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Thema : Erdfloh

Im -->Buch  "Biologischer Pflanzenschutz", das uns vom Gut Riem empfohlen wurde, steht zu Erdflöhen: " Die kleinen glänzend schwarzen Blattkäfer können auffallend weit springen, ähnlich wie Flöhe. Schaden: Vor allem im Frühling fressen die Erdflöhe, die hungrig aus dem Winterschlaf erwacht sind Löcher in die Blätter von Radieschen, Kohlrabi und Rettich. Diese sehen dann aus wie durchsiebt. Naturgemässe Abwehr: Erdflöhe lieben trockene Erde. Halten Sie die Beete feucht und mulchen Sie. Zur Abwehr können Sie auch Wertmut- oder Rainfarn-Tee spritzen. "

Ich selber hab nur gegossen und gehackt (und später auch gemulcht, mit den Blättern der bereits abgeernteten Radieschen): die Blätter waren zwar löchrig, aber die Radieschen waren trotzdem ok. Aber möglicherweise ist ja bei Dir der Schaden grösser. (Da wir bei den städtischen Gütern auch bei biologischen Pflanzenschutz-Mitteln nachfragen müssen, ob wir sie verwenden -->dürfen , versuche ich es immer erst ohne Mittel: ging bisher auch immer, bis auf einmal, wo ich versucht habe, mit Milch (Bio-Milch natürlich) Mehltau vorzubeugen -->Link ; nachträglich war ich dann auch ganz froh, ohne biologisches Gift ausgekommen zu sein, denn biologisch ist regelkonform und besser weil naturgemässer, aber eben auch giftig:  http://de.wikipedia.org/wiki/Wermutkraut http://de.wikipedia.org/wiki/Rainfarn ).

Bei den Kohlpflanzen waren die -->Kohlfliegen  bei mir schlimmer als der Erdfloh. Die Kohlfliegen kann man wohl mit Netzen in Zaum halten, aber ich hab sie manuell beseitigt, aber das war eine ziemliche Arbeit (jedes Blatt vorsichtig und langsam drehen, zerdrücken, ...). Dieses Jahr will ich wie von anderen -->KrautgärtnerInnen empfohlen  versuchen mit -->Mischkultur  weniger Arbeit zu haben und Perserklee und Tomaten in den Kohl säen/pflanzen und die Kohlfliege dadurch eindämmen.

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Siehe auch: -->Nützlinge/Schädlinge  (ich hab von dort auch hierher verlinkt).

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Weitere Erfahrungen würden auch mich interessieren ...

Hallo,

 

nun ich habe in Daglfing den Boden nur mit dem Grubber gelockert, aber nicht umgegraben. Daher sind mir lediglich ein paar Regenwürmer begegnet (freu*). Ich weiß jetzt nicht, wie tief Du gegraben hast, um auf die Larven zu stoßen?

Denke aber freilegen und damit den Vögeln als Eiweßmahlzeit zu geben ist sicherlich schon mal eine Maßnahme.

 

Hier habe ich auch noch was gefunden, was leicht auszuprobieren ist. Viel ERfolg und danke für die "Warnung"- ich werde mal ein Auge darauf haben.

http://magazin.gartenzeitung.com/Ungeziefer-im-Garten/drahtwuermer-biologisch-bekaempfen.html

 

VG,

Claudia

 

Im Buch "Biologischer Pflanzenschutz" (blv Garten Plus), das vom Gut Riem in den Info-Veranstaltungen von 2011 empfohlen wurde (siehe -->Links zu Büchern ), steht zu Drahtwürmern nur ein kurzer Satz (Seite 47): "Wo Drahtwürmer ihr Unwesen treiben, da können Sie Salat als "Fangpflanze" setzen. Sobald der Köder welkt, reissen Sie ihn heraus und holen die Übeltäter aus der angefressenen Wurzel" .

Also absammeln ... Evtl. beim -->Krautgarten-Telephon  anrufen und fragen? Ich wäre auch neugierig zu hören, was unsere Profis sagen ... bei -->Pflanzenschutz  (auch biologischem) müssen wir eh nachfragen, ob es BIOLAND-konform ist, bzw. man braucht eine "Indikation".

Hat jemand Erfahrungen ausser absammeln/ausgraben?

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PS: Hier war schon mal eine Frage zu Drahtwürmern (Trudering), aber es war nicht ganz klar, ob es der Drahtwurm ist:  -->Link (insbesondere zu vielen Bildern von Larven und Würmern)  

PPS: Ich nehme das Buch am 12.5.  -->mit ins ÖBZ

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die zuckererbsen kann man auch ausgereifen lassen und ohne schale essen.

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Ich habe auf einem Gemüseanbau-Vortrag von einem alten Gemüse-Gärtner gelernt, dass man das Vlies die ganze Zeit auf den Kohlsorten lassen soll, wegen der Schädlinge. Die hätten in den letzten Jahren enorm zugenommen.

Er meinte, die Pflanzen heben das Vlies nach und nach selber an.

Ich bin da auch noch ein bißchen unsicher. Ich habe aber in Gronsdorf gesehen, dass einige Krautgärtnerinnen das Vlies mit Stöckchen ein bißchen angehoben haben. Das finde ich eine gute Idee und werde es auch probieren.

LG Antje (Parzelle in Gronsdorf)

 

 

Hallo, ich bin platt, aber glücklich! Gestern Vormittag habe ich alles eingepflanzt und angegossen. Und pünktlichst kommt heute der Regen.

Alles wunderbar.

LG Antje

 

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Hallo Jutta,

noch ein kleine Hinweis: Der Feldhase vom letzten Jahr hat auf den vorderen Parzellen schon sein "Unwesen" getrieben und so einige Mangoldblätter angeknabbert oder sogar ganz weggefressen. Dagegen ist das Vlies auch ein guter Schutz, jetzt wo die Pflanzen noch so klein und schach sind. (bin froh, dass ich es drauf hatte, meine Mangoldblätter hat er daher verschmäht...;-)). Ich habe mein Vlies immer drauf, klappe es nur auf, wenn ich gerade im Krautgarten bin und gärtnere. Letztes Jahr hat das prima geklappt. Ach ja und wenn man es abmacht, macht man am besten gleich die Netzte drauf, ich war damit letztes Jahr zu spät und hatte massnweise weiße Fliegen überall.

LG

Katja

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Hallo Bock Mane,

ich kann Dich glaube ich beruhigen. Wir hatten letztes Jahr im Gegensatz zu heuer meiner Erinnerung nach keine Zuckererbsen, sondern Markerbsen. Und die kann man ohne Bedenken roh essen. Wie Du das dieses Jahr machst, musst Du dann selbst entscheiden. Ich bin auch ein bisschen traurig, dass es heuer Zuckererbsen sind (die man ja mit Schale erntet und isst), weil ich die Markerbsen sehr lecker fand.

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ich esse seit ich denken kann zuckererbsen roh, auch in großen mengen - die sind nicht giftig. zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass mir je übel war.

bohnen sind roh giftig, aber nicht erbsen.

unsere rankhilfe war ca 50cm hoch, das war ausreichend.