Stadtrat gibt grünes Licht für Öffentlichkeitsphase
Ausstellung und Workshops
Dritte Ausgabe des Journals „Neues im Nordosten“
Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „mehr wohnen“
Liebe Leserinnen und Leser,
wir haben heute gute Nachrichten für Sie! Einstimmig hat der Münchner Stadtrat den Startschuss für die Öffentlichkeitsphase zu den drei Varianten im Münchner Nordosten gegeben.
1. Stadtrat gibt grünes Licht für Öffentlichkeitsphase
Die Vollversammlung hat am Mittwoch, den 25.1.2017 das Konzept des Planungsreferates bewilligt, die drei ausgearbeiteten Varianten umfassend und vielfältig mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren. In dieser Sitzung wurde auch eine Satzung über ein Vorkaufsrecht für die Flächen im Untersuchungsumgriff beschlossen, um der Stadt die Durchführung der geplanten städtebaulichen Maßnahme zu sichern und zu erleichtern. Im städtischen Ratsinformationssystem können Sie den Beschluss im Detail nachlesen. Klicken Sie hier. Hier sehen Sie auch, welche zusätzlichen Flächen in den Umgriff der vorbereitenden Untersuchungen aufgenommen wurden.
„Im Münchner Nordosten haben wir die Chance, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig bestehende Qualitäten zu sichern und zugleich die Qualitäten eines neuen Stadtteils zu entwickeln“, betont Stadtbaurätin Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk und lädt nun die Bürgerinnen und Bürger zum offenen Dialog ein: „Wenn es darum geht, Vor- und Nachteile abzuwägen, laden wir dazu ein, an dieser wichtigen Diskussion mitzuwirken. Denn ich verspreche Ihnen: Wir diskutieren ergebnisoffen über die Varianten. Nur dann kommen wir zu dem besten Ergebnis für einen weiterhin liebens- und lebenswerten Münchner Nordosten“, betont die Stadtbaurätin.
Während der vergangenen Monate haben Planungsteams im Auftrag des Referats für Stadtplanung und Bauordnung drei unterschiedliche Varianten für die Entwicklung des Gebietes östlich der S8 ausgearbeitet. Im Rahmen der Öffentlichkeitsphase sollen die Stärken und Schwächen der Varianten vorgestellt und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden. Im Anschluss beginnt die Weiterentwicklung zu einem integrierten Strukturkonzept, das im Jahr 2019 vorliegen soll.
Mit dem Beschluss des Stadtrats erhält die bereits seit zwei Jahren intensiv laufende Bürgerbeteiligung eine konkrete Dimension. (Eine Übersicht finden Sie hier auf der Projektwebsite.) In den nun vorliegenden Varianten für den Münchner Nordosten geht es unter anderem um die Lage von Wohnquartieren, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Straßen, ÖPNV-Linien, Gewerbe – sowie den Erhalt der Identitäten und der charakteristischen Landschaft. Neben den Siedlungsflächen spielt insbesondere der Verkehr eine wichtige Rolle in den Vorüberlegungen.
Zu den einzelnen Varianten können Sie sich ausführlich auf unserer Website informieren:
2. Ausstellung „Drei Varianten, viele Möglichkeiten!“ und Begleitprogramm
Zentrale Anlaufstelle der Öffentlichkeitsphase ist die Ausstellung „Drei Varianten, viele Möglichkeiten!“ im ehemaligen Siemens-Mitarbeiterrestaurant in der Richard-Strauss-Str. 76 (U4-Haltestelle Richard-Strauss-Straße).
Von 07. März bis 06. April 2017 erläutern Modelle, Poster und Karten die unterschiedlichen Herangehensweisen der drei entwickelten Varianten. Die eigens für die Bürgerbeteiligung konzipierte Ausstellung soll als Anlaufstelle der Debatte dienen und zum persönlichen Austausch über die Varianten einladen. Mit einem umfassenden Rahmenprogramm werden neben den Workshops für interessierte Bürgerinnen und Bürger auch spezielle Formate für Zielgruppen mit besonderem Fokus angeboten – wie Jugendliche oder auch Eigentümerinnen und Eigentümer.
Wir laden Sie am 07. März 2017 zur Eröffnung der Ausstellung in Anwesenheit von Stadtbaurätin Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk ein. Ein Pflichttermin für die interessierte Öffentlichkeit ist sicher auch der große Bürgerworkshop am 11. März. Von 10 bis 15 Uhr kann an diesem Tag kreativ und ergebnisoffen gemeinsam mit den Planerinnen und Planern diskutiert werden. Für alle, die an diesem Tag keine Zeit haben, wird am 21. März ein Ersatztermin mit identischen Programmpunkten angeboten. Spannende Blicke über den eigenen Tellerrand erlaubt ein Fachsymposium am Freitag, den 17. März, von 15 bis 20 Uhr. Internationale Expertinnen und Experten geben Einblicke in Erfolgsprojekte einer nachhaltigen Quartiers- und Stadtentwicklung in drei europäischen Städten.
