By Jonas, 19 Dezember, 2011
Forums

Bioland-Richtlinien  der Krautgärten der Stadtgüter München (SGM) :

Hier im Forum gesammelte Links zu Bio-Bezugsquellen:  -->Link

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Regeln der -->Krautgärten der Stadtgüter München (SGM)  kurz zusammengefasst :

 

  1. Dünger : immer -->am SGM-Krautgarten-Telephon anrufen und fragen 
    nur der beim Jungpflanzenverkauf erhältliche Dünger, wg. Dokumentationspflicht .
     
  2. Erde : immer -->am SGM-Krautgarten-Telephon anrufen und fragen
    (wg. Richtlinien/Schadstoffkontrolle; einzelne bereits nachgefragte: s.u.)
     
  3. Saatgut : Tütchen: EU-Bio-Siegel/Öko-Kontrollstelle muss vorhanden sein (s.u.)
    ( Dokumentationspflicht ; Bioland favorisiert Bioland (oder Demeter, Naturland))
     
  4. Jungpflanzen : Topf/Ettikett: EU-Bio-Siegel/Öko-Kontrollstelle muss vorhanden sein
    ( Dokumentationspflicht ; Bioland favorisiert Bioland (oder Demeter, Naturland), s.u.)
     
  5. Pflanzenschutz : immer -->am SGM-Krautgarten-Telephon anrufen und fragen
    (wg. Bioland-Betriebsmittelliste und weil Indikation notwendig)
     
  6. Pflanzenstärkung : immer -->am SGM-Krautgarten-Telephon anrufen und fragen
    (wg. Bioland-Betriebsmittelliste und weil Indikation notwendig)
    -

SGM-Krautgarten-Telephon : -->Link (lieber zu oft anrufen als zu wenig).

Siehe auch Bio-Bezugsquellen : -->Link

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Details (von -->SGM-Informationsveranstaltungen / Anrufe am SGM-Krautgarten-Telephon):

Dünger : Nur der beim Jungpflanzenverkauf erhältliche Dünger, wegen Dokumentationspflicht . Ausserdem gelten die Bioland Dünger-Mengenbeschränkungen, siehe Dünger-Vortrag der -->SGM-Infoveranstaltungen ( -->Link zum PDF ).
Die Dünger-Produktzulassungen müssen einzeln und jedes Jahr neu am -->SGM-Krautgarten-Telephon nachgefragt werden (jährliche regionale Bioland-Betriebsmittelliste, nicht online verfügbar), ggf. erfolgt von dort auch Anfrage bei Bioland selbst.

Siehe -->unten  für einige Produkte, die 2013 für Bioland zugelassen sind.

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Erde muss gemäß BIOLAND-Betriebsmittelliste zugelassen sein. Bioland ist im allgemeinen strenger als EU-Bio, d.h. immer beim -->SGM-Krautgarten-Telephon nachfragen, auch wenn eine FiBL-Zulassung für das Produkt existiert.

Bereits am SGM-Krautgarten-Telephon nachgefragte Erden (Siehe auch -->Bio-Bezugsquellen ):

  • lose Bio-AWM-Erde der Stadt München ist zugelassen
    (Achtung, es gibt auch eine lose Nicht-Bio-Variante und die Beutel sind nicht zugelassen!).
  • torffreie "Ökohum Bio-Universalerde" und "Ökohum Bio-Anzuchterde" sind zugelassen
    (Achtung es gibt auch nicht zugelassene Erden von der Firma Ökohum!)
    Ökohum ist teuerer als die AWM-Bio-Erde, die man aber nur ab 100kg kaufen kann.

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Jungpflanzen und Saatgut müssen das EU-Bio-Siegel oder die Öko-Kontrollstelle auf dem Saatgut-Tütchen bzw. Jungpflanzen-Topf/Ettikett tragen. Beispiel für eine Öko-Kontrollstelle: "DE-ÖKO-007". Bioland favorisiert Jungpflanzen und Saatgut gemäß Bioland, Demeter, Naturland: Bioland ist im allgemeinen strenger als EU-Bio. Siehe auch -->Bio-Bezugsquellen .
Das eingesetzte Saatgut muss dokumentiert werden, siehe Formular des Gutes Riem.

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Pflanzenschutz/Pflanzenstärkung : Details siehe unten.

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Bio-Landwirtschaft:

    Ökologische Landwirtschaft:
    http://www.oekolandbau.de
    Links zu Bio-Anbauverbänden und Saatgut-Initiativen
    http://www.dreschflegel-verein.de/links  
    Bio-Siegel  (deutsch (alt) und europäisch (neu))
    http://www.bio-siegel.de/
    Siegel/Label-Informationen (Bio, Holz, Bauen, ...)
    http://www.label-online.de

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BIOLAND-Label:  http://www.bioland.de  (strenger als EU-Bio, s.u.).

EU-Bio-Siegel (rechts das alte deutsche, links das neue EU-Siegel):  http://www.bio-siegel.de

Jonas

vor 14 years 3 months

Ich wollte am Krautgarten-Telephon wissen, ob man Schachtelhalmjauche zur Vorbeugung gegen Mehltau verwenden darf:

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laut den Richtlinien ja (auch das Hausmittel Molke/Milch sprühen ist anscheinend zugelassen, vermutlich sollte es aber dann Bioland-Milch sein? Das müsste man beim Krautgarten-Telephon noch nachfragen), aber man muss trotzdem nachfragen, siehe unten :

"10.2.2.1 Allgemein zugelassene Mittel

...

- Kräuterauszüge

- Kräuterjauchen und -tees (z. B. Brennnessel, Schachtelhalm, Zwiebel, Meerrettich, Rainfarn) 

- ...

- Milch- und Molkeprodukte

... "

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Vom Gut Riem (Krautgarten-Organisation) bekam ich auch noch folgende Informationen zu Pflanzenstärkungsmitteln und Pflanzenschutzmitteln (bitte immer nachfragen, s.u.):

(Hervorhebung {bzw. Ergänzung} von mir):

"... bei Schachtelhalmabsud und Milch handelt es sich um den Einsatz eines Pflanzenstärkungsmittels. Pflanzenstärkungsmittel sind keine Pflanzenschutzmittel. Es darf keine direkte Schutzwirkung gegen Schadereger gegeben sein - in diesem Falle wären es Pflanzenschutzmittel. Sie {die Pflanzenstärkungsmittel}  dienen der Vorbeugung von Krankheiten und der allgemeinen Stärkung von Pflanzen, Unterstützung der pflanzeneigenen Abwehrkräfte etc.   Es gibt mittlerweile auch sehr viel Anbieter für diese Mittel, die auf der Liste des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gelistet werden. > http://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/04_Pflanzenschutzmittel... Die Anwendungsgebiete, Erfahrungswerte etc.sind dort nicht hinterlegt, allerdings gibt es auf der Seite des BVL einen Hinweis auf Forschungsergebnisse.    Übrigens sind auf der Seite des BVL auch die aktuell zugelassenen PSM aufgeführt.   Bitte trotzdem bei möglicher Anwendung vorher an mich {Gut Riem} wenden, da nicht alle {allgemein zugelassenen Pflanzenstärkungs-Mittel} bei BIOLAND einsetzbar sind . ... " und später als Zusatz (8.5.2012): auch die Pflanzenstärkungsmittel brauchen eine Indikation: auch dafür immer beim Krautgarten-Telephon nachfragen. --- Siehe die Krautgarten-Kontakt/Telephon-Daten -->Link

Jonas

vor 13 years 9 months

Hier Links zu konkreten Antworten der Krautgarten-Organisation, was zulässig ist (Nachfrage muss aber jedes Jahr für jedes Produkt wiederholt werden, die Betriebsmittel-Listen und die Richtlinien können sich jedes Jahr ändern):

-->Ameisenöl  

-->Dünger1   -->Dünger2

Beim zweiten Jungpflanzenverkauf 2013 wurde vom Gut Riem verkauft :

Kraut-Wiggerl

vor 13 years

Darstellung der Situation für die privaten Krautgärten (Stand 2012):

wir haben mit dem Kontrakt ein Blatt zum ökologischen Gärtnern bekommen, das eher allegemein gehalten war. Also z.b. verbot von mineralischen Düngern ('Kunstdüngern') - wobei wir persönlich überhaupt gar nix zusätzlich gedüngt haben übers Jahr - ; Verbot von Pflanzenschutzmitteln usw.... Die Bioland-Richtlinien wurden nicht explizit erwähnt

Problem: Es wurde nicht ausdrücklich erwähnt, daß Setzlinge Bio-zertifiziert sein müssen, im Gegenteil wurde auf Gärtnereien in der Nähe mit Verkauf aufmerksam gemacht, die wohl Nicht-Bio-Jungpflanzen im Sortiment hatten. Ich denke, daß die Mehrheit auf unserem Feld auch solche Pflanzen nachgesetzt hat.

Jonas

vor 13 years

Schade. Da hilft wohl nur Informationsarbeit bei den Mitgärtnern und Lobbyarbeit bei den Betreibern ...

Ich bin froh, dass das bei den Krautgärten der städtischen Güter vertraglich streng geregelt ist und dass Vertragsbrüche (Verwendung von Mineraldünger, Pestiziden, Blaukorn, nicht-Bio-Saatgut, nicht-Bio-Jungpflanzen und nicht-Bio-Erde, ...) streng geahndet werden: sofortige Kündigung der Parzelle, Ausschluss für mehrere Jahre.

