Ich sehe gern die Parzellenübergaben und halte sie auch gerne für andere als kleine Photo-Erinnerung fest (auf den Photos kann man freilich immer nur Pflanzen oder Menschenmengen aus der Ferne sehen, aus rechtlichen Gründen): natürlich gibt es die Realität (Irrtum bei Parzellen-Nummern (rechts oder links vom Schild?), quergespannte Abtrennungen, Warteschlange beim Einkauf .. wo beginnt die Schlange?), aber trotz aller Realität sind die Krautgarten-Übergaben eines der schönsten Ereignisse im gesamten Jahr: so viele Menschen, die sich auf den Garten freuen, so viele Kinder, teilweise drei Generationen übergreifende Familien, nette Gespräche mit noch Unbekannten, Wiedersehen mit Bekannten und Garten-Freunden) .. und das alles auch noch in umweltverträglichem Bio-Anbau, niedrige Einstiegsschwelle, kommunal, regional, sozial gut gemischt, eigenes Gemüse, Bezug zur Natur, Bewegung, ... was wollte man mehr? Oder wie wir Bayern sagen: do faid si nix! Awa glei gor nix. Wiagli nix!
Was Riem die Waldsumpfkresse (Rorippa sylvestris) ist, ist Neuperlach der sumpfblättrige Ampfer (Rumex obtusifolius): der kommt dort laut Gut Riem schon zu viel vor und sollte auf jeden Fall entfernt werden: bis zu 7000 Samen pro Pflanze, 40-50 Jahre keimfähig.
Neonikotinoid-Vergiftung: Imidacloprid, Thiamethoxam und Clothianidin
Aus dem Newsletter des Umweltinstitut München:
Vor acht Jahren starben am Oberrhein in kurzer Zeit über 11.000 Bienenvölker. Schuld war giftiger Staub, der entstand, als mit hochpotenten Insektengiften behandelte Maiskörner ausgesät wurden. Seitdem war Saatgut, das mit den drei Stoffen Imidacloprid, Thiamethoxam und Clothianidin behandelt ist, in Deutschland verboten. 2013 wurde der Einsatz dieser Gifte auf Blühpflanzen von der EU-Kommission europaweit verboten.
Doch nun will das Landwirtschaftsministerium das Verbot durchlöchern. Es hat einen Entwurf für eine Verordnung vorgelegt, der die Aussaat von behandeltem Saatgut wieder erlaubt. Es ist inzwischen sicher, dass selbst kleinste Mengen dieser Gifte Bienen und andere nützliche Insekten schädigen oder töten können. Die Bundesregierung nimmt damit ein massenhaftes Bienensterben in Kauf!
Mit unserer neuen Online-Aktion wollen wir das Ministerium dazu bringen, den Verordnungsentwurf zurückzuziehen. Schreiben Sie jetzt an Minister Schmidt und fordern Sie: Saatgut, das mit Neonikotinoiden behandelt wurde, muss verboten bleiben!
Damit wir KrautgärtnerInnen keine solchen Ultragifte im Essen haben oder in die Natur ausbringen, haben wir unseren vertraglichen -->Bioland-Richtlinien , die festlegen, dass wir nur zertifiziertes Bio-Saatgut verwenden. Bio-Saatgut und Bio-Jungpflanzen gibt es z.B. bei Bioläden und Bio-Saatgut-Versendern, siehe unsere -->Sammlung hier im Forum .
Danke für das Feedback!
