Nachdem es dieses Jahr keinen zweiten Jungpflanzenverkauf gibt,
hier ein paar Gedanken/Erfahrungen dazu:
Bio-Saatgut bekommt man im Bioladen oder bei den Biosaatgut-Versanden,
die wir beide in unserer -->Bio-Bezugsquellen-Liste gesammelt haben
Bio-Anzuchterde oder Bio-Erde bekommt man auch in -->Bioläden,
die AWM haben meist auch eine von Naturland Bio-zertifizierte lose Erde,
oder auch bei Versanden (evtl. teuer/ineffizient wegen Porto/Transport)?
Anzuchthilfen / Anzucht
können ganz einfach Schälchen/Blumentöpfe sein
(nicht zu feucht: Schimmel; und nicht zu trocken)
oder z.B. -->Quick-Pot mit/ohne Boden für 150 Jungpflanzen
(Erfahrung: funktioniert gut, Aufpassen mit Schimmel)
oder man sät in einen kleinen Steinkreis am Acker
(Steinkreis, damit man es nicht aus versehen wieder wegjätet :-) ..)
und setzt die Pflanzen dann um, wenn sie gross genug sind
Wenn die erste Garnitur Jungpflanzen so richtig in die Gänge gekommen ist
und die Reife langsam in Sicht kommt (oder sogar vorher) kann man schon
mit der zweiten Garnitur anfangen (je nach Art/Saatdauer),
und Saatgut bestellen und Erde besorgen noch vorher ..
(oder auch Erde vom Acker zum Anzüchten verwenden).
9 mm Niederschlag im Messbecher, kein Hagelschaden sichtbar (im ÖBZ drüben beim Sonntagscafé hatte es leicht gehagelt).
Minimum-Temperatur Experiment: Ohne Vlies 9 Grad, mit Vlies 11 Grad.
Die frisch ausgepflanzten Kürbisse haben auch ohne Vlies die Nacht-Temperatur anscheinend überstanden, ohne vorherige Abhärtung: wenn ich die zur Abhärtung in den Hausgarten stelle sind sie nach 2 Stunden alle weg: am Acker dagegen meist kein Schneckenproblem, solange man systematisch Kontrolle betreibt und auch auf dem Kompostbeet die von aussen kommenden Schnecken entfernt und sich keine Nester bilden lässt.
"(05.05 2017) In Deutschland und Europa ist die Zahl der Vögel drastisch gesunken. Vogelarten, die in Agrarlandschaften leben, sind besonders betroffen. Die Zahl der Brutpaare in landwirtschaftlichen Gebieten ist in der EU zwischen 1980 und 2010 um 300 Millionen zurückgegangen. Das entspricht einem Verlust von 57 Prozent.
Als Gründe für das Vogelsterben nennt die Bundesregierung unter anderem das Fehlen geeigneter Lebensräume und das fehlende Angebot an Nahrung. Vielen Vögeln dienen Insekten als Nahrung, doch bei diesen ist ebenfalls ein massives Artensterben zu beobachten. Denn auch Insekten fehlt es durch den Einsatz von Unkrautvernichtern an Lebensraum und Nahrung, oder sie werden gezielt durch Insektengifte vernichtet. Bei einigen Insektenarten ist der Bestand um 90 Prozent zurückgegangen, einige Arten sind bereits ganz verschwunden. Das Insekten- und Vogelsterben steht in direktem Zusammenhang mit dem Einsatz von Herbiziden und Insektiziden in der intensiven und industrialisierten Landwirtschaft. Dies räumt auch die Bundesregierung in ihrer Antwort ein.
Minimum-Temperatur Experiment: 1 Grad ohne Vlies, 3 Grad mit Vlies.
Bild: Werkzeugkiste. Daneben eine kaputte Grabgabel: hinten ist auch eine kaputte ..
Bitte vorsichtig mit den Werkzeugen umgehen, gerade die Grabgabeln sind ein rares Gut ..
Kein Niederschlag im Messbecher. Boden nur ganz oben abgetrocknet, wenn überhaupt.
Der (geschützte) Feldhase ist wieder kräftig zugange: auf einer Parzelle, wo alle Jungpflanzen ohne Vlies standen, hat er vor allem Kohl und Fenchel dezimiert, aber eine andere Krautgärtnerin berichtete, dass er auch Salat nicht verschmäht .. Es kommt dabei drauf an, wie viel er abgebissen hat: oft wächst es auch nochmal nach.
Minimumtemperatur-Experiment: Ohne Vlies: -1 Grad, Mit Vlies: 1 Grad.
Die merkwürdigen Absperrungen auf dem Nebenacker sind wieder weg ..
Das Team vom Gut Riem musste heute ein Feld für ein Projekt für Kindergartenbetreuer (? weiß nicht mehr genau) von Hand vorbereiten, weil der Acker noch zu feucht für die Maschinen ist (setzen von Bohnenstangen und Ästen zum Aufleiten der Erbsen ging in dem locker-feuchten Boden relativ leicht). Es wurden auch ein paar Reihen mit der Hand-Saatmaschine gesäät (wohl als Probe für das Projekt?).
Team vom Gut Riem mit Handsaatmaschine
Die Maschine hat eine Art Minipflug, dessen Tiefe man mit einer Zange einstellen kann:
in die Furche wird über einen Riemen das Saatgut aus dem Behälter befördert.
Das Rad rechts ist vorne und drückt de Erde zuerst fest: warum, weiß ich nicht.
