So 17.5.2015 , 19:00: 2mm Niederschlag im Messbecher (vormittags?).

Bilder: Kartoffelkäfer sind schon unterwegs, auch Gelege gab es schon. Auch die Nützlinge krabbeln über den Acker (Marienkäfer). Und die Radieserl werden langsam schon. Bei manchen Salaten ist es auch bald soweit, dass man einzelne Blätter stibitzen kann (auspflücken).




Forum: Allgemein

PS: Tagetes gibt's bei "meinem" Vollcorner definitiv nicht, ich hab noch mal geschaut.
Aber beim Versand gibt es das mehrfach, z.B. https://www.bingenheimersaatgut.de/advanced_search_result.php?keywo... Adretta Flox hat auch Blogs u.a. zu Tagetes geschrieben:  -->Link1 und -->Link 2

PPS: Beim Fenchel scheint im Ggs. zum Spitzkohl Hasenverbiss zu sein: da ist der ganze Trieb abgefressen (oder von einem Homo Sapiens abgebrochen worden, weiß nicht). Beim Spitzkohl sind Löcher drin und runde Fraßstellen: das machen eher Schnecken, nicht Hasen. Ich verwende das Plastik-Vlies/Netz nur ungern (und Maisfolie war kontraproduktiv), aber bis die Pflanzen auch einen Hasenfrass aushalten, schütze ich sie damit. Durch die kurze Verwendungszeit pro Jahr halten Vliess und Netz länger.
Das Gut Riem empfiehlt dauerhaft Netz gegen die Kohlfliege und Lauchfliege, aber ich halte mich nicht dran und nehme irgendwann alle Netze ab und entferne die Kohlfliege manuell (sehr zeitaufwendig) und ernte den Lauch früh (weniger Zeit für Larven der Lauchfliege).

PPPS: Zum Düngen/Dosieren steht auf der Verpackung meist etwas. Ausserdem gibt es den -->Vortrag von 2013 vom Gut Riem zur Düngung : da steht auch etwas zu Mengenbeschränkungen drin.
Ich selber verwende lieber die Pellets vom Gut Riem, weil das weniger Plastikmüll ist und eher langfristig wirkt und nicht so leicht ausgeschwemmt wird. Dünger kann man vermutlich auch beim zweiten Jungpflanzenverkauf noch vom Gut erwerben.

Sa 16.5.2015 , 16:00: 4mm Niederschlag (vom Freitag vermutlich) im Messbecher.

Forum: Allgemein
Thema : Quecken

Dann werde ich mich zukünftig (vielleicht) nicht mehr ganz so über die Quecken ärgern und die Wurzeln weiter verarbeiten. 

Sonniges Wochenende!

Sybille

Forum: Allgemein
Danke für die ausführliche Antwort! Du bist aber früh wach.Ich habe keine Schnecken gesehen bei Wirsing und Spitzkohl. Werde heute aber an der Unterseite der Blätter nochmal schauen.Alles was ich gestern gekauft habe hat ein Bio-Siegel, drum bin ich ja extra bis Olching gefahren.Zumindest bin ich froh, dass die vermeintlichen Kartoffeln tatsächlich Kartoffeln sind. Die Vermutung dass ich den Fenchel störe wenn ich die auf dem Foto ausgrabe hatte ich schon, also lasse ich sie da. Auch werde nur die Kartoffeln umsetzen, die nicht zu nahe an einer anderen Pflanze sitzen.Falls ich am 28.6. nicht arbeiten muss werde ich da hinkommen.Vielen Dank erstmal, bis zur nächsten Fragerunde ;-)und ein schönes Wochenende, Eva
Forum: Allgemein

Hallo Eva,

ich verwende nur Erntereste vom Acker. Beispiel: Karottenkraut, Fenchelkraut (soweit ich es nicht esse), aber keinen Kohl, weil der mir zu sehr verplizt (den lege ich auf das Kompostbeet = Platz hinter den Pfosten ohne Schild).
Alles was vom Acker selbst kommt, ist von den  -->Bioland-Regeln her unkritisch. Ich habe zuhause zwei Komposte: einen Kompost mit Resten vom Acker: die nehme ich wieder mit zum Acker und mulche damit oder lege sie auf das Kompostbeet; der Rest kommt in die braune Tonne (im Sommer fast nichts, weil ich nichts im Bioladen zukaufen muss, an Gemüse).

