By Jonas, 29 April, 2013
Forums

Jonas

vor 12 years 11 months

www.pan-germany.org  (Pestizid-Aktions-Netzwerk)

Gute Nachricht für Bienen: EU-Zustimmung zum befristetem Verbot dreier bienengefährlicher Pestizide

Nach Jahren des unermüdlichen Einsatzes von Umweltschützern und Imkern für einen besseren Schutz von Bienen vor Pestiziden stimmte die Mehrheit der europäischen Mitgliedstaaten dem auf zwei Jahre befristeten Verbot von drei Neonikotinoiden zu. PAN Germany, das sich seit 2008 intensiv für einen besseren Schutz von Bienen vor Pestiziden einsetzt, begrüßt die Entscheidung als einen wichtigen ersten Schritt für mehr Schutz vor negativen Pestizid-Auswirkungen.

Die besonders für Bienen bedrohlichen Clothianidin und Imidacloprid der BAYER CropScience sowie Thiamethoxam von SYNGENTA stellen ein besonders hohes Risiko für Insekten-Bestäuber dar. Das hat auch die gemeinhin als sehr industriefreundlich eingestufte Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt und gefordert, die drei Neonikotinoid-Wirkstoffe strenger als bislang zu regulieren. Mit der Zustimmung zum Vorschlag der EU Kommission für ein befristetes Verbot der Wirkstoffe, kamen die EU dieser Forderung am 29.4.2013 durch den Beschluss im Berufungsausschuss nach.

weiterlesen

Jonas

vor 12 years 10 months

Gemeinsame Presse-Information von Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG), Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany), Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. (BBU), Gen-Ethisches Netzwerk e.V. (GeN) - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Folgende Presse-Information steht auch als pdf-Datei unter: http://www.pan-germany.org/download/presse/PI_Glufosinat_130516_Fin...  zur Verfügung Glufosinat endlich vom Markt nehmen! EU befürchtet Risiken für Säugetiere / BAYER erweitert Produktion in den USA Die EU-Kommission hat in einer aktuellen Verordnung die Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, die Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln mit dem umstrittenen Herbizid Glufosinat bis zum November 2013 zu widerrufen oder einzuschränken. Wörtlich heißt es in der Verordnung, "dass ein hohes Risiko für Säugetiere und Nichtzielarthropoden nur durch Festlegung weiterer Einschränkungen ausgeschlossen werden kann". Das fortpflanzungsschädigende Glufosinat gehört zu der Gruppe besonders gefährlicher Pestizide, die laut EU-Pestizidgesetzgebung sukzessive aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Für Glufosinat läuft die Genehmigung im September 2017 aus. Trotz der seit Jahren bekannten Risiken und dem voraussehbaren Ende für den EU-Markt hat der Hersteller, die Bayer CropScience AG, den Bau einer neuen Glufosinat-Produktionsanlage  im US-Bundesstaat Alabama gestern angekündigt. Hierdurch solle der weltweite Ausstoß verdoppelt werden. Begründet wird der Schritt mit zunehmenden Unkrautresistenzen gegen das Herbizid Glyphosat von Monsanto. Carina Weber, Geschäftsführerin vom Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) fordert: "Die EU-Mitgliedsstaaten, so auch Deutschland, sollten jetzt eine klare Entscheidung treffen und glufosinathaltige Mittel auf Grundlage der Verordnung vom Markt nehmen. Weiteres Herumdoktern mit Verwendungsbeschränkungen wäre aufgrund der hohen Risiken weder zu befürworten, noch nachzuvollziehen." Betroffen wären in Deutschland die drei BAYER-Produkte BASTA, HYGANEX-flüssig und RA-200-flüssig, die u.a. beim Anbau von Spargel, Kartoffeln, Möhren und Feldsalat eingesetzt werden. Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren ergänzt: "Die Firma Bayer handelt unverantwortlich, wenn sie im Ausland den Einsatz eines Pestizids forciert, das in Europa aus guten Gründen absehbar vom Markt genommen wird". Mimkes erinnert daran, dass Umweltverbände vor der Einführung von genmanipuliertem Saatgut stets vor der Entstehung herbizidresistenter Wildkräuter gewarnt haben. "Weder der Einsatz von Glyphosat noch der von Glufosinat ist zu verantworten. Wir müssen endlich aus dem Kreislauf aussteigen, immer mehr resistente Unkräuter mit Agrogiften zu erzeugen!". BAYER bietet das Herbizid auf dem globalen Markt in Kombination mit gentechnisch verändertem Saatgut an, u.a. Raps, Reis, Zuckerrüben, Mais, Soja und Baumwolle. Da die Pflanzen tolerant gegen den Wirkstoff sind, haben die Landwirt/innen die Möglichkeit, das Pestizid in großen Mengen zu verwenden, ohne die Nutzpflanze zu schädigen. Mit einem Weltmarktanteil von rund 20% ist Bayer CropScience der zweitgrößte Pestizidhersteller der Welt. Glufosinat kann Missbildungen bei Föten verursachen und ist als reproduktionstoxisch klassifiziert. Studien zufolge beeinträchtigt der Wirkstoff zudem die Entwicklung des Gehirns und ruft Verhaltensstörungen hervor. http://www.pan-germany.org http://www.gen-ethisches-netzwerk.de

Jonas

vor 12 years 10 months

Erst die Biene dann der Bachflohkrebs? Schädigung von Wasserlebewesen durch Imidacloprid

http://www.pan-germany.org/deu/~news-1257.html

Artikel von PAN-Germany (Pestizid-Aktions-Netzwerk)

...

Das Insektizid Imidacloprid geriet in der letzten Zeit vor allem durch seine negativen Auswirkungen auf Bienen und jüngst durch das beschlossene zweijährigen Verbot in die Diskussion (3). Doch Imidacloprid schädigt nicht nur Bestäuber-Populationen. Dieser Pestizid-Wirkstoff, der zur Gruppe der Neonikotinoide zählt, ist in der Umwelt gut wasserlöslich und gleichzeitig schlecht abbaubar. Daher kann er sich in Böden und Sedimenten anreichern. Im Tier wirkt er neurotoxisch, indem er sich an kritische Rezeptoren im Nervensystem bindet und so die Reizübertragung stört. Dies macht ihn auch für andere Lebewesen zum Problem, etwa für zahlreiche im Wasser (aquatisch) und auf dem Land (terrestrisch) lebende wirbellose Tiere wie Käfer, Schnecken, Fische und Würmer (4), (5). Hierzu hat die Studie der niederländischen WissenschaftlerInnen vertiefende Erkenntnisse gebracht.

...

Jonas

vor 12 years 10 months

Nochmal zum Torf :

"Torf als alternative Energiequelle das forderten Vertreter der Abbauindustrie aus Finnland, Schweden, Deutschland und den baltischen EU-Staaten in der vergangenen Woche. 

...

Umweltverbände reagierten auf das Ansinnen der EPAGMA entsetzt. "Ich hätte nicht gedacht, dass sich angesichts der Studien zur Bedeutung von Mooren für den Klimaschutz heute noch jemand erdreistet, solche Forderungen zu erheben", sagte der Vertreter des Naturschutzbundes in Brüssel, Claus Mayr.

..."

http://www.klimaretter.info/politik/nachricht/13727-torfkoepfe-zusa...

Jonas

vor 12 years 10 months

Artikel in der TAZ: Monsanto will Lobbying in Europa einstellen

http://www.taz.de/Sieg-fuer-Anti-Gentech-Bewegung/!117205/


Kommentar : Wenn man die Details sieht, dann merkt man, dass man wachsam bleiben muss.
Das "Lobbying" soll "momentan" eingestellt werden. Aber was heisst Lobbying genau? Und wieso nur momentan? Evtl. ist das Ganze nur ein Trick um der momentan starken Anti-Monsanto-Bewegung die Luft aus den Segeln zu nehmen.

Weiterverkauft wird das Gift ("Totalherbizid": das Wort spricht Bände) und angepasstes gentechnisch verseuchtes Saatgut trotzdem weiter dort wo es leider noch erlaubt ist, auch in Europa.

Benötigt wird ein europaweites unbefristetes Verbot (die meisten Verbote sind befristet) von Agro-Gentechnik und Ultragiften wie Glyphosat mit Verstärkern und auch ein Verbot von importierten gentechnisch verseuchten Lebensmitteln und gentechnisch verseuchten Futtermitteln für Fleisch/Milch.

Wachsam bleiben kann man z.B., indem man die Unterschriftensammlung des Umweltinstitut München gegen den Allestöter "RoundUp" (von Monsanto) unterschreibt:  http://umweltinstitut.org/gentechnik/aktionen/onlineaktion_roundup-...

Siehe auch :

Und es geht nicht nur um die gentechnische Verseuchung, sondern auch um Monopole durch Patente auf Pflanzen und Tiere, also um die Macht über unser Essen, siehe Graphik bzw:

https://www.msu.edu/~howardp/seedindustry.html  


By Inaktiv, 22 März, 2013
Forums

Hallo zusammen, 

ich würde gerne ein paar Pflanzen ziehen, finde aber keine Bio-Anzuchterde. 

