Button gibt's nur für die Gesamtdiskussion. Vielleicht ändert sich das ja, wenn die neue Version der Forumsoftware irgendwann kommt (es ist ein Ning-Forum).
Das Photo finde ich auch schön. Mehr Photos (die Blumen am ÖBZ teilweise unscharf, aber egal), für die Winterzeit: -->Plauderecke (dort ist auch obiges Photo). Es ist erstaunlich, was die Natur alles hervorbringt.
Hm, vielleicht hab ich mich bei den viele Ps verzählt? :-) Hier der Text: (die vielen Ps kommen daher, dass das mal irgendwo in einer anderen Diskussion war und ich hab das alles in eine extra Diskussion umgelagert: jede Antwort im der ursprünglichen Diskussion wurde ein P):
---
PPPPPS :
Ich habe bei der Krautgarten-Organisation/Gut Riem nachgefragt, was genau " Ernterückstände können verbleiben " im letzten Brief heisst, und ob man alle Pflanzen abschneiden/ausreissen soll:
Die Antwort vom Gut Riem (hier zur Info für alle):
"Einfach alles Organische stehen und liegen lassen. Wenn es die Witterung noch erlaubt, werden wir die Flächen abmulchen, sodass oberflächlich eine Mulchschicht über Winter verbleibt, die dann im Frühjahr, zusammen mit dem Mist, eingearbeitet wird. Wenn nicht gemulcht wird, stehen Stängel Insekten zur Überwinterung zur Verfügung. Das Ackern der Flächen im Herbst verstärkt Wind- und Bodenerosion, auch das Auswaschen des Reststickstoffs (wenn keine Pflanzen den Stickstoff an wärmeren Tagen noch umsetzten), somit ist jede Bedeckung der Flächen sinnvoller."
Schild hatte ich schon mal nachgefragt am Telephon, ist aber wohl untergegangen. Naja, nächste Saison.
Als Auflockerung dieser schwierigen Materie zwischendrin ein Bild von den alles in allem schönen Krautgärten ... kleinen Eimer Harmonie drüberkippen, gut durchrühren ;-) ...
ich bin zu sehr von unserer situation in hohenbrunn ausgegangen, dass ist in der tat kleiner, persönlicher und auch von einem dörflichen umfeld geprägt. ich glaub allein daher kommt viel mehr soziale kontrolle, als in riem, dass zwar idyllisch liegt, aber umgeben ist von der sozialen struktur einer großstadt.
die frage ist daher eigentlich, was kann man im und um den jeweiligen krautgarten verändern, dass sich diebe unwohler fühlen. die ausweiskontrolle ist eine möglichkeit, gibt es noch andere? weniger aufwendige? generell ist es aber auch hier so wie anderswo: klauen gehört zur gesellschaft wie andere probleme auch. die üblichen mittel würde ich auf alle fälle auch nutzen, so man denn beweise hat. weil eine anzeige gegen unbekannt ist immer so eine sache die gerne mal viel aufwand bringt und im nirvana landet. vielleicht überlegt man bei den infoveranstaltungen ja mal gemeinsam, was so möglichkeiten wären. viele köpfe bringen viele ideen...
wobei ich die tafeln auch sehr hilfreich empfand und es schade fande, dass sie in hohenbrunn heuer nicht standen.
vandalismus ist ganz schwer zu bekämpfen, weil dieses problem einen ganz anderen ausgangspunkt hat.
Natürlich können Schilder keine "wild entschlossenen" Diebe vom (Selerie-) Klau abhalten, ebensowenig wie es die soziale Kontrolle bzw. das Ansprechen kann. Ich glaube aber schon, dass sich so mancher "Gelegenheitsdieb" einfach einredet, dass sich auf einem unbeschilderten Acker, der offensichtlich niemandem gehört, jeder einfach so bedienen kann. Da kann es doch zumindest für die harmloseren Gelegenheitsdiebe eine Abschreckung sein, wenn sie unmissverständlich und schwarz auf weiß lesen, dass es sich um Privateigentum handelt, dass sie da verbotenerweise mitgehen lassen. (Und mal ganz streng genommen: Vielleicht gibt es ja sogar irgendwo Gemeinschaftsäcker, wo man sich was mitnehmen darf?).
