Ich mache auch Mischkultur, in verschiedenen Varianten (von nichts zusätzlich bis viel in den Reihen und auch ohne Reihen, Kraut und Rüben). (Hier eine Sammlung von Mischkultur-Beiträgen des Krautgarten-Forums, auch dieser Beitrag hier ist dort verlinkt: -->Mischkultur )
Mischkultur hat den Vorteil, dass der Boden nicht so austrocknet (Wasser, Bodenleben, ...) und dass Schädlinge tendenziell (aber leider alles andere als zuverlässig, siehe Manuelas Beitrag) keine (Klein-)Monokultur vorfinden, in der sie sich explosionsartig vermehren können.
Aber es gibt auch Nachteile gegenüber dem nackten Boden (den ich selber nicht so mag und eigentlich als unnatürlich empfinde): die Schnecken sind deutlich mehr, wenn es schön kühle, feuchte Rückzugsgebiete gibt, und manchmal habe ich auch den Eindruck, dass meine Mischkultur zu dicht ist und die Nutzpflanzen im Wachstum einschränkt (wobei ich natürlich versuche, Nutzpflanzen in Mischkultur zu kombinieren).
Bei den Kartoffelkäfern ist es vor allen wichtig, die Gelege zu entfernen: ein Gelege gibt ca. 40 Larven, das reicht (Mischkultur hin oder her) für völligen Kahlfrass einiger Kartoffelpflanzen und sorgt für neue Kartoffelkäfergenerationen. Die Käfer selber fressen nicht so viel, die Larven müssen von punktgrossen Eiern zu grossen Kartoffelkäfern werden und fressen gnadenlos alles kurz und klein, bis nichts mehr da ist, ich habe das öfter gesehen, in Mischkultur und ohne.
Ich finde, man kann/sollte versuchen, den Befall durch Mischkultur zu minimieren, aber wenn Befall da ist, muss er weg, sonst vervielfacht sich das Problem sehr schnell (1 Käfer -> 40 Käfer -> 1.600 Käfer -> 64000 Käfer -> ...), da der Käfer hierzulande keine natürlichen Fressfeinde hat: er (bzw. seine Larven) hören erst dann auf zu fressen, wenn nichts mehr da ist (bzw. dann gehen sie an Auberginen, Tomaten, ...)
Mi 17.7.2013 , 22:00: Immer noch kein Regen (siehe Bild). Inzwischen gibt's Salat, Erbsen, Bohnen, Rübchen, Wirsingblätter, Mangold, Fenchel, Broccoli, Stangensellerie, Kohlrabi (ziemlich klein, auch die Zucchini kommen bei mir nicht richtig), erste Karotte, Kräuter, Frühlingszwiebeln (schneide ich immer ab und lasse die Knolle im Boden, wachsen dann auch nach). Und die Blumen und Gemüse blühen: Kapuzinerkresse, die erste Sonnenblume, Boretsch, Blühmischungen, Tomaten, Erbsen, Kartoffeln, Bohnen, ...
Und, etwas ab vom Thema: die Chilis aus dem Jungpflanzenverkauf, die ich am Balkon behalten habe, macht endlich Früchte, nachdem die Blüten bisher einfach abgefallen waren
Bild: in den unbepflanzten Wegen sind teilweise grosse Risse (die hab ich jetzt mal zugemacht, damit da kein Wasser herausverdunstet)
Bild: Sonnenblume "Torre"
Bild: Chillis am Balkon (Pflanzen aus Jungpflanzenverkauf). Vielleicht probiere ich es nächstes Jahr auch mal am Acker.
leider kann man zur zeit wirklich nicht von "den wenigen larven" sprechen, bei einer parzelle ist das ganze grün abgefressen und wenn die larven erst mal käfer sind hat sich die population in windeseile vervielfacht.
wir waren in den letzten beiden jahren sehr verwöhnt in hohenbrunn was den kartoffelkäfer angeht, deswegen schauen viele leute wahrscheinlich auch gar nicht, weil sie nicht daran denken...
Ja, kann sein, dass er so heißt! Bei uns sind es auch weniger als letztes Jahr - allerdings haben wir deswegen auch früher geerntet.
das ist der erbsenwickler, oder?
nachdem meine kinder sie sowieso nur ohne schote mögen, sortier ich die würmer einfach aus. bei uns warens heuer weniger als im letzten jahr.