Kraut-Wiggerl

vor 13 years

der Ausschluß von Kunstdüngern, Pestiziden ... ist mir auch wichtig, das kann man allerdings auch kontrollieren am Feld. die Verwendung von Saatgut und Erde beim Vorziehen dürfte aber schwer zu kontrollieren sein ...

Jonas

vor 13 years

Das ist bei uns zum Glück nicht so ein wichtiges Thema, da wir SGM-Krautgärtner ja eine Erstbepflanzung bekommen und zwei einen Bio-Jungpflanzenverkäufe haben (bei der Parzellenübergabe für wärmeliebende Pflanzen) und später noch mal für die Nachbepflanzung. Viele säen ihre Bohnen usw. einfach direkt in den Acker und da ist ja auch eine gewisse Sozialkontrolle ... und die wirkt auch (es gab Beispiele). 

Ansonsten denke ich, dass man mit Stichprobenuntersuchungen im Zweifelsfall schon was feststellen kann. Rückstände von gebeiztem nicht-Bio-Saatgut, Mineraldünger und Pestizide (im Saatgut und den Jungpflanzen und in der Erde) lassen sich messen.

Im Biolandbau brauchen wir die Gifte nicht, weil durch diverse Massnahmen Bodenleben, Widerstandsfähigkeit, Nützlinge, usw. gefördert werden. Z.B. sind Marienkäfer-Larven grosse Blattlaus-Vertilger, usw. Siehe unten, was diese Gifte so bewirken: man isst die Gifte des konventionellen Saatgutes mit, wenn man das einsetzt.

Davon abgesehen sind diese Gifte im Bioland-Anbau und  für die SGM-KrautgärtnerInnen schlicht verboten (sei es direkt oder im Saatgut oder Jungpflanzen oder der Erde). Jeder SGM-Krautgärtner hat das unterschrieben und muss sich daran halten. Ich selber bin bei den SGM-Krautgärten nur dabei, weil es Bioland ist: ich will kein Gift auf dem Teller und in der Umwelt. 

-->Bezugsquellen für Bio-Saatgut, Bio-Jungpflanzen, Bio-Erde, ...

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Hazard pictogram

Info über Gifte in konventionellem Saatgut

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http://de.wikipedia.org/wiki/Imidacloprid

Imidacloprid kann zur  Saatgutbeizung  bei  Zucker-  und  Futterrüben , Getreide,  Kartoffeln Mais Zwiebeln  und dem  Ölkürbis  eingesetzt werden.

...

Imidacloprid ist giftig für  Vögel , die letale  Dosis  für Kanarienvögel und Tauben liegt im Bereich von 2550 mg/kg Körpergewicht. Wenn Vögel gebeiztes Saatgut von den Feldern aufpicken, besteht für sie die Gefahr akuter Vergiftungen.

...

Der Wirkstoff wird in der Umwelt nur langsam abgebaut. Die Abbaugeschwindigkeit ist von der Intensität des  Bodenlebens  abhängig. Bei einer Untersuchung war auf bewachsenem Boden innerhalb von 48 Tagen die Hälfte des ausgebrachten Imidacloprids zersetzt, auf unbewachsenem Boden war dieser Zustand erst nach 190 Tage n erreicht.

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http://www.taz.de/Bienen-und-Pflanzengifte/!113676/

... Eine umstrittene Gruppe von Insektengiften kommt mit zwei aktuellen Studien weiter unter Beschuss: Sowohl Forscher der Universitäten von Dundee als auch von Newcastle attestieren den Neonikotinoiden, dass sie die Nerventätigkeit der Bienen schädigen .

Die Pestizide werden von den Bauern als effektive Schädlingskiller sowohl gegen Fraß am Saatgut als auch später an den Pflanzen geschätzt. ...

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http://www.pan-germany.org/deu/~news-1246.html

Untersuchungen belegen, dass Beschäftige in Gärtnereien und ihre Kinder vermehrt unter Fruchtbarkeitsstörungen und Missbildungen der Geschlechtsorgane leiden. Bei Kindern von Gärtnerinnen, die hohen Pestizidbelastungen ausgesetzt waren, gibt es häufig Schädigungen der Hoden und ihrer Funktionen. Das zeigen aktuelle Vergleichsstudien aus Dänemark. Ähnliche Befunde von genitalen Missbildungen bei Jungen, deren Familien direkten Kontakt mit Pestiziden haben, liegen aus Brasilien und Spanien vor. Diese und weitere Untersuchungsergebnisse hat das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. in der Studie "Endokrine Wirkung von Pestiziden auf Landarbeiter und auf Beschäftigte in Gewächshauskulturen und Gärtnereien" zusammengetragen und bewertet.

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Hinweise von einer Website eines Herstellers von gebeiztem Saatgut :
(Hervorhebungen ausserhalb der Überschriften hinzugefügt):

http://www.rapool.de/index.cfm/nav/61/article/3110.html

Allgemein
Behandeltes Pflanzgut/Saatgut nicht verzehren und nicht verfüttern, auch nicht nach Verschnitt mit unbehandeltem Gut. Es ist von Kindern, Nutz- und Wildtieren fernzuhalten. Saatgutsäcke müssen vorsichtig gehandhabt werden. Kontakt über Haut und Atemwege vermeiden. Hände und nackte Hautstellen sind vor dem Essen und nach der Arbeit zu waschen.

Beim Umgang mit gebeiztem Saatgut Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen , sowie beim Einfüllen von gebeiztem Saatgut in die Sämaschine zusätzlich partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß) gemäß BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz tragen. Verschüttetes Saatgut sofort zusammenkehren und entfernen.
Behandeltes Saatgut und Reste wie Bruchkorn und Stäube, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen . Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
Das behandelte Saatgut ist gesundheitsschädlich beim Verschlucken .
Das behandelte Saatgut ist sehr giftig für Wasserorganismen und kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
Das Mittel ist giftig für Vögel; deshalb dafür sorgen, dass kein Saatgut offen liegen bleibt. Vor dem Ausheben der Schare Dosiereinrichtung rechtzeitig abschalten, um Nachrieseln zu vermeiden (NH679).

Vor der Saat
Beim Öffnen der Saatgutsäcke und Füllen der Sämaschine ist die Entwicklung von Staub zu vermeiden.

Staub vom Boden der Saatgutsäcke darf nicht in die Sämaschine gefüllt werden. Behandeltes Saatgut darf nicht mit zusätzlichen Produkten behandelt werden. Der Betriebsleiter ist verpflichtet, die zur Aussaat des behandelten Saatgutes vorgesehenen Flächen mindestens 48 Stunden vor der Aussaat Imkern bekannt zu geben , deren Bienenstände sich im Umkreis von 60 m um die Aussaatfläche befinden.
Bei der Berechnung der richtigen Saatstärke ist das TKG zu beachten. Der Feldaufgang kann je nach Bodenzustand, Ablagetiefe, Witterung (Trockenheit, Nässe/Verschlämmung), Sätechnik (Rückverfestigung) und Herbizidmanagement stärker variieren und unterhalb der angegebenen Keimfähigkeit liegen. Hierfür besteht kein Haftungsanspruch. Dies gilt auch für Sä-Abweichungen, die durch Zusatzstoffe in der Sämaschine wie Dünger, Schneckenkorn oder andere Saatgutherkünfte verursacht werden können.

Bei der Saat
Die Aussaat von behandeltem Saatgut darf nur dann mit einem pneumatischen Gerät, das mit Unterdruck arbeitet, erfolgen, wenn dieses in der Liste der abdriftmindernden Sägeräte des Julius Kühn-Instituts aufgeführt ist ( www.jki.bund.de ). Beim Säen ist die empfohlene Saatdichte einzuhalten. Keine Ausbringung des behandelten Saatgutes bei Wind mit Geschwindigkeiten über 5 m/s . Das behandelte Saatgut einschließlich enthaltener oder beim Sävorgang entstehender Stäube vollständig in den Boden einbringen. Die Hinweise der Sämaschinenhersteller sind zu beachten, z.B. das Abschalten der Rührwelle.

Nach der Saat
Leere Säcke oder übrig gebliebenes behandeltes Saatgut darf nicht in der Umwelt verbleiben sondern ist entsprechend lokaler Vorgaben zu entsorgen. Es ist sicherzustellen, dass übrig gebliebenes Saatgut in die Originalsäcke zurückgegeben wird und leere Säcke nicht für andere Zwecke benutzt werden.

Weitere Informationen zur Handhabung, Lagerung und Transport finden Sie im BDP-Leitfaden Umgang mit gebeiztem Saatgut unter www.bdp-online.de oder unter
www.euroseeds.org/codes/esta-european-seed-treatment-assurance .

Weitere Informationen zum angebeizten Produkt finden Sie auf der Homepage des Herstellers.
Im Falle von Vergiftungserscheinungen rufen Sie unmittelbar die Giftnotrufzentrale an. Die regionalen Giftnotrufzentralen sind für akute Vergiftungsfälle 24 Stunden erreichbar.

Der Herstellernotruf Bayer Crop Science +49(0) 2133 514233 Syngenta +49 (0) 6131 19240 erteilt ebenfalls Auskunft. Suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf. Bitte halten Sie dabei stets das Sack-Etikett bereit.

