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Thema : Plauder-Ecke

Hat schon jemand die Parzellenbestätigung/Rechnung bekommen?

(2013 war die Bestätigung schon am 12.1. da ... -->Link )

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Artikel bei BIOLAND: 

Die Geschichte von Hülsenfrüchten ist eine tragische. Der Anbau von Erbse, Bohne, Linse und Co. könnte viele Probleme unserer Zeit lösen: Klimawandel, Umweltverschmutzung, Lebensmittelknappheit. Allein der Wille fehlte. Bis jetzt.

Die Bundesregierung will sich vom Import von Futtermitteln aus Übersee unabhängig machen. Rund 40 Millionen Tonnen Kraftfutter aus den USA und Lateinamerika landen jährlich in den Futtertrögen hiesiger Mastanlagen. Die Europäer decken auf diese Weise etwa 80 Prozent ihres Futtermittelbedarfs - alles andere als Erbsenzählerei. Nach etlichen Jahren des Raubbaus an lateinamerikanischen Böden und Abholzung des Regenwalds, hat die Politik erkannt, dass Kraftfutter auch hier erzeugt werden kann. 

...

http://www.bioland.de/im-fokus/hintergrund/detail/article/retter-in...

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EU-Parlament lehnt Saatgut-Verordnung ab: Änderungsvorschläge

(aus dem Newsletter von  http://www.saatgutkampagne.org ). Bild entfernt.
  In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden die Änderungsanträge EU-Abgeordneten zum EU-Kommissionsvorschlag für eine neue EU-Saatgutverordnung veröffentlicht. Sie stehen auf  http://www.europarl.europa.eu/committees/en/agri/amendments.html  . Eine erste Analyse ergibt eine breite Ablehnung des Kommissionsvorschlages

Änderungsanträge der EU-Abgeordneten veröffentlicht:
Breite Ablehnung des EU-Kommissionsvorschlags zum Saatgutrecht

Der Vorschlag der EU-Kommission zur Vereinheitlichung und industriefreundlichen Verschärfung des EU-Saatgutrechtes scheint vor dem Aus zu stehen. Verschiedene Gruppen von EU-Parlamentariern mit wichtigen Funktionsträgern aus fast allen Fraktionen fordern, den Vorschlag der EU-Kommission für eine neue Verordnung über die Erzeugung und Vermarktung von Saatgut zurückzuweisen. Dies hat die Veröffentlichung der Änderungsanträge durch den Agrarausschuss des Parlamentes am Wochenende ergeben.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden u.a. die Änderungsanträge Nr. 91 98 veröffentlicht. Darin wird die Zurückweisung gleichlautend formuliert: The European Parliament rejects the Commission proposal. Diese Anträge sind von Abgeordneten vorgelegt worden, die eine breite Mehrheit des federführenden Agrarausschusses und des mitbeteiligten Umweltausschusses repräsentieren. Dazu gehören (in der Reihenfolge der Fraktionsstärke):

- die Europäische Volkspartei mit den deutschen CDU/CSU-Abgeordneten im Agrarausschuss Elisabeth Jeggle, Peter Jahr und Albert Deß sowie der österreichischen ÖVP-Abgeordneten Elisabeth Köstinger. MEP Deß ist zudem der Koordinator der EVP im Agrarausschuss. Die Gruppe legte Änderungsantrag Nr. 98 vor;

- die sozialdemokratische Abgeordneten-Gruppe S&D mit Paolo di Castro (Italien, Vorsitzender des Agrarausschusses), Karin Kadenbach (Österreich, Verhandlungsführerin [Shadow rapporteuer] der Sozialdemokraten im Agrarausschuss und Pavel Poc, (Tschechische Republik, Verhandlungsführer der Sozialdemokraten im Umweltausschuss) Änderungsantrag Nr. 93;

- aus der liberalen Gruppe ALDE: Corinne Lepage (Frankreich), Verhandlungsführerin der ALDE-Gruppe im Umweltausschuss) Antrag Nr. 92 und die deutschen Abgeordneten im Agrarausschuss Britta Reimers (FDP, Antrag Nr. 98);

- Satu Hassi, Verhandlungsführerin der Grünen im Umweltausschuss Änderungsantrag Nr. 97;
die konservative Abgeordneten-Gruppe ECR mit Julie Girling (UK, Verhandlungsführerin der ECR im Agrarausschuss) und James Nicholson (UK, Verhandlungsführer der ECR im Umweltausschuss) Änderungsantrag Nr. 95 ;

- die linkssozialistische Gruppe GUE/NGL mit Alfreds Rubiks (Lettland, Verhandlungsführer der GUE/NGL im Agrarausschuss) und João Ferreira (Portugal, Verhandlungsführer der GUE/NGL im Umweltausschuss)   Änderungsantrag Nr. 96.


Die Anträge unterscheiden sich lediglich in der Begründung:

Die Anträge 92 und 93 (aus ALDE bzw. S&D) werden damit begründet, dass der Ansatz one size fits all des vorgelegten gesetzlichen Rahmenwerkes nicht den verschieden Erfordernissen entspreche, die aus der Vielfalt des pflanzlichen Vermehrungsmaterials und aus den Bedürfnissen der VerbraucherInnen, der Anbieter und der Behörden erwachsen. Die Komplexität des Gesetzeswerkes würde unnötige Bürokratie für die Anbieter und  geringere Auswahl und Transparenz für Verbraucher mit sich bringen. Die großen Anzahl delegierter Rechtsakte im Kommissionsvorschlag erschwere eine angemessene Folgenabschätzung des Gesetzes.