In Riem ist das schwierig mit der sozialen Kontrolle, weil es so gross ist, dass man gar nicht alle kennen kann (die Leute weiter vorne sah ich dieses Jahr teilweise nur als kleine Punkte ...). Der Gedanke war, dass man mit Ausweiskarte dann auch mal hingehen kann und nach der Karte fragen (das muss natürlich "statthaft" sein, wäre aber auch im Sinne der "Kontrollierten"): ohne Karte bekommt man von den Dieben natürlich eine Ausrede serviert. Wohl ist mir bei dem Vorschlag auch nicht (es hat was Blockwart-artiges, und das ist befremdlich), aber mir fiel nichts Besseres ein: bei einem kleinen Gemeinschaftsgarten kennen sich die Leute, aber bei grossen Krautgärten-Standorten mit Fluktuation ...
Der Sellerie wurde aus dem schützenden Netztunnel heraus geklaut, da helfen keine Schilder? Für die Hunde und Fremde wäre ein Schild aber sicher hilfreich.
Ich rege mich auch deshalb darüber auf, weil es angeblich mal einen indirekten Kontakt in die Nähe von Acker-Dieben gab: der Hinweis auf die Möglichkeit, eine eigene Parzelle sehr günstig zu haben, wurde angeblich mit der Antwort beschieden, das mache zu viel Arbeit. Von daher ist mein Verständnis für die Klauerei inzwischen gleich Null: anscheinend geht es da nicht um soziale Benachteiligung/Geldnot, sondern um Faulheit, Frechheit und das Fehlen moralischer Kategorien (wie generell in unserer Gesellschaft weit verbreitet?). Das werden wir auf dem Acker sicher nicht beheben können, aber ich bin wütend (auch wenn bei mir selber nur wenig weggekommen ist), wenn ich diesen Kontext habe und dann den Frust der Leute lese/höre.
Ich hab auch schon mal zwei fremde junge Männer am Acker angesprochen (wobei mir ziemlich mulmig war), die Karotten von einer Parzelle zogen und sich auf meine vorsichtig formulierten Fragen, was sie denn da machen, wieder vom Acker verzogen ... Laisser faire führt meiner Ansicht nach nur dazu, dass sich der Acker als Selbstbedienungsladen herumspricht und die aktiveren Krautgärtner (von deren gepflegten und vieltragenden Parzellen vornehmlich geklaut wird) frustriert nach einem eigenem Garten mit Zaun, Schloss und Sichtschutz schielen (wobei das auch nur begrenzt hilft: ich kenne einen Schrebergarten, wo regelmässig in die Häuschen eingebrochen wird ...).
Angeblich gab es auch schon mal eine Anzeige, die aber wieder zurückgezogen wurde, bevor es zur Verhandlung kam. Die implizite Botschaft lautet dann: da passiert ja gar nichts. Ich werde jedenfalls bei ausreichender Beweislage Anzeige erstatten und diese ggf. auch nicht zurückziehen. (Das war auch das probate Gegenmittel gegen die Burschenschaft neben mir: zivilisiert wurde die erst, als die Polizei wegen der vielen (von vielen Nachbarn gemeldeten) Ruhestörungen von sich aus Anzeige erstattete und die Geldstrafe wohl ein gewisses Nachdenken ausgelöst hat und sich das sogar von Jahrgang zu Jahrgang herumspricht ... Wenn die Geldstrafe höher als die Pacht der Parzelle ist oder als der Preis im Laden, dann lohnt es sich? Bitte sehr, wer es so braucht, der bekommt es auch so ... ganz moralfrei und marktwirtschaftlich ...). In Berg-am-Laim hat es wohl auch schon Vandalismus durch betrunkene Jugendliche gegeben: da wäre ich ebenfalls nicht zimperlich mit einer Anzeige (Photos machen, Zeugen suchen, ...).
Naja, hoffen wir, dass es mit mehr sozialer Kontrolle (wie auch immer) und ggf. Anzeigen besser wird.
Button gibt's nur für die Gesamtdiskussion. Vielleicht ändert sich das ja, wenn die neue Version der Forumsoftware irgendwann kommt (es ist ein Ning-Forum).
Das Photo finde ich auch schön. Mehr Photos (die Blumen am ÖBZ teilweise unscharf, aber egal), für die Winterzeit: -->Plauderecke (dort ist auch obiges Photo). Es ist erstaunlich, was die Natur alles hervorbringt.