Besitzen Sie Grundstücke im Untersuchungsgebiet? (Hier finden Sie die Karte mit der Übersicht.) Dann erhalten Sie eine gesonderte Einladung zu den Veranstaltungen für Eigentümerinnen und Eigentümer. Sollten Sie kein entsprechendes Schreiben erhalten haben, melden Sie sich bitte unter nordosten@muenchen.de
3. Neue Ausgabe des Journals „Neues im Nordosten“
Um einen Überblick über die Ideen der Planerinnen und Planer zu geben, erscheint pünktlich zum Start der Öffentlichkeitsphase die dritte Ausgabe des Journals „Neues im Nordosten“. Acht redaktionell gestaltete Seiten bieten einen kompakten Überblick der Varianten, um den Einstieg ins Thema zu erleichtern. Das Journal wird in einer Auflage von 20.000 Exemplaren in der Stadt zur kostenfreien Mitnahme ausgelegt.
Wenn Sie das Journal online lesen möchten, können Sie es hierherunterladen.
Falls Sie Interesse haben, als Verteilstelle aufgenommen zu werden, freuen wir uns über eine Mail an nordosten@muenchen.de
4. Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „mehr wohnen“
Wer nicht mehr warten möchte, bis die Ausstellung beginnt, kann sich bereits im Vorfeld in das Thema Wohnquartiere einarbeiten und inspirieren lassen. Die Jahresausstellung des Planungsreferates widmet sich im Jahr 2017 unter dem Motto „mehr wohnen“ dem Thema Wohnungsbau. (Hier finden Sie das vollständige Programm.) München ist attraktiv und München wächst weiter. Spätestens 2030 werden mehr als 1,7 Millionen Menschen in der Stadt leben. Unter den vier Rubriken „sozial gerecht“, „wohnen innovativ“, „gut zusammenleben“ und „akteure + allianzen“ werden Projekte vorgestellt, die Denkanstöße geben und Lösungen aufzeigen. Es geht um neue Formen des Zusammenlebens, kostengünstige Modellvorhaben, das Hinterfragen von Standards und Regularien, Nachverdichtung und Bestandssanierung – aber auch um Strategien und Programme, um kostengünstigen Wohnraum in der Stadt zu erhalten und neuen zu schaffen.
Besonders hervorzuheben ist hier die Veranstaltung am 15. Februar, 19 Uhr in der Rathausgalerie, Marienplatz 8. Unter dem Motto „Wohnen XL - gestern, heute, morgen" wird gefragt, was so unterschiedliche Gebiete wie Freiham, Neuperlach und der Münchner Nordosten voneinander lernen können. (Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.)
Vielen Dank für Ihr Interesse! Wir freuen uns auf den weiteren Austausch mit Ihnen. Wenn Sie uns erreichen möchten, schreiben Sie uns gerne eine Mail an nordosten@muenchen.de.
Die einzige Rechnung im Jahr, die mit Sehnsucht erwartet wird:
die Rechnung des Gutes Riem: alles hat geklappt, jetzt muss nur
noch rechtzeitig überwiesen werden ..
"Felder, Tiere und Wiesen – die Bilder auf den Verpackungen der Lebensmittel lassen uns an bäuerliche Landwirtschaft, traditionelles Handwerk und an eine intakte Natur denken. Dass diese Bilder häufig mit der heutigen Landwirtschaft und mit der industriellen Lebensmittelherstellung rein gar nichts zu tun haben, wissen viele Menschen, und dennoch: Unsere Lebensmittel sind emotional mit diesen Bildern geradezu untrennbar verbunden – und nicht mit der Realität und Praxis weltweit agierender Konzerne.
Die Ernährungsindustrie hält das traditionelle Bild der Landwirtschaft aufrecht, weil es den Kundinnen und Kunden ein gutes Gefühl gibt und sie beruhigt. Viele wissen nicht, dass weite Teile des Ernährungssektors zwischen wenigen Konzernen aufgeteilt sind. Und der Trend zur Machtkonzentration geht weiter. In den Ländern des Südens wächst die Mittelschicht und damit ändern sich auch die Konsum- und Ernährungsgewohnheiten. Es scheint gesichert, dass die Nachfrage nach verarbeiteten Lebensmitteln weltweit steigt. Ein möglichst großes Stück von diesem Kuchen abzubekommen – das ist nicht mehr nur erklärtes Ziel der Agrar-, Chemie-, und Lebensmittelkonzerne, das ist auch das Ziel der Banken, Versicherungen und der IT-Branche.