Bei Saatgut und Jungpflanzen gibt es ein Bio-Siegel, bei den anderen Zutaten müssen wir beim Gut Riem am  -->Krautgarten-Telephon nachfragen, jede Saison neu: die regionale Bioland-Betriebsmittelliste kann jedes Jahr anders sein. Wir sind als KrautgärtnerInnen im Erzeuger-Bereich und da ist alles grösser: für die vielen Tonnen (1000kg) Erde der AWM (Stadt München) lohnt sich eine Messung der Schadstoffbelastung (Schwermetalle, Pestizide, ..), aber vermutlich nicht für die Gemüsereste von Eva ..

--

Ernte-Reste mit denen ich mulche, schneide ich so klein, dass sie keine Feuchte-Herde für Schnecken bilden (Erfahrung sammeln). Das was auf das Kompostbeet kommt, zerteile ich nicht, lockere ich aber immer wieder auf, sodass keine Schnecken-Nester entstehen, siehe  -->Nützlinge/Schädlinge

--

Düngen lohnt laut Info-Veranstaltung des Gutes Riem erst, wenn die Pflanzen grösser sind (was nicht aufgenommen werden kann, geht ins Grundwasser, insbesondere wenn es viel regnet). Wir haben auch eine Grunddüngung, die untergrpflügt wird, und die bereits den ganzen Anfang abdecken kann. (Ich selber dünge erst sehr spät und mache auch Versuche mit -->Gründüngung (Phacelia, ...), oder mit Pflanzen, die Stickstoff binden (Bohnen, ...): es gab letztes Jahr beim zweiten Jungpflanzenverkauf Saatgut für Gründüngung).

Bei dem Bild handelt es sich vermutlich um Spitzkohl (Wirsing ist etwas zackiger an den Blatträndern und anders gemustert), der von Schnecken angefressen wurde).
   Ich selber (auch im 5. Jahr noch Laie) lese die Schnecken regelmässig ab, und bearbeite regelmässig alle Beete: das zerstört mögliche Gelege der Schnecken und ich lasse keine feuchten Verstecke: es ist ein Spiel: zu nackte Erde wird leichter fest und trocknet leichter aus, zu feuchte/dichte Gründüngung/Mulch aus Pflanzenresten und die Schnecken freuen sich über schöne feuchte Rückzugsgebiete und Ablageplätze für ihre Eier. Zu dichte Bepflanzung hindert das Wachstum, zu dünnes und der Boden ist nackt ..
Ich habe keine grosse Statistik: ich hab nur mal ein Beet ziemlich dicht mit der gekauften Gründüngung bepflanzt: da waren die Schnecken drin: seitdem mache ich eine dichte Bepflanzung nur noch im Herbst, als Gründüngung und Schutz gegen Erosion).

Bild 3 ist ein Fenchel und eine Kartoffel: wenn Du die Kartoffel ausbuddelst, machst Du womöglich den Fenchel kaputt? Andererseits könnte die Kartoffel den Fenchel hemmen? Wenn ich eine Kartoffel separat finde (Reste von letztem Jahr, die früher austreiben als die gelegten, weil länger im Boden), dann setze ich sie evtl. um, aber nur weil ich sie dann bei der Kartoffelkäferkontrolle nicht so leicht vergesse: ansonsten lasse ich sie da, wo sie ist: wenn sie wächst, wächst sie. (Fenchel ist früher reif als die Kartoffel, d.h. er behindert auch nicht bei der Ernte). Vielleicht entdeckt man ja so zufällig die ideale -->Mischkultur , wer weiß.

Aber ich mag völlig falsch liegen: auch andere Quellen konsultieren.

--

Bio-Saatgut bekommt man bei den Bio-Versendern eigentlich alles: -->Link . Das, was es bei den Bioläden gibt, variiert immer etwas: Tagetes habe ich dieses Jahr im Vollcorner an der Denninger/Warthe-Strasse noch nicht gesehen.

---

Ja, es sind oft nur wenige Menschen am Acker. Aber trotzdem kann man teilweise sehen, was die anderen so machen. Geduld (fällt mir auch schwer, immer noch). Und nach einer Weile (schon wieder Geduld) trifft man auch andere. Früher habe ich bei den ÖBZ-Sonntagscafés regelmässig Treffen von KrautgärtnerInnen (ausserhalb der "Arbeitszeit" am Acker :-) ..) angeregt, aber der "Zustrom" war eher gering, d.h. ich habe das aufgegeben. Ich selber gehe da immer noch hin, wenn ich Zeit habe, siehe die Termine auf der Haupseite. Den Tag der offenen Gartentür (am So 28.6.) werde ich wieder per Newsletter bewerben, vielleicht kommen da wieder ein paar KrautgärtnerInnen.

Viele Grüße,
Jonas.

Forum: Allgemein
Foto Nr. 3: die Kartoffeln...?