Vielen Dank Jonas! Das ist eine große Hilfe.
Was heist aber ..... stehen Stängel Insekten zur Überwinterung zur Verfügung. ( Sorry...Ausländerin, weisst Du!)
:-) Valerie
Hm, vielleicht hab ich mich bei den viele Ps verzählt? :-) Hier der Text:
(die vielen Ps kommen daher, dass das mal irgendwo in einer anderen Diskussion war und ich hab das alles in eine extra Diskussion umgelagert: jede Antwort im der ursprünglichen Diskussion wurde ein P):
---
PPPPPS :
Ich habe bei der Krautgarten-Organisation/Gut Riem nachgefragt,
was genau " Ernterückstände können verbleiben " im letzten Brief heisst,
und ob man alle Pflanzen abschneiden/ausreissen soll:
Die Antwort vom Gut Riem (hier zur Info für alle):
"Einfach alles Organische stehen und liegen lassen. Wenn es die Witterung noch erlaubt, werden wir die Flächen abmulchen, sodass oberflächlich eine Mulchschicht über Winter verbleibt, die dann im Frühjahr, zusammen mit dem Mist, eingearbeitet wird. Wenn nicht gemulcht wird, stehen Stängel Insekten zur Überwinterung zur Verfügung. Das Ackern der Flächen im Herbst verstärkt Wind- und Bodenerosion, auch das Auswaschen des Reststickstoffs (wenn keine Pflanzen den Stickstoff an wärmeren Tagen noch umsetzten), somit ist jede Bedeckung der Flächen sinnvoller."
Hallo Jonas,
Leider konnte ich die PPPPPS in den Notizen zu den Infoveranstaltungen von 2012: http://krautgarten.ning.com/forum/topics/notizen-2012 nicht finden.
Habe alles durchgelesen aber sicherlich was übersehen.
Viele Grüße, Valerie
gäbs einen gefällt mir button hätt ich ihn jetzt geklickt...
tolles foto
Schild hatte ich schon mal nachgefragt am Telephon, ist aber wohl untergegangen. Naja, nächste Saison.
Als Auflockerung dieser schwierigen Materie zwischendrin ein Bild von den alles in allem schönen Krautgärten ... kleinen Eimer Harmonie drüberkippen, gut durchrühren ;-) ...
Magic moment am Acker ...
ich bin zu sehr von unserer situation in hohenbrunn ausgegangen, dass ist in der tat kleiner, persönlicher und auch von einem dörflichen umfeld geprägt. ich glaub allein daher kommt viel mehr soziale kontrolle, als in riem, dass zwar idyllisch liegt, aber umgeben ist von der sozialen struktur einer großstadt.
die frage ist daher eigentlich, was kann man im und um den jeweiligen krautgarten verändern, dass sich diebe unwohler fühlen. die ausweiskontrolle ist eine möglichkeit, gibt es noch andere? weniger aufwendige? generell ist es aber auch hier so wie anderswo: klauen gehört zur gesellschaft wie andere probleme auch. die üblichen mittel würde ich auf alle fälle auch nutzen, so man denn beweise hat. weil eine anzeige gegen unbekannt ist immer so eine sache die gerne mal viel aufwand bringt und im nirvana landet. vielleicht überlegt man bei den infoveranstaltungen ja mal gemeinsam, was so möglichkeiten wären. viele köpfe bringen viele ideen...
wobei ich die tafeln auch sehr hilfreich empfand und es schade fande, dass sie in hohenbrunn heuer nicht standen.
vandalismus ist ganz schwer zu bekämpfen, weil dieses problem einen ganz anderen ausgangspunkt hat.
Natürlich können Schilder keine "wild entschlossenen" Diebe vom (Selerie-) Klau abhalten, ebensowenig wie es die soziale Kontrolle bzw. das Ansprechen kann. Ich glaube aber schon, dass sich so mancher "Gelegenheitsdieb" einfach einredet, dass sich auf einem unbeschilderten Acker, der offensichtlich niemandem gehört, jeder einfach so bedienen kann. Da kann es doch zumindest für die harmloseren Gelegenheitsdiebe eine Abschreckung sein, wenn sie unmissverständlich und schwarz auf weiß lesen, dass es sich um Privateigentum handelt, dass sie da verbotenerweise mitgehen lassen. (Und mal ganz streng genommen: Vielleicht gibt es ja sogar irgendwo Gemeinschaftsäcker, wo man sich was mitnehmen darf?).