Übernahmen wie von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der Märkte von Kaiser’s/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze des Eisberges. Auf allen Stufen der Lieferkette vom Acker bis zur Ladentheke finden Konzentrationsprozesse mit einer enormen Dynamik statt. Und es zeigt sich, dass die größten Player am schnellsten wachsen und ihre Interessen und Normen durchsetzen.
Die gesellschaftlich relevante Frage „Wann ist groß eigentlich zu groß?“ ist nicht leicht zu beantworten. Die Umsetzung ökologischer und sozialer Werte wie Menschenrechte, Arbeitsrechte, Klima- oder Umweltschutz hängt nicht unbedingt an der Größe eines Unternehmens. Aber in vielen Bereichen des Agrar- und Lebensmittelsektors haben einzelne Akteure durch ihre Marktmacht auch viel Gestaltungsmacht und politischen Einfluss. Die Konfliktlinie verläuft dabei meist entlang der ungleichen Machtverhältnisse: zwischen Agrar-, Lebensmittel- und Handelskonzernen auf der einen Seite und Bauern und Bäuerinnen, Arbeiterinnen und Arbeitern auf der anderen Seite. Die Schere zwischen ihren Anteilen an den Verkaufserlösen klafft immer weiter auseinander und die globale Ungleichheit nimmt zu.
Wie wirkt sich dieser Interessenkonflikt auf Entscheidungen aus? Inzwischen ist es bereits in die USA vorgedrungen, wie industriefreundlich das Expertengremium des BfR entscheidet. So wurde die neue Methode der Genschere (CRISPR/Cas9) nicht als Gentechnik klassifiziert. Pflanzen mit manipulierten CRISPR/Cas9-Genen können daher einfach zugelassen werden, besonders dann, wenn sie auch durch konventionelle Züchtung hätten entstehen können. Dabei sind Gefahren und Auswirkungen dieser neuen Gentechnikverfahren wegen mangelnder Grundlagenforschung kaum bekannt. Auch schneidet die Genschere nicht so genau, wie von der Industrie behauptet werde, sagen Kritiker: Die Fehlerquote liege bei 25 Prozent.
Dem Wunsch der Industrie entsprechend
Die meisten Rechtsgutachten widersprechen der Einschätzung des BfR, dieses „Genome Editing“ sei rechtlich nicht als gentechnisches Verfahren mit entsprechenden Nachweis- und Kennzeichnungspflichten zu verstehen. Frankreich will das vom Europäischen Gerichtshof klären lassen, während Schweden und Argentinien die laxe Haltung der Deutschen übernommen haben; das Bundeskabinett folgt der Einschätzung des BfR-Expertengremiums. Eine 2016 im Bundestag eingebrachte Novelle des Gentechnikgesetzes entspricht weitgehend dem Wunsch der Industrie, die neuen Technologien unkompliziert zuzulassen.
In letzter Minute wurde eine weitreichende Passage geändert: Nun kann die Bundesregierung von Fall zu Fall selbst entscheiden, ob sie solche per „Genome Editing“ programmierten CRISPR-Pflanzen entweder nach dem „Vorsorgeprinzip“ mit Zulassungsverfahren und Risikobewertung oder nach dem „Innovationsprinzip“ ohne viele weitere Formalitäten freigibt. Das Innovationsprinzip bewertet die Auswirkungen auf ein gutes Innovationsklima in Deutschland, eine Forderung insbesondere des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI).
Auch bei Zulassungsverfahren für den chemischen Pflanzenschutz gelten die deutschen Behörden als industriefreundlich. Die Papiere dazu werden von der Pflanzenschutzindustrie selbst in Auftrag gegeben und in der Regel auch bezahlt. Die sogenannten „Grauen Studien“ werden nicht veröffentlicht und können von unabhängig Forschenden oft nicht überprüft werden. Grund der Geheimhaltung: Die Studien enthielten Geschäftsgeheimnisse.
Die Hersteller der Pestizide – also die Antragsteller – dürfen bei der Zulassung eines neuen Pestizids selber entscheiden, in welchem EU-Land die Prüfung stattfinden soll. Deswegen fiel wohl auch die Entscheidung auf Deutschland, als es um die wichtigste EU-Wiederzulassung der letzten Jahre ging: die von Glyphosat. Wenn die Industrie ein Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU startet, bestimmt sie selbst die Vorauswahl der wissenschaftlichen Studien dafür. Diese Aufgabe übernahm die „Glyphosate Task Force“ (GTF), ein Zusammenschluss der Glyphosathersteller unter der Federführung des Saatgutkonzerns Monsanto.
