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Folien und Vliese zur Gemüseverfrühung (Hinweis vom Gut Riem bei einer Infoveranstaltung ):

Artikel ist leider nicht mehr vorhanden. Stattdessen Suche auf der Seite: (Stand 2.5.2019)
http://www.lwg.bayern.de/cgi-bin/fts_cms06.pl?SEARCH=Vlies&HTML-NR=60&dg=06&Type=HTML&x=0&y=0

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Irgendwas nicht aus Plastik wäre mir zwar lieber, aber mein  -->Versuch mit vorrottbarer Maisfolie  war nicht sehr erfolgreich (zu dicht, Kondenswasser). 

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28.4.2012: Diskussion im Forum zur Abnahme von Vlies, wenn es sehr warm ist:  -->Link  

18.3.2015: Grösse des Vlies, Bezugsquellen:  -->Link  

18.3.2015: Dauer der Nutzung von Vlies:  -->Link

13.6.2015: Profinetze (auch für Lauch): -->Link 

4.4.2017: Vliessmenge: -->Link 

5.5.2018: Vliess: wann, wie? -->Link

24.6.2018: Netz nach zweitem Jungpflanzenverkauf noch mal auflegen? -->Link

9.6.2021: Bio-Baumwoll-Gaze -->Link

5.4.2022: bilogisch abbaubares Vlies -->Link

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Ich hab in 2011 zusätzlich zu Petersilie und Schnittlauch gepflanzt: Bohnenkraut (verschiedene Sorten), Basilikum (verschiedene Sorten, darunter den besonders leckeren Zitronenbasilikum), Thymian, Majoran, Salbei, Dill und Boretsch (was auch eine schöne Blume und Bienenweide ist, siehe Blumen-Fragen ).

Zitronenmelisse und Pfefferminze hab ich meiner Erinnerung nach nicht im Bioladen (Bingenheimer Saatgut) und in den Saaten-Versanden (siehe Bezugsquellen ) gesehen: kennt da jemand eine Bezugsquelle und/oder eine besondere Sorte?

Hat jemand andere Tips für gute/robuste/interessante Kräuter, die man zusätzlich haben kann? (Ich hatte so viele Kräuter, dass meine Salate oft fast zu Kräutersalaten wurden :-) ...).

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> Tomaten-Häuschen :

ich hab einen Blog über die Krautgärten (bis 2010) gefunden und dort waren ein paar Argumente gegen die Häuschen gelistet: weniger Licht, sturmempfindlich ( http://bio-krautgarten.blogspot.com/2010/09/early-autumn.html ) . Argumente pro Häuschen sind vermutlich der Kälteschutz und evtl. auch Regenschutz?

Das mit dem Licht konnte ich auch bei den Salaten beobachten: mit Vlies sind sie weniger grün (aber man kann sie ja auch irgendwann (teilweise) unter dem Vlies hervorholen).

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Stimmt, an die langen Wurzeln kommt man nicht mit meinen Lieblingswerkzeugen, die oben abgebildet sind. Dieses Weihnachten habe ich dafür ein japanisches Pflanzmesser geschenkt bekommen, ich bin mal gespannt, wie es funktioniert. Damit kann man dann vermutlich auch die Karotten und Pastinaken gut einzeln ernten (die grossen zuerst?), ohne gleich mit der grossen Acker-Gabel aus der Werkzeugkiste ein ganzes Stück Karotten-Reihe auszuhebeln zu müssen.

Die Frage nach den Artischocken hat mich neugierig gemacht, obwohl ich keine Erfahrung habe: meine Kurz-Recherche habe ich in der Diskussion "Gemüse-Fragen " eingestellt, siehe  --> Link  .
Wenn jemand eigene Erfahrung hat und berichten mag , ist das natürlich noch besser (momentan sind aber noch nicht so viele im Forum, das wird vermutlich erst langsam anlaufen: ich werde bei den Info-Veranstaltungen und bei der Vergabe der Parzellen auch kleine Zettelchen verteilen, mit den -->Möglichkeiten des Forums ).