Monsanto setzt auf Importe
Der US-Agrarkonzern kündigt an, in der EU keine Zulassungen mehr für neue Genpflanzen zu beantragen. Kritiker halten das für einen üblen Trick.
http://www.taz.de/Genpflanzen-in-Europa/!120224
Ich mache auch Mischkultur, in verschiedenen Varianten (von nichts zusätzlich bis viel in den Reihen und auch ohne Reihen, Kraut und Rüben). (Hier eine Sammlung von Mischkultur-Beiträgen des Krautgarten-Forums, auch dieser Beitrag hier ist dort verlinkt: -->Mischkultur )
Mischkultur hat den Vorteil, dass der Boden nicht so austrocknet (Wasser, Bodenleben, ...) und dass Schädlinge tendenziell (aber leider alles andere als zuverlässig, siehe Manuelas Beitrag) keine (Klein-)Monokultur vorfinden, in der sie sich explosionsartig vermehren können.
Aber es gibt auch Nachteile gegenüber dem nackten Boden (den ich selber nicht so mag und eigentlich als unnatürlich empfinde): die Schnecken sind deutlich mehr, wenn es schön kühle, feuchte Rückzugsgebiete gibt, und manchmal habe ich auch den Eindruck, dass meine Mischkultur zu dicht ist und die Nutzpflanzen im Wachstum einschränkt (wobei ich natürlich versuche, Nutzpflanzen in Mischkultur zu kombinieren).
Bei den Kartoffelkäfern ist es vor allen wichtig, die Gelege zu entfernen: ein Gelege gibt ca. 40 Larven, das reicht (Mischkultur hin oder her) für völligen Kahlfrass einiger Kartoffelpflanzen und sorgt für neue Kartoffelkäfergenerationen. Die Käfer selber fressen nicht so viel, die Larven müssen von punktgrossen Eiern zu grossen Kartoffelkäfern werden und fressen gnadenlos alles kurz und klein, bis nichts mehr da ist, ich habe das öfter gesehen, in Mischkultur und ohne.
Ich finde, man kann/sollte versuchen, den Befall durch Mischkultur zu minimieren, aber wenn Befall da ist, muss er weg, sonst vervielfacht sich das Problem sehr schnell (1 Käfer -> 40 Käfer -> 1.600 Käfer -> 64000 Käfer -> ...), da der Käfer hierzulande keine natürlichen Fressfeinde hat: er (bzw. seine Larven) hören erst dann auf zu fressen, wenn nichts mehr da ist (bzw. dann gehen sie an Auberginen, Tomaten, ...)
Mi 17.7.2013 , 22:00: Immer noch kein Regen (siehe Bild). Inzwischen gibt's Salat, Erbsen, Bohnen, Rübchen, Wirsingblätter, Mangold, Fenchel, Broccoli, Stangensellerie, Kohlrabi (ziemlich klein, auch die Zucchini kommen bei mir nicht richtig), erste Karotte, Kräuter, Frühlingszwiebeln (schneide ich immer ab und lasse die Knolle im Boden, wachsen dann auch nach). Und die Blumen und Gemüse blühen: Kapuzinerkresse, die erste Sonnenblume, Boretsch, Blühmischungen, Tomaten, Erbsen, Kartoffeln, Bohnen, ...
Und, etwas ab vom Thema: die Chilis aus dem Jungpflanzenverkauf, die ich am Balkon behalten habe, macht endlich Früchte, nachdem die Blüten bisher einfach abgefallen waren
Bild: in den unbepflanzten Wegen sind teilweise grosse Risse (die hab ich jetzt mal zugemacht, damit da kein Wasser herausverdunstet)
Bild: Sonnenblume "Torre"
Bild: Chillis am Balkon (Pflanzen aus Jungpflanzenverkauf). Vielleicht probiere ich es nächstes Jahr auch mal am Acker.
Die sind aber schön, wenn man nicht wüsste, dass das Gemüse ist, könnten es Lutscher sein. Guten Appetit!
mischkultur machen wir, hilft nicht viel.
leider kann man zur zeit wirklich nicht von "den wenigen larven" sprechen, bei einer parzelle ist das ganze grün abgefressen und wenn die larven erst mal käfer sind hat sich die population in windeseile vervielfacht.
wir waren in den letzten beiden jahren sehr verwöhnt in hohenbrunn was den kartoffelkäfer angeht, deswegen schauen viele leute wahrscheinlich auch gar nicht, weil sie nicht daran denken...
Hallo liebe Mitgärtnerinnen und Mitgärtner!
Habe in diesem Jahr eine neue Sorte Rote Beete gesät und das ist dabei heraus gekommen:
Saatgut gibt´s beim Biohof Jebel ( Rote Bete Tondo di Gioggia )
ich häng morgen einen zettel an die tanks, wenn ich es schaffe hinzufahren.
Anbei der Artikel aus "Hallo Berg am Laim".