Forum: Allgemein

Widerstandsfähige Pflanzen - ohne Gentechnik

http://www.scinexx.de/business-17492-2014-04-25.html

Universität Kassel

Dass die EU bald einen neuen Genmais zulässt, wird immer wahrscheinlicher. Pflanzen widerstandsfähig zu machen, geht aber auch ohne Gentechnik - so der Anspruch von Biozüchtern. Unterstützung erhalten sie von einem neuen Fachgebiet der Universität Kassel.

Rund 340.000 Pflanzenarten wachsen auf der Erde, doch nur ein Bruchteil davon landet auf dem Teller: 30 Arten liefern 95 % der pflanzlichen Nahrungsmittel. Insgesamt spielen nur rund 150 Arten für die Ernährung eine nennenswerte Rolle. Und es könnten noch weniger werden. Denn getrieben von Marktmechanismen konzentriert sich die konventionelle Landwirtschaft immer stärker auf wenige ertragsstarke Sorten. Das trägt dazu bei, dass die Biodiversität drastisch sinkt.

Höhere Diversität, langfristig widerstandsfähig

Gegen diesen Trend steuern Biobauern: ....

http://www.scinexx.de/business-17492-2014-04-25.htm l

Forum: Allgemein

Bodenversalzung

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18169-2014-10-29.html

Versalzung schluckt 2.000 Hektar Land pro TagForscher warnen: Künftige Nahrungs-Versorgung der Menschheit gefährdet Salz frisst Ackerland: Jeden Tag gehen weltweit mehr als 2.000 Hektar Land durch Versalzung verloren, haben UN-Forscher ausgerechnet. Schon 20 Prozent aller bewässerten Flächen sind stark degradiert. Wenn man auch 2050 noch die Menschen der Erde ernähren wolle, müsse dringend etwas zur Regeneration dieser Flächen getan werden, warnen die Forscher.

Forum: Allgemein

WWF: Living Planet Report 2014 - Globaler Burn-Out

http://www.wwf.de/living-planet-report  

Living Planet Report 2014 - Globaler Burn-Out
  • Ozeane werden überfischt, Wälder gerodet, das Klima kippt und wir beobachten das größte Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier. Die Ergebnisse des  Living Planet Report 2014  sind eindeutig: Wir gehen mit der Erde alles andere als nachhaltig um, denn wir entziehen uns und unseren Kindern die Lebensgrundlagen in atemberaubender Geschwindigkeit. Damit treibt die Menschheit ihren eigenen Planeten in einen gefährlichen Burn-Out. Zusammengenommen verbrauchen wir jedes Jahr 50 Prozent mehr Ressourcen, als die Erde innerhalb dieses Zeitraums regenerieren und damit nachhaltig zur Verfügung stellen kann. Machen wir so weiter, benötigen die Menschen bis zum Jahr 2030 zwei komplette Planeten, um den

  • Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Bis zum Jahr 2050 wären es knapp drei Erden. Alle zwei Jahre misst die Naturschutzorganisation WWF mit dem Living Planet Report die Veränderungen der weltweiten  Biodiversität  und des menschlichen  Konsums . Die Studie zum  Zustand der Erde wird gemeinsam mit der Zoologischen Gesellschaft London (ZSL) und dem Global Footprint Network (GFN) erstellt. 

    Der Living Planet Report 2014 zeigt: Unser stetig wachsender Hunger nach Ressourcen frisst das Naturkapital der zukünftigen Generationen auf.

http://www.wwf.de/living-planet-report  


Di 30.12.2014 :

Der Acker im Schnee (Bild), seltsamerweise mit Weidezaun davor, man kann gar nicht hineingehen.

Ich hab meine Pastinaken gar nicht extra -->in Sand eingeschlagen  o.ä. sondern einfach nur ungewaschen im kühlen Keller unter einem Tuch: nach dem Waschen sind sie trotzdem noch wie gerade ausgegraben ... (ewig bleibt das aber nicht so, irgendwann trocknen sie schon, mit Sand halten sie vermutlich länger ...).