Hat jemand einen Tipp?

Danke!

Jutta

Jonas

vor 13 years

Hallo Jutta,

meine Erfahrung ist, dass die -->Bioläden/Biosupermärkte  anfangs nur schubweise (torffreie) Bio-Erde haben, d.h. wenn man eine sieht, empfiehlt es sich, gleich eine mitzunehmen. Ich vermute, dass sie nächste Woche damit anfangen (geht auf Ostern zu, da haben die Leute wegen der Feiertage Zeit ...).

Ich hatte noch eine kleinen Rest Bio-Erde aus dem Bioladen von letztem Jahr und warte noch, bis ich wieder was torffreies im Bioladen bekomme. Ich denke, man kann die Lieferung im Bioladen beschleunigen, wenn man nachfragt oder fragt ob man bestellen kann (zumindest im -->Vollcorner  in der Warthestrasse 1 (Denninger Strasse): ob so grosse Betriebe wie basic oder alnatura auch auf Einzelwünsche eingehen, weiß ich nicht).

Im Bioladen hab ich bisher meist die torffreie Bio-Universalerde von Ökohum gesehen:  -->Ökohum Bio-Universalerde . Das einzige, das mich stört, ist der Plastikbeutel .... (und man muss aufpassen, es gibt auch nicht-Bio-Erde von Ökohum).

Viele Grüße,
Jonas.

PS: Ansonsten hat das Gut Riem auf der  -->Infoveranstaltung 2013  gesagt, dass die Münchner AWM (Abfall-Wirtschaftsbetrieb-München) zwei Sorten von Erde anbietet: im Beutel (aus der braunen Bio-Abfall-Tonne, nicht bio, nicht zugelassen!) und lose (wohl aus definierteren Quellen als der grünen Tonne, Rückstands- und Schwermetall-kontrolliert, für bio zugelassen: hat sie selber gewundert, aber so ist es wohl). 

Wenn ich mir das allerdings auf der  -->Website der AWM  ansehe, gibt es mehrere lose Erden, davon eine Bio. Und wenn ich mir die angebotenen Mengen (100kg, bzw. 1000kg :-) ...) ansehe, dann ist das wohl etwas viel zum Anziehen von paar Jungpflanzen ... : ein Fall für eine  -->Sammelbestellung ? (kann ich aber nicht machen, habe kein Auto ... und die ganzen Leute dann noch vor der Übergabe treffen und das verteilen ... schwierig ...)

PPS: Ob z.B. der Dehner oder andere Pflanzengeschäfte Bioerde haben, weiß ich nicht. Ob sich der Versand in den -->Online-Bio-Bezugsquellen  lohnt (bzw. ob die überhaupt Erde haben), ist mir nicht klar ...

Steffi

vor 13 years

Hallo,

Anzuchterde ist Erde, die kaum Nährstoffe enthält. Das kann man auch hinbekommen, indem man alte Ede vom Vorjahr im Backofen sterilisiert, bei ca. 150 Grad 10-20 Min.. Da das natürlich Energie kostet, habe ich es nach dem Kuchen backen gemacht, da war der Ofen eh warm. Ich denke für eine einmalige Aktion ist das in Ordnung.

ACHTUNG: die Erde, die für den Hausgebrauch (in Säcken) im Wertstoffhof verkauft wird, nämlich die Premium Pflanzenerde und die Premium Blumenerde ist mit Hochmoortorf und daher völlig inakzeptabel, da der Abbau von Torf einer der größten Klimaveränderer ist. Und ein ein trockengelegtes Moor ist irreparabel. Ein intaktes Moor wächst nur einen Millimter pro Jahr!

Torf hat keinerlei Vorteile gegenüber Alternativerden ohne Torf.

Und: BIO garantiert nicht, das die Erde torffrei ist.

Weitere Infos hier:

http://www.awm-muenchen.de/privathaushalte/muenchner-erden.html

http://landsberg.lbv.de/torffrei-gaertnern-moorschutz.html

LG Stefanie

Jonas

vor 13 years

Ja, ich hab die torffreie Bio-Universalerde von Ökohum sowohl für meine Balkonpflanzen, als auch in einem Hochbeet in einem Schrebergarten als auch zum Anziehen von Jungpflanzen verwendet: das hat funktioniert. Ich hab halt keinen Vergleich zu anderen Erden: vielleicht geht's mit Spezialerden ja auch noch besser als mit Universalerde ...

Wenn ich einen Bioladen sehe, wo sie die Erde schon haben, kann ich es ja mailen.

Bezüglich Backofen würde mich interessieren, was dabei passiert? Die Nährstoffe (N (Stickstoff), Kali (K2O5), Phosphat (P2O5) usw ... was machen die bei hoher Temperatur? Was Kohlenstoff/organische Moleküle? ...). Ich recherchiere bei Gelegenheit mal etwas ...

Viele Grüße,
Jonas

Bild: mein aktueller Anzuchtstatus, mit besagter Erde ... (dauert sehr lang, weil es bei mir eher kühl ist; die Paprika scheinen das nicht zu mögen, aber Löffelkraut, Majoran, Koriander, Boretsch, Erbsen, Kerbel, Bantam-Mais, und Tomaten sind schon zu sehen ... hoffentlich nicht zu früh ... wenn ich die Erbsen zu lang im Quick-Pot lasse, werden sie schwach und ich muss in kleine Töpfe umsetzen ... dabei hab ich noch keine Erde dafür :-) ...).


Jonas

vor 13 years

PS: Hab vorhin noch torffreien Ökohum beim basic in der Schleissheimerstrasse bekommen, beim VollCorner in der Dom-Pedro-Strasse gab es noch keinen, aber das kommt wie gesagt vermutlich bald. Vermutlich sind nicht mal je alle Filialen einheitlich, bei der Bestellung.

In den Bioläden haben sie meist die 10l- und 20l-Packungen da. 2x20l in sehr grossen Satteltaschen geht gerade noch mit dem Fahrrad zu transportieren (evtl. Taschen offen lassen und zusätzliche Expander mitnehmen).

Bild entfernt.

PS: Zugelassen gemäss FiBL-Betriebsmittelliste, siehe Diskussion weiter unten.

manuela ballmann

vor 13 years

lieber jonas,

ich find die bioerde bei awm nicht. ich brauch für den kindergarten noch jede menge erde und da wären die großmengen schon praktisch.

Kraut-Wiggerl

vor 13 years

für mich geht es aus den Bioland-Richtlinien nicht so klar hervor, daß Anzuchterde ein Bio-Siegel haben muß ???

grundsätzlich finde ich es v.a. wichtig, daß die Erde torffrei ist, wie z.B. die Neudorff

Jonas

vor 13 years

Die Erde muss von BIOLAND gemäß BIOLAND-Betriebsmittelliste zugelassen sein, siehe -->Bioland-Richtlinien .

Ich hatte in den  -->Info-Notizen  geschrieben, Bio-Erde, "d.h. Bio-Siegel", aber ich musste das korrigieren: man muss am -->Krautgarten-Telephon  nachfragen. 

Ich werde am  -->Krautgarten-Telephon  nachfragen, ob man es auch an irgendwelchen Siegeln erkennen kann. Jedenfalls lieber zu oft anrufen und nachfragen, man riskiert sonst den Ausschluss wegen Vertragsverletzung: das Gut Riem muss als Bioland-Betrieb strikt für die Durchsetzung der Regeln sorgen.

---

Siehe auch:   -->Notizen zu den Informationsveranstaltungen 2013  .

Siehe auch:  -->Bioland-Richtlinien .

EU-Bio-SIegel:  http://www.bio-siegel.de  

Bild entfernt.

Bioland-Siegel:  http://www.bioland.de

Bild entfernt.

Kraut-Wiggerl

vor 13 years

finally:

Ökuhum-Aussaaterde ( Ökohum-Sortiment ). zugelassen gemäß Betriebsmittelliste FiBL , dort gibts eine Suchfunktion. ich würde einfach in den Läden, die Ökohum im Sortiment haben, fragen, ob sie die zusätzlich bestellen können, nehme an, daß der Bezug direkt und nicht über Großhandel geht; Online shop haben sie nicht

By Robert Fuhsland, 20 März, 2013
Forums

Hallo Liebes Krautgarten-Forum,

für unseren sehr kleinen Garten hätte ich gerne eine Zitrus Pflanze. Soweit ich erfahren konnte, gibt es wirklich eine Menge an verschiedenen Sorten. Ich habe immer gehört, dass die Zeit zu Ostern perfekt sein soll, um sich eine Zitruspflanze an zuschaffen. In diesem Ratgeber steht ebenfalls was von Ende März als beste Zeit für das Umtopfen. Das heisst, ich habe nicht mehr so viel Zeit.