Die Anträge 95 und 97 (aus ECR bzw. Grünen) werden damit begründet, dass die vorgeschlagene Verordnung nicht ausreichend dem Ziel einer nachhaltigen Landwirtschaft in der EU diene. Sie halte nicht genügend Raum offen für landwirtschaftliche Praktiken, die Biodiversität schützen. Außerdem sei Flexibilität zur Anpassung des EU-Saatgutrechts an nationale Eigenheiten erforderlich. Auch hier wird die Vielzahl delegierter Rechtsakte kritisiert, die der Kommission eine zu große Zuständigkeit bei der Rechtssetzung zuerkenne, ohne Einbeziehung der Mitgesetzgeber.

Der Antrag 98 (aus EVP und ALDE) weist den Kommissionsvorschlag zurück, weil er das Ziel der Vereinfachung und Harmonisierung nicht erreicht habe. Stattdessen würde den Mitgliedsstaaten, den betroffenen Unternehmen und den Saatguterzeugern ein bislang nicht vorhersehbarer und unangemessener Verwaltungsaufwand auferlegt.
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 Wer Interesse an einer Dreschflegel - Saatgut -Sammelbestellung für 2014 hat, kann sich gerne bei mir melden.

Bedingungen s.u./ die Bestellung ist verbindlich.

VG,

Claudia

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Thema : Plauder-Ecke

Ich habe letzte Woche die letzte Zwiebel verkocht.

 

Aber es sind noch meine eingefrorenen Zuchini, jede Menge Kräuter, Mangold, Wirsing etc. da.

 

Und ein Weißkrautkopf wartet auf der Terrasse den Weg in ein köstliches Gericht zu finden.

 

Ein gutes Gefühl auch im Winter von "seinem Garten" versorgt zu sein.

 

Und eine angenehme Belohnung für die Erntearbeit im Sommer.

 

Freunde haben im Sommer meine Aktivitäten als "Projekt Eichhörnchen" tituliert - für einen langen Winter vorsorgen. :-)

 

Wer Interesse an einer Dreschflegel - Saatgut -Sammelbestellung hat, kann sich gerne bei mir melden.

 

VG,

Claudia

 

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Monomama goes Bioland. Bioland goes Manomama:

"Mit dieser Kooperation geht Bioland erstmals in seiner 40jährigen Geschichte über den Bio-Lebensmittelbereich hinaus"

http://www.manomama.de/blog/2013/02/12/einen-schritt-weiter-aber-ei...

http://www.manomama.de (Soziale + ökologische Kleider)

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Thema : Plauder-Ecke

So viele Zwiebeln habe ich nicht mehr, nur noch 1 Hand voll Winzlinge. Sonst habe ich aber noch Einiges, z.B. Zuckerhutsalat, Radicchio wächst immer noch ein bisschen nach, der Grünkohl im Blumentopf  auch. Die jeweils 10 l Sandeimer sind noch voll mit Karotten, Pastinaken, Rote Bete und Topinambur. Das Sauerkraut ist jetzt endlich fertig usw.

Ich wünsche auch frohe, besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Dorle

 

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Thema : Plauder-Ecke

Jetzt sind bei mir nur noch Zwiebeln übrig ... (siehe Bild ...)

Schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

(Die Acker-Aufräumaktion 2013/2014 stelle ich erst im neuen Jahr ein ...)


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Saatgutverordnung zurück an den Start!

250 Änderungsvorschläge haben GLOBAL 2000 und ARCHE NOAH erarbeitet, um die EU-Saatgutverordnung zu überarbeiten. Die EU-Abgeordneten konnten bis 11. Dezember ihre Änderungsvorschläge zum Kommissionsentwurf einreichen. Wir haben mit dutzenden Europaabgeordneten gesprochen. Nun setzen sich zahlreiche EU-Abgeordnete dafür ein,  die Verordnung gänzlich abzulehnen und zur völligen Überarbeitung an die Kommission zurück zu schicken . Die Österreichischen VertreterInnen des Europaparlaments, Karin Kadenbach (SPÖ) und Elisabeth Köstinger (ÖVP), haben bereits einen Antrag auf Zurückweisung der Saatgut-Verordnung an die EU-Kommission gestellt. Auch im Umweltauschuss will man die Verordnung wieder bei der Kommission sehen.

Mittlerweile sind  zahlreiche zivilgesellschaftliche AkteurInnen in anderen Ländern aktiv . Gemeinsam mit Saatgut-ErhalterInnen, ZüchterInnen, VertreterInnen kleinbäuerlicher Landwirtschaft und NGOs aus 20 europäischen Ländern haben wir die  Wiener Deklaration  zum Erhalt der Vielfalt verfasst, die im Anschluss an die Tagung den Abgeordneten des Europaparlaments in ihrer jeweiligen Landessprache verschickt wurde. Die Abgeordneten sollten dadurch auf die geplante Saatgut-Verordnung und ihre verheerenden Folgen für die Vielfalt auf den Feldern und in den Gärten aufmerksam gemacht werden.

Überlassen wir es nicht der Saatgut-Industrie, zu entscheiden, was wir in Zukunft säen und ernten werden.

Mit lieben Grüßen
Victoria Zedlacher für ARCHE NOAH und GLOBAL 2000

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Siehe auch:  -->Berichte auf Seite 2  ff.

Mi 11.12.2013 : nun ist der Acker gemulcht: alles abgeschnitten (siehe Bilder). Ein paar Pflanzen (Löffelkraut, Muskatellersalbei, ...) haben sich aber nicht mal davon beeindrucken lassen. Ich stelle also bald Diskussionen für die Aufräumaktion 2013/2014 ein (Plastikreste sammeln, siehe Bild ...): nun wo alles abrasiert ist, hat man eine Chance die Reste zu finden ... z.B. bei einem Spaziergang nach Silvester, wo man gleich die Raketen usw. mit einsammeln kann.