Die Studien gehen auseinander
Betreut wird die GTF von der Kommunikationsagentur Genius. Sie wiederum arbeitet als Gutachter für Bundeseinrichtungen, etwa für das Büro für Technikfolgen-Abschätzung (TAB) beim Bundestag oder für das Umweltbundesamt. Aber sie ist auch als PR-Agentur für die Gen- und Biotechnologie-Industrie tätig. So leitet ein Seniorberater von Genius eine Arbeitsgruppe von BIO Deutschland, dem Lobbyverband der deutschen Gen- und Biotechindustrie. Diese Arbeitsgruppe versammelt die mehr als 40 Pressestellen der beteiligten Unternehmen, um gemeinsam „das Bild der Biotechnologie in der Öffentlichkeit zu verbessern“, wie es auf ihrer Website heißt.
Bei der Glyphosat-Risikobewertung des BfR wurden alle unabhängigen Untersuchungen, die von öffentlichen Institutionen und ohne Industriegelder durchgeführt wurden, von der Evaluierung ausgeschlossen; keine einzige wurde als Studie betrachtet. Wie sehr wiederum die Bewertungen von Studien voneinander abweichen können, wurde deutlich, als die Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als „wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen“ einstufte. Die Öffentlichkeit und die Fachwelt hinterfragten die Einschätzung der Risikobewertung in Deutschland. Denn im Gegensatz zum BfR nutzt die WHO öffentlich geförderte Studien, und sie besteht auf dem Zugang zu den Rohdaten der Studien, um die Ergebnisse zu überprüfen.
Für mehr Transparenz bei der Zulassung von Glyphosat hat der Europäische Gerichtshof im November 2016 gesorgt. Er urteilte, gespritzte Agrarchemie sei als Emission zu betrachten. Damit unterliege auch deren Zulassung strengeren Transparenzvorschriften als zuvor. Der Zugang zu bisher verschlossenen „Grauen Studien“ wird nun auch für unabhängige Stellen möglich.
Das schwindende Meer-Eis bringt das globale Wetter durcheinander:
das erwärmte Meer fördert ungewöhnlich warme Luftmassen,
die Kälte zieht sich auf die Landflächen zurück (Sibirien, Kanada, Nord-USA).
Und im Mittel ist es wärmer, leider mehrfach selbstverstärkend:
-> mehr CO2/CH4/NOx -> mehr Wärme bleibt in der Atmosphäre -> weniger Meer-Eis / Land-Eis ->
-> weniger Sonneneinstrahlung wird ins Weltall zurückreflektiert ->
-> weniger Eis (und wärmeres Wasser kann weniger CO2 aufnehmen und CH4 aus tauendem Eis wird freigesetzt) ->
-> ..
Weiter mit dem Ackerbericht Riem 2017: -->Link
Januar in manchen Regionen extrem warm
http://www.wetteronline.de/wetterticker?postId=post_201702173202665
Inhalt:
Stadtrat gibt grünes Licht für Öffentlichkeitsphase
Ausstellung und Workshops
Dritte Ausgabe des Journals „Neues im Nordosten“
Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „mehr wohnen“
Liebe Leserinnen und Leser,
wir haben heute gute Nachrichten für Sie! Einstimmig hat der Münchner Stadtrat den Startschuss für die Öffentlichkeitsphase zu den drei Varianten im Münchner Nordosten gegeben.
1. Stadtrat gibt grünes Licht für Öffentlichkeitsphase
Die Vollversammlung hat am Mittwoch, den 25.1.2017 das Konzept des Planungsreferates bewilligt, die drei ausgearbeiteten Varianten umfassend und vielfältig mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren. In dieser Sitzung wurde auch eine Satzung über ein Vorkaufsrecht für die Flächen im Untersuchungsumgriff beschlossen, um der Stadt die Durchführung der geplanten städtebaulichen Maßnahme zu sichern und zu erleichtern. Im städtischen Ratsinformationssystem können Sie den Beschluss im Detail nachlesen. Klicken Sie hier. Hier sehen Sie auch, welche zusätzlichen Flächen in den Umgriff der vorbereitenden Untersuchungen aufgenommen wurden.