Da ich im Norden Deutschlands wohne, würde ich gerne euren Rat für eine Zitruspflanze haben.

Hier ist es oft kälter und weniger Sonne, daher meine Frage, welche Zitrus Pflanze denn für meinen kleinen Garten denn geeignet wäre? Wäre über jede Hilfe dankbar!

Jonas

vor 13 years

Hallo Robert,

ich denke nicht, dass Zitrus-Früchte hier in Deutschland ohne Treibhaus machbar sind (Frostschutz). Wenn ich bei Wikipedia nachsehe (z.B. -->Zitrone ),dann lese ich:  Zitronen verlangen ein gleichmäßig warmes und feuchtes Klima ...  (bei mir im Büro steht eine Mandarine und die hat auch (ziemlich holzige) Früchte, aber die hat natürlich immer mindestens 17 Grad).

Die Krautgärtner werden aus ihren Parzellen auch nichts zu Obstbäumen berichten können, weil die Parzellen jedes Jahr zurückgegeben werden und komplett umgepflügt und dann neu verlost: auf den Krautgärten gibt es keine Bäume und keine Treibhäuser, es sind reine Selbsterntegärten für Gemüse ...

Ich hab ein paar Internet-Foren zu allgemeinen Gartenthemen gesammelt, vielleicht kennt sich da ja jemand aus, vielleicht gibt es ja robuste Sorten, wer weiß:  -->Links zu anderen Gartenforen  

Viele Grüße,
Jonas.

Bild: Mandarine im Büro ...


Robert Fuhsland

vor 13 years

Hallo Jonas,

danke für die hilfreiche Antwort. Du scheinst wohl recht zu haben mit deiner Einschätzung. Ohne Treibhaus ist es wohl nicht geeignet eine Zitrone zu ziehen. Danke für die anderen Gartenthemen-Foren. Ich mach mich noch weiter schlau.

LG Robert

Martina Mann

vor 12 years 4 months

ein Freund von mir hatte auch mal einen Zitruspflanze aber im Topf und eben im Winter rein und Sommer raus wohnt aber im Süden Deutschlands na vllt einfach mal probieren!

By Claudia und de…, 8 März, 2013
Forums

Hallo zusammen,

 

wer wie ich es kaum erwarten kann, bis es endlich losgeht, kann die Zeit mit einem netten humoristischem Buch überbrücken.

 

Feldversuch von Max Scharnigg - erschienen im Fischer Verlag

 

Hier werden die ersten Gehversuche eines Schwabinger Päarchens auf einem Stück Acker beschrieben. Mit allem was an "Lernpotential" dazugehört. Köstlich und sehr heiter.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

CLaudia

Robert Fuhsland

vor 13 years

Vielen Dank für den Tipp. Bin immer wieder zwischendurch auf der Suche nach netter Literatur rund um Pflanzen, Garten, Kräuter etc.

Daher ist dein Tipp bei mir genau richtig. Danke!

Robert Fuhsland

vor 13 years

Oh sehe jetzt erst den unteren Kommentar mit der Leseprobe. In der Tat sehr amüsant. Gefällt mir!

By Jonas, 5 März, 2013
Forums

Letztes Jahr habe ich von der  Aktion zur Ackerreinigung  von in -->Berg-am-Laim  gehört (vergessene Plastikreste, Silvesterraketen, angewehte Plastiktüten usw. vom Acker absammeln) und das in Riem auch -->gemacht .

Wenn wir Krautgärtner es nicht machen, macht es das Team vom Gut Riem, aber das Gut würde sich freuen, wenn dieses Jahr wieder Aufräumaktionen stattfinden (siehe Notizen zu den SGM-Informationsveranstaltungen 2013  -->Link ).

Wer Zeit und Lust hat, kann ja an seinem Standort ähnliches organisieren oder sich beteiligen und danach evtl. noch gemeinsam einen warmen Tee, trinken gehen.

Das Gut Riem meinte Mo 4.3.2013 am Krautgarten-Telephon, dass es (krankheitsbedingt) unwahrscheinlich sei, dass das Team vom Gut Riem vor dem Wochenende 23./24.3.2013 umpflügt. Momentan liegt noch Schnee, aber es ist Regen angesagt. Jedenfalls sollte - wer Zeit und Lust hat - es möglichst früh an seinem Standort organisieren ( -->Hohenbrunn hat schon angefangen ). 

Zu den Räum-Aktionen der einzelnen Standorte:

-->Berg-am-Laim (machen die vermutlich selber per Mailing-Liste?)

-->Daglfing  (nicht nötig, es geht erst 2013 los (auf langjährigem BIOLAND-Boden))

-->Gronsdorf  (beendet)

-->Hohenbrunn  (beendet)

-->Perlach

-->Riem  (beendet)

-->Trudering

-->Fasanerie (weiß nicht, wie das dort organisiert ist: privater Krautgarten)

-->Johanneskirchen (weiß nicht, wie das dort organisiert ist: privater Krautgarten)

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

PS: 

Es ist alles selbst organisiert, d.h. irgendjemand muss die Initiative ergreifen und z.B. in der Gruppe einen Diskussionsbeitrag einstellen bei der Gruppendiskussion zum Ackerräumen einstellen (Links siehe oben), Beispiel  -->Hohenbrunn  ,  -->Riem  

Die anderen Mitglieder der Gruppe werden bei neuen Diskussionsbeiträgen und bei Antworten von Diskussionsbeiträgen benachrichtigt, wenn sie selber schon etwas auf die Diskussion geantwortet haben. Um also benachrichtigt zu werden, könnte man z.B. antworten (siehe Linkliste oben): "Ich wäre interessiert und könnte am xyz, wer hätte noch Zeit/Lust?" Dann würde man von der Forum-Software benachrichtigt werden, wenn jemand antwortet. Wenn gar niemand antwortet, kann evtl. ein neuer Diskussionsbeitrag helfen: dann bekommen alle in der Gruppe (die das so eingestellt haben) eine EMail-Benachrichtigung.

Um Mitglied einer Gruppe zu werden, einfach auf die Gruppenseite gehen und Mitglied werden bei ... klicken.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

PPS: Hier noch ein interressanter Artikel zur Auswirkung von Plastikmüll in der Umwelt:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/steuer-auf-einkaufstasche-plastiktuete-im-wal-1.1620137

By Jonas, 4 März, 2013
Forums

Notizen aus den städtischen Krautgarten-Informationsveranstaltungen von 2013
(Stadtgüter München, SGM, betreut durch Gut Riem: gilt nicht für die privaten Krautgärten)

Notizen vom  20.2.2013  in Trudering,  26.2.2013  in Perlach und 28.2.2013 in Riem

Vortrag (Gut Riem) zur organischen Düngung (Folien) -->Link (PDF, 3Mb)

Notizen von 2012:  -->Link

Notizen von 2014: -->Link  

Notizen von 2015:  -->Link

---

Inhalt:

  • Allgemeines (+ allgemeine Antworten auf  Fragen und Feedback von 2012)
  • Antworten auf Feedback von 2012 (standortspezifisch)
  • Einführung für Neulinge (Überblick)

Allgemeines (+ allgemeine Antwort auf Fragen und Feedback von letzter Saison) :

