Sa 18.5.2013 , 13:30: war heute auf dem Weg zum Acker auch kurz in Daglfing zu Besuch (siehe Bilder): dort haben sie das Tor umgestellt, sodass Fehltreffer jetzt nicht mehr im Krautgarten landen und auch in Daglfing waren die Kartoffeln schon zu sehen. In Daglfing frisst der Feldhase nicht so viel wie in Riem, daher liegt dort wesentlich weniger Vliess als in -->Riem .
Gemeinsame Presse-Information von Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG), Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany), Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. (BBU), Gen-Ethisches Netzwerk e.V. (GeN) - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Folgende Presse-Information steht auch als pdf-Datei unter: http://www.pan-germany.org/download/presse/PI_Glufosinat_130516_Fin... zur Verfügung Glufosinat endlich vom Markt nehmen! EU befürchtet Risiken für Säugetiere / BAYER erweitert Produktion in den USA Die EU-Kommission hat in einer aktuellen Verordnung die Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, die Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln mit dem umstrittenen Herbizid Glufosinat bis zum November 2013 zu widerrufen oder einzuschränken. Wörtlich heißt es in der Verordnung, "dass ein hohes Risiko für Säugetiere und Nichtzielarthropoden nur durch Festlegung weiterer Einschränkungen ausgeschlossen werden kann". Das fortpflanzungsschädigende Glufosinat gehört zu der Gruppe besonders gefährlicher Pestizide, die laut EU-Pestizidgesetzgebung sukzessive aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Für Glufosinat läuft die Genehmigung im September 2017 aus. Trotz der seit Jahren bekannten Risiken und dem voraussehbaren Ende für den EU-Markt hat der Hersteller, die Bayer CropScience AG, den Bau einer neuen Glufosinat-Produktionsanlage im US-Bundesstaat Alabama gestern angekündigt. Hierdurch solle der weltweite Ausstoß verdoppelt werden. Begründet wird der Schritt mit zunehmenden Unkrautresistenzen gegen das Herbizid Glyphosat von Monsanto. Carina Weber, Geschäftsführerin vom Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) fordert: "Die EU-Mitgliedsstaaten, so auch Deutschland, sollten jetzt eine klare Entscheidung treffen und glufosinathaltige Mittel auf Grundlage der Verordnung vom Markt nehmen. Weiteres Herumdoktern mit Verwendungsbeschränkungen wäre aufgrund der hohen Risiken weder zu befürworten, noch nachzuvollziehen." Betroffen wären in Deutschland die drei BAYER-Produkte BASTA, HYGANEX-flüssig und RA-200-flüssig, die u.a. beim Anbau von Spargel, Kartoffeln, Möhren und Feldsalat eingesetzt werden. Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren ergänzt: "Die Firma Bayer handelt unverantwortlich, wenn sie im Ausland den Einsatz eines Pestizids forciert, das in Europa aus guten Gründen absehbar vom Markt genommen wird". Mimkes erinnert daran, dass Umweltverbände vor der Einführung von genmanipuliertem Saatgut stets vor der Entstehung herbizidresistenter Wildkräuter gewarnt haben. "Weder der Einsatz von Glyphosat noch der von Glufosinat ist zu verantworten. Wir müssen endlich aus dem Kreislauf aussteigen, immer mehr resistente Unkräuter mit Agrogiften zu erzeugen!". BAYER bietet das Herbizid auf dem globalen Markt in Kombination mit gentechnisch verändertem Saatgut an, u.a. Raps, Reis, Zuckerrüben, Mais, Soja und Baumwolle. Da die Pflanzen tolerant gegen den Wirkstoff sind, haben die Landwirt/innen die Möglichkeit, das Pestizid in großen Mengen zu verwenden, ohne die Nutzpflanze zu schädigen. Mit einem Weltmarktanteil von rund 20% ist Bayer CropScience der zweitgrößte Pestizidhersteller der Welt. Glufosinat kann Missbildungen bei Föten verursachen und ist als reproduktionstoxisch klassifiziert. Studien zufolge beeinträchtigt der Wirkstoff zudem die Entwicklung des Gehirns und ruft Verhaltensstörungen hervor. http://www.pan-germany.org http://www.gen-ethisches-netzwerk.de
Stoppt die geplante EU-Saatgutverordnung: Sie ist ein Verbrechen an den Menschen und nächsten Generationen! Unterschreibt die Petitionen und leitet sie weiter!
