsam reif wird bestelle ich die Kiste ab und kaufe am Gut Riem im Tagwerkladen noch zu, bis die Krautgarten-Parzelle dann ganz übernimmt ...
Viele Grüße,
Jonas.
Ich verwerte die großen Wurzelgemüse-Mengen, indem ich eine Art "frische" Gemüsebrühe herstelle:
Insgesamt 2,5 kg Suppengemüse (Möhren, Pastinaken, Lauch, Sellerie, Zwiebeln) und einen dicker Strauß Petersilie hacke ich in der Küchenmaschine zu einem "Brei", gebe 500g Salz dazu und fülle das Ganze in Schaub- oder Einmachgläser. Durch den hohen Salzgehalt hält sich die Paste einige Monate im Kühlschrank. Ich verende sie als Allzweck-Gewürz für Suppen, Saucen oder Eintöpfe.
PS zur frühen Aussaat : im Newsletter des Biogartenversandes (Hof Jeebel, siehe -->Bezugsquellen ) war heute (12.Jan) folgender Text enthalten: Tatsächlich kann man jetzt, mitten im Winter, schon mit der Aussaat mancher Fruchtgemüse beginnen. Besonders Tomaten- und Paprikapflanzen, die auf der Fensterbank vorgezogen werden, bringen erheblich früher und über einen längeren Zeitraum Früchte, als wenn man sie erst im März oder April aussät.
Ich hab meine Pastinaken in 2012 Jahr getrocknet : nach dem Ernten nur die Erde vorsichtig abgestreift, nicht gewaschen, und dann in eine dunkle Kiste auf Zeitung gelegt (bei ca. 15 Grad) und ab und an unter dem Abdeck-Tuch nachgesehen, ob etwas schlecht wird. Bisher war nur eine Kartoffel schlecht, die aus Versehen mit in die Kiste geraten war ... Die getrockneten Pastinaken riechen inzwischen süsslich.
Letzte Woche habe ich die ersten ohne langes Einweichen einfach mitgekocht: sie schmeckten ziemlich süsslich (= mir gut), nur beim Schneiden ist die Konsistenz ungewöhnlich (geht aber trotzdem).
Die andere Alternative war in Sand lagern (siehe oben), das probiere ich in der Saison 2013 aus
Ich selber nutze alle vorgegebenen Pflanzen und ziehe schon vorher im Zimmer und später am Balkon Jungpflanzen aus Bio-Saatgut ( -->Bezugsquellen , -->Bioland-Richtlinien ). Ich kenne aber Leute, die die vorgegebenen Jungpflanzen teilweise verschenken (z.B. weil sie Kohl nicht mögen) und etwas anderes anpflanzen. Laut Bestimmungen ist das möglich und wurde auch bei den -->Info-Veranstaltungen so gesagt. Unter letzterem Link ist auch ein eingescanntes Infoblatt zu möglichen Nachfolge-Kulturen. Da der Platz mit den vorgegebenen Pflanzen schon gut besetzt ist, machen einige Leute -->Mischkulturen oder pflanzen die nächste Generation schon ein, während die vorherige noch drin ist, damit die Ernte/Nutz-Löcher nicht so gross sind und der Boden immer bedeckt ist: ich habe 2012 z.B. ziemlich früh in die Radieschen und Eiszapfen Bohnenjungpflanzen gesetzt, sodass ich ziemlich früh Bohnen hatte. Ich denke, es braucht viele Jahre, bis ich da ausreichend Erfahrung haben werde. Viele Leute begnügen sich aber auch mit den vorgegebenen Pflanzen und kaufen beim Jungpflanzenverkauf (am Vergabetag der Parzellen und im Sommer noch mal) noch was dazu.
Die Jungpflanzen ziehe ich in einem -->Quick-Pot , der wenig Platz in der Wohnung und am Balkon braucht und leicht zwischen Balkon und Wohnung bewegt werden kann (wenn es frostig wird). Erst wenn die Pflanzen grösser werden und es dauerhaft warm genug ist, setze ich die Pflanzen in kleine Blumentöpfe usw. (die Erde muss natürlich auch Bio sein, gibt's z.B. im Bioladen, manchmal ist der Nachschub dort Anfangs etwas stockend, d.h. ich nehme oft eine mit, wenn ich eine sehe). Bei den Erbsen hab ich die Erfahrung gemacht, dass sie nicht mehr so gut im Feld angingen, wenn ich sie zu lang im Quick-Pot hatte (manches hab ich auch direkt vom Quick-Pot ins Feld gesetzt).