„Im Münchner Nordosten haben wir die Chance, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig bestehende Qualitäten zu sichern und zugleich die Qualitäten eines neuen Stadtteils zu entwickeln“, betont Stadtbaurätin Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk und lädt nun die Bürgerinnen und Bürger zum offenen Dialog ein: „Wenn es darum geht, Vor- und Nachteile abzuwägen, laden wir dazu ein, an dieser wichtigen Diskussion mitzuwirken. Denn ich verspreche Ihnen: Wir diskutieren ergebnisoffen über die Varianten. Nur dann kommen wir zu dem besten Ergebnis für einen weiterhin liebens- und lebenswerten Münchner Nordosten“, betont die Stadtbaurätin.
Während der vergangenen Monate haben Planungsteams im Auftrag des Referats für Stadtplanung und Bauordnung drei unterschiedliche Varianten für die Entwicklung des Gebietes östlich der S8 ausgearbeitet. Im Rahmen der Öffentlichkeitsphase sollen die Stärken und Schwächen der Varianten vorgestellt und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden. Im Anschluss beginnt die Weiterentwicklung zu einem integrierten Strukturkonzept, das im Jahr 2019 vorliegen soll.
Mit dem Beschluss des Stadtrats erhält die bereits seit zwei Jahren intensiv laufende Bürgerbeteiligung eine konkrete Dimension. (Eine Übersicht finden Sie hier auf der Projektwebsite.) In den nun vorliegenden Varianten für den Münchner Nordosten geht es unter anderem um die Lage von Wohnquartieren, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Straßen, ÖPNV-Linien, Gewerbe – sowie den Erhalt der Identitäten und der charakteristischen Landschaft. Neben den Siedlungsflächen spielt insbesondere der Verkehr eine wichtige Rolle in den Vorüberlegungen.
Zu den einzelnen Varianten können Sie sich ausführlich auf unserer Website informieren:
Variante 1 „Die Perlenkette“
Variante 2 „Neue Quartiere am Hüllgraben“
Variante 3 „Küstenlinie“
2. Ausstellung „Drei Varianten, viele Möglichkeiten!“ und Begleitprogramm
Zentrale Anlaufstelle der Öffentlichkeitsphase ist die Ausstellung „Drei Varianten, viele Möglichkeiten!“ im ehemaligen Siemens-Mitarbeiterrestaurant in der Richard-Strauss-Str. 76 (U4-Haltestelle Richard-Strauss-Straße).
Von 07. März bis 06. April 2017 erläutern Modelle, Poster und Karten die unterschiedlichen Herangehensweisen der drei entwickelten Varianten. Die eigens für die Bürgerbeteiligung konzipierte Ausstellung soll als Anlaufstelle der Debatte dienen und zum persönlichen Austausch über die Varianten einladen. Mit einem umfassenden Rahmenprogramm werden neben den Workshops für interessierte Bürgerinnen und Bürger auch spezielle Formate für Zielgruppen mit besonderem Fokus angeboten – wie Jugendliche oder auch Eigentümerinnen und Eigentümer.
Wir laden Sie am 07. März 2017 zur Eröffnung der Ausstellung in Anwesenheit von Stadtbaurätin Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk ein. Ein Pflichttermin für die interessierte Öffentlichkeit ist sicher auch der große Bürgerworkshop am 11. März. Von 10 bis 15 Uhr kann an diesem Tag kreativ und ergebnisoffen gemeinsam mit den Planerinnen und Planern diskutiert werden. Für alle, die an diesem Tag keine Zeit haben, wird am 21. März ein Ersatztermin mit identischen Programmpunkten angeboten. Spannende Blicke über den eigenen Tellerrand erlaubt ein Fachsymposium am Freitag, den 17. März, von 15 bis 20 Uhr. Internationale Expertinnen und Experten geben Einblicke in Erfolgsprojekte einer nachhaltigen Quartiers- und Stadtentwicklung in drei europäischen Städten.
Das umfassende Programm finden Sie auf der Website www.muenchen.de/nordosten hier.
Hier können Sie auch den Veranstaltungs-Flyer herunterladen.
Bitte melden Sie sich zu den Bürgerworkshops unter nordosten@studio-stadt-region.de an.
Besitzen Sie Grundstücke im Untersuchungsgebiet? (Hier finden Sie die Karte mit der Übersicht.) Dann erhalten Sie eine gesonderte Einladung zu den Veranstaltungen für Eigentümerinnen und Eigentümer. Sollten Sie kein entsprechendes Schreiben erhalten haben, melden Sie sich bitte unter nordosten@muenchen.de
3. Neue Ausgabe des Journals „Neues im Nordosten“
Um einen Überblick über die Ideen der Planerinnen und Planer zu geben, erscheint pünktlich zum Start der Öffentlichkeitsphase die dritte Ausgabe des Journals „Neues im Nordosten“. Acht redaktionell gestaltete Seiten bieten einen kompakten Überblick der Varianten, um den Einstieg ins Thema zu erleichtern. Das Journal wird in einer Auflage von 20.000 Exemplaren in der Stadt zur kostenfreien Mitnahme ausgelegt.