Der verregnete Sonntag und Montag brachten bisher satte 38mm Niederschlag in den Messbecher. Der Boden (Jungpflanzen vom Nachverkauf eingeschlagen) war mehr eine Art Brei als Erde ..
Bilder vom Nach-Jungpflanzen-Verkauf, Bienenkästen beim Gut, Traktor und Wagen im Heimathafen.
Minimumtemperatur: seit Samstag (also noch klare Nacht): 9 Grad ohne Vlies, 10,5 mit.
Bild: Nach-Jungpflanzenverkauf für SGM-KrautgärtnerInnen und Lehrer ..
Ob die Tafel wohl als animierendes Dekor für die Lehrer aufgestellt wurde? ;-)
Nachdem es dieses Jahr keinen zweiten Jungpflanzenverkauf gibt,
hier ein paar Gedanken/Erfahrungen dazu:
die wir beide in unserer -->Bio-Bezugsquellen-Liste gesammelt haben
die AWM haben meist auch eine von Naturland Bio-zertifizierte lose Erde,
oder auch bei Versanden (evtl. teuer/ineffizient wegen Porto/Transport)?
(nicht zu feucht: Schimmel; und nicht zu trocken)
(Erfahrung: funktioniert gut, Aufpassen mit Schimmel)
(noch keine Erfahrung)
(Steinkreis, damit man es nicht aus versehen wieder wegjätet :-) ..)
und setzt die Pflanzen dann um, wenn sie gross genug sind
Wenn die erste Garnitur Jungpflanzen so richtig in die Gänge gekommen ist
und die Reife langsam in Sicht kommt (oder sogar vorher) kann man schon
mit der zweiten Garnitur anfangen (je nach Art/Saatdauer),
und Saatgut bestellen und Erde besorgen noch vorher ..
(oder auch Erde vom Acker zum Anzüchten verwenden).
Siehe auch: unsere Liste zu -->Hilfsmitteln
und natürlich zu unseren SGM/Gut Riem -->Bioland-Richtlinien
2 mm Niederschlag im Messbecher. Boden nur vereinzelt oben abgetrocknet, sonst dunkel.
Minimum-Temperatur-Experiment: 10 Grad ohne Vlies, 11 Grad mit Vlies.
9 mm Niederschlag im Messbecher, kein Hagelschaden sichtbar (im ÖBZ drüben beim Sonntagscafé hatte es leicht gehagelt).
Minimum-Temperatur Experiment: Ohne Vlies 9 Grad, mit Vlies 11 Grad.
Die frisch ausgepflanzten Kürbisse haben auch ohne Vlies die Nacht-Temperatur anscheinend überstanden, ohne vorherige Abhärtung: wenn ich die zur Abhärtung in den Hausgarten stelle sind sie nach 2 Stunden alle weg: am Acker dagegen meist kein Schneckenproblem, solange man systematisch Kontrolle betreibt und auch auf dem Kompostbeet die von aussen kommenden Schnecken entfernt und sich keine Nester bilden lässt.
2 mm Niederschlag im Messbecher, Boden oben abgetrocknet.
Minimum-Temperatur Experiment: 11 Grad mit und ohne Vlies (vermutlich die Regentemperatur).
Einige KrautgärtnerInnen haben heute die wärmeliebenden Pflanzen ausgepflanzt:
Zucchini, Kürbis, Gurken, Tomaten.
1,5 mm Niederschlag im Messbecher. Boden ohne Vlies oben abgetrocknet, nach 1 cm Feuchtigkeit, unter Vliess teilweise noch oben feucht.
Minimum-Temperatur Experiment: 11 Grad ohne Vlies, 12 Grad mit Vlies.
Die schwarzen Werkzeugkisten stehen nun im Mittelweg.
Bild: Die Pastinaken gehen auf.
Im neuesten Newsletter des Umweltinstitut München wurde
auf eine Antwort der Bundesregierung zum Thema Vogelsterben hingewiesen:
http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/vogelsterben-nimmt-dramatische-ausmasse-an.html
"(05.05 2017) In Deutschland und Europa ist die Zahl der Vögel drastisch gesunken. Vogelarten, die in Agrarlandschaften leben, sind besonders betroffen. Die Zahl der Brutpaare in landwirtschaftlichen Gebieten ist in der EU zwischen 1980 und 2010 um 300 Millionen zurückgegangen. Das entspricht einem Verlust von 57 Prozent.
.. (-->ganzer Artikel) ..
Gründe für das Artensterben
Als Gründe für das Vogelsterben nennt die Bundesregierung unter anderem das Fehlen geeigneter Lebensräume und das fehlende Angebot an Nahrung. Vielen Vögeln dienen Insekten als Nahrung, doch bei diesen ist ebenfalls ein massives Artensterben zu beobachten. Denn auch Insekten fehlt es durch den Einsatz von Unkrautvernichtern an Lebensraum und Nahrung, oder sie werden gezielt durch Insektengifte vernichtet. Bei einigen Insektenarten ist der Bestand um 90 Prozent zurückgegangen, einige Arten sind bereits ganz verschwunden. Das Insekten- und Vogelsterben steht in direktem Zusammenhang mit dem Einsatz von Herbiziden und Insektiziden in der intensiven und industrialisierten Landwirtschaft. Dies räumt auch die Bundesregierung in ihrer Antwort ein.
-->ganzer Artikel
Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6gel
Bild: Sperrling, Wikipedia, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:House_Sparrow_(M)_I_IMG_7881.jpg

