Mi 9.10.2013 , abends: relativ viele KrautgärtnerInnen da, die frostempfindliche Kräuter zum Überwintern ausgraben oder abernten, was frostgefährdet ist: eine neue Kaltfront naht (diesmal keine Festland Kaltzunge, sondern Kälte aus den Alpen, nur bei uns im Süden ( http://www.wetteronline.de/tiefsttemperatur-karte/europa?fcdatstr=20131009 ).
Von Donnerstag bis Montag waren 10mm Regen im Messbecher, aber ich glaub, ich kann langsam mit dem Messen aufhören: der Boden ist ohnehin immer feucht, und Mitte November muss der Messbecher eh weg (Brief mit genauem Termin war noch nicht im Briefkasten ...).
Eine KrautgärtnerIn hat berichtet, dass unser Feldhase nun schon Speck angesetzt hat und ein Winterfell ... In der Nähe der Menschen scheint er sich immer noch gern aufzuhalten.
War interessant, danke für den Hinweis! Eine KrautgärtnerIn aus Riem wusste aber nicht, dass die Auflösung von Berg-am-Laim zum Glück hinfällig ist ( -->Link ). Die in der Sendung erwähnten Gärten/Projekte sind auch grossenteils auch hier im Forum verlinkt, wenn sich jemand informieren will: -->Link
Do 3.10.2013 , nachmittags: in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war wohl leichter Frost und hat den Zucchini und Bohnen grossenteils den Garaus gemacht. Aber Salate, auch viele Blumen (siehe Bilder) sind unbeeindruckt. Und Kohl und die ganz frostharten Pflanzen (Grünkohl) ebenfallls ...
(Hier mal ein etwas allgemeinerer Umwelt-Beitrag, der nicht direkt mit dem Garteln zu tun hat (nur strukturell): unter anderem geht es auch um die Transition Town - Bewegung, die den Krautgarten-Standort Hohenbrunn initiiert hat):
Kann es Wohlstand ohne Wirtschaftswachstum geben? Der Dokumentarfilm sucht nach Lebens- und Wirtschaftsmodellen, die den Weg in die Postwachstumsgesellschaft weisen. Die Filmemacherin Karin de Miguel Wessendorf unternimmt einen Selbstversuch und fragt: "Was muss ich ändern, damit mein Lebensstil zukunftsfähig ist? Und worauf kann ich verzichten ohne Verlust an Lebensqualität?" Auf ihrer Reise durch Europa besucht sie Menschen, Initiativen und Unternehmen, die erkannt haben, dass Wirtschaftswachstum nicht das Maß aller Dinge sein kann.
Bisher lautet das Credo von Wirtschaft und Politik "kein Wohlstand ohne Wachstum". Ein stetiges Wirtschaftswachstum gilt als Garantie für Arbeitsplätze und für die Lebensqualität der Bevölkerung. Wer an dem Wachstumsdogma zweifelt, wird als realitätsfremd belächelt. Doch Wirtschaftskrise und Klimawandel haben diesen Glauben erschüttert. Bevölkerungsexplosion, Energiekrise und Umweltbelastung sind Probleme, die sich nicht länger verdrängen lassen. Immer mehr Menschen gelangen zu der Überzeugung: Grenzenloses Wachstum ist in einer Welt begrenzter Ressourcen nicht möglich. Trotz Steigerung des Bruttoinlandsproduktes ist die persönliche Lebenszufriedenheit in den Industrieländern seit den 70er Jahren nicht mehr gewachsen. Kann es also sein, dass die Konsumgesellschaft das Versprechen vom Glück nicht hält? Was braucht man wirklich, um ein gutes Leben zu führen?
Der demografische Wandel, die begrenzten Ressourcen des Planeten und die aktuellen Wirtschaftskrisen sorgen derzeit ohnehin für eine Wachstumsbremse. Höchste Zeit, umzudenken und den Ausstieg aus dem zerstörerischen Wachstum selbst zu steuern. Eine Bewegung ist entstanden, die nach Alternativen sucht. Unternehmer, Politiker, Wissenschaftler und Aktivisten arbeiten in Theorie und Praxis am Aufbau einer "Postwachstumsgesellschaft" - einer Gesellschaft, in der ein besseres Leben für Mensch und Umwelt auf lange Sicht möglich sein soll.
