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Thema : Plauder-Ecke

Bericht vom Krautgarten-Treffen am 30.6.2013 im ÖBZ (mit Tag der offenen Gartentür; siehe Bilder) :

Im Lauf des Sonntagscafés waren 6 KrautgärterInnen da (maximal 4 gleichzeitig), aus Riem, Perlach, Trudering und Johanneskirchen. Wir haben uns nett über die Krautgärten unterhaltent und wurden von Hege Wiedebusch vom BUND über möglicherweise drohende Gefahren für die Krautgärten unterrichtet (wenn die S8 vierspurig ausgebaut ist, kann der Bebauungsplan im Münchner Osten starten ... :-( ... die entsprechenden Bauplan-Schautafeln werden regelmässig beim Hoffest am Gut Riem gezeigt.

Beim Sonntagscafé war es mal wieder so voll, dass der Kuchen irgendwann aus war ... (schon länger nicht mehr: das Wetter war günstig ...)

Bilder: wie beim letzten Tag der offenen Gartentür vieeele Blüten (wegen des 10-jährigen Jubiläums er ÖBZ-Gärten gab's diesmal nicht nur Hollunder-Limonade, sondern sogar Hollunder-Sekt und Muffins, sowie Bohnen-Gerichte und Brot mit Bohnen-Aufstrichen ( -->Bohnen-Gruppe des ÖBZ ):






















Bild: Insektenhotel


























Bild: auch Katzen mögen den Experimentiergarten des ÖBZ ...



So 30.6.2013 , 21:00: ca 10mm Niederschlag seit Freitag. Boden oben noch feucht. Die eingepflanzten Jungpflanzen vom Verkauf haben sich vom Hagel ganz gut erholt und teilweise schon neue Blätter. Ziemlich mitgenommen ist allerdings mein dritter Versuch, Zitronenbasilikum und roten Basilikum über das Mini-Stadium hinaus zu bringen, mal sehen, ob sie den Hagel überwinden ... Dafür kommt jetzt endlich die dritte Reihe Karotten, die ganz hinten am Acker nicht anging, und die ich schon zwei mal nachgesät habe ... dito Pastinaken. Es ist erst mein drittes Jahr, aber es ist schon sehr anders als die anderen beiden Jahre ... ich bin gespannt, wann ich mal alles gesehen habe, was so möglich ist ...

In einem Bericht über Extremwetter Ereignisse habe ich gelesen, dass es in Frankreich (Bordeaux)  wohl im Mai so stark gehagelt hat, dass grosse Teile der Nobelweine komplett zerstört wurden, da hatten wir ja noch Glück ...

Und wir können von Glück reden, dass so etwas Haarsträubendes wie in der Fasanerie nicht die Regel ist: temporär/teilweise vergifteter Krautgarten ... ( -->Link  : ich weiß da leider nichts dazu, aber wenn jemand etwas weiß, oder eine kompetente Person kennt ... ).

In einem Spitzkohl-Kopf habe ich -->Rapsglanzkäfer  verjagt, und die Blüten der Kapuzinerkresse musste ich auch ausschütteln, bevor ich sie esse ...

Beim Salat waren unten drin trotz regelmässigem Auspflücken einzelne Blätter, die schlecht waren: erhöhte Aufmerksamkeit anscheinend notwendig.

PS: Bilder


Bild: -->Weberknecht  bewacht Spitzkohl ... ich kontrolliere trotzdem intzwischen jedes mal die werdenden Köpfe, ob sich Schnecken oder Raupen darin angesiedelt haben ... wenn ja: alle raus und gut mit Wasser nachspülen (Eier ausspülen), dann kann man so manchen Kopf retten.

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Bild: Der Boretsch hat inzwischen fast buschartige Ausmasse angenommen (im Gegensatz zu den Kartoffeln gleich nebenan, die sind noch winzig: anscheinend gefällt ihnen der Boden hinten am Acker nicht so ...)