Kein Niederschlag im Messbecher.
Vorne steht inzwischen auch eine Werkzeugkiste.
Minimum-Temperatur Experiment: 1 Grad ohne Vlies, 3 Grad mit Vlies.
Bild: Werkzeugkiste. Daneben eine kaputte Grabgabel: hinten ist auch eine kaputte ..
Bitte vorsichtig mit den Werkzeugen umgehen, gerade die Grabgabeln sind ein rares Gut ..
Kein Niederschlag im Messbecher. Boden nur ganz oben abgetrocknet, wenn überhaupt.
Der (geschützte) Feldhase ist wieder kräftig zugange: auf einer Parzelle, wo alle Jungpflanzen ohne Vlies standen, hat er vor allem Kohl und Fenchel dezimiert, aber eine andere Krautgärtnerin berichtete, dass er auch Salat nicht verschmäht .. Es kommt dabei drauf an, wie viel er abgebissen hat: oft wächst es auch nochmal nach.
Minimumtemperatur-Experiment: Ohne Vlies: -1 Grad, Mit Vlies: 1 Grad.
Die merkwürdigen Absperrungen auf dem Nebenacker sind wieder weg ..
Das Team vom Gut Riem musste heute ein Feld für ein Projekt für Kindergartenbetreuer (? weiß nicht mehr genau) von Hand vorbereiten, weil der Acker noch zu feucht für die Maschinen ist (setzen von Bohnenstangen und Ästen zum Aufleiten der Erbsen ging in dem locker-feuchten Boden relativ leicht). Es wurden auch ein paar Reihen mit der Hand-Saatmaschine gesäät (wohl als Probe für das Projekt?).
Team vom Gut Riem mit Handsaatmaschine
Die Maschine hat eine Art Minipflug, dessen Tiefe man mit einer Zange einstellen kann:

in die Furche wird über einen Riemen das Saatgut aus dem Behälter befördert.
Das Rad rechts ist vorne und drückt de Erde zuerst fest: warum, weiß ich nicht.
Saatgut im Behälter der Handsaat-Maschine

Das Ergebnis

Siehe auch die -->Gesamtansicht der Saatgutmaschine
11 mm Niederschlag im Messbecher.
Minimumtermperatur: mit/ohne Vlies: 7 Grad (gleich vermutlich durch Regen).
Der verregnete Sonntag und Montag brachten bisher satte 38mm Niederschlag in den Messbecher. Der Boden (Jungpflanzen vom Nachverkauf eingeschlagen) war mehr eine Art Brei als Erde ..
Bilder vom Nach-Jungpflanzen-Verkauf, Bienenkästen beim Gut, Traktor und Wagen im Heimathafen.
Minimumtemperatur: seit Samstag (also noch klare Nacht): 9 Grad ohne Vlies, 10,5 mit.
Bild: Nach-Jungpflanzenverkauf für SGM-KrautgärtnerInnen und Lehrer ..
Ob die Tafel wohl als animierendes Dekor für die Lehrer aufgestellt wurde? ;-)
Bienenkästen am Gut Riem

Traktor und Wagen im Heimathafen