  • Bitte  Vertragsbedingungen und Infoblätter  lesen: diese sind jedes Jahr etwas anders!
  • 2013 Jahr sind es 550 städtische Krautgarten-Parzellen (>1000 mit den privaten Krautgärten)
  • Die KrautgärtnerInnen der Stadtgüter von München müssen die  Bioland-Richtlinien  einhalten. Dies gilt für die Standorte Berg am Laim, Daglfing, Gronsdorf, Hohenbrunn, Perlach, Riem, Trudering.
  • Verwendung von regelwidrigen Substanzen (Mineraldünger, Pestizide, Blaukorn, nicht bio zertifiziertes Saatgut, nicht bio zertifizierte Jungpflanzen usw.) führen zur sofortigen Kündigung der Parzelle und dem Ausschluss für weitere Jahre. Im Zweifel beim  Krautgarten-Telephon  nachfragen. Lieber zu oft als zu selten nachfragen.
  • Alle Informationen vom Gut Riem erfolgen schriftlich (oder evtl. per Telephon).
  • Parzelle ist nach zweiter Mahnung hinfällig: bitte pünktlich zahlen!
  • Parzelle bitte pflegen! Wer es im Jahr umständehalber nicht mehr schafft, kann beim Gut Riem (möglichst frühzeitig) Bescheid sagen, es gibt auch Wartelisten für späte Nachrücker.
  • Parzelle im Herbst komplett gesäubert zurückgeben, nur verrottbare Pflanzenrückstände dürfen verbleiben: Vliess und Mulchfolie sind nicht schnell verrottbar, sondern aus Plastik: Plastik zerbricht nur in kleine Teile, wird aber nicht (schnell) chemisch abgebaut und bleibt als kleine schädliche Mikroteilchen im Boden (Weichmacher, Schwermetalle, ...): siehe die Studie des Umweltbundesamtes zum  -->Plastikmüll  im Meer: "die Abbauzeit beträgt hier bis zu 450 Jahren"; siehe auch den Film  -->Plastic-Planet  zur Giftigkeit von Plastikmüll.
  • Hunde bitte vor dem Standort anleinen und nicht mit auf die Parzelle nehmen.
  • Bitte an die Nachfolger denken: wenn ein Beet abgeerntet ist, und nicht mehr weiter bepflanzt werden soll, dann nicht verkrauten lassen, sondern wenn möglich mit Gründüngung einsäen (Saatgut wird bei der Parzellenübergabe verkauft), dann ist der Boden geschützt vor Erosion und die hartnäckigen  Beikräuter kommen nicht so leicht hoch.
  • Bio-Dünger: nur mit RAL Gütezeichen (und gemäß BIOLAND-Richtlinien, bitte im Zweifel immer am Krautgartentelephon nachfragen).
  • Erde der AWM (Stadt München): in Säcken: nicht zugelassen. Lose Bio-Variante ist zugelasen (Vorsicht, es gibt auch lose Nicht-Bioerde, siehe -->Diskussion zur Bio-Erde )
  • Zweiter Jungpflanzenverkauf: wieder Zusammenfassung von Standorten.
  • Zaun muss gepflegt werden, sonst wird er abgebaut (wie in Trudering letztes Jahr): Pflege heisst: 30 cm - 50 cm um den Zaun Gras und Pflanzen abschneiden, sodass der Zaun nicht einwächst.
  • Werkzeug nicht auf der eigenen Parzelle lassen, sondern an die Mitmenschen denken und das Werkzeug gereinigt zurück in die Kisten legen!
  • Radieschen/Rettiche früh ernten (schossen sonst und werden holzig).
  • Rote Beete/Möhren nicht vereinzeln
  • Zwiebeln nicht drinlassen, bis das Kraut weg ist, sondern ernten, wenn das Kraut beginnt wegzugehen und dann wenn möglich am Acker trocknen lassen.
  • Das Losverfahren bleibt (kein Ziehen der Nummern vorab durch das Gut Riem).
  • Parkplätze werden weiterhin nicht zur Verfügung gestellt (hohe Auflagen der Stadt, Probleme der Umwidmung von Flächen usw.).
  • Klo weiterhin nicht: wird überlegt, ist aber problematisch (siehe Parkplätze ...).
  • Vorgegebene Pflanzen sind kein Muss aber Fruchtfolge ist dabei bedacht (s.u. Übergabe)
  • EU Bio-Siegel reicht für Jungpflanzen. Bei Dünger und Pflanzenschutz beim Gut Riem nachfragen.
  • Selbst angezogenes Saatgut nur mit "Bio-Erde" ( d.h. EU-Bio-Siegel Korrektur: -->gemäss Bioland-Betriebsmittelliste ).
  • Mehr Kartoffeln gibt es beim Jungpflanzenverkauf bei der Parzellenvergabe (reicht zeitlich)
  • Dünger siehe Einführung, Beetvorbereitung. Bio-Vinasse ist auch bei Bioland zulässig (z.B. bei dm).
  • Pflanzenrückstände können auf dem Beet bleiben (oder ins Kompostbeet) (siehe  -->Mulchen ).
  • Gründüngung: bitte keine scharfen Kohl(?)gewächse (Senf, Rettich). Beim Jungpflanzenverkauf gibt es Bio-Gründüngungs-Saatgut günstig zu kaufen (wird abgewogen).
  • Bretter und Pflastersteine für die Wege sind ok, müssen aber (wie alles nicht schnell verrottbare) bei der Rückgabe wieder abgeräumt werden.
  • Lauchfliegen: Netz bis zur Ernte drüber lassen (Vlies zu warm)
  • Erbsen nicht zu spät ernten (sonst vermehrt Würmer)
  • Blaue Kartoffeln beim Jungpflanzenverkauf (nicht im Standard enthalten)
  • Topinambur bitte nicht pflanzen: er wuchert zu sehr. Ebenso Pfefferminze.
  • Mangold wird vermutlich grün statt bunt. Pastinaken bleiben. Weniger Petersilie.
  • Anfangs mehr Zeit nötig (Kommentar eines Krautgärtners: 8h/w), im Herbst weniger. 2-3h ist Mittelwert
  • Schmelzkohlrabi wird es vermutlich beim zweiten Jungpflanzenverkauf geben.
  • Bohnen und Gurken selber anpflanzen: zu kälteempfindlich für den Anfang (nicht im Standard)
  • Soziale Projekte bekommen Randparzellen (Kindergarten, ...)
  • Gut Riem ist in Kontakt mit Polizei bei Diebstahl-Häufung (Streife schaut vorbei; vielleicht schaut sie ja öfter vorbei, wenn man die Karotten probieren lässt?). Nachtrag aus Perlach: Man kann auch (freundlich) Menschen ansprechen, die sich auf einer Parzelle zu schaffen machen, auf denen man normalerweise andere Menschen sieht (soziale Kontrolle).
  • Saisonverlängerung eher nicht: wenige nutzen es. Arbeitsrhythmus des Gutes, ...
  • Wasser bitte sparsam einsetzen: lieber alle 3 Tage viel statt jeden Tag wenig giessen (die Pflanzen wurzeln dann auch tiefer). Persönliche Bemerkung (Jonas): die Jungpflanzen sollte man allerdings feucht halten bis sie angewurzelt haben und dann langsam entwöhnen: mir sind wegen zu wenig Giessen einige Jungpflanzen eingegangen (auch kein Untergang, man ja ja etwas anderes nachsäen).
  • Kartoffelkäfer absammeln und Kartoffelkäfergelege beseitigen! Siehe Beiträge zum Thema  -->Kartoffelkäfer .
  • Bio-Jungpflanzen gibt es möglicherweise auch bei den Hermannsdorfer Landwerkstätten
  • Der Daglfinger Krautgarten-Boden ist seit 6 Jahren in Bio-Bewirtschaftung
  • Leichter Weidezaun um Parzelle ist erlaubt
  • Werkzeugkisten bleiben offen (Schlösser waren zu oft kaputt, obwohl hochwertig:
    anscheinend sind die nicht für Dauerbelastung ausgelegt, und Schmutz vom Acker ...)
  • Urlaub sollte man sich organisieren (siehe z.B. auch -->Urlaubsvertretung  hier im Forum: oft trifft man am Acker nach den ersten Tagen nur noch wenige Leute ...)
  • Das Gut Riem würde sich über Gemeinschaftsaktionen zum Säubern der Standorte freuen:  es bleiben Plastikreste vom Vorjahr liegen oder Tüten werden angeweht, oder Silvesterraketen liegen: das Team vom Gut räumt das schon auch weg, aber in Berg-am-Laim sammeln KrautgärtnerInnen Müll, und ich (Jonas) habe es letztes Jahr auch gemacht  -->Bericht  und für Gronsdorf hat sich auch schon jemand gemeldet und die Hohenbunner organisieren sich gerade selbst. Hier -->Infos und Links zu den Aufräumaktionen .

Antworten auf Feedback von 2012 (standortspezifisch)  (siehe auch oben, "Allgemein") :

  • Generell war das Feedback sehr positiv
  • Hohenbrunn
    • Ärger mit Anwohnern (unbelebter Acker plötzlich belebt), aber Unterstützung durch Bürgermeister: Standort bleibt, wo er war.
    • Wasserversorgung wie bisher Sonderfall: Spende von 10 Euro an Feuerwehr notwendig (bitte bei der Übergabe bar mitbringen, sonst gibt es keine Parzelle): die Feuerwehr füllt die Tanks dann auf Anruf.
    • Füsse bitte in der Wiese abtreten, nicht in der Hubertusstrasse.
    • Höhenkirchen hat Sonnenacker (anderes System, nicht Bio).
    • Ganser-Humus ist nicht zertifiziert worden (bei Prüfung durchgefallen)
  • Gronsdorf
    • Alles bei Allgemein
  • Riem
    • Werkzeuge bitte in Kisten zurücklegen
    • Bitte Autos nicht mit dem Auspuff zu den Parzellen abstellen
    • Weg wird wenn möglich ausgebessert
    • Parkplatz vorne ist von Privatfirma, die ihn gesperrt hat: das Gut wollte die Fläche kaufen oder pachten, aber der Eigentümer spekuliert auf Baugenehmigung.
    • 30 <-> 60 Vertauschung wird überlegt (unklar).
  • Trudering
    • Alles bei Allgemein und Einführung
  • Berg am Laim
    • Keine Gemeinschaftsflächen mehr: das hat zu viel Streit verursacht. Neue Vertragsklausel, dass Streitigkeiten, die nicht Vertrags/BIOLAND-Regelübertretungen betreffen Privatsache sind und das Gut nicht für Mediation zuständig ist.
    • 30<->60 Vertauschung wird überlegt (unklar).
    • Zaunpflege war ok, weiter so!

