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Hier noch der Anbauplan, falls ihn jemand verlegt haben sollte
(Bild oder -->Link klicken um hochauflösende Fassung zu sehen)

SGM Krautgarten Anbauplan 2017

Nun sind auch die Brunnen montiert und die Hinweistafel steht.
Der Count-Down läuft ..

Acker

Es schneit ..

Hoffentlich wird der Frost nicht so schlimm, wie angekündigt, siehe -->Link

Schlimm ist das vor allem für die Obst- und Weinanbauer, da die Blüte durch 
die Erwärmung immer früher stattfindet: das erhöht das Risiko für Spätfröste.

Wer sich allgemein fragt, wie das sein kann, angesichts der globalen Erwärmung:
laut neuester Forschung werden Extremwetter-Situationen (auch diese Kaltluft)
durch weniger Meereis/Erwärmung in der Arktis verstärkt (Jetstream-Wellen),
siehe -->Umweltnachrichten .

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Neuere Forschungen legen das nahe, dass der Klimawandel 
(Abschmelzen des arktischen Eises) den Jetstream und damit
Extremwetter-Ereignisse beeinflusst .. (auch wenn es noch nicht Konsens ist):
durch die geringere Eismenge in der Arktis nimmt das Meerwasser mehr Energie auf
(Selbstsverstärkung des Klimawandels ("arctic Amplifikation")) und die Temperaturunterschiede
zwischen Arktis und Tropen sind nicht mehr ganz so extrem (aber immer noch gross)
und daher wird der Jet-Stream "welliger" (warme Luft dringt tiefer nach Norden vor
wie an Weihnachten 2016 als es hierzulande ähnlich warm/kalt war wie am Nordpol ..)
und kalte Luft dringt weiter nach Süden vor. Solche "atmosphärischen Wellen" bleiben
länger an einem Ort .. (stationärer, stehende Welle).

Siehe auch (alle englisch, die Forschung ist nun mal englisch sprachig):
-->Jetstream-Übersicht
-->Verschwinden des arktischen See-Eises
-->Jetstream-Veränderung in England
-->Globale Erwärmung und Jet->Stream 
-->Jet-Stream und Wetterextreme 

Jetstream-Wellen, schematische Darstellung

Bild: Auswirkung Jet-Stream (Quelle:  http://www.skepticalscience.com/jetstream-guide.html )


Jetstream and Weather Extremes

Bild: https://phys.org/news/2017-03-extreme-weather-events-linked-climate.html

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https://wupperinst.org/newsletter/de/wi-news-13042017

Liebe Leserinnen und Leser,

um die globale Erderwärmung deutlich unter 2 °C im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten zu halten, erfordert es tiefgreifende Transformationen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Akteurinnen und Akteure in der Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft müssen eng zusammen arbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen: Dekarbonisierung. Das Wuppertal Institut unterstützt transformative Dekarbonisierungsprojekte mit fundierten wissenschaftlichen Analysen und fungiert als Berater sowohl auf nationaler wie auch internationaler Ebene.

Im Hafen von Rotterdam, dem größten Hafen Europas, sind rund 80 Prozent der petrochemischen Industrie der Niederlande sowie große Stromerzeugungskapazitäten beheimatet. Damit hat der Hafen das Potenzial, eine Vorreiterrolle in der internationalen Energiewende einzunehmen und spielt gleichzeitig eine wichtige Rolle, wenn es um die Einhaltung der Klimaschutzziele der EU geht. Im Auftrag des Hafenbetriebs Rotterdam entwickelten Forscherinnen und Forscher vom Wuppertal Institut drei Szenarien, wie die Hafengegend bis 2050 dekarbonisiert werden könnte. Besonders bedeutend ist diese Studie durch die Tatsache, dass sie von einem wichtigen ökonomischen Akteur in Auftrag gegeben wurde, der diese strategisch unter Einbezugnahme anderer wirtschaftlicher Unternehmen und Stakeholder umsetzen will.