Auf ihrer Reise stellt Karin de Miguel Wessendorf fest, dass die Suche nach einem nachhaltigen Lebensstil nicht unbedingt Verzicht bedeuten muss, in vielen Fällen ist es sogar ein Gewinn an Lebensqualität.
Mo 30.9.2013 , abends: 14mm Niederschlag im Messbecher seit Mittwoch.
Seltsamerweise wachsen die Zucchini noch. Der Lauch wird langsam wurmig, ich ernte nun zügig, obwohl er noch nicht ganz dick ist ... Der Feldhase war auch wieder da. Inzwischen ist er schon so gross, dass Hoffnung bestehen könnte, dass er über den Winter kommt.
Bilder: blühender Zuckerhut (kann man trotzdem noch auspflücken). Blumen am Ende der Wege zwischen den Beeten ... Blühendes Bohnenkraut (kann man trotzdem noch essen). Der grüne Batavia-Salat aus dem Frühjahr gibt langsam auch den Geist auf, aber ein paar Pflanzen halten noch durch und liefern immer noch Blätter ... (ich hab immer die Triebe weggenommen, darum sieht er nicht aus wie ein kleiner Tannenbaum ...).
Mo 23.9.2013 , abends: Kein Niederschlag im Becher seit der letzten Messung. Boden aber noch oben feucht (es herbstelt und abends schlägt sich viel Feuchtigkeit nieder).
Das Hoffest am Gut Riem wurde mit gutem Wetter verwöhnt und die Kinder haben sich bei Kürbisschnitzen, basteln, Theater, usw. amüsiert und die Erwachsenen über Ökolandbau und ökofaire Organisationen informiert, DIskussionsveranstaltungen gelauscht und es sich beim Bio-Essen gut gehen lassen. Einige haben auch den Krautgartenstandort Riem besichtigt.
Bild: Kreuzspinne auf meiner Parzelle, statt Geisterbahn auf der Wiesn ;-) ... Sie spannt immer wieder ein Netz zwischen meinen (inzwischen teilweise verblühten) Sonnenblumen: der Faden ist so stark, dass man damit die grossen Sonnenblumen bewegen kann. Interessant war zu sehen, wie eine Wespe der Spinne eine eingesponnene Beute raubte ...
Mi 18.9.2013 , abends: von Mi 11.9.-Sa 14.9.: ca 17mm Niederschlag. Von Samstag bis heute ca 40mm Niederschlag (im Messbecher). Trotz Kälte wächst vieles weiter (insbesondere das Beikraut), aber meine ersten Bohnen geben nun langsam den Geist auf.
Der Hase ist wieder auf seiner Ruhestelle. Er wird sich bestimmt gefragt haben, wieso bei dem Regenwetter der einzige Mensch am Acker ausgerechnet auf seine Parzelle geht ... :-) Momentan ist er wieder scheuer, er ist bei dem kühlen Regenwetter nicht mehr so gewöhnt, dass da ein Mensch kommt.
Hier noch ein sehr schöner Film, dessen erster Teil Milpa behandelt:
Arte-Film: Zukunft pflanzen - Bio für 9 Milliarden Ein Plädoyer für die pestizidfreie, mineraldüngerfreie, biologische Landwirtschaft als (einzige) Möglichkeit, die Weltbevölkerung zu ernähren: http://vimeo.com/51911008
Mi 9.10.2013 , abends: relativ viele KrautgärtnerInnen da, die frostempfindliche Kräuter zum Überwintern ausgraben oder abernten, was frostgefährdet ist: eine neue Kaltfront naht (diesmal keine Festland Kaltzunge, sondern Kälte aus den Alpen, nur bei uns im Süden ( http://www.wetteronline.de/tiefsttemperatur-karte/europa?fcdatstr=20131009 ).