Ich sehe gern die Parzellenübergaben und halte sie auch gerne für andere als kleine Photo-Erinnerung fest (auf den Photos kann man freilich immer nur Pflanzen oder Menschenmengen aus der Ferne sehen, aus rechtlichen Gründen): natürlich gibt es die Realität (Irrtum bei Parzellen-Nummern (rechts oder links vom Schild?), quergespannte Abtrennungen, Warteschlange beim Einkauf .. wo beginnt die Schlange?), aber trotz aller Realität sind die Krautgarten-Übergaben eines der schönsten Ereignisse im gesamten Jahr: so viele Menschen, die sich auf den Garten freuen, so viele Kinder, teilweise drei Generationen übergreifende Familien, nette Gespräche mit noch Unbekannten, Wiedersehen mit Bekannten und Garten-Freunden) .. und das alles auch noch in umweltverträglichem Bio-Anbau, niedrige Einstiegsschwelle, kommunal, regional, sozial gut gemischt, eigenes Gemüse, Bezug zur Natur, Bewegung, ... was wollte man mehr? Oder wie wir Bayern sagen: do faid si nix! Awa glei gor nix. Wiagli nix!
Weiter geht's im -->Ackerbericht 2016
Danke für die schönen Fotos!
Weiter im -->Ackerbericht 2016
Sumpfblättriger Ampfer ( Rumex obtusifolius )
Was Riem die Waldsumpfkresse (Rorippa sylvestris) ist, ist Neuperlach der sumpfblättrige Ampfer (Rumex obtusifolius): der kommt dort laut Gut Riem schon zu viel vor und sollte auf jeden Fall entfernt werden: bis zu 7000 Samen pro Pflanze, 40-50 Jahre keimfähig.
Siehe -->Parzellenübergabe Neuperlach, Ackerbericht 2016
https://de.wikipedia.org/wiki/Stumpfbl%C3%A4ttriger_Ampfer
Bild: Wikipedia ( https://de.wikipedia.org/wiki/Stumpfbl%C3%A4ttriger_Ampfer )
Weiter geht's mit dem -->Bericht 2016 .
Neonikotinoid-Vergiftung: Imidacloprid, Thiamethoxam und Clothianidin
Aus dem Newsletter des Umweltinstitut München:
Vor acht Jahren starben am Oberrhein in kurzer Zeit über 11.000 Bienenvölker. Schuld war giftiger Staub, der entstand, als mit hochpotenten Insektengiften behandelte Maiskörner ausgesät wurden. Seitdem war Saatgut, das mit den drei Stoffen Imidacloprid, Thiamethoxam und Clothianidin behandelt ist, in Deutschland verboten. 2013 wurde der Einsatz dieser Gifte auf Blühpflanzen von der EU-Kommission europaweit verboten.
Doch nun will das Landwirtschaftsministerium das Verbot durchlöchern. Es hat einen Entwurf für eine Verordnung vorgelegt, der die Aussaat von behandeltem Saatgut wieder erlaubt. Es ist inzwischen sicher, dass selbst kleinste Mengen dieser Gifte Bienen und andere nützliche Insekten schädigen oder töten können. Die Bundesregierung nimmt damit ein massenhaftes Bienensterben in Kauf!
Mit unserer neuen Online-Aktion wollen wir das Ministerium dazu bringen, den Verordnungsentwurf zurückzuziehen. Schreiben Sie jetzt an Minister Schmidt und fordern Sie: Saatgut, das mit Neonikotinoiden behandelt wurde, muss verboten bleiben!
Unterschriftenaktion :
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/stoppt-das-bienengift.html
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Damit wir KrautgärtnerInnen keine solchen Ultragifte im Essen haben oder in die Natur ausbringen, haben wir unseren vertraglichen -->Bioland-Richtlinien , die festlegen, dass wir nur zertifiziertes Bio-Saatgut verwenden. Bio-Saatgut und Bio-Jungpflanzen gibt es z.B. bei Bioläden und Bio-Saatgut-Versendern, siehe unsere -->Sammlung hier im Forum .
Habe Katja schon eine Mail geschickt.
Bei mir war es auch heute im Briefkasten.
Gruß, Jonas.
Hallo Stein,
steht auch drin, wann Riem übergeben wird? Habe bis heute noch keinen Brief erhalten und müsste mir das Datum einplanen.
Letztes Jahr standen ja alle Standorte in dem Brief...wäre super, wenn es heuer auch so wäre
Danke und LG
KATJA.