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Hallo Julia,

ich ernte meine Zwiebeln jetzt schon nach und nach, um zu vermeiden, dass sie alle wieder faulen wie im letzten Jahr (das tun sie, wenn man sie zu lange in der Erde lässt). Dann lege ich sie noch für eine ganze Weile auf den Balkon bis das Grün eingetrocknet ist. Funktioniert bisher wunderbar so.

LG

KATJA

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Zu den Zwiebeln hatte ich bei den -->Infoveranstaltungen  des Gutes Riem protokolliert: " Zwiebeln nicht drin lassen, bis das Kraut weg ist, sondern ernten, wenn das Kraut beginnt wegzugehen und dann wenn möglich am Acker trocknen lassen. " Ich ernte die auch schon und esse auch jetzt schon, nachdem meine Erfahrungen mit dem Einlagern etwas durchwachsen waren: wenn es viel regnete, werden sie oben leicht faulig.

Beim Sellerie ernte ich auch schon die eine oder andere Stange. Ansonsten waren die bei mir sehr stabil und können lange drin bleiben um weiter zu wachsen. Finde ich beeindruckend, das Wurzelwerk von Sellerie, Mangold, ... Zu Sellerie hat das -->Saisongarten-Kochbuch  einen gebratenen Sellerie ( in Scheiben, paniert). Ich kann das Buch mitnehmen, wenn mal wieder ein Krautgartentreffen ist (für August hab ich noch keines angesetzt). Ich selber raspele den Sellerie auch gerne mit anderem Gemüse zusammen in einen fein geraspelten Salat (evtl. mit Apfel).

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Hallo!

Zwiebeln hehme ich immer einige mit, die wo das Laub weg ist( warum auch immer), bzw an Stellen wo Sie meiner Meinung nach zu dicht stehen. Vom Sellerie habe ich schon einiges vom Grün in Eintöpfe mit reingetan, ebenso vom Pastinakengrün - Superlecker! Knollen bleiben noch in der Erde, denn da sind Sie gut aufgehoben. Ebenso schaue ich immer nach der Roten Beete und nehme die Großen mit - stehen sehr dicht bei uns, hätte bestimmt für 6 lfm gereicht. Karotten hatte ich schon vereinzelt, weil da auch das Problem mit dem Abstand war. Sind jetzt in einer vernünftigen Erntegröße. Lauchzwiebeln "pflücke ich aus", treiben wunderbar nach. Kartoffeln habe ich auch schon die ertsen ausgegraben - landen heute im Topf als "Papa Arrugadas" mit selbst gemachter Mojo Rocho - ein Gedicht!

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Hallo, ich habe zwar wenig Erfahrung, aber Sellerie und Zwiebeln können noch einige Zeit in der Erde bleiben, denke ich.
Ernten erst im Herbst, sind ja Gemüse, die man gut einlagern kann, genauso wie die Rote Bete. Lauchzwiebeln sind jetzt schon fertig, die werden ja auch frisch verbraucht, bei uns haben die wunderbare kleine runde Zwiebeln unten. Der Lauch ist auch fertig, habe schon einige dicke Stangen geerntet, sehr gut!

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Thema : Rote Bete

Ich habe auch schon Rote Beete geerntet und sie sind wunderbar zart. Allerdings stehen sie sehr dicht und ich werde sie im nächsten Jahr vereinzeln, damit sie Platz zum wachsen haben. Einige sind schon sehr eng beieinander und klein.

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Servus Mane,

Katja hat mal was über Rettichschwärze geschrieben: scheint auch ein Problem für Profis zu sein ...  -->Link

Ich hab nachgesucht: es ist eine Pilz-Krankheit: 

Angeblich also nicht mehrmals hintereinander auf demselben Beet ... (das kann man innerhalb einer Saison kontrollieren, aber was letzte Saison war, weiß man nicht ...). Für die anderen in den Links genannten Mittel (z.B. Pflanzenstärkungsmittel wie z.B.  Bacillus subtilis)  muss man natürlich am -->Krautgartentelephon  nachfragen, ob das bei -->Bioland  erlaubt ist ...

Ich hatte dieses Jahr Glück mit der Rettichschwärze, vielleicht auch, weil ich versucht habe, möglichst früh zu ernten und nicht versucht habe, den Ertrag zu maximieren, weiß nicht. Das Gut Riem hat auf den -->Infoveranstaltungen  auch gemeint, man solle Radies/Rettiche nicht zu spät ernten. Ich denke, man kann am Freiland-Acker nicht die kommerziell verkauften Gewächshaus-Grössen erwarten, wo alles immer optimal ist ...