In diesem Sinne, gemäß dem Motto "nach der staaden Zeit wird's auch wieder ruhiger", weiterhin eine schöne Saisonpause und Aufbrauchen der Vorräte und einen guten Start in ein gutes neues Jahr 2015! 

PS: Hier noch Neuigkeiten der Stadt München zur Umgestaltung des gesamten Münchner Nordosten (SEM München Nordost):  -->Link  (das wird einige Krautgarten-Standorte (darunter sogar das Gut Riem selbst) existenziell betreffen).



Forum: Allgemein
Neuigkeiten zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme "Münchner Nordosten" Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben sich für den Newsletter Mein Münchner Nordosten der Landeshauptstadt München angemeldet. Wir freuen uns, dass wir Sie künftig über den aktuellen Stand der Planungen und die Möglichkeiten der Beteiligung informieren können, die wir im Münchner Nordosten in einem so frühen Stadium begonnen haben wie nie zuvor.

Die frühe Beteiligung hat wichtige Gründe: Unsere Stadt ist großem Wachstumsdruck ausgesetzt. München hat fast 1,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner (Stand November 2014) und wir rechnen in den kommenden 15 Jahren mit mehr als 150.000 weiteren Einwohnerinnen und Einwohnern. Hier erwarten uns große Herausforderungen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, den Grünraum zu erhalten und die verkehrliche und soziale Infrastruktur bedarfsgerecht anzubieten. Der Zuzug bietet aber auch Chancen für die Stadtentwicklung: Nachhaltige Stadtquartiere entstehen und die Verkehrssysteme werden modernisiert.

Im Münchner Nordosten untersucht die Landeshauptstadt München auf einem knapp 600 Hektar großen Gebiet, in welcher Form und in welchem Umfang eine städtebauliche Entwicklung stattfinden kann. Rund um Daglfing, Johanneskirchen und Riem wird im Rahmen einer sogenannten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme ein Gebiet untersucht, das im Westen von der Trasse der S8 (zwischen Daglfing und Johanneskirchen), im Nordosten von der Stadtgrenze sowie dem Lebermoosweg (ehemalige Gütergleis-Trasse) und im Süden von der Riemer Straße begrenzt wird.

Vier Planungsbüros, die sich in einer europaweiten Ausschreibung durchgesetzt haben, erarbeiten in dem Zeitraum bis Anfang 2017 detaillierte Gutachten und Entwicklungsziele. Die verkehrliche,soziale, kulturelle und sportliche Infrastruktur sowie ökologische und klimatische Belange werden in ein integriertes Strukturkonzept zusammen geführt. Aufgrund der Bedeutung dieses Projekts für die Stadt wurde erstmals bereits in diesem frühen Stadium ein eigenes Team mit der Konzeption und Durchführung einer intensiven Bürgerbeteiligung und Kommunikationsstrategie beauftragt.

Inhaltsübersicht:

1. Rückblick: Veranstaltung im Rahmen der Bürgerbeteiligung

2. Fotoaktion: Schatzkarte des Münchner Nordostens

3. Ist-Analyse eines Stadtgebiets 

4. So geht es weiter: Varianten in der Diskussion

1. Rückblick: Erste Veranstaltung im Rahmen der Bürgerbeteiligung

Die Landeshauptstadt München will Bürgerinnen und Bürgern die Beteiligung an dem Prozess der Planung mit vielfältigen Formaten ermöglichen. Daher wurden im Juli 2014 zum Auftakt der Öffentlichkeitsarbeit neben einer klassischen Podiumsdiskussion in Kooperation mit der Münchner Volkshochschule auch eine Busrundfahrt und eine Ideenwerkstatt angeboten. Die neuen Formate der Beteiligung kamen sehr gut an: Insgesamt waren an den drei Tagen rund 500 Menschen vor Ort dabei. Inhaltlich ging es uns vor allem um zwei zentrale Fragen:

- Welche besonderen Qualitäten bietet der Münchner Nordosten seinen Bürgerinnen und Bürgern heute?

