Offener Brief: Führende ForscherInnen warnen vor Glyphosat
Der Streit um das Totalherbizid Glyphosat ist momentan in der heißesten Phase. Die Risikobewertung für den Wirkstoff ist abgeschlossen. Nun muss die EU-Kommission endgültig entscheiden: Soll das Pflanzengift zehn weitere Jahre zugelassen werden oder endgültig vom Acker verschwinden? 96 renommierte ForscherInnen haben sich deshalb in einem offenen Brief an die Kommission gewandt: Sie werfen der zuständigen Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Unwissenschaftlichkeit vor. Ihre Forderung lautet: Die EU-Kommission darf sich bei ihrer Bewertung nicht auf diese wissenschaftlich inakzeptable Bewertung verlassen.
Auch bei einer Sitzung des Umweltausschusses im Europaparlament geriet die Behörde schwer unter Druck: Die EFSA und die Weltgesundheitsorganisation haben unterschiedliche Einschätzungen zu der Frage abgegeben, ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht. Viele Abgeordnete empfinden die Lage als extrem unübersichtlich und verwirrend, und fordern deshalb die Kommission auf, das Vorsorgeprinzip anzuwenden und Glyphosat vom Markt zu nehmen.
Mi 18.11.2015 : Das Team vom Gut Riem hat sich beeilt: inzwischen sind die Pfosten weg und alles abgeschnitten (Bild). Gerade noch rechtzeitig vor dem angesagten Schnee.
An dieser Stelle zum wiederholten mal einen grossen Dank an das (D)Riem-Team für die tolle Arbeit und an die Stadt München für das tolle Krautgarten-Projekt!
Die Folgen extremen Wetters konnten wir KrautgärtnerInnen dieses Frühjahr/Sommer alle auf unseren Parzellen sehen, und momentan sind wir erst bei knapp -->1 Grad Celsius über dem vorindustriellen Wert , die Wetterextreme werden noch weiter zunehmen, bis hin zu langfristig katastrophalen Ausmassen, wenn nicht ausreichend viel geschieht.
Die Politik ist in der Pflicht, aber jedeR Einzelne ebenfalls: der durchschnittliche Deutsche emittiert ca. 10 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr. Das sind pro Tag 10000 kg / 365 = 27,4 kg, ganz so, als würde man jeden Tag einige volle Mülleimer voll CO2 einfach zum Fenster hinauskippen. Zulässig wären mittelfristig 2,5 Tonnen pro Person und Jahr weltweit, langfristig noch weniger.
Inhalt: Jeden Tag das Klima schützen, Auf der Flucht, Kein Klimaschutz ohne Agrarwende, Stillstand der Diplomatie, Kampf ums Klima, Schnell und sicher ans Ziel, Das kommt auf Großstädte wie München zu, Adieu, ihr Gletscher, Raus aus der Kohle!
Sowie den " Wissenschaftlichen Leitfaden zur Klimaskepsis " (12 Seiten):
1) das Ende der Saison 2015 naht. Wie immer müssen wir KrautgärtnerInnen alles nicht Organische oder nicht leicht Verrottbare (Holz, ..) von unseren Parzellen abräumen (Vliess ist auch Kunststoff und Mulchfolien sind auch aus Plastik oder verrotten zu langsam). Wer Zeit und Lust hat, kann zwischen den Saisons auch gern übersehene Reste vom Acker absammeln (oder Feuerwerkskörper, nach Silvester): das Team vom Gut Riem geht vor der Bestellung des Ackers im Frühjahr auch noch mal drüber, freut sich aber sehr, wenn es nichts mehr einsammeln muss ..
2) Anlässlich der Klimakonferenz COP21 in Paris ist momentan etwas Material dazu auf der Titelseite des Krautgarten-Forums zu sehen. Wer sich wegen des Klimawandels Sorgen macht, der kann sich an den weltweiten Kundgebungen dazu beteiligen, z.B. am weltweiten Aktionstag 29.11. , einen Tag vor Beginn der Klimakonferenz. Siehe http://www.krautgarten-forum.de/events/climate-march-munchen
3) Im Winter 2015/2016 werde ich versuchen, die Forumstechnik umzustellen: es ist aber noch nicht klar, ob es schon gelingt oder noch länger dauert: das Forum bleibt an gleicher Stelle, mit allen Daten (ausser: Passwort und private Mails), nur die Technik ändert sich (für Interessierte: ich hatte letzten Winter eine Notlösung mit Drupal 7 vorbereitet, will aber wenn möglich diesen Winter lieber direkt auf das bald kommende Drupal 8 umsteigen).
Viele Grüße, und eine schöne Zeit bis zur neuen Saison, Jonas.