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Bild: insgesamt ist endlich halbwegs alles in sattem Grün, und Mangold, äußere Salatblätter, Erbsen, Kräuter, Frühlingszwiebeln, Selleriestengel, sogar Wirsingblätter und äußere Fenchelkapseln (testweise, ich weiß nicht, ob das den Wuchs beeinträchtigt) und ein erster (noch nicht so großer) Kohlrabi liefern schon eine ziemliche Grünflut auf den Teller ... (ganz vorne im Bild: Sonnenblumen und -->Milpa )

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UBA (Umweltbundesamt): Grüne Produkte in Deutschland - Status Quo und Trends

Viele Umweltbelastungen hängen direkt oder indirekt mit dem Konsum von Gütern und Dienstleistungen zusammen. Ohne einen nachhaltigen Konsum kann es deshalb keinen umfassenden Klima- und Umweltschutz geben. Nachhaltiger Konsum betrifft dabei sowohl den Nicht-Kauf von umweltschädlichen, aber auch den Kauf von umweltverträglichen Produkten sowie deren umweltfreundliche Nutzung.

Seite 22ff: Ernährung http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4465.html  

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Siehe auch: Umweltbundesamt (UBA) allgemein:


Hallo!

In Denning hat es am Freitag gehagelt - kurz, aber relativ heftig. Die Körner waren geschätzt einen knappen cm groß.

Fr 28.6.2013 , 20:30: 17mm Niederschlag seit Mittwoch. Am Donnerstag muss es Hagel gegeben haben: Bohnen, Salat, Kürbis, Zucchini-Blätter sind löchrig, aber er war wohl nicht so stark, die jungen Zucchini-Blätter zu beschädigen. Die Jungpflanzen wurden dagegen ziemlich gezaust, vom Hagel. Hoffentlich kommen viele durch. Ich habe meine kaputten Salatblätter abgeerntet. Die Schnecken mögen das nasse Wetter auch ... Habe begonnen äussere Wirsing-Blätter für das Gemüse auszupflücken.

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Paprika:

 

ja wir experimentieren grad mit allem möglichen, u.a. Paprika. Hab sie während der Schlechtwetterperiode nicht raussetzen wollen, sondern noch in Töpfchen drinnen gehabt, die wie sich jetzt rausstellt, zu klein waren; man muß also bei ihnen besonders drauf achten, daß keine Wachstumsstockung eintritt, sondern werden sie nicht mehr gscheid, wie ich jetzt schmerzlich beobachten muß

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wo liegt denn der Obermenzinger Garten ?

Schneckenplage:

ja auch bei uns, der krautgarten ist an beiden Längsseiten von Gehölz, Unterholz und Grünkraut eingerahmt, da finden die Schnecken ihren perfekten Unterschlupf und abends kriechen sie dann auf die Parzellen. Viele klage, aber richtige Abhilfe gibts irgendwie nicht

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(aus dem Newsletter des Umweltinstitut München):

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

europaweite Proteste haben die EU-Kommission endlich veranlasst, die Trinkwasserprivatisierung aus der umstrittenen Konzessionsrichtlinie zu streichen  - ein Sieg für die mehr als 1.5 Millionen UnterstützerInnen der europäischen Bürgerinitiative "Wasser ist ein Menschenrecht". 

Mit der Richtlinie werden Kommunen dazu gezwungen, Konzessionen für öffentliche Dienstleistungen europaweit auszuschreiben. Durch den Ausschluss des Wassersektors aus der Richtlinie ist die befürchtete Privatisierung "durch die Hintertür" endgültig vom Tisch.

Wir danken allen, sich an den Aktionen beteiligt und die Petition unterzeichnet haben!

Die Kampagne läuft noch bis zum 31. Oktober 2013. Bis dahin kann jeder EU-Bürger seine  Stimme gegen Wasserprivatisierung  abgeben, um auch weiterhin Druck zu machen.

Bild entfernt.

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