Einführung für die Neulinge (Überblick) :

  • November 2012  wurden die Parzellen abgeräumt: die Krautgärtner der Saison 2012 mussten alle nicht verrottbaren Dinge wieder entfernen ( Vliese, Netze, Tomatenschutz , ). Der Acker sieht momentan noch aus wie Rasen: es wird im Herbst nicht gepflügt, damit der Boden bedeckt ist (Erosionsschutz, weniger Auswaschung von Mineralien usw.)
  • März 2013  erfolgt durch das Gut Riem eine Düngung (Grünschnitt, gemäß Bioland-Richtlinien auf Belastung geprüft). Die Bioland-Richtlinien gelten auch für die  -->Düngung . (siehe auch den anhängenden -->Folien-Vortrag zur organischen Düngung . Im Zweifel immer am Krautgarten-Telephon nachfragen. Vinasse (mit Bio-Siegel z.B. bei dm) ist zugelassen, es gelten aber die Mengen-Beschränkungen von Bioland. Insbesondere: keine Schwachzehrer düngen! Erst nach 4-6 Wochen düngen (geht auch ganz ohne, es ist ausreichend Vordüngung im Boden, oder mit Gründüngung).
    Das Gut Riem würde sich über Gemeinschaftsaktionen zum Säubern der Standorte freuen:  es bleiben Plastikreste liegen oder Tüten werden angeweht, oder Silvesterraketen liegen: das Team vom Gut räumt das schon auch weg, aber in Berg-am-Laim sammeln KrautgärtnerInnen Müll, und ich (Jonas) habe es letztes Jahr auch gemacht  -->Bericht  und für Gronsdorf hat sich auch schon jemand gemeldet und die Hohenbunner organisieren sich gerade selbst: Hier  -->Infos und Links zu den Aufräumaktionen
    Dann wird gepflügt (nicht tief, Bodenstruktur/leben erhalten), ca. 25 cm. Zur Bodenpflege (gegen Beikraut) wird relativ viel oberflächlich bearbeitet (eggen, grubbern).
  • April 2013  werden die  Beete vom Gut Riem vorbereitet /gefahren (Traktorspuren zwischen den ca. 1,5 m breiten Beeten. 30er Parzelle = 2*15 Meter.
    Es werden die Kartoffeln gelegt, die Zwiebeln (von Hand!!) gesteckt (ca 1200 laufende Meter Zwiebeln ): 5 Beete werden so vorbepflanzt (Saat von Karotten, roten Beeten, Pastinaken, Erbsen, Radieschen, ..). Für die restlichen Beete werden Bio-Jungpflanzen geliefert, die selbst eingepflanzt werden müssen und ein kleiner Teil der Fläche kann selbst bepflanzt werden, siehe unten. Dabei wird eine Fruchtfolge eingehalten: durch die kleinförmige Kultur (keine Riesenfelder von Kohl) sind Krankheiten wie Kohlhernie bisher kein Problem, aber trotzdem ist vorbeugende Pflanzweise hilfreich. Es werden hauptsächlich samenfeste Sorten verwendet. Weiter werden die Pfosten gesetzt und die Parzellennummern angebracht. Am Hauptweg wird Kleegras eingesät (verhindert Wuchs von Beikräutern).
    Die  Brunnen  (Wikipedia  -->Kolbenpumpe ) werden ggf. aufgebaut:
    - Gronsdorf, Perlach: Wasser von den Kleingärten (Trinkwasser)
    - Hohenbrunn: Wassertanks von der Feuerwehr (Spende 10E nötig)
    - Andere Standorte: Ziehbrunnen
    Auch werden die  Werkzeugkisten aufgestellt : am ersten Tag (am Tag der Übergabe) sind das natürlich zu wenige Werkzeuge: zur Übergabe bitte eigenes Schäufelchen und ggf. Gießkanne mitbringen. Später sind zum gleichen Zeitpunkt nur noch wenige KrautgärterInnen gleichzeitig anwesend und die Werkzeuge reichen immer: dazu bitte das Werkzeug nicht auf der eigenen Parzelle lassen, sondern an die Mitmenschen denken und das Werkzeug gereinigt zurück in die Kisten legen!
    Schliesslich werden die  offiziellen Infoschilder  angebracht: dort kann man sehen, was die Krautgärten sind, und wie man selber einen solchen bekommen kann. Auch kommen noch die Pflöcke für die Abtrennschnüre und die Parzellennummern auf das Feld (bei 550 Parzellen ganz schön viel Holz).
  • Ende April 2013_ Parzellenübergabe: 
    • Ankündigung per Post ca. 2-3 Wochen vorher, früher geht leider wegen Wetter usw. nicht. Ab dem Tag der Übergabe sind die KrautgärtnerInnen für die Pflege (und natürlich Ernte) ihrer Parzelle zuständig.
    • Jeder Standort hat einen eigenen Übergabetag (der Aufwand für das Team vom Gut Riem ist gross: 7h-22h). Das Team vom Gut Riem legt die selbst zu pflanzenden Bio-Jungpflanzen auf die vorgesehenen Beete (unerwünschte Pflanzen können weggehackt (falls gesät) oder ausgegraben (Kartoffeln) oder getauscht oder verschenkt werden, aber ansonsten sollte man wegen der Fruchtfolge bei den vorbestimmten Beeten bleiben).
    • In dem Schreiben, das den Übergabe-Termin ankündigt, gibt es auch den Pflanzplan, wo steht, in welchen Abständen (zwischen den Reihen und zwischen den Pflanzen in den Reihen)man anpflanzen sollte ( -->Beispielplan von 2012 )
    • Die Übergabe ist nachmittags (ca. 16:30-17:00, bitte mindestens 2-3 Stunden einplanen). Es müssen aber nicht alle Pflanzen am Übergabetag selbst eingepflanzt werden: man kann sie auch zusammenstellen und an der Seite etwas Erde anhäufeln (und ggf. etwas Vliese drüberlegen und gut angiessen) und dann in den nächsten 1-3 Tagen einpflanzen (Jungpflanzen nicht austrocknen lassen).
    • Zuerst werden die Nummern gezogen (bei Behinderungen oder Gruppenparzellen (Kindergarten, ...) bitte an das Gut Riem wenden wegen Randlage, Brunnennähe. Die Jungpflanzen stehen wie oben geschildert bereits auf der Parzelle.
    • Dann wird der Jungpflanzenverkauf eröffnet: dort kann man weitere - wärmeliebende - (Eisheilige mit dem Einpflanzen abwarten oder auch nicht - eigenes Risiko) Bio-Jungpflanzen verkauft. Liste und Preise werden vorab zugesandt.
    • Es gibt minimal die vertraglich zugesicherten 10 Beete, evtl. (je nach Platz am Standort auch mehr). 1 Beet ist frei.
  • Ende Juni 2013: zweiter Bio-Jungpflanzenverkauf.  Die Jungpflanzen müssen auch "bio" sein (siehe Label unten) Jungpflanzen gibt es teilweise auch z.B. bei Dehner, aber meist nicht so durchgehend wie konventionelle Pflanzen (die verboten sind).
  • Mitte November 2013: Rückgabe der Parzellen
     
  • Voranmeldung für 2014:  bitte das Rückmeldeformular abwarten: die bestehenden KrautgärtnerInnen haben Vorrang vor Neulingen, es ist also keine Eile notwendig.

---

Siehe auch:  -->Notizen von 2012  

Saatgut, Jungpflanzen und Dünger müssen das Biosiegel  haben (Siegel-Info siehe ganz unten bei den  -->allgemeinen weiterführenden Links ) oder gemäß den Bioland-Richtlinien in der  Bioland Betriebsmittelliste 2012  enthalten sein: diese Liste ist leider nicht online: ob ein konkretes Produkt da drin ist, kann man am Krautgarten-Telephon nachfragen:  -->Link   .

Bezugsquellen für Bio-Saatgut und -Jungpflanzen  wurden hier im Forum gesammelt:  -->Bezugsquellen

Bild entfernt.

 

----------

 

Es wird bei der Parzellenvergabe auch wieder Bantam-Mais-Saatgut geben. Bantam ist eine alter Maissorte und eine deutschlandweite Aktion gegen Gen-Mais:  http://www.bantam-mais.de
Bild entfernt.
-----------

Damit die Neulinge sich das mit den Schnüren besser vorstellen können, hier noch mal ein Bild aus  meiner ersten Saison

Und wer es lieber schematisch mag, aber Vorsicht: das ist der  Pflanzplan von 2011 , der Pflanzplan von 2012 war anders und der von 2013 kann wieder anders sein!!!: die Pflanzenzahlen beziehen sich auf eine 30qm Parzelle:

Wenn jemand weitere Notizen hat, bitte gerne ergänzen ... 

Stiegelix

vor 12 years 11 months

Vielen Dank für Deine Mühe!