- Wie wünschen sich Bürgerinnen und Bürger den Münchner Nordosten im Jahr 2040?

Hinsichtlich der derzeitigen Qualität des Münchner Nordostens waren sich die Beteiligten einig. Als besonders wertvoll wird die offene Landschaft mit den weitläufigen Grunflächen zwischen den Siedlungen empfunden ebenso die direkte Nachbarschaft mit landwirtschaftlichen Strukturen wie dem städtischen Gut Riem. Auch die Reitsportanlagen wurden als besondere Qualität des Gebiets benannt, genauso wie die Nähe des Stadtzentrums auch per Fahrrad.

Gut gelegen, schlecht versorgt

Auf den Workshops wurde auch gefragt, was man im Stadtteil verbessern kann. Als besonders negativ wird die mangelhafte Versorgung mit Geschäften und öffentlicher Infrastruktur östlich der Bahnlinie S8 empfunden. Hier vermissen viele Anwohnerinnen und Anwohner Schulen, Sportvereine und eine umfassende Versorgung mit Angeboten des Öffentlichen Nahverkehrs. 

Beim Blick in die Zukunft gab es unterschiedliche Erwartungen: 

Insbesondere hinsichtlich der künftigen Bebauung gingen die Meinungen auseinander. Letztendlich bevorzugte die Mehrheit eine kompakte und dichte Bebauung an zentralen Orten, um dadurch an anderer Stelle möglichst viele Grünflächen und Freiräume zu erhalten. Es wurde deutlich, dass sich einige Bürgerinnen und Bürger von einer hohen Dichte auch eine gute Infrastruktur versprechen. Die demnach notwendigen größeren und höheren Gebäude würde die Mehrzahl der Teilnehmenden rund um die S-Bahnhöfe positionieren. Angeregt wurde auch, eine Mustersiedlung für flächensparendes Bauen anzulegen ebenso wie ein Quartier für autofreies Wohnen mit flexiblen Grundrissen.

Es gab aber auch eine nennenswerte Zahl von Bürgerinnen und Bürgern, die Hochhäuser und Flachdächer ablehnt und sich stattdessen eine traditionelle Baukultur wünscht, die vorhandene Strukturen aufgreift eher kleinteilig auf größeren Flächen, mit maximal drei bis vier Geschossen. Die Gartenstadt Johanneskirchen und der Zamilapark wurden dabei immer wieder als gute Beispiele fur hohe Wohndichte, attraktive Freiflächen und verkehrsarme Straßen genannt.

Einig war man sich darüber, dass eine möglichst variantenreiche Bebauung durch Vielfalt bei der Grundstücksvergabe und die Realisierung eines hohen Anteils von gefördertem Wohnungsbau erreicht werden soll.

In einer umfassenden Broschüre haben wir die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.  Hier können Sie die Dokumentation als PDF herunterladen.  

Außerdem kann die Broschüre in gedruckter Fassung im Plantreff, in der Blumenstraße 31 oder im Ökologischen Bildungszentrum abgeholt werden.

Die Abfrage läuft weiter:

Wenn Sie zu den Fragen nach den heutigen Qualitäten und der künftigen Entwicklung noch etwas loswerden möchten, können Sie uns gerne jederzeit eine Mail oder einen Brief schreiben, wir leiten Ihre Hinweise zuverlässig an die Planerinnen und Planer weiter.

