Das sind ja gute Nachrichten. Ich wollte über die Osterfeiertage ja eigentlich nachschauen gehen was der Acker macht, aber dann hat mich das Wetter und die Arbeit daheim davon abgehalten. http://krautgarten.ning.com/forum/topics/ackerberichte-wetter-kartoffelkafer?groupUrl=munchen-riem&xg_source=activity&groupId=6439660%3AGroup%3A103&id=6439660%3ATopic%3A127&page=17#comments

Dann rückt ja die Übergabe dann hoffentlich näher.

 

LG Antje

Forum: Allgemein

Das ist bei uns zum Glück nicht so ein wichtiges Thema, da wir SGM-Krautgärtner ja eine Erstbepflanzung bekommen und zwei einen Bio-Jungpflanzenverkäufe haben (bei der Parzellenübergabe für wärmeliebende Pflanzen) und später noch mal für die Nachbepflanzung. Viele säen ihre Bohnen usw. einfach direkt in den Acker und da ist ja auch eine gewisse Sozialkontrolle ... und die wirkt auch (es gab Beispiele). 

Ansonsten denke ich, dass man mit Stichprobenuntersuchungen im Zweifelsfall schon was feststellen kann. Rückstände von gebeiztem nicht-Bio-Saatgut, Mineraldünger und Pestizide (im Saatgut und den Jungpflanzen und in der Erde) lassen sich messen.

Im Biolandbau brauchen wir die Gifte nicht, weil durch diverse Massnahmen Bodenleben, Widerstandsfähigkeit, Nützlinge, usw. gefördert werden. Z.B. sind Marienkäfer-Larven grosse Blattlaus-Vertilger, usw. Siehe unten, was diese Gifte so bewirken: man isst die Gifte des konventionellen Saatgutes mit, wenn man das einsetzt.

Davon abgesehen sind diese Gifte im Bioland-Anbau und  für die SGM-KrautgärtnerInnen schlicht verboten (sei es direkt oder im Saatgut oder Jungpflanzen oder der Erde). Jeder SGM-Krautgärtner hat das unterschrieben und muss sich daran halten. Ich selber bin bei den SGM-Krautgärten nur dabei, weil es Bioland ist: ich will kein Gift auf dem Teller und in der Umwelt. 

-->Bezugsquellen für Bio-Saatgut, Bio-Jungpflanzen, Bio-Erde, ...

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Hazard pictogram

Info über Gifte in konventionellem Saatgut

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http://de.wikipedia.org/wiki/Imidacloprid

Imidacloprid kann zur  Saatgutbeizung  bei  Zucker-  und  Futterrüben , Getreide,  Kartoffeln Mais Zwiebeln  und dem  Ölkürbis  eingesetzt werden.

...

Imidacloprid ist giftig für  Vögel , die letale  Dosis  für Kanarienvögel und Tauben liegt im Bereich von 2550 mg/kg Körpergewicht. Wenn Vögel gebeiztes Saatgut von den Feldern aufpicken, besteht für sie die Gefahr akuter Vergiftungen.

...

Der Wirkstoff wird in der Umwelt nur langsam abgebaut. Die Abbaugeschwindigkeit ist von der Intensität des  Bodenlebens  abhängig. Bei einer Untersuchung war auf bewachsenem Boden innerhalb von 48 Tagen die Hälfte des ausgebrachten Imidacloprids zersetzt, auf unbewachsenem Boden war dieser Zustand erst nach 190 Tage n erreicht.

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http://www.taz.de/Bienen-und-Pflanzengifte/!113676/

... Eine umstrittene Gruppe von Insektengiften kommt mit zwei aktuellen Studien weiter unter Beschuss: Sowohl Forscher der Universitäten von Dundee als auch von Newcastle attestieren den Neonikotinoiden, dass sie die Nerventätigkeit der Bienen schädigen .

Die Pestizide werden von den Bauern als effektive Schädlingskiller sowohl gegen Fraß am Saatgut als auch später an den Pflanzen geschätzt. ...