Wenn Sie das Journal online lesen möchten, können Sie es hierherunterladen.
Falls Sie Interesse haben, als Verteilstelle aufgenommen zu werden, freuen wir uns über eine Mail an nordosten@muenchen.de
4. Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „mehr wohnen“
Wer nicht mehr warten möchte, bis die Ausstellung beginnt, kann sich bereits im Vorfeld in das Thema Wohnquartiere einarbeiten und inspirieren lassen. Die Jahresausstellung des Planungsreferates widmet sich im Jahr 2017 unter dem Motto „mehr wohnen“ dem Thema Wohnungsbau. (Hier finden Sie das vollständige Programm.) München ist attraktiv und München wächst weiter. Spätestens 2030 werden mehr als 1,7 Millionen Menschen in der Stadt leben. Unter den vier Rubriken „sozial gerecht“, „wohnen innovativ“, „gut zusammenleben“ und „akteure + allianzen“ werden Projekte vorgestellt, die Denkanstöße geben und Lösungen aufzeigen. Es geht um neue Formen des Zusammenlebens, kostengünstige Modellvorhaben, das Hinterfragen von Standards und Regularien, Nachverdichtung und Bestandssanierung – aber auch um Strategien und Programme, um kostengünstigen Wohnraum in der Stadt zu erhalten und neuen zu schaffen.
Besonders hervorzuheben ist hier die Veranstaltung am 15. Februar, 19 Uhr in der Rathausgalerie, Marienplatz 8. Unter dem Motto „Wohnen XL - gestern, heute, morgen" wird gefragt, was so unterschiedliche Gebiete wie Freiham, Neuperlach und der Münchner Nordosten voneinander lernen können. (Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.)
Vielen Dank für Ihr Interesse! Wir freuen uns auf den weiteren Austausch mit Ihnen. Wenn Sie uns erreichen möchten, schreiben Sie uns gerne eine Mail an nordosten@muenchen.de.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Planungsteam
für den Münchner Nordosten
Copyright © 2017 Landeshauptstadt München
Alle Rechte vorbehalten.
Variante 1 „Die Perlenkette“
Variante 2 „Neue Quartiere am Hüllgraben“
Variante 3 „Küstenlinie“
Die einzige Rechnung im Jahr, die mit Sehnsucht erwartet wird:
die Rechnung des Gutes Riem: alles hat geklappt, jetzt muss nur
noch rechtzeitig überwiesen werden ..
https://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs
Interview mit Gavin Schmidt:
https://www.skepticalscience.com/video-schmidt-on-2016-hottest-year.html
Wissenschaftlicher Artikel dazu:

http://www.columbia.edu/~jeh1/mailings/2017/20170118_Temperature2016.pdf
https://germanwatch.org/de/konzernatlas2017
(Kooperation von Germanwatch, Le Monde Diplomatique, Oxfam)
Vorwort
"Felder, Tiere und Wiesen – die Bilder auf den Verpackungen der Lebensmittel lassen uns an bäuerliche Landwirtschaft, traditionelles Handwerk und an eine intakte Natur denken. Dass diese Bilder häufig mit der heutigen Landwirtschaft und mit der industriellen Lebensmittelherstellung rein gar nichts zu tun haben, wissen viele Menschen, und dennoch: Unsere Lebensmittel sind emotional mit diesen Bildern geradezu untrennbar verbunden – und nicht mit der Realität und Praxis weltweit agierender Konzerne.
Die Ernährungsindustrie hält das traditionelle Bild der Landwirtschaft aufrecht, weil es den Kundinnen und Kunden ein gutes Gefühl gibt und sie beruhigt. Viele wissen nicht, dass weite Teile des Ernährungssektors zwischen wenigen Konzernen aufgeteilt sind. Und der Trend zur Machtkonzentration geht weiter. In den Ländern des Südens wächst die Mittelschicht und damit ändern sich auch die Konsum- und Ernährungsgewohnheiten. Es scheint gesichert, dass die Nachfrage nach verarbeiteten Lebensmitteln weltweit steigt. Ein möglichst großes Stück von diesem Kuchen abzubekommen – das ist nicht mehr nur erklärtes Ziel der Agrar-, Chemie-, und Lebensmittelkonzerne, das ist auch das Ziel der Banken, Versicherungen und der IT-Branche.