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Siehe auch:  -->Umweltnachrichten

By Jonas, 26 Oktober, 2011
Forums
Diese Diskussion ist zum Herumprobieren: wo taucht eine Antwort auf, wenn ich auf den Hauptbeitrag antworte oder auf eine Teilantwort. Die Inhalte dieser Diskussion lösche ich von Zeit zu Zeit ...

Jonas

vor 14 years 5 months

Antwort auf den Hauptbeitrag "Test-Diskussion"

Jonas

vor 14 years 5 months

Antwort auf die Antwort

Jonas

vor 14 years 5 months

Antwort auf die Antwort auf die Antwort :-)

Jonas

vor 14 years 5 months

Und noch eine Ebene tiefer, wie weit das wohl weitergeht?

Jonas

vor 14 years 5 months

Anscheinend hat das keine Grenze. Ist aber auch sinnvoll dann kann man gut strukturieren ...

Jonas

vor 14 years 5 months

Unterantworten fügt man ein, indem man direkt unter der Antwort auf "Antworten" klickt: dann geht ein weiteres Textfeld auf, in das man die Unterantwort schreiben kann.

Jonas

vor 14 years 4 months

Noch tiefer ...

Jonas

vor 14 years 4 months

Und noch tiefer ...

Jonas

vor 14 years 4 months

Und noch viel tiefer ...

By Jonas, 26 Oktober, 2011
Forums

Fragen/Tipps zu verschiedenen Gemüsen/Salaten. 

Bisher diskutierte Gemüse/Salatsorten
(Stand der Zusammenfassung: 15.3.2018), alphabetisch:

-->Artischocken  

-->Auberginen  

-->Blumenkohl

-->Bohnen  

-->Brokkoli

-->Chili  ,  -->Chili2

-->Erbsen  ,  -->Erbsen2

-->Fenchel  

-->Gurken

-->Kartoffeln (vermehren/züchten)

-->Knoblauch  

-->Kohlrabi, aufgeplatzt   , -->Kohlrabi, Pflege allgemein

-->Lauch  (abschneiden bei Fliege/wurm, wächst nach)

-->Mais  

-->Paprika

-->Pastinaken  

-->Rote Beete1   -->Rote Beete2 (vereinzeln)

-->Salat  

-->Steckrüben / Kohlrüben  

-->Süsskartoffeln

-->Tomaten   , -->Tomaten ausgeizen

 

Allgemein:

-->Pflanzabstände  

-->Vereinzeln von angesäten Pflanzen  

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Wenn das hier zu umfangreich werden sollte (trotz bereits existierender Garten-Informationsquellen im Internet, siehe -->Gartenlinks im Internet , dann können auch noch Kategorien zur Strukturierung des Forums eingerichtet werden.

Ansonsten sind die bisherigen Forums-Themen mehr nach Aktivitäten (Nachpflanzen, Ernten, Lagern/Einmachen, ... Bezugsquellen, Info-Links, ...) strukturiert (siehe -->Themen und  -->Übersicht ), aber das kann sich ja auch noch ändern, je nach Bedarf.

Jonas

vor 14 years 5 months

Fenchel :

weiß jemand, warum der Fenchel keine Samen angesetzt hat?? Ich habe nachgelesen - er sollte am besten am 29.Sept., dem Michaelstag geerntet werden - aber da war nun nichts....

(aus einem Blog:  http://krautgarten.ning.com/profiles/blog/show?id=6439660%3ABlogPos... )

Antwort :

Ich bin ja Anfänger, aber vielleicht gibt dieser Ausschnitt des"Handbuch Bio-Gemüse" einen Hinweis (Seite 115) und es ist eine Sortenfrage, ob die leichter Knollen oder Samen machen:

"Der Gemüsefenchel und der Gewürzfenchel (var. dulce) sind botanisch die gleiche Art und können sich daher auch verkreuzen. Der Gemüsefenchel bildet verdickte Blattscheiden, die sogenannten Fenchelknollen. Beim Gewürzfenchel werden Samen und Blätter zum Würzen von Speisen, zum Knabbern oder als verdauungsfördernder Tee genutzt."

  Die Literaturliste/Linkliste ist zu finden im Forum (  http://krautgarten.ning.com/forum  ) unter: http://krautgarten.ning.com/forum/topics/garten-links

dort z.B.  http://www.bio-gaertner.de/pflanzen/Fenchel/Alle

PS: "Handbuch Samengärtnerei" (siehe  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/garten-links  ), Seite 87, unter dem Stichwort Gemüsefenchel "... Die Samen benötigen sehr lange zur Ausreife. Herrscht im Spätsommer/Herbst feuchtes/kühles Wetter, kann es sein, dass die Samen nicht mehr abreifen"   ...

und unter dem Stichwort Gewürzfenchel " ...Er kann im Frühjahr angebaut werden, geht direkt (ohne den "Umweg" der Knollenbildung) in Blüte und kann daher noch im selben Jahr beerntet werden. Eine Samenernte im Folgejahr ist allerdings ertragreicher. Es gibt grüne und bronzefarbene Formen des Gewürzfenchels. ..." 

Herta Linsmaier

vor 14 years 5 months

Lieber Jonas - vielen Dank für die Infos! Feuchtes kühles Wetter hatten wir ja - und vielleicht war es auch die Sorte. Danke, dass Du meine Blog-Einträge an die richtige Stelle verschoben hast - ich bin damit noch Neuling .

 

Jonas

vor 14 years 2 months

Artischocken


Zur Frage von Gerdi anderswo im Forum --> Link  :

hat jemand erfahrung mit artischocken? ich habe gehört, dass man sie schon sehr früh (sprich jetzt) vorziehen muß, habe aber bedenken, dass sie dann auch sehr "staksig" werden, weil man sie ja erst spät rausstellen kann. angeblich könnte man die pflanzen im herbst ausgraben und im keller oder kaltem raum überwintern und im jahr drauf wieder auspflanzen.

artischocken sind sicher eine kleine spinnerei, aber ich finde die pflanzen einfach wunderschön und darum auch  eine optische bereicherung, aber natürlich auch eine ausgesprochen wohlschmeckende abwechslung im gemüsealltag.

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Ich habe selber keine Erfahrung, aber die Frage hat mich neugierig gemacht und ich habe im sehr schönen Buch Handbuch Bio-Gemüse (siehe --> Garten-Links im Netz ) nachgesehen: 

Die Artischocken ziehen im heissen mediterranen Sommer ein (d.h. vermutlich, dass das obere verwelkt) und treiben aus, wenn es wieder kühler wird.

Zum einjährigen Anbau heißt es auf Seite 262: " Für den einjährigen Anbau wird bereits Anfang bis Mitte Jänner ausgesät. Nach 4-6 Wochen Vorkultur die pflanzen über weitere 4 Wochen einem Kältereiz von 3-5 Grad aussetzen, ab Mitte März auspflanzen, ... " (naja, wenn es so kalt ist wie jetzt wohl auch später?)

Zum mehrjährigen Anbau heisst es: ". .. hat sich folgende Überwinterungsmethode am besten bewährt: Die Artischockenpflanzen werden Ende Oktober Anfang November ausgegraben und zurückgeschnitten. Die Pflanzen überwintern problemlos (in Töpfen gepflanzt) im unbeheizten Folienhaus. Hier treiben sie allerdings meist schon im Februar los: diese Neutriebe sind im Gegensatz zum Wurzelstock extrem frostempfindlich (und wenn die Triebe erfrieren geht in Folge auch immer der ganze Wurzelstock zu Grunde). Daher die Wurzelstöcke zu Beginn ihres Neuaustriebes rechtzeitig aus dem Boden holen und an einem frostsicheren Ort bringen. Die 10-15 cm langen Neuaustriebe, die knieeartig aus dem Wurzelstock wachsen mit einem scharfen, sauberen Messer mit glattem Schnitt herausschneiden. ... Die so herausgeschnittenen Neuaustriebe können wie Stecklinge zur Bewurzelung in Töpfe gesteckt werden. Dabei erhält man zum Auspflanzen nach den Eisheiligen ... Dem Wurzelstock selbst belässt man 2-4 der kräftigsten Austriebe ... "

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In der von der Krautgarten-Organisation bzw. der vom Gut Riem empfohlenen Literatur der Gartenakademie ( --> Link ) steht auch etwas zu Artischocken ( --> Link ): 

"... 

Vorkultur

- für Ernte im ersten Jahr Aussaat Mitte Februar in Saatschalen, bei 22 °C, Aussaaterde verwenden

- nach der Keimung kühler stellen (12 °C), nach 3 Wochen in Töpfe pikieren - ab April abhärten

Pflanzung

- Mitte Mai; Vliesabdeckung bei kühlen Temperaturen, nur kräftige Jungpflanzen bilden im ersten Jahr Blüten; Platzbedarf 1 m2 je Pflanze, gut angießen

- bei Topfkultur bessere Überwinterungschancen

..."

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Gerdis Frage nach konkreter Erfahrung mit Artischocken bleibt im Raum ...

blecki.c

vor 14 years

Knoblauch

Hat jemand von Euch im letzten Jahr Erfahrung mit dem Anbau von Knoblauch gemacht? Ich habe gehört, dass es Frühlings- und Herbstknoblauch gibt. Muss man Pflanzknoblauch nehmen oder kann ich einfach meine Knoblauchzehen aus der Küche in die Erde stecken?