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http://www.pan-germany.org/deu/~news-1246.html

Untersuchungen belegen, dass Beschäftige in Gärtnereien und ihre Kinder vermehrt unter Fruchtbarkeitsstörungen und Missbildungen der Geschlechtsorgane leiden. Bei Kindern von Gärtnerinnen, die hohen Pestizidbelastungen ausgesetzt waren, gibt es häufig Schädigungen der Hoden und ihrer Funktionen. Das zeigen aktuelle Vergleichsstudien aus Dänemark. Ähnliche Befunde von genitalen Missbildungen bei Jungen, deren Familien direkten Kontakt mit Pestiziden haben, liegen aus Brasilien und Spanien vor. Diese und weitere Untersuchungsergebnisse hat das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. in der Studie "Endokrine Wirkung von Pestiziden auf Landarbeiter und auf Beschäftigte in Gewächshauskulturen und Gärtnereien" zusammengetragen und bewertet.

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Hinweise von einer Website eines Herstellers von gebeiztem Saatgut :
(Hervorhebungen ausserhalb der Überschriften hinzugefügt):

http://www.rapool.de/index.cfm/nav/61/article/3110.html

Allgemein
Behandeltes Pflanzgut/Saatgut nicht verzehren und nicht verfüttern, auch nicht nach Verschnitt mit unbehandeltem Gut. Es ist von Kindern, Nutz- und Wildtieren fernzuhalten. Saatgutsäcke müssen vorsichtig gehandhabt werden. Kontakt über Haut und Atemwege vermeiden. Hände und nackte Hautstellen sind vor dem Essen und nach der Arbeit zu waschen.

Beim Umgang mit gebeiztem Saatgut Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen , sowie beim Einfüllen von gebeiztem Saatgut in die Sämaschine zusätzlich partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß) gemäß BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz tragen. Verschüttetes Saatgut sofort zusammenkehren und entfernen.
Behandeltes Saatgut und Reste wie Bruchkorn und Stäube, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen . Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
Das behandelte Saatgut ist gesundheitsschädlich beim Verschlucken .
Das behandelte Saatgut ist sehr giftig für Wasserorganismen und kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
Das Mittel ist giftig für Vögel; deshalb dafür sorgen, dass kein Saatgut offen liegen bleibt. Vor dem Ausheben der Schare Dosiereinrichtung rechtzeitig abschalten, um Nachrieseln zu vermeiden (NH679).

Vor der Saat
Beim Öffnen der Saatgutsäcke und Füllen der Sämaschine ist die Entwicklung von Staub zu vermeiden.

Staub vom Boden der Saatgutsäcke darf nicht in die Sämaschine gefüllt werden. Behandeltes Saatgut darf nicht mit zusätzlichen Produkten behandelt werden. Der Betriebsleiter ist verpflichtet, die zur Aussaat des behandelten Saatgutes vorgesehenen Flächen mindestens 48 Stunden vor der Aussaat Imkern bekannt zu geben , deren Bienenstände sich im Umkreis von 60 m um die Aussaatfläche befinden.
Bei der Berechnung der richtigen Saatstärke ist das TKG zu beachten. Der Feldaufgang kann je nach Bodenzustand, Ablagetiefe, Witterung (Trockenheit, Nässe/Verschlämmung), Sätechnik (Rückverfestigung) und Herbizidmanagement stärker variieren und unterhalb der angegebenen Keimfähigkeit liegen. Hierfür besteht kein Haftungsanspruch. Dies gilt auch für Sä-Abweichungen, die durch Zusatzstoffe in der Sämaschine wie Dünger, Schneckenkorn oder andere Saatgutherkünfte verursacht werden können.

Bei der Saat
Die Aussaat von behandeltem Saatgut darf nur dann mit einem pneumatischen Gerät, das mit Unterdruck arbeitet, erfolgen, wenn dieses in der Liste der abdriftmindernden Sägeräte des Julius Kühn-Instituts aufgeführt ist ( www.jki.bund.de ). Beim Säen ist die empfohlene Saatdichte einzuhalten. Keine Ausbringung des behandelten Saatgutes bei Wind mit Geschwindigkeiten über 5 m/s . Das behandelte Saatgut einschließlich enthaltener oder beim Sävorgang entstehender Stäube vollständig in den Boden einbringen. Die Hinweise der Sämaschinenhersteller sind zu beachten, z.B. das Abschalten der Rührwelle.