Es gibt aber auch Leute (z.B. eine Feld-Nachbarin von 2012, die kein Internet hat und deren Antwort ich somit nicht vorwegnehme), die sich ein kleines Beetchen in der Parzelle machen und direkt ansäen und dann umsetzen oder sogar direkt im Beet säen. Direkt ins Beet säe ich nur Pflanzen wie Bohnen und Erbsen, die ich 100% von Beikraut unterscheiden kann: im ersten Jahr hab ich meinen Knoblauch (sieht anfangs aus wie ein Grashalm) komplett gejätet :-) ...
Bei den -->Krautgarten-Treffen (die im Herbst nur noch sehr schwach besucht waren, aber vielleicht gibt sich das im Frühjahr ja wieder: es gab mal ein Treffen in Berg-am-Laim mit 15 Teilnehmern) kann ich meine zwei -->Bücher zu Mischkultur und einen Pflanzkalender mitbringen (ich nehme sie für alle Fälle mal zum Film am -->20.1. mit, wo ich vorher ab ca. 17:30 im Café Rigoletto bin), aber es gibt diese Infos auch im -->Internet (Hautptbeitrag und Antworten darunter) , und auf den Saatgut-Tütchen steht auch meist, wann man aussäen kann/soll, es geht teilweise auch später: ich hab z.B. Bohnen ausgesät als das laut Tütchen nicht mehr ging und hatte trotzdem noch viel davon.
Zu Balkon/Feld: Ich hab die Tomaten, Zucchini und ein paar Kräuter am Balkon und den Rest am Feld. Die Feld-Tomaten (ohne Dach) wurden 2011 bei mir alle braun, wegen Feuchtigkeit, 2012 waren am Feld sogar paar dran. 2011 wurden die Zucchini am Acker nichts und am Balkon waren viele, 2012 war's imgekehrt. In Berg-am-Laim hat sich aus diesem Grund eine regelrechte -->Tomatenhauskultur entwickelt (Beitrag vom 29. Juli 2012; aber das ist mir selber viel zu aufwändig, ich habe kein Auto zum Transport und keine Lust zum Auf/Abbau).
Zum Planen: ich selber plane die Parzelle nicht sehr genau: ich schau grob in einer Tabelle, was sich angeblich womit verträgt (siehe obige Bücher/Internet-Links) und lasse aber auch mal 5 gerade sein (dann werden die Pflanzen halt nicht ganz optimal) und pflanze dann kontinunierlich mit dem Abernten aus/nach. Es gibt aber auch Leute, die sich genaue Pläne machen (mag ich nicht, ich muss in der Arbeit alles planen und alles muss genau sein, das will ich am Feld nicht auch noch haben).
Ich hab auch allgemein einige Erfahrungen in meinem Neulingsjahr (2011) -->aufgeschrieben .
Noch jemand Pflanzinformationen, die für andere interessant sein könnten?
Liebe Krautgartler,
nächstes Frühjahr ist es dann soweit und ich habe meine erste Parzelle. Ich freue mich schon riesig darauf.
Bin derzeit immer wieder am Planen, was ich lieber in der Gemüsekiste auf der Terrasse und was im Krautgarten wachsen lassen will. Werde mich wohl nicht so an den Pflanzplan halten denke ich.
Machen das auch einige andere so?
Zieht Ihr im Winter selbst schon Pflanzen vor, die Ihr dann direkt zum Einpflanzen mitbringt?
Würde mich freuen, wenn Ihr hier Eure Erfahrungen und Tipps weitergebt. Kann sicher nicht schaden, wenn ich als Neuling dann mit geballtem Wissen auf die Parzelle loslege :-).
VG, Claudia
Fröhliche Weihnachten, schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr, bzw. in die neue Saison 2013!
PPS: Jetzt geht es wieder: ein Computer bei NING (der die Browser-abhängigen Dateien für das Krautgarten-Forum (und andere Foren) bereitstellt) war kaputt. Wenn es noch Probleme gibt soll man folgende Tastenkombinationen im Browser drücken:
Ctrl+Shift+R for Windows or Command+Shift+R for Mac. (R = Reload, neu laden, falls noch Dateien für den falschen Browser im lokalen Zwischenspeicher liegen)