Jonas

vor 14 years

Jetzt wurde mein Recherche-Ehrgeiz geweckt:

In einem meiner Lieblingsbücher ( -->Handbuch Biogemüse ) steht auch einiges zu Lauchgemüse im Allgemeinen und Knoblauch im Speziellen (dort sind so viele Zwiebeln beschrieben, dass ich sofort Appetit auf Zwiebelsuppe bekam ...). Seite 490ff: Frühlingsknoblauch ist kleiner, der Herbstknoblauch braucht zwei Gartenjahre zur Ausreife. Man kann "Brutknöllchen" oder Zehen setzen. Der Boden darf nicht zu schwer sein (Lehm, nass, ...). Aus den Brutknöllchen werden im ersten Jahr die "Rundlinge", im zweiten Jahr die Knollen. (Brutknöllchen muss man anbauen, das führt jetzt zu weit, der Artikel geht über acht Buchseiten, ich bring das Buch zum ersten Treffen des Riemer Standortes mit (Saatguttausch, Bücher-Schau, Austausch, ... siehe -->Link ).

In den LWG Infoschriften , auf die in den -->Krautgartenbriefen  hingewiesen wurde, gibt es auch ein  -->Infoblatt zum Knoblauch  . Die LWG schreibt: "Die Vermehrung erfolgt über Zehen, die nicht vom Lebensmittelhandel stammen sollten."  Warum schreiben sie nicht ... Im Gegensatz zum Bio-Gemüse-Buch schreibt die LWG  "Tiefgründige, gut bearbeitete und etwas schwerere Böden in offener und sonniger Lage sind vorteilhaft. Stauende Nässe wird nicht vertragen." Interessant auch: "Die Pflanze selbst enthält die von vielen Menschen als unangenehm empfundenen Geruchsstoffe praktisch nicht. Erst beim Verzehr und bei der Verarbeitung entstehen das Allicin und die Polysulfide, die den Knoblauchgeruch verursachen. Allerdings sind es auch gerade diese Substanzen, die hauptsächlich für die positiven Wirkungen des Knoblauchs auf die Gesundheit verantwortlich sein sollen."

Im einem Internet-Nachschlagewerk steht auch was zu Knoblauch, das mich auch interessiert: angeblich ist das gut gegen Mehltau ...  -->Link  Das werde ich sofort versuchen (neben Schachtelhalm; Hilfsmittel siehe hier im Forum -->Link )

Jonas

vor 13 years 11 months

Erbsen :

Bericht : die Erbsen sahen gestern noch besser aus: heute waren sie angenagt, siehe Bild. Die Biss-Stellen erinnern mich an die Löcher im Rettich-Laub letztes Jahr.  


Fragen :

Weiss jemand, welches Tier das macht? (Hase vermutlich nicht, dafür ist es zu systematisch (war auch auf den Nachbarparzellen, an allen Erbsen-Pflanzen) und die Löcher sind auch etwas klein für Hasen-Biss-Spuren).

Ist das nur in Riem, oder auch auf den anderen Standorten?

Reicht ein Insekten-Netz, um das zu unterbinden? (Siehe die -->Diskussion zur Temperatur unter dem Vlies ) oder ist das nicht engmaschig genug?

Familie Zerta

vor 13 years 11 months

Das sieht nach Erdflöhe aus.

Jonas

vor 13 years 11 months

Ah, danke: das könnte es wirklich sein:  -->Wikipedia  

Schadbild

Die Anzeichen für einen Erdflohbefall zeigen sich an den Blättern, die kleine, ein bis zwei Millimeter große, meist rundliche Löcher aufweisen, bei denen die obere und untere Blatthaut erhalten bleibt (sog. Fensterfraß). Oft ist nur das Blattgewebe abgeschabt. Wenn Kälte oder Trockenheit das Wachstum der Jungpflanzen verlangsamen, fressen die Erdflöhe oft so viel Blattfläche, dass die Saat eingeht.  

...

Ich frage mich nun: wenn ich ein Vlies oder Netz drüberlege: sperre ich die Käfer dann nur in der Speisekammer ein, oder halte ich sie draussen? Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren.

Jonas

vor 13 years 11 months

Zu Erdflöhen steht im -->Buch  "Biologischer Pflanzenschutz" (das vom Gut Riem empfohlen wurde) auf Seite 69:

" Erdflöhe

Die kleinen  glänzend schwarzen Blattkäfer können auffallend weit springen - ähnlich wie Flöhe.

Schaden: Vor allem im Frühling fressen die Erdflöhe, die hungrig aus dem Winterschlaf erwacht sind, Löcher in die Blätter von Radieschen, Kohlrabi und Rettich. Diese sehen dann aus wie durchsiebt.

Naturgemäße Abwehr: Erdflöhe lieben die trockene Erde. Halten Sie die Beete feucht und mulchen Sie. Zur Abwehr können Sie auch Wermut- oder Rainfarn-Tee spritzen.

Handels-Präparate: Normalerweise sind stärkere Mittel nicht nötig. Verwenden Sie notfalls nützlingsschonende Niembaum-Präparate. "

Auf dem Infoblatt der LWG, das bei den Informationsveranstaltungen auslag, steht: ". .. Reduzierung der Larvenentwicklung durch Boden feuchthalten und öfers lockern, Pflanzen mit Gesteinsmehl überstäuben, spezielles Erdflohnetz "

Laut Schreiben der Krautgärten vom 13.1.2012:  Biologische Pflanzenschutzmittel sind nur nach vorheriger Indikation zulässig, chemische dürfen nicht angewendet werden.  D.h. wir müssen beim  -->Krautarten-Telephon  anrufen und fragen (sind es wirklich Erdflöhe und was tun ...). Wer das tut und dieses liest, kann die Antwort gerne hier anfügen ...

Ich werde also bei den Erbsen erst mal nicht nur in der Pflanzreihe giessen, sondern das ganze Beet, lockern und einer Antwort des -->Krautgarten-Telephons  harren (ich selber vergesse in der Arbeit meist, dort anzurufen ...)

---

PS: (8.5.2012) Habe allgemein nachgefragt: auch für Pflanzenstärkungsmittel ist eine Indikation notwendig: man soll auf jeden Fall beim  -->Krautgarten-Telephon  anfragen.

manuela ballmann

vor 13 years 11 months

Ich glaube eher es ist der Blattrandkäfer. Erdflöhe fressen kreisrunde Löcher, das Blatt schaut dann aus wie ein Sieb. Ich hab jetzt noch nichts gefunden, was gegen den Blattrandkäfer hilft. Ich wälze morgen mal die Bücher. In Hohenbrunn gibt es das Schädlingsbild auch bei den 30er Parzellen.

By Jonas, 13 Oktober, 2011
Forums

Sammlung von Hilfsmitteln: Dünger, Werkzeug, Netze, Insektenschutz, Saathilfen, Rankhilfen, ...

Die Krautgärten der Stadtgüter stellen ja Gieskannen und grosses Werkzeug in einer Kiste zur Verfügung. Dennoch braucht man vielleicht das eine oder andere zusätzlich. Hier können solche nützlichen Dinge gesammelt werden: welche nützlichen Dinge gibt es? Was hat funktioniert, was nicht?

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Zusammenfassung der Themen der Diskussionsbeiträge unten und anderswo im Forum (Stand 18. April 2022) :

 

Werkzeuge

 

Saatmittel, Saathilfen, Vorziehen

 

Pflanzenhilfen

 

Insektenschutz

 

Sonstiges

... 

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Siehe auch :

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Zusatzlink zur Plauderecke (Beitrag von Rahmstadlerin):

Jonas

vor 14 years 5 months

Im Herbstbrief der Krautgärten war von den vielen Kriebelmücken  in der Saison 2011 die Rede. Ich habe mich vor dem Arbeiten ein wenig Zedan (erhältlich z.B. im Bioladen) eingerieben, das hat zwar nicht 100% geholfen, brachte mir aber doch erhebliche Erleichterung. Nach einer Weile (schwitzen) musste ich mich noch mal einreiben.

 

Jonas

vor 14 years 5 months

Hier ein Beitrag aus einem Blog:

http://krautgarten.ning.com/profiles/blogs/kriebelm-cken

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Ich bin ein paar mal von kleinen Mücken - sehr wahrscheinlich Kriebelmücken - auf dem Feld gebissen/gestochen worden. Die Stiche sind riesig und schmerzhaft geschwollen und teils wochenlang nicht weggegangen. Das Gut Riem hat im letzten Brief auch darüber geschrieben... Unter  www.haderner-krautgarten.de/html/kriebelmucke.html habe ich einige Tipps gefunden - der allerwichtigste: NICHT KRATZEN!!! - leider zu spät für diese Saison, aber sicher interessant für die nächste.... Vielleicht hat noch jemand empfehlenswerte Ratschläge?

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Antwort:

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ich hatte schon eine Diskussion dazu angefangen (ich poste Deinen Beitrag dort auch):  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/arbeitsgerat-und-hilfsmitt...

Ansonsten fallen mir auch noch die Imker-Hüte ein :-) ...