Von Donnerstag bis Montag waren 10mm Regen im Messbecher, aber ich glaub, ich kann langsam mit dem Messen aufhören: der Boden ist ohnehin immer feucht, und Mitte November muss der Messbecher eh weg (Brief mit genauem Termin war noch nicht im Briefkasten ...).
Eine KrautgärtnerIn hat berichtet, dass unser Feldhase nun schon Speck angesetzt hat und ein Winterfell ... In der Nähe der Menschen scheint er sich immer noch gern aufzuhalten.
War interessant, danke für den Hinweis! Eine KrautgärtnerIn aus Riem wusste aber nicht, dass die Auflösung von Berg-am-Laim zum Glück hinfällig ist ( -->Link ). Die in der Sendung erwähnten Gärten/Projekte sind auch grossenteils auch hier im Forum verlinkt, wenn sich jemand informieren will: -->Link
Do 3.10.2013 , nachmittags: in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war wohl leichter Frost und hat den Zucchini und Bohnen grossenteils den Garaus gemacht. Aber Salate, auch viele Blumen (siehe Bilder) sind unbeeindruckt. Und Kohl und die ganz frostharten Pflanzen (Grünkohl) ebenfallls ...
(Hier mal ein etwas allgemeinerer Umwelt-Beitrag, der nicht direkt mit dem Garteln zu tun hat (nur strukturell):
unter anderem geht es auch um die Transition Town - Bewegung, die den Krautgarten-Standort Hohenbrunn initiiert hat):
Arte Film: WENIGER IST MEHR
Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben
http://www.arte.tv/guide/de/048214-000/weniger-ist-mehr
(inzwischen hier: https://www.youtube.com/watch?v=eOoUg5-TYmI )
Kann es Wohlstand ohne Wirtschaftswachstum geben? Der Dokumentarfilm sucht nach Lebens- und Wirtschaftsmodellen, die den Weg in die Postwachstumsgesellschaft weisen. Die Filmemacherin Karin de Miguel Wessendorf unternimmt einen Selbstversuch und fragt: "Was muss ich ändern, damit mein Lebensstil zukunftsfähig ist? Und worauf kann ich verzichten ohne Verlust an Lebensqualität?" Auf ihrer Reise durch Europa besucht sie Menschen, Initiativen und Unternehmen, die erkannt haben, dass Wirtschaftswachstum nicht das Maß aller Dinge sein kann.
Bisher lautet das Credo von Wirtschaft und Politik "kein Wohlstand ohne Wachstum". Ein stetiges Wirtschaftswachstum gilt als Garantie für Arbeitsplätze und für die Lebensqualität der Bevölkerung. Wer an dem Wachstumsdogma zweifelt, wird als realitätsfremd belächelt. Doch Wirtschaftskrise und Klimawandel haben diesen Glauben erschüttert. Bevölkerungsexplosion, Energiekrise und Umweltbelastung sind Probleme, die sich nicht länger verdrängen lassen. Immer mehr Menschen gelangen zu der Überzeugung: Grenzenloses Wachstum ist in einer Welt begrenzter Ressourcen nicht möglich. Trotz Steigerung des Bruttoinlandsproduktes ist die persönliche Lebenszufriedenheit in den Industrieländern seit den 70er Jahren nicht mehr gewachsen. Kann es also sein, dass die Konsumgesellschaft das Versprechen vom Glück nicht hält? Was braucht man wirklich, um ein gutes Leben zu führen?
Der demografische Wandel, die begrenzten Ressourcen des Planeten und die aktuellen Wirtschaftskrisen sorgen derzeit ohnehin für eine Wachstumsbremse. Höchste Zeit, umzudenken und den Ausstieg aus dem zerstörerischen Wachstum selbst zu steuern. Eine Bewegung ist entstanden, die nach Alternativen sucht. Unternehmer, Politiker, Wissenschaftler und Aktivisten arbeiten in Theorie und Praxis am Aufbau einer "Postwachstumsgesellschaft" - einer Gesellschaft, in der ein besseres Leben für Mensch und Umwelt auf lange Sicht möglich sein soll.