Übernahmen wie von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der Märkte von Kaiser’s/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze des Eisberges. Auf allen Stufen der Lieferkette vom Acker bis zur Ladentheke finden Konzentrationsprozesse mit einer enormen Dynamik statt. Und es zeigt sich, dass die größten Player am schnellsten wachsen und ihre Interessen und Normen durchsetzen.
Die gesellschaftlich relevante Frage „Wann ist groß eigentlich zu groß?“ ist nicht leicht zu beantworten. Die Umsetzung ökologischer und sozialer Werte wie Menschenrechte, Arbeitsrechte, Klima- oder Umweltschutz hängt nicht unbedingt an der Größe eines Unternehmens. Aber in vielen Bereichen des Agrar- und Lebensmittelsektors haben einzelne Akteure durch ihre Marktmacht auch viel Gestaltungsmacht und politischen Einfluss. Die Konfliktlinie verläuft dabei meist entlang der ungleichen Machtverhältnisse: zwischen Agrar-, Lebensmittel- und Handelskonzernen auf der einen Seite und Bauern und Bäuerinnen, Arbeiterinnen und Arbeitern auf der anderen Seite. Die Schere zwischen ihren Anteilen an den Verkaufserlösen klafft immer weiter auseinander und die globale Ungleichheit nimmt zu.
... (mehr: https://germanwatch.org/de/konzernatlas2017 )
Im Global Risks Report 2017 werden Risiken analysiert:
Wetterextreme und Natur sind prominent vertreten:
http://reports.weforum.org/global-risks-2017
Deutschsprachiger Artikel zum Thema:
http://www.klimaretter.info/wirtschaft/hintergrund/22537-report-extremwetter-bedrohen-welt-am-meisten
Bild aus dem Report (als PDF kostenfrei erhältlich, siehe Link oben):
Nun liegt der Acker im Schnee ..
Das ist dann das letzte Bild der Saison 2016.
Bald gibt's dann einen neuen Ackerbericht Riem für 2017.
Hier noch ein Link zu vielen Blumen im Sommer:
-->Riem, Sommer 2016, Blumen ..
Ganzer Artikel: http://www.taz.de/Aus-Le-Monde-diplomatique/!5369648
( Hintergrund: die Krautgärten wirtschaften gemäß der -->BIOLAND-Richtlinien.
Bei BIOLAND ist Gentechnik jeder Art verboten und BIOLAND hat sich gegen neue Arten der gentechnischen Verseuchung wie CRISPR/Cas9 ausgesprochen: http://www.bioland.de/presse/presse-detail/article/bioland-leben-ist-nicht-programmierbar-gentechnikverfahren-crisprcas-ist-absolutes-no-go-fuer-biolandwirtschaft.html )
"...
Wie wirkt sich dieser Interessenkonflikt auf Entscheidungen aus? Inzwischen ist es bereits in die USA vorgedrungen, wie industriefreundlich das Expertengremium des BfR entscheidet. So wurde die neue Methode der Genschere (CRISPR/Cas9) nicht als Gentechnik klassifiziert. Pflanzen mit manipulierten CRISPR/Cas9-Genen können daher einfach zugelassen werden, besonders dann, wenn sie auch durch konventionelle Züchtung hätten entstehen können. Dabei sind Gefahren und Auswirkungen dieser neuen Gentechnikverfahren wegen mangelnder Grundlagenforschung kaum bekannt. Auch schneidet die Genschere nicht so genau, wie von der Industrie behauptet werde, sagen Kritiker: Die Fehlerquote liege bei 25 Prozent.
Dem Wunsch der Industrie entsprechendDie meisten Rechtsgutachten widersprechen der Einschätzung des BfR, dieses „Genome Editing“ sei rechtlich nicht als gentechnisches Verfahren mit entsprechenden Nachweis- und Kennzeichnungspflichten zu verstehen. Frankreich will das vom Europäischen Gerichtshof klären lassen, während Schweden und Argentinien die laxe Haltung der Deutschen übernommen haben; das Bundeskabinett folgt der Einschätzung des BfR-Expertengremiums. Eine 2016 im Bundestag eingebrachte Novelle des Gentechnikgesetzes entspricht weitgehend dem Wunsch der Industrie, die neuen Technologien unkompliziert zuzulassen.
In letzter Minute wurde eine weitreichende Passage geändert: Nun kann die Bundesregierung von Fall zu Fall selbst entscheiden, ob sie solche per „Genome Editing“ programmierten CRISPR-Pflanzen entweder nach dem „Vorsorgeprinzip“ mit Zulassungsverfahren und Risikobewertung oder nach dem „Innovationsprinzip“ ohne viele weitere Formalitäten freigibt. Das Innovationsprinzip bewertet die Auswirkungen auf ein gutes Innovationsklima in Deutschland, eine Forderung insbesondere des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI).