Jonas

vor 12 years 11 months

Anbauplan 2013, eingescannt:


By Jonas, 4 März, 2013
Forums

Notizen aus den Krautgarten-Informationsveranstaltungen vom 2012
(für die Krautgärten der Stadtgüter München, SGM, Riem; gilt nicht für private Krautgärten):

---

Notizen von 2013: -->Link  

Notizen von 2014: -->Link

Notizen von 2015:  -->Link

---

Hier ein paar  Links und Notizen zu den Themen der Infoveranstaltung  (siehe  -->Veranstaltungen ). Natürlich kann in ein paar Stichpunkten nicht der ganze Vortrag und alle Fragen der KrautgärtnerInnen wiedergegeben werden, bitte ggf. selber ergänzen.

Die  Bioland-Richtlinien  im Einzelnen:  http://krautgarten.ning.com/forum/topics/bioland-richtlinien

Allgemeine Bioland-Info (Organisch-biologische Wirtschaftsweise) http://de.wikipedia.org/wiki/Ökologische_Landwirtschaft#Organisch-b...  bzw. die  -->allgemeinen Links  hier im Forum dazu ( Hinweise - INFO -Link auf der Hauptseite).

Wer weitergehendes Interesse hat:  Bioland Jahrestagung 2012 -->Link  . 
Die erwähnten Bilder von  Herrmann Pennwieser  (der auf der Jahrestagung sprach) habe ich im Netz leider nicht gefunden (Steine und Regenwürmer vergrössert). Hier ersatzweise Wiki-Artikel:  http://de.wikipedia.org/wiki/Regenwürmer  und  http://de.wikipedia.org/wiki/Stein  Und hier noch ein ganz netter, teilweise animierter, ins Deutsche übersetzter Flash-Kurs der Universität von Tromsö darüber was Gestein ist, usw.  -->Link  .

Notizen :

Es wurde gebeten, die  Steine nicht vom Acker zu entfernen  (wenn sie stören, nur zur Seite räumen (manche "pflastern" ihre Wege damit :-) ...), wegen ihrer Funktion im Boden (Mineralien, Ort für Mikrolebewesen, Wärmespeicher, Bodenstruktur, ...): die Steine sind aus mikroskopischer Sicht nicht glatt, sondern voller Lamellen ... Und die grossen Steine kann man eh gut gebrauchen, um das Vlies zu beschweren (Vlies siehe unten).

Das Gut Riem sprach von  Bodenfruchtbarkeit durch Gründüngung  ohne kommerziellen, gekauften "Handels"-Bio-Dünger: man könne auch 1-jährigen Klee einsääen und  ab 10 cm abschneiden und als Mulch verwenden, oder Senf, usw. Düngung mit Handelsdünger ist meist nur bei Starkzehrern nötig (falls überhaupt): es wird bereits Kompost in den Acker eingearbeitet. Der  Kompost  kommt vom Obergrashof und Gut Karlsfeld (Grünschnitt und Mistkompost, regelmässig kontrolliert auf Schwermetalle, usw.). Konventionelle Küchenabfälle darf man nicht auf den Acker einarbeiten (bei Resten von Gemüse aus der Biokiste muss ich erst noch fragen ...). Hier auch noch der Link zum bei der Veranstaltung ausliegenden Informationblatt der LWG zur Düngung  (nicht bio-spezifisch: der jeweils konkrete Dünger (Produkt oder selbstgemacht) muss gemäß den  Bioland-Richtlinien  zugelassen und angewendet werden, im Zweifel immer am  Krautgartentelephon  fragen):  --> Link zum Infloblatt  . PS (19.6.2012:  -->Link  zu weiteren Hinweisen zur Düngung im Forum). PS (14.7.2012): siehe auch das  -->eingescannte Informationsblatt  unten zum  Saatgut für Gründüngung  vom zweiten Jungpflanzenverkauf.

Das  Kompostbeet  ist für die Erntereste (Quecken evtl. in den Hausmüll entsorgen): der Kompostberg, der sich an einigen Standorten bei den Brunnen oder der Werkzeugkiste "gebildet" hat ist unerwünscht. (Bemerkung: der Kompost auf dem Kompostbeet kann nach meiner - Jonas - Erfahrung auch die Schnecken vom weiterwandern auf die inneren Beete abhalten). Pflanzen solle man auf dem Kompostbeet nichts: dort fährt der Traktor durch und arbeitet die Reste in den Boden ein (Pflanzen verloren).

Das Gut Riem sagte auch, man solle die  Fläche nutzen (früh genug ernten und nachpflanzen)  oder wenn man sie nicht mehr nutzt, dann einsäen (1 jährige Gründüngung (abschneiden bevor sie Samen abwerfen), Blumen, ...). Karotten könne man z.B. schon nach drei Monaten anfangen zu ernten, d.h. ab Juli (natürlich je nach Witterung, usw.). Man solle die  Fläche auch die ganze Saison pflegen , das erleichtere dem nächsten Jahrgang die Arbeit (z.B. Quecken, Disteln, ...). 

Bitte die  Kartoffelkäfer absammeln  (haben keine natürlichen Feinde), damit sie nicht überhand nehmen (siehe  http://de.wikipedia.org/wiki/Kartoffelkäfer  ). Die orangen Gelege auf der Blattunterseite könne man evtl. mit den Gelegen von Nützlingen verwechseln (Bemerkung Jonas: ich hab mal einen Kartoffelkäfer beim Legen gesehen: die Farbe erinnert an den Kartoffelkäfer selbst; ich selber fand die Beseitigung der Gelege sehr effizient: wenn die Larven bereits heraus sind, kostet es viel mehr Arbeit; hier eine Fundstelle im Netz dazu:  "Auch gegen die Eiablage lautet die Devise: Absammeln. Dabei ist besondere Vorsicht geboten, denn die Gelege des Kartoffelkäfers unterscheiden sich nur in der Farbe von den Gelegen der Marienkäfer. Während der Kartoffelkäfer orange-rötliche Eiablagen hinterlässt, sind die Eiablagen der Marienkäfer eher gelblich. Die Eigelege an der Blattunterseite sollten einfach zerdrückt werden. Hierbei ist Gründlichkeit gefragt, denn ein Käferweibchen kann innerhalb von zwei Monaten 400 bis 2.000 Eier legen." Quelle:  http://www.kgv-ostecke.de/kartoffelkaefer.html  ;  Siehe auch  -->Sammlung zu Nützlingen/Schädlingen  hier im Forum).

Bei Karotten und Kartoffeln solle man die  Beete anhäufeln  (bei Karotten gegen die Karottenfliege, bei Kartoffeln, wenn sie aus der Anhäufung herauswachsen.

Gegen  frühzeitiges schiessen/schossen  (z.B. von Spinat und Radieschen und Rettich) nützt ein  Vlies , indem es Nachts die Temperatur nicht so stark abfallen lässt. Zur  allgemeinen Vlies-Nutzung  hat auch die Gartenakademie ein Dokument (online, siehe - ->Link  ), auf das das Gut Riem  ebenfalls hinwies. Das Gut Riem wies auch darauf hin, dass  Mulchfolie und Vlies sich nicht zersetzt  und am Ende der Saison entfernt werden muss und insbesondere nicht am Kompostbeet entsorgt werden kann (wer mag schon im nächsten Jahr Plastik in seiner Parzelle haben ...). Vlies ist ebenfalls das Mittel der Wahl gegen die weisse Fliege (Kohlpflanzen). Abwaschen ist auch möglich, siehe  -->Link, Punkt 9  .

Um eine  pflegliche(re) Behandlung der Werkzeuge  und Giesskannen wird gebeten: Werkzeuge sauber in die Kisten zurück. (Bemerkung Jonas: ich habe die Gieskannen oft auf eine Seite der Kiste geräumt, die Werkzeuge auf die andere: das spart Platz und zerdrückt die Giesskannen nicht). Defekte der Werkzeuge oder des Brunnens, usw. bitte an die Krautgarten-Organisation melden (oder selber reparieren: ich hab z.B. einfach einen festen Draht für den verschwundenen Bolzen des Brunnens eingesetzt).

Zum  Pflanzplan 2012 ( Korrektur siehe unten: eingescannter Pflanzplan 2012, endgültige Form ) : Mangold wird vermutlich weiß sein, bunten Mangold kann man als Jungpflanzen kaufen. Erbsen sind diesmal im Standard enthalten. Kartoffeln werden vermutlich Nicola und Laura sein, seltene Sorten werden beim Jungpflanzenverkauf angeboten. Statt Blumenkohl gibt es Lauch. Die Fruchtfolge wird diesmal verändert ein: Kartoffeln innen, usw. freies Beet/Kräuter aussen (d.h. umgekehrte Reihenfolge der Beetreihenfolge gegenüber 2011, siehe Schema unten). Die Karotten sind Lagermöhren und Waschmöhren (früher reif). Wer  mehr Kartoffeln  mag: das Gut Riem hat Kartoffeln zum Selberklauben im Herbst (wird hier in den Veranstaltungen angekündigt): da kann man so viele haben, dass sich das Einlagern lohnt.