Mich hat es auch einmal mit einem heftigen Stich erwischt, dann hab ich mich mit Zedan und mechanischer Abwehr ohne große Stiche durchgewurstelt, obwohl ich hauptsächlich abends am Feld war, wenn die Mücken besonders aktiv sind ... 

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Jonas

vor 14 years 2 months

Ich habe am Acker regelrechte Gewächshäuschen aus Stöcken und Vliess für die Tomaten gesehen: lohnt sich das? Welche Form ist am Besten?

(Siehe Kommentar -->unten)

Jonas

vor 14 years 2 months

Mein Lieblingswerkszeug ist sehr klein, gut transportabel und sehr genau beim Jäten:

hier in einer robusten Variante (oben, etwas schwerer, hat mir jemand aus einem Bonsai-Shop besorgt) und einer sehr leichten (das ist mehr ein sehr dicker Draht: den kann man verbiegen, wenn man versucht damit zu tief in die Erde zu gehen, dafür ist das Werkzeug wirklich sehr leicht). 1-Euro-Stück zum Grössenvergleich:


Gerdi

vor 14 years 2 months

mein bester unkrautjäter ist ein altes sehr langes spitzes messer mit einem stabilen griff. mit dem kann ich die langen wurzeln am besten aushebeln, besonders wenn der boden so fest ist wie bei uns in hohenbrunn.

ich nehme an, bei den anderen standorten ist eine jeweils andere bodenbeschaffenheit und vermutlich auch andere "wurzel-un-/beikraut"-plage. bei uns waren es im letzten jahr (=1.jahr des hohenbrunner standorts, der vorher wohl längere zeit brachlag) vor allem die quecken und wenn man sie nicht immer wieder rigoros versuchte zu entfernen, sind aus jedem quadratmillimeter verbliebenem wurzelrest um so ergiebiger neue gräser gesprossen. das war wohl auch der grund, warum manche krautgärtner dann gar nicht mehr gejätet haben (und oft auch nicht mehr geerntet - leider, das finde ich sehr schade!

den hinweis von frau kleinöder, wenn man selbst nicht ernten möchte, solle man an seine parzelle ein schild machen, dass andere was ernten können, finde ich sehr gut, denn die sachen einfach vergammeln zu lassen, tut einfach weh!

jetzt habe ich noch eine frage:

hat jemand erfahrung mit artischocken? ich habe gehört, dass man sie schon sehr früh (sprich jetzt) vorziehen muß, habe aber bedenken, dass sie dann auch sehr "staksig" werden, weil man sie ja erst spät rausstellen kann. angeblich könnte man die pflanzen im herbst ausgraben und im keller oder kaltem raum überwintern und im jahr drauf wieder auspflanzen.

artischocken sind sicher eine kleine spinnerei, aber ich finde die pflanzen einfach wunderschön und darum auch  eine optische bereicherung, aber natürlich auch eine ausgesprochen wohlschmeckende abwechslung im gemüsealltag.

Jonas

vor 14 years 2 months

Stimmt, an die langen Wurzeln kommt man nicht mit meinen Lieblingswerkzeugen, die oben abgebildet sind. Dieses Weihnachten habe ich dafür ein japanisches Pflanzmesser geschenkt bekommen, ich bin mal gespannt, wie es funktioniert. Damit kann man dann vermutlich auch die Karotten und Pastinaken gut einzeln ernten (die grossen zuerst?), ohne gleich mit der grossen Acker-Gabel aus der Werkzeugkiste ein ganzes Stück Karotten-Reihe auszuhebeln zu müssen.

Die Frage nach den Artischocken hat mich neugierig gemacht, obwohl ich keine Erfahrung habe: meine Kurz-Recherche habe ich in der Diskussion "Gemüse-Fragen " eingestellt, siehe  --> Link  .
Wenn jemand eigene Erfahrung hat und berichten mag , ist das natürlich noch besser (momentan sind aber noch nicht so viele im Forum, das wird vermutlich erst langsam anlaufen: ich werde bei den Info-Veranstaltungen und bei der Vergabe der Parzellen auch kleine Zettelchen verteilen, mit den -->Möglichkeiten des Forums ).

Bild: japanisches Pflanzmesser (1-Euro-Stück zum Grössenvergleich):


Jonas

vor 14 years 1 month

> Tomaten-Häuschen :

ich hab einen Blog über die Krautgärten (bis 2010) gefunden und dort waren ein paar Argumente gegen die Häuschen gelistet: weniger Licht, sturmempfindlich ( http://bio-krautgarten.blogspot.com/2010/09/early-autumn.html ) . Argumente pro Häuschen sind vermutlich der Kälteschutz und evtl. auch Regenschutz?

Das mit dem Licht konnte ich auch bei den Salaten beobachten: mit Vlies sind sie weniger grün (aber man kann sie ja auch irgendwann (teilweise) unter dem Vlies hervorholen).

Jonas

vor 14 years 1 month

Folien und Vliese zur Gemüseverfrühung (Hinweis vom Gut Riem bei einer Infoveranstaltung ):

Artikel ist leider nicht mehr vorhanden. Stattdessen Suche auf der Seite: (Stand 2.5.2019)
http://www.lwg.bayern.de/cgi-bin/fts_cms06.pl?SEARCH=Vlies&HTML-NR=60&dg=06&Type=HTML&x=0&y=0

--

Irgendwas nicht aus Plastik wäre mir zwar lieber, aber mein  -->Versuch mit vorrottbarer Maisfolie  war nicht sehr erfolgreich (zu dicht, Kondenswasser). 

--

28.4.2012: Diskussion im Forum zur Abnahme von Vlies, wenn es sehr warm ist:  -->Link  

18.3.2015: Grösse des Vlies, Bezugsquellen:  -->Link  

18.3.2015: Dauer der Nutzung von Vlies:  -->Link

13.6.2015: Profinetze (auch für Lauch): -->Link 

4.4.2017: Vliessmenge: -->Link 

5.5.2018: Vliess: wann, wie? -->Link

24.6.2018: Netz nach zweitem Jungpflanzenverkauf noch mal auflegen? -->Link

9.6.2021: Bio-Baumwoll-Gaze -->Link

5.4.2022: bilogisch abbaubares Vlies -->Link

Jonas

vor 14 years 1 month

Quick-Pot-Platte

Vorab an die Neulinge: es gibt genügend Pflanzen auf den Krautgarten-Parzellen der Stadtgüter, man muss nicht unbedingt selber etwas aussäen/anziehen und gibt ja auch noch den  Jungpflanzenverkauf  (bei der Vergabe der Parzellen und im Sommer noch mal ). Ich mache das nur, weil es mir Spaß macht und ich Lust am Experimentieren habe und wegen speziellen Sorten, wie meinem Lieblingskraut Zitronenbasilikum.

Gestern hab ich meine ersten Jungpflanzen angesät: auf den Tütchen steht meist, wann man das aussäen kann, und wenn Anfang/Mitte März stand hab ich es angesät. Auch beim Zitronenbasilikum steht Mitte März: ich freu mich schon drauf ... Ich hoffe ich hab nicht zu früh ausgesät ... (Bezugsquellen für Bio-Saatgut   -->hier  ).

Zum Ansäen verwende ich oft (bis es auf dem Balkon warm genug ist und auch dann noch aus Platzgründen) eine " Quick-Pot-Platte ": die ist leider aus Plastik und man muss/kann noch einen Untersetzer dazubestellen, aber sehr gut herumzuheben und sparsam im Platz: z.B.   -->Link , weitere Bezugsquellen -->hier  .

Die Platte kann ich leicht rausstellen, wenn es warm genug ist, und wieder reinholen, wenn es zu kalt wird. In den 10 * 15 = 150 kleinen Pflanzlöchern kann man einiges unterbringen (für grosse Bohnensorten sind die Löcher aber zu klein).

Letzte Saison habe ich einiges nach einer Weile in kleine Ton-Blumentöpfe umgesetzt, einiges auch direkt in den Acker eingepflanzt. Zum Herausholen hab ich nicht das Profigerät/zubehör vom Shop bestellt/genommen (da holt man alle Setzlinge auf einmal heraus, das ist wohl für Gärtnereien; ich habe aber viele verschiedene Sorten drin ...), sondern die Setzlinge einfach mit einem kleinen Eierlöffel vorsichtig herausgenommen. Ich muss mir natürlich aufschreiben, was ich wann wo gepflanzt oder nachgepflanzt habe, sonst verliere ich sehr schnell den Überblick :-) ...


PPS: Tontöpfe sind natürlich ungleich schöner  (und allgemein dem Plastik deutlich vorzuziehen ) ...


By Annette Christ…, 12 Oktober, 2011
Forums

Ups, habe gerade erst gelesen, dass die Mitgliedschaft nur für die Münchner Gärtner gedacht war. Muss ich mich jetzt wieder abmelden?

Liebe Grüße!

Annette

Jonas

vor 14 years 5 months

Ich sehe kein Problem bei Krautgarten-Interessierten, die auch Benachrichtigungen über Beiträge bekommen wollen oder etwas Konkretes beitragen können. Das Thema des Forums ist allerdings bewusst eingeschränkt auf die konkreten Krautgarten-Themen, damit der konkrete Nutzen hoch ist und der allgemeine Streitwert gering ;-) ... .