Per Mail senden Sie Ihre Frage an:
nordosten@muenchen.de

Ihre Post adressieren Sie bitte an:
Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung
HA II/12 - Entwicklungsmaßnahmen,
Blumenstraße 28b
80331 München

2. Aufruf zur Fotoaktion: Schatzkarte des Münchner Nordostens

Mitwirken können Sie auch bei einer großen Fotoaktion! Im Rahmen der Ist-Analyse des Teams von 4architekten werden wir eine Landkarte mit Bildern von Bürgerinnen und Bürgern zusammenstellen, die auf einen Blick die Lieblingsorte im Stadtgebiet aufzeigt. Sei es eine sonnige Parkbank, auf der man sich gerne niederlässt, ein traditionsreiches Gebäude oder der Blick über eine grüne Wiese, auf der Tiere ihren Rückzugsort genießen. Schicken Sie uns Fotos von Orten und Plätzen, die Sie gerne nutzen oder besuchen. Wir präsentieren Ihre Bilder auf der großen Karte mit den Schätzen im Nordosten, die u.a. den Planerinnen und Planern dabei helfen soll, den Nordosten noch besser kennenzulernen.

Schicken Sie uns Ihre Bilder bitte unter dem Betreff Schätze im Nordosten per Mail (max. 10 MB) an:

nordosten@muenchen.de

Oder legen Sie Ihre Bilder in die Post:
Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung
HA II/12 - Entwicklungsmaßnahmen,
Blumenstraße 28b
80331 München

3. Ist-Analyse im Stadtgebiet

Bürgerbeteiligung sowie Interviews mit Expertinnen und Experten bis zum Nachbarschaftsstammtisch:

Die Foto-Aktion ist nur ein kleiner Teil der Ist-Analyse, mit der wir die Bedürfnisse der heutigen Bewohnerinnen und Bewohner, Nutzerinnen und Nutzer sowie Nachbarinnen und Nachbarn des Gebiets noch besser kennenlernen wollen. Die Analyse umfasst auch die Geschichte des Münchner Nordostens in Form eines visualisierten Zeitstrahls und der Aufarbeitung historischer Karten und Fotos. Noch bis Dezember werden Bürgerinnen und Bürger vor Ort situativ im Planungsgebiet zu den wichtigen Plätzen, Räumen, Wegeverbindungen und besonderen Situationen im Münchner Nordosten befragt zu Qualitäten und Schätzen ebenso wie zu Defiziten. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Arbeit unterstützen und sich ein paar Minuten Zeit nehmen.

Und es gibt noch eine weitere Stufe der Recherche: Um in eine tiefere Diskussion einsteigen zu können, werden gleichzeitig ausführliche Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Gruppen im Münchner Nordosten geführt. Die Ergebnisse der Analyse werden im Frühsommer 2015 vorgestellt und mit der Öffentlichkeit diskutiert, bevor die Befunde konkret in die Erstellung der Varianten für das integrierte Strukturkonzept einfließen.

In der ersten Jahreshälfte 2015 wird es außerdem eine spezielle Veranstaltung für Eigentümerinnen und Eigentümer geben. Hier wird auch der rechtliche Rahmen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) genau erläutert. Selbstverständlich können Sie vorab Fragen und Anregungen an uns schicken, damit wir diese Themen in der Veranstaltung aufgreifen.

4. So geht es weiter: Varianten in der Diskussion

Spannend wird auch die zweite Phase der Beteiligung von 2016 an, wenn Bürgerinnen und Bürger die Planungsvarianten im Rahmen von Workshops und Podiumsveranstaltungen diskutieren sollen. Dieses Kernstück der Öffentlichkeitsphase ist im aktuellen Zeitplan für die erste Hälfte des Jahres 2016 vorgesehen. Die Ergebnisse fließen wiederum in die Überarbeitung der Varianten ein, sodass am Ende ein integriertes Strukturkonzept entsteht.