Bild: japanisches Pflanzmesser (1-Euro-Stück zum Grössenvergleich):


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Tip der Krautgarten-Leitung, von dem Gerdi berichtet hat (siehe -->Link ):

den hinweis von frau kleinöder, wenn man selbst nicht ernten möchte , solle man an seine parzelle ein schild machen , dass andere was ernten können, finde ich sehr gut, denn die sachen einfach vergammeln zu lassen, tut einfach weh!


PS: hier noch: ein sehr netter Vordruck von Caro, für solch ein Schild:  -->Link  

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Artischocken


Zur Frage von Gerdi anderswo im Forum --> Link  :

hat jemand erfahrung mit artischocken? ich habe gehört, dass man sie schon sehr früh (sprich jetzt) vorziehen muß, habe aber bedenken, dass sie dann auch sehr "staksig" werden, weil man sie ja erst spät rausstellen kann. angeblich könnte man die pflanzen im herbst ausgraben und im keller oder kaltem raum überwintern und im jahr drauf wieder auspflanzen.

artischocken sind sicher eine kleine spinnerei, aber ich finde die pflanzen einfach wunderschön und darum auch  eine optische bereicherung, aber natürlich auch eine ausgesprochen wohlschmeckende abwechslung im gemüsealltag.

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Ich habe selber keine Erfahrung, aber die Frage hat mich neugierig gemacht und ich habe im sehr schönen Buch Handbuch Bio-Gemüse (siehe --> Garten-Links im Netz ) nachgesehen: 

Die Artischocken ziehen im heissen mediterranen Sommer ein (d.h. vermutlich, dass das obere verwelkt) und treiben aus, wenn es wieder kühler wird.

Zum einjährigen Anbau heißt es auf Seite 262: " Für den einjährigen Anbau wird bereits Anfang bis Mitte Jänner ausgesät. Nach 4-6 Wochen Vorkultur die pflanzen über weitere 4 Wochen einem Kältereiz von 3-5 Grad aussetzen, ab Mitte März auspflanzen, ... " (naja, wenn es so kalt ist wie jetzt wohl auch später?)

Zum mehrjährigen Anbau heisst es: ". .. hat sich folgende Überwinterungsmethode am besten bewährt: Die Artischockenpflanzen werden Ende Oktober Anfang November ausgegraben und zurückgeschnitten. Die Pflanzen überwintern problemlos (in Töpfen gepflanzt) im unbeheizten Folienhaus. Hier treiben sie allerdings meist schon im Februar los: diese Neutriebe sind im Gegensatz zum Wurzelstock extrem frostempfindlich (und wenn die Triebe erfrieren geht in Folge auch immer der ganze Wurzelstock zu Grunde). Daher die Wurzelstöcke zu Beginn ihres Neuaustriebes rechtzeitig aus dem Boden holen und an einem frostsicheren Ort bringen. Die 10-15 cm langen Neuaustriebe, die knieeartig aus dem Wurzelstock wachsen mit einem scharfen, sauberen Messer mit glattem Schnitt herausschneiden. ... Die so herausgeschnittenen Neuaustriebe können wie Stecklinge zur Bewurzelung in Töpfe gesteckt werden. Dabei erhält man zum Auspflanzen nach den Eisheiligen ... Dem Wurzelstock selbst belässt man 2-4 der kräftigsten Austriebe ... "

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In der von der Krautgarten-Organisation bzw. der vom Gut Riem empfohlenen Literatur der Gartenakademie ( --> Link ) steht auch etwas zu Artischocken ( --> Link ): 

"... 

Vorkultur

- für Ernte im ersten Jahr Aussaat Mitte Februar in Saatschalen, bei 22 °C, Aussaaterde verwenden

- nach der Keimung kühler stellen (12 °C), nach 3 Wochen in Töpfe pikieren - ab April abhärten

Pflanzung

- Mitte Mai; Vliesabdeckung bei kühlen Temperaturen, nur kräftige Jungpflanzen bilden im ersten Jahr Blüten; Platzbedarf 1 m2 je Pflanze, gut angießen

- bei Topfkultur bessere Überwinterungschancen

..."

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Gerdis Frage nach konkreter Erfahrung mit Artischocken bleibt im Raum ...