Eine weitere wegweisende Studie wurde vom Wuppertal Institut bereits 2015 veröffentlicht: die Länderstudie für Deutschland, welche innerhalb des Deep Decarbonization Pathways Project (DDPP) entstand. Die Forscherinnen und Forscher analysierten Szenarien für eine tiefgreifende Dekarbonisierung in Deutschland, beleuchteten wichtige Klimaschutzstrategien und diskutierten die Vorteile, die mit einer Dekarbonisierung einhergehen.

Beide Studien betonen ausdrücklich, wie zeitkritisch das Thema ist: Eine "business as usual"-Mentalität wird zu einem Scheitern sowohl der Klimaschutzziele des Pariser Abkommens als auch der Reduktionsziele für Treibhausgase der EU führen.

Vielen Dank für Ihr Interesse,
Kerstin Eiwen (Redaktion)

https://wupperinst.org/newsletter/de/wi-news-13042017

Wuppertal Newsletter, Titelbild, Schema Hafen Rotterdam

Hier mal ein ganz anderer Ackerbericht: Bilder: das kleine Team vom Gut Riem hat mit dem Traktor und Wagen die Pfähle und Kartoffeln zum Acker gefahren, die Kartoffeln mit der alten Legemaschine gelegt und dabei gleichzeitig die Dämme darüber angehäufelt, die metallenen Massbänder (50m lang!) ausgelegt, die Pfähle mit einem Fäustel leicht befestigt und danach mit einem schweren Vorschlaghammer tief eingeschlagen,  und zu guter letzt die Schilder mit den Nummern angebracht. Viel Arbeit, und das war nur ein Standort von acht ..

Und einige Saaten sind auch schon aufgegangen.

Traktor

Wagen

Kartoffelleger

Massbänder, Fixierungspfosten

Ausgelegtes Massband

Eingesetzte Pfähle

Pfähle werden eingeschlagen

Vorbereitete Schilder für Riem

Schilder anbringen

Aufgegangene Saaten

 

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"Donald Trump bekommt mehr und mehr Widerstand gegen einen möglichen Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen. Selbst die wichtigsten US-Kohlekonzerne sind für einen Verbleib. Derweil wächst die Zahl der Klimarebellen unter den Republikanern, die mehr Klimaschutz einfordern." ..

http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/22955-us-kohlefirmen-werben-fuer-paris-vertrag

--

Und die US-Energie-Versorger werden ihre Kohle-Pläne wegen 4 oder 8 Jahren Trump zum grossen Teil nicht ändern:

http://de.reuters.com/article/usa-trump-kohle-idDEKBN17K0GQ

 

Hallo Tanja,

ich kann gerne das Gießen übernehmen,bin bei der Parzellenübergabe da, dann können wir uns kurz absprechen.

LG Claudia 

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Liebe KrautgärtnerInnen,

1) wer nicht bei den Info-Veranstaltungen sein konnte,
kann die Notizen zu den Infoveranstaltungen im Forum nachlesen:
https://www.krautgartenforum.de/node/100090  

2) Die neue Version des Krautgarten-Forums unterstützt
mobile Geräte wesentlich besser als die alte Version:
https://www.krautgartenforum.de/mobile  (kleine Seite ohne Blogs).
(QR-Label unter https://www.krautgartenforum.de/help  )

3) Das (neue) Krautgarten-Forum hat noch keine E-Mail-Benachrichtigungen:
man muss daher noch selbst nachsehen ob es neue Beiträge gibt
es gab schon Fragen zu Inhalten und Suche nach Urlaubsvertretung.
Später gibt es dann wieder die Berichte zu den Parzellenübergaben
und die Ackerberichte mit regelmässigen Niederschlagsmessungen, ..
https://www.krautgartenforum.de  

Viele Grüße,
Jonas 
(Betreiber Krautgarten-Forum).

PS: Wer die (wenigen) Newsletter nicht erhalten möchte, 
kann das im Profil einstellen, im Reiter “Bearbeiten”:
https://www.krautgartenforum.de/user