Das  Selberpflanzen der Jungpflanzen  hat nicht nur mit den Kosten zu tun, sondern auch mit dem Wässern (und den Unbilllen des Frostes ...): die Jungpflanzen brauchen Wasser. Über Lösungen wird nachgedacht, aber bis auch weiteres ist es so, dass man einen Teil der Pflanzen selbst einpflanzen muss.

Die  Zaunpflege  liess in 2011 zu wünschen übrig: bitte den Zaun mit Eigenpflege auch wirklich selber pflegen (nicht zuwachsen lassen, usw.).

Die  Übergabe der Parzellen  wird voraussichtlich letzte/vorletzte Woche April sein. Eine Benachrichtigung kann aber erst erfolgen, wenn die Wetterlage klar ist und die Bestellung der Äcker beschlossen ist. Ende Juli wird es wieder einen  zweiten Jungpflanzenverkauf  geben, wie in 2011 (Liste der Pflanzen von 2011, siehe  -->Link ). Säumige Zahler, die auf die inzwischen ausgegangene Mahnung nicht reagieren, werden keine Parzelle erhalten.

Ein Lob wurde für die  sparsame Verwendung von Wasser  in 2011 ausgesprochen: bitte weiterhin so sparsam sein! Weniger oft aber dann richtig giessen fördert auch das Wurzelwachstum.

Der angegebene  Aufwand (2-3h pro Woche für 30qm) ist ein Mittelwert : anfangs muss man mehr Zeit rechnen, da der Beikraut-Druck höher ist (die Nutzpflanzen sind noch nicht gross) und anfangs (im Zweiblattstadium) sind die Beikräuter auch leichter zu entfernen (man kann diese auch (ausser Pflanzen wie Quecken, die auch aus kleinsten Wurzelstücken wieder austreiben) am Beet als Gründüngung liegen lassen. Für die meisten Beikräuter reicht hacken, nur für Tiefwurzler wie Disteln und Quecken muss man die ganze Wurzel ausgraben. 

Zu den  Kriebelmücken  gab es keinen Hinweis auf eine Möglichkeit, das gärtnerisch einzudämmen, nur den Hinweis auf passive Schutzmassnahmen. Aus dem Publikum (in Neuperlach) kam der Hinweis auf Zedan, ein biologisches Insektenschutzmittel, das in Naturkostläden/Biosupermärkten erhältlich ist, siehe auch die Diskussion ( -->Link ) hier im Forum. 

Saatgut, Jungpflanzen und Dünger müssen das Biosiegel  haben (Siegel-Info siehe ganz unten bei den  -->allgemeinen weiterführenden Links ) oder gemäß den Bioland-Richtlinien in der  Bioland Betriebsmittelliste 2012  enthalten sein: diese Liste ist leider nicht online: ob ein konkretes Produkt da drin ist, kann man am Krautgarten-Telephon nachfragen:  -->Link   .

Nachtrag, einige Stichpunkte aus dem Schreiben der Krautgarten-Organisation (vom 30.5.2012) :

  • Vertragsgrundlage sind die  -->Bioland-Richtlinien  d.h.
    • Jungpflanzen und Saatgut  müssen  das Bio-Siegel haben ( -->Bezugsquellen )
    • Kunstdünger ist verboten, anderer Dünger muss das Bio-Siegel haben und unterliegt den Mengenbegrenzungen der Bioland-Richtlinien
    • Konventionelle Gartenchemie ist verboten. Pflanzenschutzmittel (auch biologische) bedürfen vor Anwendung einer Indikation durch die Krautgarten-Organisation ( -->Krautgartentelephon )
  • Es wird aufgefordert, die Parzellen nicht verunkrauten zu lassen (Erinnerung an 2-3h Arbeit bei 30qm)
  • Kompost bitte auf das Kompostbeet (nicht Teil der Parzelle!), direkt hinter die Pfosten


Bezugsquellen für Bio-Saatgut und -Jungpflanzen  wurden hier schon gesammelt:  -->Bezugsquellen

-------------------------------------------

Meine eigenen Hinzufügungen:

Zur Bebauung von möglichen Ackerflächen kann man sich bei der Stadt erkundigen und mitteilen (oder politischen Druck machen) dass diese nicht verschwinden sollen oder sogar erweitert werden können. Bei einem Gespräch nach einer Infoveranstaltung in Riem gab es von einer Krautgärtnerin auch noch den Hinweis auf eine Bürgerinitiative, die sich gegen die Verdichtung und unmässige Bebauung wendet (ich habe leider keinen Link).

Damit die Neulinge sich das mit den Schnüren besser vorstellen können, hier noch mal ein Bild aus  meiner ersten Saison


Und wer es lieber schematisch mag, aber Vorsicht: das ist der  Pflanzplan von 2011 , der Pflanzplan von 2012 wird anders sein!!!: die Pflanzenzahlen beziehen sich auf eine 30qm Parzelle:


Wenn jemand weitere Notizen hat, bitte gerne ergänzen ... 

Jonas

vor 13 years 1 month

PS :

Hier der eingescannte Anbauplan 2012, falls den noch jemand verlegt haben sollte, mit Nachpflanzvorschlägen und Kulturhinweisen. Die Termine für den zweiten Jungpflanzenverkauf kommen per Post vom Gut Riem.


PPS :

Hier das eingescannte Infoblatt zum Saatgut für Gründüngung:


PPPS :

Frage zur Gründüngung (siehe Infoblatt zu unserem Saatgut für Gründüngung oben): aus den Informationsveranstsaltungen kann ich mich erinnern, dass das Saatgut einjährig ist und man abschneiden soll, bevor es sich selbst wieder aussät.

Fragen, die ich mir stelle (und ein Parzellennachbar sich auch):

  1. Aber was dann damit tun? Einarbeiten? Liegen lassen (mulchen)? Wikipedia spricht von einarbeiten.  Was ist das das Beste? Siehe  http://de.wikipedia.org/wiki/Gründüngung , oder  http://www.oekolandbau.de/erzeuger/pflanzenbau/zwischenfruechte . Auf http://www.dünger-info.de/gruenduengung.php  steht: " Neigt sich die Blühzeit dem Ende zu, das heißt, die Blüten beginnen zu welken, aber die Pflanze selbst ist noch grün, wird gemäht. Das Gemähte. bleibt liegen, bis der Verrottungsprozess angefangen hat. Erst dann wird die Pflanzenmasse in den Boden eingearbeitet. "
  2. Und gibt es einen Zeitpunkt (z.B. für unsere Gründüngungsmischung) ab dem man weiß: da wird es nicht mehr reif und sät nicht mehr aus und man kann es stehenlassen?

Falls jemand Ähnliches beim  -->Krautgarten-Telephon  fragt, kann er/sie ja die Antwort hier anfügen.

PPPPS :

Rückgabe der Parzellen, Termin  (die Frage kam öfter am Acker auf):
in den  Krautgarten-Vertragsbedingungen für 2012  ist nachzulesen:

"gibt die Parzelle am  14.11.2012  gesäubert (pflanzliche Abfälle können auf der Parzelle  verbleiben) zurück"

Quelle:  -->Vertragsbedingungen 2012 (115 KB, PDF)  

Nachdem es in Hohenbrunn bezüglich der Bedeutung von "gibt zurück" letztes Jahr (201 1 ) Probleme gab (manche wollten am genannten Tag noch die Pastinaken abernten, andere dachten wohl, dass ab dem genannten Termin die Parzelle schon zurückgegeben ist und haben auf fremden Parzellen nicht abgeerntete vermeintliche Freiwild-Pastinaken geerntet), empfiehlt es sich wohl, vorsichtshalber am Wochenende vorher oder spätestens Di 13.11.  vorher alles abgeerntet  zu haben, siehe  -->Ackerbericht von 201 1  von Hohenbrunn . 2011 war es so, dass sehr bald nach der Rückgabe die Trennpfosten zwischen den Parzellen weg waren und dann alle Pflanzen abgeschnitten und mit auf die Kompostierung gegangen waren (siehe  -->Riem )

Es sei an dieser Stelle auch noch mal drauf hingewiesen, dass auch  Vlies und Netze aus Kunststoff sind und abgeräumt werden müssen : es macht keinerlei Spass (dem Krautgarten-Team nicht und auch freiwilligen Krautgarten-Helfern nicht) das zerbröselte (aber nicht abgebaute) Vlies mühsam aus der Erde herauszupulen: siehe  -->Reinigungsaktion Riem , wir wollen doch keinen " -->Plastic Planet ". Auch die Beschriftungsschildchen und die Tomaten-Klipse usw.: alles Künstliche muss weg und und auch mitgebrachte Stöcke, usw. Gesäubert eben.