Auf ihrer Reise stellt Karin de Miguel Wessendorf fest, dass die Suche nach einem nachhaltigen Lebensstil nicht unbedingt Verzicht bedeuten muss, in vielen Fällen ist es sogar ein Gewinn an Lebensqualität.
http://www.arte.tv/guide/de/048214-000/weniger-ist-mehr
Mi 2.10.2013 , abends: zapfig kalt, für nachts sind 1 Grad angesagt und vermutlich gestern Nacht sind mir schon ein paar Bohnenblätter erfroren.
Auf der Europakarte sieht man, dass die kalte Festlandsluft uns diese kalten Nächte mitbringt:
http://www.wetteronline.de/tiefsttemperatur-karte/europa?fcdatstr=2...
Mo 30.9.2013 , abends: 14mm Niederschlag im Messbecher seit Mittwoch.
Seltsamerweise wachsen die Zucchini noch. Der Lauch wird langsam wurmig, ich ernte nun zügig, obwohl er noch nicht ganz dick ist ... Der Feldhase war auch wieder da. Inzwischen ist er schon so gross, dass Hoffnung bestehen könnte, dass er über den Winter kommt.
Bilder: blühender Zuckerhut (kann man trotzdem noch auspflücken). Blumen am Ende der Wege zwischen den Beeten ... Blühendes Bohnenkraut (kann man trotzdem noch essen). Der grüne Batavia-Salat aus dem Frühjahr gibt langsam auch den Geist auf, aber ein paar Pflanzen halten noch durch und liefern immer noch Blätter ... (ich hab immer die Triebe weggenommen, darum sieht er nicht aus wie ein kleiner Tannenbaum ...).
Mo 23.9.2013 , abends: Kein Niederschlag im Becher seit der letzten Messung. Boden aber noch oben feucht (es herbstelt und abends schlägt sich viel Feuchtigkeit nieder).
Das Hoffest am Gut Riem wurde mit gutem Wetter verwöhnt und die Kinder haben sich bei Kürbisschnitzen, basteln, Theater, usw. amüsiert und die Erwachsenen über Ökolandbau und ökofaire Organisationen informiert, DIskussionsveranstaltungen gelauscht und es sich beim Bio-Essen gut gehen lassen. Einige haben auch den Krautgartenstandort Riem besichtigt.
Bild: Kreuzspinne auf meiner Parzelle, statt Geisterbahn auf der Wiesn ;-) ... Sie spannt immer wieder ein Netz zwischen meinen (inzwischen teilweise verblühten) Sonnenblumen: der Faden ist so stark, dass man damit die grossen Sonnenblumen bewegen kann. Interessant war zu sehen, wie eine Wespe der Spinne eine eingesponnene Beute raubte ...
Ich habe noch den Link zum Programm des Hoffestes hinzugefügt.
Mi 18.9.2013 , abends: von Mi 11.9.-Sa 14.9.: ca 17mm Niederschlag. Von Samstag bis heute ca 40mm Niederschlag (im Messbecher). Trotz Kälte wächst vieles weiter (insbesondere das Beikraut), aber meine ersten Bohnen geben nun langsam den Geist auf.
Der Hase ist wieder auf seiner Ruhestelle. Er wird sich bestimmt gefragt haben, wieso bei dem Regenwetter der einzige Mensch am Acker ausgerechnet auf seine Parzelle geht ... :-) Momentan ist er wieder scheuer, er ist bei dem kühlen Regenwetter nicht mehr so gewöhnt, dass da ein Mensch kommt.
Hier noch ein sehr schöner Film, dessen erster Teil Milpa behandelt:
Arte-Film: Zukunft pflanzen - Bio für 9 Milliarden
Ein Plädoyer für die pestizidfreie, mineraldüngerfreie, biologische Landwirtschaft als (einzige) Möglichkeit, die Weltbevölkerung zu ernähren:
http://vimeo.com/51911008