Richtig losgehen tut es vermutlich erst nächste Saison (2012), wenn ich die Zettelchen mit der Web-Adresse bei der Verlosung der Parzellen-Nummern an allen Standorten verteile. Ob oder wofür die KrautgärtnerInnen das Forum dann konkret nutzen wollen, wird sich zeigen. Die Möglichkeiten sind jedenfalls vielfältig, siehe  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/krautgarten-forum

Liebe Grüße,
Jonas.

 

Annette Christ…

vor 14 years 5 months

Prima, Jonas. Dann bleibe ich erstmal und hoffe auf interessante Tipps. Sollte ich als Anfängerin auch irgendwelche Informationen bekommen, gebe ich sie natürlich auch gerne hier weiter.

Martina Mann

vor 12 years 4 months

hab ich wohl glück gehabt ich komme aus der anderen Ecke von Deutschland und finde die Beiträge hier echt toll und sehr interessant

By Jonas, 9 Oktober, 2011
Forums

Jonas

vor 14 years 6 months

Aus dem von den Krautgärten empfohlenen LWG-Link (  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/garten-links ):

Pastinaken

können roh als Salat verzehrt werden. Besonders schmackhaft ist Wal- dorf-Salat mit Nüssen und Äpfeln. Im übrigen werden sie wie Möhren gekocht. Die Pastinake findet auch in Soßen, Suppen und in Eintöpfen Verwendung.

Pastinaken-Risotto (oder Petersilienwurzel) : -->Link

Jonas

vor 13 years 9 months

Erbsen, Karotten : -->Link

manuela ballmann

vor 13 years 5 months

ich hab heute pastinaken chips gemacht. den tipp hab ich von edna. einfach pastinaken in scheiben hobeln, mit olivenöl, salz und curry vermischen und etwas marinieren lassen. dann auf ein backblech ausbreiten und bei 120 grad umluft 1h trocknen lassen. schmecken auch den kindern hervorragend.

Jonas

vor 12 years 8 months

Kochbuch von Krautgärtnern für Krautgärtner :

-->Link

Daniel R

vor 10 years 10 months

Salatpesto

Da die Salate alle auf einmal reif werden, verwende ich ihn neben Salaten für Smoothies, oder mache Pesto daraus. Für Pesto hab ich eingeweichte Walnüsse, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Rapsöl verwendet, es hält einige Tage im Kühlschrank. Siehe auch http://www.entdecke-gesundes.de/kochtopf-/110.html

Pesto kann man auch mit Spinat machen, der jetzt ja auch schon teils reif ist, oder mit anderen Kräutern im Garten.

By Gerdi, 5 Oktober, 2011
Forums
weiß jemand, ob nach dem umackern unserer parzellen eine gründüngung eingesät wird, die dann vor dem neustart im nächsten jahr untergepflügt werden könnte? ich glaube, dass das unserem schweren boden in hohenbrunn gut täte. der "nackte" boden auf den abgeernteten beeten tut richtig weh, jetzt kann von uns ja nichts neues mehr gesät werden, das man noch vor ende oktober ernten könnte.

Jonas

vor 14 years 6 months

Mich interessiert es auch, was mit dem Acker nach der Saison passiert (da ich nah dran arbeite, hab ich mir sogar vorgenommen paar mal hinzugehen (arbeite ja nah) und zu hier im Forum (in der Gruppe Riem, "Ackerberichte", vielleicht passiert ja auf den anderen Standorten was anderes) etwas darüber zu schreiben. 

Dünger : Soweit ich weiß, wird kompostierter Mist eingearbeitet (was der genaue Fachausdruck ist, weiß ich nicht): ich habe am Anfang gesehen, wie jemand eine Parzelle ganz umgegraben hat, worauf die Gärtnerin meinte, das sei nicht nötig und würde nur den kompostierten Mist wieder nach oben bringen (anscheinend ist der unten besser aufgehoben).

Im Netz hab ich auch gelesen, zu Gründüngung http://de.wikipedia.org/wiki/Gründüngung . Ich hab als Student/Schüler paar mal auf Biohöfen in den Ferien gearbeitet (4 Höfe) und von daher kann ich mich noch erinnern, dass man möglichst wenig auf den Acker fahren soll/will (insbesondere bei schon dichten Böden): vielleicht ist es sogar je nach Standort unterschiedlich, was gärtnerisch sinnvoll ist? Ich rufe mal beim Krautgartentelephon an und frage und füge die Antwort hier an. Dann frag ich auch noch genauer nach dem Dünger.

Ich finde die abgeernteten Beete auch traurig (wahrscheinlich bekomme ich in weiteren Jahren - es ist meine erste Saison - einen sachlicheren Bezug dazu :-) , insbesondere dann mit mehr Fläche). Ich habe also einfach nochmal Blumen gepflanzt und auch Versuche gemacht mit Erbsen, Bohnen, Kürbis nachpflanzen (Kürbis deckt den Boden und ist auch so schön grün) obwohl das vermutlich nichts mehr wird, sowie Radieschen und Salatrauke (siehe den Beitrag zum Nachpflanzen:  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/nachpflanzen-im-spatsommer ).

Ich ändere den Titel des Beitrages noch in indem ich "Acker nach der Saison: Düngung, " davor stelle (wenn das nicht recht ist, bitte protestieren, dann ändere ich es zurück), dann können wir alle diese Dinge an einem Ort sammeln.

By Jonas, 22 September, 2011
Forums

Einfach so. Oder wenn das Wetter nicht nach Garten ist, und man sehnsüchtig wird ...

 




 

Jonas

vor 14 years 6 months

Willkommen alle! Ich hätte ja nicht gedacht, dass sich jemand vor dem Frühjahr 2012 anmeldet :-)

 

Jonas

vor 14 years 2 months

Hurra! Heute war die Parzellenbestätigung im Briefkasten! :-)

Jonas

vor 14 years 1 month

Die ersten Newsletter der Biosaatgut-Versande landen in der Mailbox, man merkt es geht Richtung Frühjahr ...Im Newsletter sprechen sie auch von Schachtelhalmextrakt (Zinnkraut), ein Thema, das mich auch schon interessiert hat, siehe Kommentar bei den   -->Bioland-Richtlinien

Jonas

vor 14 years 1 month

Die Aussaatzeit hat anscheinend schon begonnen, wie ich gerade im Netz bei einem Aussaatkalender  gesehen habe.

Aber ich fange trotzdem erst wie geplant im März an, etwas in kleine Töpfe zu säen (zusätzlich zu den vielen Pflanzen, die ja schon auf der Parzelle sein werden ). Wenn ich die Liste meines ( Bio- )Saatgutes von den einzelnen kleinen Tütchen zusammengesammelt habe, schreibe ich sie auch hier ins Forum, beim Thema Nachpflanzen/Aussaat .

Neulich ging es im Forum schon um Artischocken  , die muss man wohl sehr früh aussäen (wobei ich mich natürlich frage, ob die in unserem Klima etwas werden, aber probieren geht vermutlich über studieren). 

Jonas

vor 14 years

Meine erste Aussaat ist inzwischen aufgegangen:
Erbsen, Pflücksalat, Kohlrabi (weitere folgen hoffentlich noch :-) ...).

Hier die (Bio-)Zucker-Erbsen (Ambrosia, alte Sorte), die ich im Quick-Pot  angepflanzt habe, wobei wir in 2012 ja vermutlich Erbsen haben werden , aber vielleicht keine Zuckererbsen? Egal, ich mag die so sehr (roh in den Salat), dass ich auf Nummer sicher gehe und sie ansäe. Die Zuckererbsen waren auch extrem robust, was die Kälte anging (siehe Ackerbericht Riem , 11.Okt.2011), dafür etwas empfindlich gegen Mehltau, zumindest letztes Jahr ...

Aber wie gesagt : es ist ja so viel am Acker vorbepflanzt und es gibt so viele Jungpflanzen selber einzusetzen und es gibt so viele Jungpflanzensorten beim Jungpflanzenverkauf bei der Parzellenübergabe  und später auch noch mal, dass man das nicht machen muss, es macht mir nur Spaß.

PS: Neueres Bild vom So 18.3.


PPS: Bild vom 1.4. (nun schon zwei Quick-Pots, der dritte kommt bald ...):


Jonas

vor 14 years

Ich war heute beim Netzwerktreffen Umweltbildung  zum Thema Urban Gardening (obwohl ich gar nicht in der Umweltbildung tätig bin). War trotzdem sehr interessant und viele Organisationen vertreten. Habe mich auf einen Newsletter einer Initiative unter Beteiligung von ÖBZ, Green City, ZAK, ... eingetragen, die ab sofort inhaltliche Veranstaltungs-Termine zum Thema Garten sammeln wollen: sobald ich den Kontakt zur Mailing-Liste habe, stelle ich ihn hier ein (damit sich eintragen kann wer will) und kann auch die eine oder andere inhaltliche Garten-Veranstaltung hier im Forum einstellen.

Aber erst mal freue ich mich auf das Krautgarten-Treffen morgen (Freitag 16.3). im Weissen Bräuhaus  ...