Damit Sie nichts verpassen:

Der gesamte Prozess wird begleitet von Veröffentlichungen im Internet und auf Papier. Neben diesem Newsletter werden wir Sie auch in einem Journal über den Stand der Planungen informieren. Das erste Journal wird im Frühjahr 2015 erscheinen. Wer sich lieber im persönlichen Gespräch auf dem Laufenden halten lassen möchte, den dürfen wir bald an einem Stammtisch begrüßen, zu dem der Bezirksausschuss Bogenhausen (BA13) und das Münchner Nordost Forum am 11. Februar erstmals einladen werden. Dazu mehr im nächsten Newsletter.

Leiten Sie diese Nachricht bzw. die angehängte PDF-Version des Newsletters gerne in Ihrem interessierten Freundes- und Bekanntenkreis weiter und denken Sie dabei auch an Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben. Sollten Sie keine weiteren Nachrichten von uns erhalten wollen, teilen Sie uns das bitte mit; Ihre Daten werden hier dann umgehend gelöscht. 

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und wünschen Ihnen erholsame Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2015!

Das Team der Planungsgruppe Münchner Nordosten

-- Landeshauptstadt München Referat für Stadtplanung und Bauordnung HA II/12 - Planung und Steuerung Entwicklungsmaßnahmen Blumenstraße 28b, 80331 München Zimmer: 227 E-Mail: Nordosten (ät) muenchen.de . Bitte denken Sie an die Umwelt, bevor Sie diese E-Mail ausdrucken. Pro Blatt sparen Sie durchschnittlich 15 gr Holz, 260ml Wasser, 0,05 kWH Strom und 5 gr CO². Hinweise zur elektronischen Kommunikation mit der Landeshauptstadt München: http://www.muenchen.de/ekomm

Forum: Allgemein
Hochgefährliche Pestizide    

Immer mehr Menschen fordern ein Verbot hochgefährlicher Pestizide, damit zukünftig Pestizidvergifungen vermieden werden können. Die neue PAN Germany Publikation "Hochgefährliche Pestizide" erläutert, was hochgefährliche Pestizide sind und sie beschreibt, warum ihre Verwendung beendet werden sollte.

Download der Broschüre  (pdf-Datei, 536 kb)

Forum: Allgemein

Berichte über (K)Lima

Im Winter erlaube ich mir mal mehr über das unangenehme Thema Klima zu berichten,
das uns KrautgärtnerInnen ja doch auch sehr direkt betrifft, auch wenn Deutschland 
die nächsten Jahre noch nicht so extrem betroffen sein wird

(betroffen ist es ja jetzt schon: die Weinernte ist immer früher, die Winter werden im Mittel
milder (auch wenn neuerdings durch Kaltluftausbrüche (möglicherweise wegen schwächerem,
mehr mäanderndem und stationärerem Jetstream doch mal wieder viel Schnee auftritt)),
die Vegetationszonen bewegen sich langsam, Zugvögel ziehen nicht mehr, Wetterextreme
nehmen statistisch langsam zu, die Alpengletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt 
sehr langsam (aber zunehmend schneller) an, ...).

Bis vor kurzem waren (Vor-)Verhandlungen in Lima für ein neues Klima-Abkommen,
welches Kyoto-Abkommen 2015 in Paris ersetzen ersetzen soll:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimagipfel-in-lima-harmloser-ham...

http://www.sueddeutsche.de/wissen/un-gipfel-in-lima-klimaschutz-so-...  

http://www.klimaretter.info/dossiers/klimagipfel-lima/hintergruende...  

Englischsprachige Nachrichtenübersicht zu Artikeln über Lima:

http://www.skepticalscience.com/2014-SkS-News-Bulletin-6_COP20.html  

Warum das "weiche" Lima-Abkommen vielleicht doch produktiver ist als bisherige Versuche:

http://dotearth.blogs.nytimes.com/2014/12/15/in-climate-talks-soft-is-the-new-hard-and-thats-a-good-thing/?module=BlogPost-ReadMore&version=Blog%20Main&action=Click&contentCollection=diplomacy&pgtype=Blogs&region=Body#


---

Auf dem Spiel steht sehr viel (neben unserem notwendigen eigenverantwortlichen Handeln), z.B.:

Mehr Hitzewellen bis 2040 : das britische MET Office  berichtet in einer neuen Studie , dass die Wahrscheinlichkeit für extreme Hitzewellen wie in 2003 von früher 1/1000 (alle 1000 Jahre) auf inzwischen 1/100 gestiegen ist, und sich bis 2040 noch deutlich erhöhen:

In der Bild-Voschau sieht man verschiedene Emissionsszenarios (RCP, Repräsentative Concentration Pathways, links weniger Emissionen, recht mehr) und die Verschiebung der Wahrscheinlichkeiten für Extreme Abweichungen in den Prognosemodellen (2020-2090, von unten nach oben).

Da die wissenschaftlichen Artikel kostenpflichtig sind, hier noch ein (englischer) Bericht im Guardian:
http://www.theguardian.com/environment/2014/dec/08/heatwaves-likely...

Extremely warm summers that would occur twice a century in the early 2000s are now expected to happen twice a decade, said Dr Nikos Christidis, the lead author of the new paper. The chances of heatwaves as extreme as seen in 2003 have increased from about one-in-1,000 years to about one-in-100 years and are projected to occur once every other year by the 2030s-2040s under continuing greenhouse gas emissions.


Forum: Allgemein

Tagung stellt den Pestizid-Einsatz von "Roundup & Co." auf den Prüfstand

http://www.pan-germany.org/deu/~news-1311.html

03.12.2014, Gemeinsame Presseinformation von PAN Germany und Agrar Koordination

Rund 70 VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen, Behörden, Parteien, der Wissenschaft und der Pestizidindustrie diskutieren heute in Berlin im Rahmen der Tagung "Roundup & Co - Gefahren für Gesundheit, Umwelt und eine nachhaltige Nahrungsproduktion" den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat, besser bekannt unter der Monsanto-Produktmarke Roundup. Die Tagung wurde organisiert durch die Agrar Koordination und PAN Germany in Kooperation mit Brot für die Welt, Misereor, der Heinrich Böll Stiftung und der Greenpeace Umweltstiftung.


Die Tagung bietet einen Rahmen, um den Einsatz des stark in der Kritik stehenden Totalherbizids Glyphosat vor dem Hintergrund der Neubewertung dieses Pestizid-Wirkstoffes durch die deutschen Zulassungsbehörden und die EU zu diskutieren.


Dipl. Ing. agrar. Susan Haffmans, Projektkoordinatorin von PAN Germany: "Glyphosat steht wie kaum ein anderes Pestizid für das seit den 60er Jahren praktizierte, risikoreiche Konzept der chemieintensiven industrialisierten Landwirtschaft mit ihren negativen Folgen für die Umwelt und den Menschen. Um
Folgegenerationen nicht die Möglichkeiten gesunder Agrarproduktion völlig zu entziehen, muss es einen Umbau der Landwirtschaft geben."


Der jüngst veröffentlichte Bewertungsbericht der zuständigen deutschen Behörden empfiehlt die weitere EU-Genehmigung des Wirkstoffes. Aus der Sicht vieler unabhängiger Experten sprechen jedoch viele Fakten dagegen.


Dipl. pol. Julia Sievers-Langer, Koordinatorin einer Kampagne zu Roundup & Co von der Agrar Koordination: "Das System der behördlichen Risikobewertung muss umfassend reformiert werden. Zukünftig sollte die Genehmigung von Pestiziden sich viel mehr auf unabhängige Studien stützen, um den starken Einfluss der Pestizid-Industrie zu reduzieren."


Die Tagung findet statt am Bhopal-Tag. Im indischen Ort Bhopal wurde am 3. Dezember 1984 durch die Explosion einer Pestizid-Fabrik eine verheerende Katastrophe ausgelöst. Noch heute leiden tausende Opfer und ihre Kinder an den Spätfolgen.

http://www.pan-germany.org/deu/~news-1311.html