Es nützt uns KrautgärtnerInnen wenig, wenn wir selber Saatgut tauschen dürfen, aber unsere professionellen Quellen für alte Sorten (deren Pflege aufwändig ist, siehe -->Vermehrung alter Bohnensorten ) durch EU-Verordnungen beeinträchtigt oder gar zerstört werden. Die konventionelle/gentechnische Saatgut-Grossindustrie freut's, siehe Graphik unten.
Detaillierte Info/Analyse des Entwurfes der EU-Verordnung : http://saatgutpolitik.arche-noah.at (Arche Noah ist eine unserer Kautgarten-Bezugsquellen)
Sa 18.5.2013 , 13:30: war heute auf dem Weg zum Acker auch kurz in Daglfing zu Besuch (siehe Bilder): dort haben sie das Tor umgestellt, sodass Fehltreffer jetzt nicht mehr im Krautgarten landen und auch in Daglfing waren die Kartoffeln schon zu sehen. In Daglfing frisst der Feldhase nicht so viel wie in Riem, daher liegt dort wesentlich weniger Vliess als in -->Riem .
Bild: Krautgarten Daglfing
Bild: Kartoffeln in Daglfing
Sieht super aus :-) Ich konnte in Trudering am Montag auch schon ein kleine Portion ernten!
Dienstag abend wurde der Weg ausgebessert, siehe -->Ackerbericht Riem
PS: Zusätzlich zur Universalerde gibt es eine extra Anzuchterde von Ökohum (bio, torffrei). Gesehen im -->Tagwerk-Bio-Hofladen in Riem
Heute sah der Weg noch schlimmer aus. Man könnte meinen das einige Fahrzeuge vom rechten Weg abgekommen sind.
Danke für die Links, lieber Jonas!
Stoppt die geplante EU-Saatgutverordnung: Sie ist ein Verbrechen an den Menschen und nächsten Generationen! Unterschreibt die Petitionen und leitet sie weiter!
Liebe Grüsse
Chris Bleicher
Stoppt die geplane EU-Saatgutverordnung: Sie ist ein Verbrechen an den Menschen und nächsten Generationen!
Unterschreibt die Petitionen und leitet sie weiter!
PPS:
Es haben schon über 229000 Menschen die Petition1 von Arche Noah/Global 2000 unterschrieben .
Unterschrieben hat auch der -->österreichische Umweltminister Berlakovich :
Petition1 : http://helfen.global2000.at/de/node/19
Und es gibt noch andere Petitionen im Netz, z.B. die von SOS/Campact (Save Our Seeds):
---Petition2 : http://www.saveourseeds.org/aktionen/werde-aktiv/petition-saatgutve...
Dort haben bereits über 220000 Menschen die Petition2 unterschrieben.
Es nützt uns KrautgärtnerInnen wenig, wenn wir selber Saatgut tauschen dürfen, aber unsere professionellen Quellen für alte Sorten (deren Pflege aufwändig ist, siehe -->Vermehrung alter Bohnensorten ) durch EU-Verordnungen beeinträchtigt oder gar zerstört werden. Die konventionelle/gentechnische Saatgut-Grossindustrie freut's, siehe Graphik unten.
Detaillierte Info/Analyse des Entwurfes der EU-Verordnung :
http://saatgutpolitik.arche-noah.at (Arche Noah ist eine unserer Kautgarten-Bezugsquellen)
---
https://www.msu.edu/~howardp/seedindustry.html