Jonas

vor 14 years

Das Treffen von KrautgärtnerInnen im  -->Weissen Bräuhaus am 16.3. in Berg am Laim war sehr nett! 15 Leute waren da, davon alle bis auf 2 aus Berg am Laim. Die Berg am Laimer sind schon sehr gut organisiert, mit eigenem Mail-Verteiler, lauter alte Hasen ... Wie erwartet wussten einige nicht vom Krautgarten-Forum, was mich darin bestätigt hat, dass ich meine Info-Zettelchen auf allen Parzellenvergaben an allen Standorten verteilen werde. Es waren so viele, dass ich mich nach dem Essen umgesetzt habe, damit ich möglichst viele kennenlernen kann. (Siehe auch allgemein  --> vergangene Veranstaltungen ).

Inhaltlich haben wir uns natürlich über die Krautgärten unterhalten, über die Pflanzen , Saatgut , Jungpflanzen , Tomatenhäuschen , Beikraut Organisation , usw. aber auch einfach interessante andere Themen , z.B. um den Bereich Ernährung oder auch Urlaub oder Umweltthemen wie Urban Gardening im allgemeinen oder ökologischen Fussabdruck  (z.B. -->hier ) und es wurde auch einen Saatgut-Tausch gemacht. Ich hab seit gestern als Saatgut eine weitere Erbsensorte, Feldsalat, Zucchini und eine Aloe Vera-Jungpflanze (die aber nicht für den Acker). Es gab u.a. Thymian, Lavendel, Zitronenbasilikum, Paprika, Zuckererbsen, Karotten, Bergbohnenkraut, verschiedene Bohnensorten, Mangold, Gurken, verschiedene Blumensorten, Cocktailtomaten, usw. Als Transportmittel haben wir Kaffeefilter (rechts oben im Bild) und Papier-Teesiebe (links unten im Bild) verwendet. Gelernt habe ich, dass man bei Saatgut am Besten immer sofort drauf schreibt, von welchem Jahr es ist: es hält nur endlich lange ...

Danke an Lisa für das Organisieren! Lisa hatte auch die schöne Idee, dass jeder Standort mal ein Treffen machen könnte , das auch für alle anderen Standorte offen ist. Mir selber kam dann noch die Idee, das mit einem Standortbesuch zu kombinieren und/oder dass jedeR TeilnehmerIn ein Lieblingsgartenbuch mitbringen könnte (ich hatte ein Buch über Saatgut-Nachzüchtung dabei, hatte es aber in meiner Tasche vergessen ...): 1 Buch wiegt nicht viel und wenn 10 Leute eines dabei haben ... Und natürlich Saatgut/Jungpslanzen-Tausch . Als Termin für das nächste Treffen war ein Termin Mitte-Ende Mai im Gespräch, wenn man sich evtl. schon im Biergarten treffen kann.

Ich würde mich bereit erklären ein Treffen für Riem zu organisieren (will aber anderen Standorten oder anderen aktiven Riemern nicht vorgreifen): ich dachte an ein Treffen an der S-Bahn-Station Riem (für Leute von anderen Standorten, die neugierig auf Riem sind) mit kurzem Spaziergang zum Standort (5 Min) und dann an eine Einkehr in der Nähe: da muss ich aber erst noch suchen, ob es einen Wirt gibt, der flexibel genug ist. Alternativ käme mir der Öko-Biergarten bei der Muffathalle in den Sinn: der ist zentral (beim Gasteig/Isartor) und wenn es gibt Ausweichsorte in der Nähe, falls das Wetter nicht mitspielt. Das weisse Bräuhaus war nett, gut und flexibel und hätte auch einen Biergarten. Ich schau erst mal in Riem und melde mich dann wieder (oder ein anderer Standort meldet sich und schreit "Hier, wir wollen zuerst!" :-) ...).

Bezugsquellen von Saatgut siehe -->hier  und die Bioland-Richtlinien  -->hier  , Hilfsmittel -->hier . Aber wie gesagt (an die Neulinge): man muss nichts ansäen, es gibt genügend vorgepflanzte Kulturen und Jungpflanzen und auch andere Jungpflanzen kann man bei der Parzellenvergabe noch dazukaufen (Jungpflanzen sind auch wesentlich einfacher: ich habe z.B. Endivien-Aussaat versucht, aber die sind mir alle eingegangen, wohingegen die Jungpflanzen aus dem Jungpflanzen-Nachkauf im Juli(?) alle wunderbar wurden und bis in den späten Herbst ertragreich waren ). 

Notizen zu den Informationsverantaltungen wurden auch nachgefragt: -->hier  habe ich einige gesammelt.


Jonas

vor 14 years

Weitere Idee für ein Treffen in Verbindung mit dem Standort Riem wäre, das mit dem "Tag der offenen Gartentür" und dem "Sonntagscafé" des ÖBZ zu verbinden : 24. Juni 2012, z.B. 13:30 S-Bahn Riem (an 13:29 von der Innenstadt): Besuch am Riemer Standort für Interessierte von anderen Standorten, dann Fahrt mit dem Bus zum ÖBZ (14:35 ab Graf-Lehndorff-Strasse, Bus 189 Richtung Arabellapark, an bei ÖBZ ca. 14:57), dann 15:00-18:00 im ÖBZ Sonntagscafé (sammeln an einem Tisch mit grossem Zettel "Krautgarten"): Möglichkeit die Gartenprojekte des ÖBZ anzusehen (siehe -->Link ) und  Teilnahme an weiteren Angeboten sowie allgemeiner Krautgarten-Austausch, Lieblingsbücher mitbringen, Saatguttausch.

Das wäre allerdings später als der anvisierte Termin Mitte/Ende Mai. Ich frage auch noch bei den Wirten in/bei Riem nach. ÖBZ fände ich aber schön (und auch was für KrautgärtnerInnen mit Kindern).

Meinungen dazu?

--

PS: Jetzt ist es so anberaumt, wie oben beschrieben, Anmeldungen müssen nicht sein, können aber gemacht werden bei der  -->Veranstaltung  (die Volkshochschule bittet um Anmeldung, wenn man beim ÖBZ Sonntagscafé die Gartenführungen mitmachen will (siehe Link zum ÖBZ bei der -->Veranstaltung )),

RahmstadlerIn

vor 14 years

Hallo Zusammen,

ich bin neu und freue mich riesig auf meine Parzelle in Trudering

Strack, Thomas

vor 14 years

Ich wäre da gerne dabei, bin aber vom 4. - 28 Juni im Urlaub und weiß noch nicht, wie ich diese Zeit überbrücken kann, gibt es, was die Urlaubszeit angeht, schon Erfahrungswerte aus den letzten Jahren?^

Fände ein Treffen gleich am ersten Abend nach der Parzellenvergabe  oder darauffolgende Abende gut und nicht erst 2 Monate später.

By Jonas, 22 September, 2011
Forums


Nutzungsmöglichkeiten, z.B.:

Momentan ist das Forum privat betrieben und finanziert (keine Werbung, keine Einbindung in kommerzielle Seiten, die Klicks auswerten und zu anonymen Benutzerprofilen verknüpfen und die dann für Werbezwecke verkaufen): die Kosten des Forums trage  ich , das sind momentan 14,95 Euro pro Monat: ich unterstütze auch andere Organisationen (Umwelt, sozial, ...) und möchte mit diesem finanziellen Beitrag und meiner Zeit für die Verwaltung/Moderation des Forums das Krautgarten-Projekt unterstützen. Darüber hinaus ist mir als ganz normaler Krautgärtner natürlich der Austausch mit anderen hilfreich.   Es sind aber genauso gut Betrieb und Finanzierung durch einen standortübergreifenden Förderverein Krautgarten denkbar, wenn sich ein solcher gründen sollte.


Jonas

vor 14 years 6 months

Zur Struktur und Einordnung des Forums : die momentane Struktur ist nach Tätigkeiten und Standorten (für dortige Tätigkeiten), in der Annahme, dass da draussen im Netz schon viele Gemüselexika sind (siehe das Material der Krautgarten-Verwaltung und weiteres Material:   http://krautgarten.ning.com/forum/topics/garten-links  )

Aus meiner Erfahrung mit anderen Foren halte ich es für wünschenswert, keine mehrdeutigen Strukturen anzubieten (z.B. eine Struktur nach Tätigkeiten und eine nach Gemüsesorten: wo gehört dann die Lagerung von Pastinaken hin? ...). Aber das ist nur meine einzelne Meinung, vielleicht ist es auch anders sinnvoller. 

Bekannt machen des Forums

(Bisher stand im Raum, dass ich die Web-Adresse im Frühjahr bei der Vergabe der Parzellen verteile , nun kam noch eine andere Anregung in http://krautgarten.ning.com/forum/topics/ernten-wann-wie# ) :

Zettel festmachen an die Pfähle hatte ich auch überlegt, aber dann wieder verworfen, weil das ja regenfest sein müsste und ich Bedenken hatte, dass es sich bei Wind über den Acker verstreut (Reissnägel, Plastik, ...). Aber wenn man nur am Eingang einen größeren Zettel macht, dann ist der Materialeinsatz nur endlich und den könnte man leicht wieder einsammeln und auch richtig sturmfest machen? Ich denke auch, dass man für das Aufstellen des Schildes oder das Anbringen von Zetteln bei der Krautgartenverwaltung nachfragen sollte.

Bisher habe ich nur den Text/Inhalt für Zettel der Hauptseite "Kostenloses, nicht kommerzielles Forum für die Vernetzung der KrautgärtnerInnen der Stadtgüter München" auf einem kleinen Zettelchen zum Verteilen bei Gesprächen.