In Berg am Laim gibt es auch Reinigungsaktionen, teils gemeinschaftlich, auch um Silvester-Müll abzuräumen, siehe  -->Treffen im März 2012 im weissen Bräuhaus in Berg am Laim  und  -->Bericht  dazu.

PPPPPS :

Ich habe bei der Krautgarten-Organisation/Gut Riem nachgefragt,
was genau " Ernterückstände können verbleiben " im letzten Brief heisst,
und ob man alle Pflanzen abschneiden/ausreissen soll:

Die Antwort vom Gut Riem (hier zur Info für alle):

"Einfach alles Organische stehen und liegen lassen. Wenn es die Witterung noch erlaubt, werden wir die Flächen abmulchen, sodass oberflächlich eine Mulchschicht über Winter verbleibt, die dann im Frühjahr, zusammen mit dem Mist, eingearbeitet wird. Wenn nicht gemulcht wird, stehen Stängel Insekten zur Überwinterung zur Verfügung. Das Ackern der Flächen im Herbst verstärkt Wind- und Bodenerosion, auch das Auswaschen des Reststickstoffs (wenn keine Pflanzen den Stickstoff an wärmeren Tagen noch umsetzten), somit ist jede Bedeckung der Flächen sinnvoller."

---

Ich selber füge noch den (persönlichen) Aufruf an, noch mal alles nach nicht Verrottbarem (insbesondere: Plastik-Reste) zu durchsuchen und das vom Acker zu entfernen: ich habe dieses Frühjahr den Müll weggeräumt, da wurde doch einiges übersehen, siehe Bericht  -->Link  . Das könnte man im Frühjahr 2013 auch (wie die Berg-am-Laimer) als Gemeinschaftsaktion machen, kann ja zusammen ganz lustig sein, und danach noch irgendwo einkehren.

PPPPPPS :

Auf Mail-Nachfrage zu einer  möglichen gemeinsamen Acker-Reinigungsaktion  (wer Zeit und Lust hat, siehe oben, bzw.   -->Link ) ein paar  Vorabgedanken  dazu:

Die Berg-am-Laimer haben das selber organisiert, mit ihrem Mail-Verteiler, nach Silvester, wegen den Raketen/Böllern aus dem Wohngebiet dort. In Riem (sehr grosser Krautgarten) hab ich letztes Jahr im Frühjahr an vier Tagen je ca. 1/2-1Stunde (? kann mich nicht genau erinnern) in der Mittagspause was gemacht. Vermutlich sollte jeder  Standort das selber organisieren , z.B. über die  -->Gruppen  hier im Forum, falls kein Mail-Verteiler existiert An Standorten ohne Silvester-Müll könnte man es auch schon im Herbst machen?

Weitere Gesichtspunkte : man muss vermutlich beim Termin auch mit dem  Wetter  gucken (bei Schneebedeckung  macht es keinen Sinn und bei starkem Regen macht es keinen Spass) und vorher erst noch beim Gut fragen, wann sie umgraben wollen. Auch kommt es drauf an, ob das Team vom Gut die Pflanzen wegen Wetter dieses Jahr nicht mehr abschneiden sondern stehen lässt (man sieht dann weniger): da würde ich auch noch nachfragen, ab die das ggf. noch im Frühjahr machen oder gleich einpflügen. Über den Abtransport des Müllsacks muss man sich auch Gedanken machen, wenn keiner ein Auto hat (ich habe keines).

Bemerkung: wenn niemand von den Krautgärtnern das macht, macht das Team vom Gut Riem das Säubern selber: ich selber finde es nett, wenn ich selber beim Säubern helfe, aber es gibt sicher genug KrautgärtnerInnen, die schon so mit Arbeit und Kindern, ... mehr als genug zu tun haben. Man muss auch  nicht den ganzen Acker  machen: wenn man es zeitlich nicht schafft, muss man halt dem Team vom Gut Riem mitteilen, bis wohin man gekommen ist.

Ich frag mal beim Krautgarten-Telephon oder per Mail nach, wie das vor sich geht und stelle die Antwort dann hier ein. Wenn jemand noch Ideen dazu hat ...

By Claudia und de…, 13 Januar, 2013
Forums

Liebe Krautgärtner,

 

über die Bewirtschaftung der Parzelle können wir uns überwiegend autark mit Gemüse und Kräuter versorgen. Hier wissen wir genau über die Produkte bescheid,  vom Samenkorn bis zum Teller.

 

Was aber ist mit anderen Lebensmitteln? Eier, Milchprodukte, Fleisch, Obst

 

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit alternativen Versorgungswegen in diesem Bereich. Ich möchte einfach konkrete Einblicke in den gesamten Produktionsweg bis zu meinem Teller haben.

Daher war klar, das dieses Bedürfnis die vielzähligen Biohöfe in Oberbayern nur bedienen können.

 

Wie soll man das als Städter aber bewerkstelligen ? Und ist es ökologisch, wenn jeder mit dem Auto zum Biohof fährt, um Käse Milch und Quark dort zu kaufen? Von der zeitlichen Frage her mal ganz abgesehen.

 

Daher sind mir die Bildung von Einkaufsgemeinschaften sehr ans Herz gewachsen. Ich nehme da an einigen Teil, habe Nutztierpatenschaften abgeschlossen etc. .

Jeder kennt meist irgendwen, der entweder regelmäßig aufs Land fährt, oder einen tollen Hof kennt, wo es noch ursprünglich zugeht.

 

Meine erste selbst gegründete Einkaufsgemeinschaft ist dem Heumilchkäse vom Tegernsee verschrieben. Darüber hinaus entwickelt sich gerade etwas mit dem Allgäu (Käse, Eier).

 

Wer Interesse an einer Beteiligung bei Einkaufsgemeinschaften hat, Infos über Nutztierpatenschaften braucht, selbst Biohöfe kennt, die froh sind über weitere Direktvermarktungswege, oder zum Beispiel Obstquellen kennt -  bitte kurze Info an mich per email hier im Forum. Ich werde dann Interressierte mit näheren Details versorgen.

 

Als Verbraucher treffen wir jeden Tag Entscheidungen. Wenn wir unsere Kaufkraft nutzen und in eine regionale und ökologische Versorgung umleiten, haben wir viel erreicht.

 

Wenn man etwas ändern will, sollte man zuerst bei sich selbst anfangen.

 

Viele Grüße,

 

Claudia

 

 

 

Jonas

vor 13 years 2 months

Hallo Claudia,

die Idee finde ich gut! Ich selber bin allerdings nicht an Milchprodukten/Eiern/Fleisch interessiert.

Hier in München kenne ich als Einkaufsgemeinschaft/CAS (Community Supported Agriculture) nur das  http://www.kartoffelkombinat.de und eine Einkaufs-Koop im -->Werkhaus  (weiß nicht, ob es die noch gibt: die haben aber nur gemeinsam beim Naturkost-Grosshandel bestellt). Gibt aber vermutlich noch mehr, z.B. Deine Initiative :-) ...

Ich selber mache es so, dass ich eine regionale Biokiste nehme: das ist weniger verbindlich als eine Einkaufsgemeinschaft, aber immerhin. Dieses Frühjahr werde ich dann umstellen auf die Kiste von Tagwerk und sie selbst abholen (am Gut Riem, wo ich eh oft bin, wegen Krautgarten). Aber auch wenn man die Kiste bringen lässt, ist der ökologische Aufwand relativ gering, weil die Münchner Kisten die Liefergebiete aufgeteilt haben ( http://www.oekokiste.de ). Wenn dann das Gemüse langsam reif wird bestelle ich die Kiste ab und kaufe am Gut Riem im Tagwerkladen noch zu, bis die Krautgarten-Parzelle dann ganz übernimmt ... 

Viele Grüße,
Jonas.

   

Claudia und de…

vor 13 years 2 months

Hallo nochmal,

 

Slowfood ist eine Initiative mit großer Münchner Beteiligung (ca. 700 Mitglieder)- aus der auch www.genussgemeinschaft.de hervorgeht.

 

Bei der Beteiligung an einer Einkaufsgemeinschaft bindet man sich in der Regel nicht. Im allgemeinen wird vor dem Sammelkauf eine Bestellliste versendet. Hier kann man frei seinen Bedarf mit Preis und Menge deklarieren oder auch nicht. Die Rückmeldungen werden konsolidiert. Nach dem Einkauf holt man seinen Teil gegen Bezahlung bei einer vorher festgelegten Adresse und Zeitrahmen ab- fertig. Man sollte halt zuverlässig sein bei der Abholung, da sonst der Einkäufer auf der Ware und den Kosten dafür sitzen bleibt. Da dies aus ehrenamtlichen Engagement heraus gemacht wird, wäre dies um so trauriger.

Also wer die Zuverlässigkeit mitbringt und Interesse hat, kann gerne einmal beim Link oben reinschauen und ggf. mitmachen.

 

Ansonsten kann ich derzeit noch Samen (Familie der Korbblütler) von Stevia anbieten. Bei Interesse bitte per mail bei mir melden.

 

VG,

CLaudia