Liebe Gisela,
Das freut mich sehr! Am Besten geht die email val@mccleary.de - ich würde mich freuen, von Dir zu hören. Ich hoffe es geht Dir besser.
viele liebe Grüße, Valerie
In Riem ist das schwierig mit der sozialen Kontrolle, weil es so gross ist, dass man gar nicht alle kennen kann (die Leute weiter vorne sah ich dieses Jahr teilweise nur als kleine Punkte ...). Der Gedanke war, dass man mit Ausweiskarte dann auch mal hingehen kann und nach der Karte fragen (das muss natürlich "statthaft" sein, wäre aber auch im Sinne der "Kontrollierten"): ohne Karte bekommt man von den Dieben natürlich eine Ausrede serviert. Wohl ist mir bei dem Vorschlag auch nicht (es hat was Blockwart-artiges, und das ist befremdlich), aber mir fiel nichts Besseres ein: bei einem kleinen Gemeinschaftsgarten kennen sich die Leute, aber bei grossen Krautgärten-Standorten mit Fluktuation ...
Der Sellerie wurde aus dem schützenden Netztunnel heraus geklaut, da helfen keine Schilder? Für die Hunde und Fremde wäre ein Schild aber sicher hilfreich.
Ich rege mich auch deshalb darüber auf, weil es angeblich mal einen indirekten Kontakt in die Nähe von Acker-Dieben gab: der Hinweis auf die Möglichkeit, eine eigene Parzelle sehr günstig zu haben, wurde angeblich mit der Antwort beschieden, das mache zu viel Arbeit. Von daher ist mein Verständnis für die Klauerei inzwischen gleich Null: anscheinend geht es da nicht um soziale Benachteiligung/Geldnot, sondern um Faulheit, Frechheit und das Fehlen moralischer Kategorien (wie generell in unserer Gesellschaft weit verbreitet?). Das werden wir auf dem Acker sicher nicht beheben können, aber ich bin wütend (auch wenn bei mir selber nur wenig weggekommen ist), wenn ich diesen Kontext habe und dann den Frust der Leute lese/höre.
Ich hab auch schon mal zwei fremde junge Männer am Acker angesprochen (wobei mir ziemlich mulmig war), die Karotten von einer Parzelle zogen und sich auf meine vorsichtig formulierten Fragen, was sie denn da machen, wieder vom Acker verzogen ... Laisser faire führt meiner Ansicht nach nur dazu, dass sich der Acker als Selbstbedienungsladen herumspricht und die aktiveren Krautgärtner (von deren gepflegten und vieltragenden Parzellen vornehmlich geklaut wird) frustriert nach einem eigenem Garten mit Zaun, Schloss und Sichtschutz schielen (wobei das auch nur begrenzt hilft: ich kenne einen Schrebergarten, wo regelmässig in die Häuschen eingebrochen wird ...).
Angeblich gab es auch schon mal eine Anzeige, die aber wieder zurückgezogen wurde, bevor es zur Verhandlung kam. Die implizite Botschaft lautet dann: da passiert ja gar nichts. Ich werde jedenfalls bei ausreichender Beweislage Anzeige erstatten und diese ggf. auch nicht zurückziehen. (Das war auch das probate Gegenmittel gegen die Burschenschaft neben mir: zivilisiert wurde die erst, als die Polizei wegen der vielen (von vielen Nachbarn gemeldeten) Ruhestörungen von sich aus Anzeige erstattete und die Geldstrafe wohl ein gewisses Nachdenken ausgelöst hat und sich das sogar von Jahrgang zu Jahrgang herumspricht ... Wenn die Geldstrafe höher als die Pacht der Parzelle ist oder als der Preis im Laden, dann lohnt es sich? Bitte sehr, wer es so braucht, der bekommt es auch so ... ganz moralfrei und marktwirtschaftlich ...). In Berg-am-Laim hat es wohl auch schon Vandalismus durch betrunkene Jugendliche gegeben: da wäre ich ebenfalls nicht zimperlich mit einer Anzeige (Photos machen, Zeugen suchen, ...).
Naja, hoffen wir, dass es mit mehr sozialer Kontrolle (wie auch immer) und ggf. Anzeigen besser wird.