Mi 11.9.2013 , abends: ca 25mm Niederschlag seit Samstag, Boden feucht. sehr kühl.

Eine Kreuzspinne hab ich auch dieses Jahr gesehen (Bild, auf einer Sonnenblume), im letzten Jahr war es eine Vierfleck-Krenzspinne ( -->Link ). Die rote Murmel ist wirklich klein: kleine rote Murmel neben grosser Cocktail-Tomate ...

Noch ungewohnt ist die Ernte von Sonnenblumen: habe festgestellt, dass etwas zu früh geerntete Köpfe zuhause noch nach/ausreifen und aus den weissen Körnern noch normale Sonnenblumenkerne werden.

Manche KrautgärtnerInnen haben ihre Kartoffeln (teilweise) schon geerntet: ich nicht: eine Reihe wurde gar nichts, die andere blüht gerade und hat tiefgrünes Kraut ... 




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Also mich haben die jetzt auch noch nicht erwischt. Aber dafür schon 2x irgend etwas anderes am Auge.

Meine ganze linke Gesichtshälfte war beide male komplett geschwollen. Muss gestehen, seit dem gehe nicht mehr gern auf´s Feld.

Warscheinlich merken sich das auch die Diebe.......

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Thema :

Ich habe auch schon seit über einer Woche keine Zucchini mehr gehabt, und die Karotten Beete haben auch Lücken. Am anfang wars der Fenchel..... Also bei uns in Daglfing sind sie auch fleißig am fremd Ernten.

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Es könnte auch abschrecken, falls Ihr gerade ein Handy zur Hand habt, ein Foto vom Garten zu schießen - und zwar gar nicht unauffällig.

Kann ja zufällig so sein, dass ein hinter den Gurken am Wegesrand postierter Gemüsefan - mit oder ohne Hund - sich auch abgebildet fühlt.

Außerdem habe ich jetzt die Tel.-Nr. von der Ottobrunner Polizeidirektion, zuständig für Hohenbrunn - anders wird's wohl letztlich nicht gehen.

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Thema : gießen

Hallo Krautgartengemeinde!

Jegliche Hitzeperiode ist zwar vorbei, aber mal kurz zusammengefaßt meine Gießgewohnheiten-, Mulch- und Hackgewohnheiten über die ganze Saison bis jetzt ( auf 60 m² / Hohenbrunn --- Hacken ersetzt Gießarbeit und Mulchen ersetzt Hacken und Gießen weitgehend, daher hier auch mal kurz beschrieben wie ich mir unterm Strich Arbeit und "Trockenstress" spare, wobei ich da nicht der einzige bin):

 

Gießen:

NIE gegossen: Kartoffeln und Zwiebeln ( Ertrag ca 18 bzw. 15 KG, da ist gar nix vertrocknet)

1x gegossen Rote Beete, Erbsen, Pastinaken, Möhren (Erbsen war wahrscheinlich im wahrsten Wortsinne "überflüssig")

ca. 4x gegossen alles Andere außer:

- im Sommer(!) nachgepflanzte Jungpflanzen ( für ungefähr 3 Wochen 1x pro Woche 2 Kannen pro Beet)

- Neuaussaaten Gemüse/Gründüngung: alle 3-5 Tage bis zum Auflaufen, aber nur, wenn es zwischendurch nicht geregnet hat; danach wie Jungpflanzen (aber nur bei großer Hitze und längerer Regenpause - die packen das schon;-)).

Kürbisgewächse - nach 1 Woche ohne Regen kräftig ( 5-10 L/m² = pro Pflanze, erst seit Anfang Juli, als die regenarme Zeit im Gange war), aber möglichst wenig über die Blätter.

Fazit - ich glaube, es wird insgesamt viel zu viel gegossen, selbst dann noch, "wenn der Himmel voller Geigen hängt"!

 

 

Mulch: ich lasse jeglichen Abfall direkt auf dem Acker liegen (außer Kartoffelkraut oder Blätter von Kürbisartigen, die offensichtlich mit Mehltau zu tun haben), aber 2-3 Beete weiter, als die Stelle, wo er entstanden ist, falls was "Krankes" dabei sein sollte (also lege ich welke Kohlblätter z.B. nicht direkt neben die Kohlpflanzen). Dabei sehe ich zu, dass nach und nach freie, unbeschattete Stellen bedeckt werden. Rasenschnitt  von einem definitiv nicht gedüngten oder sonst wie mit chemischer Keule  mißhandeltem Garten - sozusagen echt BIO!!! - war auch dabei.

Hacken: mit der Ziehhacke, um Unkraut abzuschneiden - mit dem 3-zinkigen Grubber, um den Boden etwas tiefer zur lockern. Beides scheint mir nur nötig, solange die freien Stellen nicht gemulcht wurden. Mit dem Grubber wird vor allem auch die verkrustete, verhärtete und teilweise rissige nackte Erde nach Regenfällen ( oder übertriebenem Gießen;-)) gebrochen. Durch die Mulchdecke wachsendes Beikraut läßt sich meist ganz leicht mit Wurzeln rausziehen (und gleich als Mulch verwenden). Mulch gibt's übrigens auch am Rand der Parzellen. In Hohenbrunn gibt's dafür extra den schnellwachsenden Beinwell in größeren Mengen:-).