Auch bei Zulassungsverfahren für den chemischen Pflanzenschutz gelten die deutschen Behörden als industriefreundlich. Die Papiere dazu werden von der Pflanzenschutzindustrie selbst in Auftrag gegeben und in der Regel auch bezahlt. Die sogenannten „Grauen Studien“ werden nicht veröffentlicht und können von unabhängig Forschenden oft nicht überprüft werden. Grund der Geheimhaltung: Die Studien enthielten Geschäftsgeheimnisse.
Die Hersteller der Pestizide – also die Antragsteller – dürfen bei der Zulassung eines neuen Pestizids selber entscheiden, in welchem EU-Land die Prüfung stattfinden soll. Deswegen fiel wohl auch die Entscheidung auf Deutschland, als es um die wichtigste EU-Wiederzulassung der letzten Jahre ging: die von Glyphosat. Wenn die Industrie ein Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU startet, bestimmt sie selbst die Vorauswahl der wissenschaftlichen Studien dafür. Diese Aufgabe übernahm die „Glyphosate Task Force“ (GTF), ein Zusammenschluss der Glyphosathersteller unter der Federführung des Saatgutkonzerns Monsanto.
Die Studien gehen auseinanderBetreut wird die GTF von der Kommunikationsagentur Genius. Sie wiederum arbeitet als Gutachter für Bundeseinrichtungen, etwa für das Büro für Technikfolgen-Abschätzung (TAB) beim Bundestag oder für das Umweltbundesamt. Aber sie ist auch als PR-Agentur für die Gen- und Biotechnologie-Industrie tätig. So leitet ein Seniorberater von Genius eine Arbeitsgruppe von BIO Deutschland, dem Lobbyverband der deutschen Gen- und Biotechindustrie. Diese Arbeitsgruppe versammelt die mehr als 40 Pressestellen der beteiligten Unternehmen, um gemeinsam „das Bild der Biotechnologie in der Öffentlichkeit zu verbessern“, wie es auf ihrer Website heißt.
Bei der Glyphosat-Risikobewertung des BfR wurden alle unabhängigen Untersuchungen, die von öffentlichen Institutionen und ohne Industriegelder durchgeführt wurden, von der Evaluierung ausgeschlossen; keine einzige wurde als Studie betrachtet. Wie sehr wiederum die Bewertungen von Studien voneinander abweichen können, wurde deutlich, als die Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als „wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen“ einstufte. Die Öffentlichkeit und die Fachwelt hinterfragten die Einschätzung der Risikobewertung in Deutschland. Denn im Gegensatz zum BfR nutzt die WHO öffentlich geförderte Studien, und sie besteht auf dem Zugang zu den Rohdaten der Studien, um die Ergebnisse zu überprüfen.
Für mehr Transparenz bei der Zulassung von Glyphosat hat der Europäische Gerichtshof im November 2016 gesorgt. Er urteilte, gespritzte Agrarchemie sei als Emission zu betrachten. Damit unterliege auch deren Zulassung strengeren Transparenzvorschriften als zuvor. Der Zugang zu bisher verschlossenen „Grauen Studien“ wird nun auch für unabhängige Stellen möglich.
Dieser Beitrag steht unter der freien Lizenz CC-BY-SA-4.0
"
Das schwindende Meer-Eis bringt das globale Wetter durcheinander:
das erwärmte Meer fördert ungewöhnlich warme Luftmassen,
die Kälte zieht sich auf die Landflächen zurück (Sibirien, Kanada, Nord-USA).
Und im Mittel ist es wärmer, leider mehrfach selbstverstärkend:
-> mehr CO2/CH4/NOx -> mehr Wärme bleibt in der Atmosphäre -> weniger Meer-Eis / Land-Eis ->
-> weniger Sonneneinstrahlung wird ins Weltall zurückreflektiert ->
-> weniger Eis (und wärmeres Wasser kann weniger CO2 aufnehmen und CH4 aus tauendem Eis wird freigesetzt) ->
-> ..
Artikel zur Graphik (englisch): http://www.bbc.com/news/science-environment-38417198
Artikel: die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch, dass dies durch den Klimawandel verursacht ist:
https://skepticalscience.com/record-breaking-arctic-warmth-extremely-unlikely-wo-cc.html
Artikel zur Schmelze der Gletscher in den Alpen:

http://www.pronatura-aletsch.ch/klimaerwaermung
Bild: University of Maine/ ClimateReanalyzer.org
Temperatures on Christmas Eve at the North Pole could reach close to freezing on Christmas Eve 2016