Auf Nachfrage von KrautgärtnerInnen hier nochmal der Hinweis:
Kleines Handbuch der Gemüsekunde (hinzugefügt: 10.5.2012, s.o.) Anbau, Inhaltsstoffe, Verarbeitung und Rezepte, Universität Kassel Online-Version: Vormals Download bei Uni Kassel , nun u.a.: http://www.wildwuchs-hd.de/download/Gemuese_Handbuch.pdf
So 1.11.2015 , 15:00: kein Niederschlag im Messbecher. Boden aber wie meist in dieser Jahreszeit trotzdem bis oben feucht. Das gewohnte Bild am Acker ändert sich, weil einige KrautgärtnerInnen ihre Bohnenstangen usw. schon abräumen.
Bilder: immer noch Blumen .. sind aber schon deutlich weniger geworden.
Film: 10 Milliarden: wie werden wird alle satt?
http://www.10milliarden-derfilm.de/
UN FAO (Food and Agriculture Organization) Infographik über den Boden
http://www.fao.org/resources/infographics/infographics-details/en/c/285853/
COP21, Paris : Habemus Klimaabkommen
Der englische Original-Text:
http://unfccc.int/resource/docs/2015/cop21/eng/l09r01.pdf
Übersetzungen nach und nach unter:
http://unfccc.int/documentation/documents/advanced_search/items/6911.php?priref=600008831
Offener Brief: Führende ForscherInnen warnen vor Glyphosat
Der Streit um das Totalherbizid Glyphosat ist momentan in der heißesten Phase. Die Risikobewertung für den Wirkstoff ist abgeschlossen. Nun muss die EU-Kommission endgültig entscheiden: Soll das Pflanzengift zehn weitere Jahre zugelassen werden oder endgültig vom Acker verschwinden? 96 renommierte ForscherInnen haben sich deshalb in einem offenen Brief an die Kommission gewandt: Sie werfen der zuständigen Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Unwissenschaftlichkeit vor. Ihre Forderung lautet: Die EU-Kommission darf sich bei ihrer Bewertung nicht auf diese wissenschaftlich inakzeptable Bewertung verlassen.
Auch bei einer Sitzung des Umweltausschusses im Europaparlament geriet die Behörde schwer unter Druck: Die EFSA und die Weltgesundheitsorganisation haben unterschiedliche Einschätzungen zu der Frage abgegeben, ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht. Viele Abgeordnete empfinden die Lage als extrem unübersichtlich und verwirrend, und fordern deshalb die Kommission auf, das Vorsorgeprinzip anzuwenden und Glyphosat vom Markt zu nehmen.
http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/offener-brief-fuehrende-forscherinnen-warnen-vor-glyphosat.html
Mi 18.11.2015 : Das Team vom Gut Riem hat sich beeilt: inzwischen sind die Pfosten weg und alles abgeschnitten (Bild). Gerade noch rechtzeitig vor dem angesagten Schnee.
An dieser Stelle zum wiederholten mal einen grossen Dank an das (D)Riem-Team für die tolle Arbeit und an die Stadt München für das tolle Krautgarten-Projekt!
Weiter zum -->Ackerbericht Riem 2016
Zum Klimagipfel COP21 (30.11.-12.12. 2015) in Paris:
-->Wikipedia
-->Serie auf Klimaretter.info(Nachrichtenportal)
Die Folgen extremen Wetters konnten wir KrautgärtnerInnen dieses Frühjahr/Sommer alle auf unseren Parzellen sehen, und momentan sind wir erst bei knapp -->1 Grad Celsius über dem vorindustriellen Wert , die Wetterextreme werden noch weiter zunehmen, bis hin zu langfristig katastrophalen Ausmassen, wenn nicht ausreichend viel geschieht.
Die Politik ist in der Pflicht, aber jedeR Einzelne ebenfalls: der durchschnittliche Deutsche emittiert ca. 10 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr. Das sind pro Tag 10000 kg / 365 = 27,4 kg, ganz so, als würde man jeden Tag einige volle Mülleimer voll CO2 einfach zum Fenster hinauskippen. Zulässig wären mittelfristig 2,5 Tonnen pro Person und Jahr weltweit, langfristig noch weniger.
CO2-Rechner des Umweltbundesamtes (persönliche Emissionen berechnen):
http://uba.klimaktiv-co2-rechner.de/de_DE/page/
Bild: Statistische Zunahme der weltweiten Wetterextreme, zum Warmen hin.
(NASA: http://www.giss.nasa.gov/research/briefs/hansen_17/ )
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So 29.11.2015:
Weltweit Kundgebungen zur Klimakonferenz: Climate March München
http://www.krautgarten-forum.de/events/climate-march-munchen
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Die Welt auf dem 3,5-Grad-Pfad : (Paris bringt bis jetzt noch nicht genug ..):
http://www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/...