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mein bester unkrautjäter ist ein altes sehr langes spitzes messer mit einem stabilen griff. mit dem kann ich die langen wurzeln am besten aushebeln, besonders wenn der boden so fest ist wie bei uns in hohenbrunn.

ich nehme an, bei den anderen standorten ist eine jeweils andere bodenbeschaffenheit und vermutlich auch andere "wurzel-un-/beikraut"-plage. bei uns waren es im letzten jahr (=1.jahr des hohenbrunner standorts, der vorher wohl längere zeit brachlag) vor allem die quecken und wenn man sie nicht immer wieder rigoros versuchte zu entfernen, sind aus jedem quadratmillimeter verbliebenem wurzelrest um so ergiebiger neue gräser gesprossen. das war wohl auch der grund, warum manche krautgärtner dann gar nicht mehr gejätet haben (und oft auch nicht mehr geerntet - leider, das finde ich sehr schade!

den hinweis von frau kleinöder, wenn man selbst nicht ernten möchte, solle man an seine parzelle ein schild machen, dass andere was ernten können, finde ich sehr gut, denn die sachen einfach vergammeln zu lassen, tut einfach weh!

jetzt habe ich noch eine frage:

hat jemand erfahrung mit artischocken? ich habe gehört, dass man sie schon sehr früh (sprich jetzt) vorziehen muß, habe aber bedenken, dass sie dann auch sehr "staksig" werden, weil man sie ja erst spät rausstellen kann. angeblich könnte man die pflanzen im herbst ausgraben und im keller oder kaltem raum überwintern und im jahr drauf wieder auspflanzen.

artischocken sind sicher eine kleine spinnerei, aber ich finde die pflanzen einfach wunderschön und darum auch  eine optische bereicherung, aber natürlich auch eine ausgesprochen wohlschmeckende abwechslung im gemüsealltag.

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Hallo ErMaLuPa,

ich habe den Pflanzplan von der Saison 2011 aufgeschrieben ( meine erste Saison , siehe  http://krautgarten.ning.com/profiles/blogs/meine-erste-saison-2011 ): dort habe ich auf diese Anfrage hin auch die Beetzuordnung der Krautgärten nachgetragen: 2011 waren es 10 Beete. Wie der Pflanzplan in 2012 genau sein wird, werden wir sehen, es ändert sich anscheinend von Jahr zu Jahr.

Auf dem Pflanzplan von 2011  war etwas mehr als ein halbes Beet frei (bei den Lauchzwiebeln), aber vielleicht ist das 2012 anders, oder falls es ähnlich ist, kann man die Pflanzen evtl. auch etwas enger setzen als vorgeschlagen und sich etwas mehr Platz für anderes freihalten oder aber zusätzliche Pflanzen auf die ersten abgeernteten Beete setzen: als erstes waren Radieschen und Spinat reif und haben dann ein ganzes Beet freigemacht ... Wenn man den Salat nicht nur auspflückt, sondern kopfweise abschneidet und nicht versucht nachwachsen zu lassen, ist da dann auch Platz. 

Ich habe anfangs nur einige Kräuter dazugepflanzt, bei den Lauchzwiebeln und queerbeet, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass sich Schädlinge (Kohlfliegen, ...) durch die Kräuter-Gerüche nicht so wohl fühlen. Später habe ich dann noch Tomaten (die aber nichts wurden, 2011 war zu feucht), sowie Erbsen (sehr ertragreich), noch später Bohnen (sehr ertragreich), Zucchini (hab ich zu spät eingepflanzt), Kürbis, ... dazugepflanzt und noch später noch mehr (siehe  http://krautgarten.ning.com/profiles/blogs/meine-erste-saison-2011 ), allerdings bin ich als "Einjähriger" erst noch ganz am Anfang meiner Erfahrungen, vermutlich haben andere noch bessere Tipps ... 

Viele Grüße,
Jonas 

Thema : Organisation

"Hurra! Heute war die Parzellenbestätigung im Briefkasten! :-)"

Stimmt, die lang bereits sehnsüchstigst erwartete Post macht Vorfreude!