Nach der Saat
Leere Säcke oder übrig gebliebenes behandeltes Saatgut darf nicht in der Umwelt verbleiben sondern ist entsprechend lokaler Vorgaben zu entsorgen. Es ist sicherzustellen, dass übrig gebliebenes Saatgut in die Originalsäcke zurückgegeben wird und leere Säcke nicht für andere Zwecke benutzt werden.

Weitere Informationen zur Handhabung, Lagerung und Transport finden Sie im BDP-Leitfaden Umgang mit gebeiztem Saatgut unter www.bdp-online.de oder unter
www.euroseeds.org/codes/esta-european-seed-treatment-assurance .

Weitere Informationen zum angebeizten Produkt finden Sie auf der Homepage des Herstellers.
Im Falle von Vergiftungserscheinungen rufen Sie unmittelbar die Giftnotrufzentrale an. Die regionalen Giftnotrufzentralen sind für akute Vergiftungsfälle 24 Stunden erreichbar.

Der Herstellernotruf Bayer Crop Science +49(0) 2133 514233 Syngenta +49 (0) 6131 19240 erteilt ebenfalls Auskunft. Suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf. Bitte halten Sie dabei stets das Sack-Etikett bereit.

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Siehe auch:  -->Umweltnachrichten

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der Ausschluß von Kunstdüngern, Pestiziden ... ist mir auch wichtig, das kann man allerdings auch kontrollieren am Feld. die Verwendung von Saatgut und Erde beim Vorziehen dürfte aber schwer zu kontrollieren sein ...

Forum: Allgemein

Schade. Da hilft wohl nur Informationsarbeit bei den Mitgärtnern und Lobbyarbeit bei den Betreibern ...

Ich bin froh, dass das bei den Krautgärten der städtischen Güter vertraglich streng geregelt ist und dass Vertragsbrüche (Verwendung von Mineraldünger, Pestiziden, Blaukorn, nicht-Bio-Saatgut, nicht-Bio-Jungpflanzen und nicht-Bio-Erde, ...) streng geahndet werden: sofortige Kündigung der Parzelle, Ausschluss für mehrere Jahre.

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Thema : Anzuchterde

Bei den Krautgärten der Stadtgüter (siehe -->Gruppen ) muss es Bio sein (das hat jeder von uns im Vertrag unterschrieben). Zusätzlich sollte man auf torffrei achten, da gebe ich Dir völlig recht. Ökohum ist torffrei, steht drauf. 

Gruß,
Jonas

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Das waren bei uns so grosse Plastikkästen, mit Verschluss. Letzte Saison haben sie grosse Holzkisten mit Blechdeckel ausprobiert, die einen Federverschluss haben. Wenn sie wieder stehen mach ich Photos und poste sie hier. (Ggf. erinnern, wird aber vermutlich nicht vor Ende April sein = Übergabe).

Forum: Allgemein
Thema : Anzuchterde

Es ist ganz einfach, wenn Torf drin ist, muss auch Torf drauf stehen. In Bio-Erde kann auch Torf drin sein, das ist KEINE Garantie für torffreie Erde!!! Und das ist wichtiger als alle Bio Siegel.

Schaut doch einfach mal die LInks an, die ich oben gepostet habe.

Gruß Steffi

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Thema : Mischkultur

Im Hobby-Garten-Blog hatte ich auch schon gelesen. Ich werde mich dann wohl an diesen Abständen orientieren und schauen, was daraus wird. Danke für Deine Erfahrungen.

 

LG Antje

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Die Stadtgüter stellen ja Werkzeugkisten. Wie sehen die denn aus, Format, Material ? Ich meine nicht den Werkzeuginhalt, sondern den Behälter selbst

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Thema : Plauder-Ecke

Lieferung von Reinsaat ist da :-)