Jonas

vor 14 years 6 months

Ich hab grad beim Krautgartentelephon:  Schilder aufstellen geht nur mit Genehmigung (damit die Krautgärten keine Probleme bekommen: Nachbarn, Schilderwald, Werbung, ...).

Aber es bekommen eh alle nächste Saison mit (das private Mitteilen der URL/Verteilen von Zettelchen ist ok).

---

PS: Der Link zum Forum steht nun auf der Website der Krautgärten bei der Stadt München und stand in den Infoschreiben der SGM (Dank an das Gut Riem, das im Einvernehmen mit den Verwaltungsstellen möglich gemacht zu haben), wurde auch auf den Info-Veranstaltungen des Gutes Riem erwähnt und zusätzlich von mir per Erinnerungszettelchen bekannt gemacht und von mir bei allen Parzellenübergaben nochmals per Erinnerungszettelchen bekannt gemacht. Mehr geht fast nicht ... 

By Jonas, 22 September, 2011
Forums

Jonas

vor 14 years 6 months

Antwort zu  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/ernten-wann-wie?commentId=...  

Pastinaken : die Bio-Kiste kommt ja wöchentlich, da muss ich nicht viel lagern (in den Kühlschrank bzw. in feuchte kühle Tücher für eine Woche). Für längere Lagerung habe im im Netz gefunden: kühl, dunkel, trocken. Verschrumpelte vor Verbrauch quellen lassen (eigene Erfahrung habe ich nicht, ist meine erste Saison). In Sand stecken hab ich auch gelesen. Wenn jemand am Krautgarten-Telephon fragt, kann er die Antwort ja hier hinzufügen.

Jonas

vor 14 years 6 months

Hab eben noch mit einer Krautgärtnerin (3. Saison) in Riem gesprochen: 

sie lagert die Pastinaken in Sand : sie hat einen Altbaukeller, wo sie Kisten und Blumenkästen hat, in die sie Spielsand (aus dem Baumarkt) füllt, dann eine Lage Pastinaken hineinlegt und dann wieder Sand. Karotten dito.

Manchmal nimmt sie sogar Salat mit nachhause und pflanzt ihn wieder ein , damit er länger hält. Zuckerhut (lange Pfahlwurzel) lagert sie auch so ein.

Bezüglich Trockenheit geht sie anders vor als die im Netz gefundene trockene Lagerung in luftigen Kisten und giesst den Sand sogar manchmal ein wenig , wenn er zu sehr ausgetrocknet ist.

Zum Ernten von Pastinaken (und allgemein):
http://krautgarten.ning.com/forum/topics/ernten-wann-wie  

Jonas

vor 14 years 6 months

Nochmal zur Lagerung von Pastinaken

Aus dem Handbuch Bio-Gemüse (siehe  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/garten-links ):

Seite 108: ". .. lagert die Wurzeln am besten bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit (95%) ein; das Laub vorher entfernen. Gut geht auch ein Einschlag im Erdkeller oder einer Erdmiete (auch hier Vorsicht vor Mäusen). So sind die Wurzeln 2-6 Monate lagerfähig. "

"Einschlag" habe ich im Register leider nicht gefunden. In der von den Krautgärten empfohlenen Literatur (siehe Link oben) steht:  "Erdmieten oder im Einschlag in feuchtem Sand " . Zu Erdmiete gefunden:  http://www.bio-gaertner.de/Articles/III.Gartenformen_Teilbereiche/E...  

Ich sehe im Material der Krautgärten (LWG, siehe Link oben) auch gerade, dass ich einen Diskussionsstrang für Verwendung und Rezepte eröffnen sollte ... ich habe Pastinaken bisher immer gekocht ... :  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/verwendung-und-rezepte  

Chris Bleicher

vor 13 years 10 months

2011 konservierte ich testweise in Stückchen geschnittene Radieschen:

A) in Rotweinessig

B) in Salz mit Wasser

Ergebnis Mai 2012: ALLE Radieschen sind essbar, jedoch in der Konsistenz unterschiedlich:

A) schmecken weniger sauer, kann man leicht zerdrücken

B) schmecken für meinen Geschmack sehr salzig, feste Konsistenz

Beide Variationen können verwendet werden zum Würzen von Salat (anstatt Salz und Essig diese Radieschen mit Essig- bzw. Salzwasser) oder auch in andere Speisen untergemischt zum Würzen

In 2012 war die Radieschenausbeute jedoch gering und die meisten sind wurmig.

Chris Bleicher

vor 13 years 10 months

Karottenlagerung


Herbst 2010 steckte ich sie mit Spitze nach unten in Eimer mit Sand: Sie trieben nach einiger Zeit aus; einige Karotten faulten - ansonsten ist diese Lagermethode o.k.

Herbst 2011 bewahrte ich die Karotten - ohne Blattwerk - ungewaschen, mit Erde dran, in Plastiktüte auf. Dabei war es in dieser etwas feucht; ich öffnete sie jedoch von Zeit zu Zeit um die Karotten zu kontrollieren und Frischluftzufuhr zu geben.
Auch hier faulten ein paar Karotten, ansonsten konte ich sie jedoch länger lagern als mit Sand, d.h. bis ca. Febr. 2012. Werde mich künftig wieder für die einfachere Plastiktütenmethode entscheiden.

manuela ballmann

vor 13 years 8 months

letztes jahr sind bei mir fast alle zwiebeln geschimmelt, obwohl ich dachte, ich hätte sie genug getrocknet (draußen, zwei wochen lang bei hitze im schatten). danach hab ich zöpfe geflochten und diese in den keller gehängt.

soll ich sie dieses jahr in den wintergarten hängen, damit sie ganz ganz ganz trocken werden, oder liegt der fehler woanders?

Chris Bleicher

vor 13 years 8 months

Zwiebel, die ich letztes Jahr in dünne Scheibchen schnitt und im Dörrgerät trocknete, sind noch immer bestens o.k. im mit Schraubdeckel verschlossenen Glas. Die Scheibchen sind geeignet zum knabbern oder auch zum Untermischen beim Kochen.

Mit dem Dörrgerät - es hat mehrere Etagen - trockne ich auch Karotten + Zucchini, jeweils in Scheibchen geschnitten.

 

manuela ballmann

vor 13 years 8 months

ich hätte sie aber lieber frisch zum verwenden für zwiebelsuppe, zum anbraten, zwiebelkuchen etc.

Jonas

vor 13 years 8 months

Ich hab ein wenig im Netz geschaut und das mit den Zwiebel-Zöpfen scheint schon üblich zu sein.

Ich selber lege die Zwiebeln nach dem Trocknen in eine Pappschachtel, auf Zeitung und decke sie mit einem Tuch ab und schaue regelmässig rein, ob eine weich geworden ist oder schimmelt (möglichst oft, dann lüftet es auch unter dem Tuch). Die Schachtel hab ich mangels Platz und wegen Feuchtigkeit nicht im Keller, sondern in der Wohnung. Ob das Tuch gut ist, weiß ich nicht, ich mach das nur, damit sie nicht anfangen auszutreiben: bei mir in der Wohnung ist es im Winter zwar eher kühl, aber nach einer Weile machen sie das teilweise trotzdem. Einige haben dann richtig lang gehalten, aber ich musste vor allem anfangs immer wieder auslesen. Manchmal schneide ich den Stiel dann ganz zurück (bis an die Zwiebel) und manche packen es dann doch noch, aber nicht oft. Generell waren bei mir die roten Zwiebeln anfälliger aber die schlechten Stellen bei den weissen Zwiebeln nicht so leicht zu erkennen (die Fliegen erkennen es aber immer :-( ...).

Wenn ich mir einen Zwiebel-Zopf vorstelle, dann sind die Zwiebeln sehr nah beieinander, d.h. wenn eine was hat. springt der Schimmel evtl. leicht auf die anderen über? Ausserdem kann man nicht so leicht nachgucken? Evtl. ist es im Keller zu feucht? Vielleicht klappt's ja mit Wintergarten und viel Kontrolle?

Schimmeln sie denn oben am Zopf oder unten an der Wurzel? (bei mir, wenn was nicht stimmt meist: oben weich/faul, unten Schimmel)

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Notiz am Rande: Ich frag mich immer wieder, wie die Profi-Bio-Anbauer das alles machen: die viele Handarbeit, die bei meiner sicher noch sehr diletantischen Vorgehensweise anfällt, wäre ja gar nicht bezahlbar ...

Jonas

vor 13 years 2 months

Ich hab meine Pastinaken  in 2012 Jahr getrocknet : nach dem Ernten nur die Erde vorsichtig abgestreift, nicht gewaschen, und dann in eine dunkle Kiste auf Zeitung gelegt (bei ca. 15 Grad) und ab und an unter dem Abdeck-Tuch nachgesehen, ob etwas schlecht wird. Bisher war nur eine Kartoffel schlecht, die aus Versehen mit in die Kiste geraten war ... Die getrockneten Pastinaken riechen inzwischen süsslich.

Letzte Woche habe ich die ersten ohne langes Einweichen einfach mitgekocht: sie schmeckten ziemlich süsslich (= mir gut), nur beim Schneiden ist die Konsistenz ungewöhnlich (geht aber trotzdem).

Die andere Alternative war in Sand lagern (siehe oben), das probiere ich in der Saison 2013 aus