Welthunger und Klimawandel (Welt-Ernährungs-Programm):
http://de.wfp.org/klimawandel?gclid=CP71yKK23cgCFQ26GwodBMsHvw
Mehr zum Klimawandel :
https://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Klimawandel
Hintergrund zum Energieverbrauch der Menschheit:
http://www.oekosystem-erde.de/html/energiegeschichte.html
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Siehe auch die " Münchner Stadtgespräche " des Umweltinstitut München:
http://www.umweltinstitut.org/fileadmin/Mediapool/Druckprodukte/Sta...
Inhalt: Jeden Tag das Klima schützen, Auf der Flucht, Kein Klimaschutz ohne Agrarwende, Stillstand der Diplomatie, Kampf ums Klima, Schnell und sicher ans Ziel, Das kommt auf Großstädte wie München zu, Adieu, ihr Gletscher, Raus aus der Kohle!
Sowie den " Wissenschaftlichen Leitfaden zur Klimaskepsis " (12 Seiten):
http://www.skepticalscience.com/docs/Guide_Skepticism_German.pdf
Sowie die Broschüre des Umweltbundesamtes "Und sie erwärmt sich doch!" (120 Seiten)
http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publik...
Umweltbundesamt: Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel (690 Seiten)
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/vulnerabilitaet-deutsc...
Siehe auch: http://www.netzwerk-vulnerabilitaet.de
IPCC AR5, 2013/2014,
Synthesis Report : http://www.ipcc.ch/report/ar5/syr
The Physical Science Basis (1500 Seiten):
http://www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/wg1/WG1AR5_ALL_FINAL.pdf
http://www.ipcc.ch/report/ar5
Krautgarten-Forum, Newsletter 8/2015
Liebe KrautgärtnerInnen,
1) das Ende der Saison 2015 naht. Wie immer müssen wir KrautgärtnerInnen alles nicht Organische oder nicht leicht Verrottbare (Holz, ..) von unseren Parzellen abräumen (Vliess ist auch Kunststoff und Mulchfolien sind auch aus Plastik oder verrotten zu langsam). Wer Zeit und Lust hat, kann zwischen den Saisons auch gern übersehene Reste vom Acker absammeln (oder Feuerwerkskörper, nach Silvester): das Team vom Gut Riem geht vor der Bestellung des Ackers im Frühjahr auch noch mal drüber, freut sich aber sehr, wenn es nichts mehr einsammeln muss ..
2) Anlässlich der Klimakonferenz COP21 in Paris ist momentan etwas Material dazu auf der Titelseite des Krautgarten-Forums zu sehen. Wer sich wegen des Klimawandels Sorgen macht, der kann sich an den weltweiten Kundgebungen dazu beteiligen, z.B. am weltweiten Aktionstag 29.11. , einen Tag vor Beginn der Klimakonferenz.
Siehe http://www.krautgarten-forum.de/events/climate-march-munchen
3) Im Winter 2015/2016 werde ich versuchen, die Forumstechnik umzustellen: es ist aber noch nicht klar, ob es schon gelingt oder noch länger dauert: das Forum bleibt an gleicher Stelle, mit allen Daten (ausser: Passwort und private Mails), nur die Technik ändert sich (für Interessierte: ich hatte letzten Winter eine Notlösung mit Drupal 7 vorbereitet, will aber wenn möglich diesen Winter lieber direkt auf das bald kommende Drupal 8 umsteigen).
Viele Grüße,
und eine schöne Zeit bis zur neuen Saison,
Jonas.
Auf Nachfrage von KrautgärtnerInnen hier nochmal der Hinweis:
Kleines Handbuch der Gemüsekunde (hinzugefügt: 10.5.2012, s.o.)
Anbau, Inhaltsstoffe, Verarbeitung und Rezepte, Universität Kassel
Online-Version: Vormals Download bei Uni Kassel , nun u.a.:
http://www.wildwuchs-hd.de/download/Gemuese_Handbuch.pdf
Sa 7.11.2015 , 17:00: die Brunnen sind inzwischen abmontiert (die Werkzeugkisten sind noch da).
Bild: Manches wächst auch um diese Jahreszeit nach, z.B. kleine Broccoli-Röschen.
So 1.11.2015 , 15:00: kein Niederschlag im Messbecher. Boden aber wie meist in dieser Jahreszeit trotzdem bis oben feucht. Das gewohnte Bild am Acker ändert sich, weil einige KrautgärtnerInnen ihre Bohnenstangen usw. schon abräumen.
Bilder: immer noch Blumen .. sind aber schon deutlich weniger geworden.