Hat jemand eigene Praxis-Tipps für Rettichschwärze? Würde mich auch interessieren.

Viele Grüße,
Jonas

Sa 10.8.2013 , 21:00: ca 40mm Niederschlag im Messbecher (= 40 Liter/Quadratmeter = 4 Giesskannen). Erde oben fast überall noch dunkel. Am Weg Rest-Pfützen (das Wort "Pfütze" hatte ich schon fast vergessen ...). Der zweite Brunnen ist noch defekt, aber das ist momentan ja zum Glück egal ...

Bilder: Sonnenblumen, Wespen und Hummeln auch manchmal unten an Sonnenblumen (was machen sie da?), und nicht nur Pflanzen und Beikräuter sind angetan vom Wasser und wachsen (oder faulen ... Salate kontrollieren?), auch die Schnecken freuen sich und kommen wieder von der Wiese ...

Ein winziger (vermutlich) Jung-Feldhase hoppelte relativ unscheu auf der Nachbarparzelle und meiner Parzelle herum. Leider war es schon zu dunkel für Bilder ...





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Thema : gießen

PS: Sehr wichtig ist für mich auch das Regenradar: es hilft, unnötiges Giessen zu vermeiden:

http://www.wetteronline.de/radarbilder?gid=euro (auf 6 Stunden Vergangenheit klicken).

http://www.wetteronline.de/?pcid=pc_radar_map&pid=p_radar_map&sid=Forecast&gid=BAY (Vorhersage)

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FAO fordert Ende der Vermarktung hochgefährlicher Pestizide in Entwicklungsländern (PAN Germany Newsletter) 23 Schulkinder starben kürzlich im indischen Bihar, nachdem sie ein Mittagessen zu sich genommen hatten, das mit dem hochgiftigen Pestizid Monocrotophos kontaminiert war. Wieder einmal traf eine solche Tragödie die Ärmsten der Armen. Doch jetzt gerät die internationale Politik in Bewegung. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) äußerte am 30. Juli 2013: Dies ist ein erneuter Fall, der daran erinnert, dass die Beendigung der Vermarktung hochgefährlicher Pestizide in Entwicklungsländern schneller vorankommen muss. Monocrotophos wird gegen Insekten- und Spinnmilben zum Beispiel im Baumwollanbau eingesetzt und ist ein starkes Nervengift aus der chemischen Gruppe der Organophosphate. Es wird durch die FAO und die Weltgesundheitsorganisation als hochgefährlich eingestuft und steht auf der PAN International Liste hochgefährlicher Pestizide. Es kann nicht nur durch Verschlucken zum Tod führen, sondern ist auch beim Einatmen gefährlich und ist als hoch bienengefährlich eingestuft. Seit Jahren setzt sich PAN für ein fortschreitendes Verbot hochgefährlicher Pestizide ein. Handeln müssen nicht nur Regierungen. Mit einem von 127 Organisationen und rund 10.000 Einzelpersonen unterstützten Aufruf hat PAN Germany die weltweit größten Pestizid-Konzerne BASF, Bayer und Syngenta aufgefordert, die Vermarktung hochgefährlicher Pestizide zu beenden. Die Zulassung von Pestiziden erfolgt weltweit unter der Annahme, dass bei deren Handhabung alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden und Mensch und Umwelt durch Schutzmaßnahmen sogar vor hochgefährlichen Pestiziden geschützt werden können. Dies ist nicht der Fall. Insbesondere in Entwicklungsländern unter den dort weit verbreiteten Armutsbedingungen kommt es leicht zu Vergiftungen von Menschen, Tieren und Ökosystemen. Ein Statement der FAO befindet sich auf:  http://www.fao.org/news/story/en/item/180968/ Weitere Informationen zu hochgefährlichen Pestiziden ist zu finden auf:  http://www.pan-germany.org/deu/projekte/hochgefaehrliche_pestizide....   Bild entfernt.
Bild: FAO, siehe Link zur Story oben

Mi 7.8.2013 , 21:00: ca. 9mm Niederschlag durch den Regen gestern. Boden oben meist noch dunkel. Anfangs war laut Regenradar nicht klar, ob das Gewitter knapp vorbeizieht, aber dann kam nicht nur starker Wind, sondern auch die Wolkenfront ... (Bild).

Der mittlere Brunnen ist noch kaputt (siehe oben).

Die Kamille blüht stark und der Mariendistel gefällt das Wetter auch: sie ist nicht mehr so anfällig, sondern richtig unangenehm/gefährlich stachlig. Die Gurken mögen das Wetter wohl auch: meine erste Gurke (die Versuche im ersten und zweiten Jahr sind nicht gelungen. ..).