Ich habe festgestellt, dass der Boden unabhängig vom Wetter unter wenigen cm Mulch auch nach Wochen noch genauso feinkrümelig, locker und sogar meist noch feucht war wie kurz nach dem Hacken des nackten Bodens!

Bodendeckung (durch Mulch, Gründünger, Gemüse...) erspart also unter anderem auch Arbeit (hacken, gießen, z.T. düngen und jäten).

Insgesamt bin ich SEHR zufrieden mit den Erträgen (von den Radieschen mal abgesehen - müssen wohl auch gegen die Erdflöhe frühzeitig nach Übergabe abgedeckt werden!?).

Nur die Hohenbrunner Wühlmausconnection hat bei uns einiges platt gemacht. Aber dafür kann das zu trockene, zu feuchte, zu windige oder zu windstille, also grundsätzlich ungünstige Wetter ja nix;-).

Im kommenden Jahr werde ich tendenziell noch weiniger gießen - wer rennt schon gerne 10 x 40 Meter mit 20 KG Wasser über'n Acker?

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Am Samstag abend schlich eine Person mit rotem Top und weissem Hut auf dem Acker herum, verschwand dann bei Beobachtung auf den Weg und lungerte noch aussen herum, bei weiterer Beobachtung ging sie noch weiter weg, und verschwand dann dann nach einer Weile in Richtung der Einfamilienhäuser/Gut Riem.

Meine Interpretation: es schadet wohl nicht, auffälligen Fremdlingen und auch anderen Unbekannten offensichtliche Beobachtung zu widmen (Wechsel auf die Seite der Parzelle, wo die Person gut zu sehen ist, offensichtliches Beobachten, nähern, ... angesprochen hab ich letztes Jahr auch schon Jugendliche, die Karotten aus einer Parzelle gezogen hatten.

Fr 6.9.2013 , abends: immer noch kein Niederschlag ... spätestens Montag soll es aber regnen ... 

Der kleine Feldhase hat einen seiner Ruheplätze auf meiner Parzelle (oder sollte ich sagen: meine Parzelle ist auf seinem Ruheplatz?), deswegen sehe ich ihn so oft ... (Bilder). Teilweise ist er in 1-2 m Entfernung von mir und putzt sich ruhig, während ich Salat ernte ... Gestern abend kam er sogar zu einem Plausch unter Krautgärtnern und schnupperte aus ca. 50 cm Entfernung in meine Richtung, als ich in die Hocke ging ... Heute habe ich ihn allerdings (vermutlich mit dem Geräusch meiner dicken Plastiktüten) erschreckt und er ist schnell weggelaufen.

Eine sehr erfahrene Krautgärtnerin, die hier mitliest, hat mir am Acker gesagt, dass die gelbe Pflanze, nach der ich oben fragte, die Goldrute ist:  http://de.wikipedia.org/wiki/Goldruten , eine Mischung aus Un.. äh Beikraut und Heilpflanze ...

Bild entfernt.

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Bild: Feldhase auf einer Nachbarparzelle


Bild: (vermutlich) blühender Eibisch


Bild: Ursprünglich dachte ich, dass ich an dieser Stelle den Eibisch gesetzt hatte, aber nun ist der ja woanders und hat ganz andere Blätter ... was also mag das hier sein? (Wenn die Jungpflanzen einmal aus dem Pflanzkasten mit ordentlicher Buchführung heraus sind und am Balkon das Hütchenspiel in den kleinen Blumentöpfen beginnt, verliere ich regelmässig die Übersicht ...)


Bild: Die Cosmea beginnt zu wuchern und ordentlich gross zu werden. Seitlich zu sehen eine der -->alten Bohnensorten des ÖBZ , die ich vermehren helfe.


Bild: Auch hier habe ich keine Ahnung mehr, was ich da wohl gepflanzt habe ... :-) ... weiß jemand, was das ist?

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Der deutsche Wetterdienst zieht schon die --->Agrar-Bilanz für 2013

Global gesehen war der Juni der zweitwärmste seit Beginn der Messungen 1880:  -->Link (Prof. Rahmstorf)  

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Massensterben von Fischen durch Fracking

Der United States Geological Survey (USGS) , eine wissenschaftliche Behörde des Innenministeriums der Vereinigten Staaten, warnt vor Umweltgefahren durch Fracking. In einem auf ihrer  Internetseite veröffentlichen Schreiben  stellt die Behörde fest, dass im Bundesstaat Kentucky durch die umstrittene Gasfördermethode ein nahegelegenes Gewässer mit Säuren und Metallen belastet wurde. Dies habe zu einem Massensterben der bedrohten Blackside Dace, einem bunten Karpfenfisch, im Wasserschutzgebiet des Acorn Fork geführt.

http://globalmagazin.com/themen/natur/fracking-massensterben-selten...

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Hallo Jonas,

mein Freund hat eins der Biester auf frischer Tat ertappt - sie krabbelte nach dem Ausschütteln der Hose auf seinem nackten Fuß herum. War winzig und orange/rötlich. Ich hoffe, du siehst sie auch demnächst. Wobei ich denke, dass bei 0.3 mm Larvengröße die Wahrscheinlich keit gering ist, beißen tun ja nur die Larven.