Hallo Ihr Lieben,
nachdem die Jahre zuvor Hundebesitzer mit ihren vierbeinigen Lieblingen durch die Parzellen "Gassi" gingen, erhielten wir heuer glücklicherweise einen Zaun, um unsere Salatköpfe & Co. vor Hunden und deren Hinterlassenschaften zu schützen. Bedingung ist, dass wir den Zaun unkrautfrei halten, damit er nach der Saison wieder entfernt und der Bauer das Feld bearbeiten kann.
Als ich die letzten Male anwesende KrautgärtnerInnen um Mithilfe bat, den Zaun frei zu machen, wollten alle angeblich von obigem nichts gehört haben. Ich erhielt dann Antworten wie beispielsweise "Das macht meine Frau!" (die war selbstverständlich nicht am Acker) oder "Mache ich das nächste mal!" (Wer's glaubt wird seelig), bis endlich ein hilfsbereiter Mann mithalf.
Das zweite mal das gleiche Spielchen: "Ich habe Rücken!" (aber Bücken zum Abernten bereitet offensichtlich keinen Rücken?) - ein Ehepaar mit Kind half mir dann. Bei den Hilfswilligen stellte ich fest, dass sie offensichtlich keine Ahnung hatten, wie sie den Zaun vom Unkraut frei bekommen: Mit der Hacke oder Jäten? Dabei ist es kinderlelicht und geht ruckzuck! Einfach per Hand über dem Boden das Unkraut abreissen!
Meine Nachbarin, die nur zum Ernten kommt, aber ansonsten noch kein Unkraut in die Hand nahm, so ungepflegt wie ihre Parzelle aussieht, sprach ich freundlich an, dass das Unkraut aussamt und gepflegte Parzellen neu verunkrauten würde und nächstes Jahr der neue/die neue Parzellenbesitzer grosse Mühe haben werden, den Acker unkrautfrei zu bekommen. Darauf meinte sie, ich sei frech. Am Unkrautfreihalten an der Längsseite des Gemeinschaftszaunes beteiligt sich diese "Dame" selbstverständlich nicht!
Ich finde es sehr schade, dass einige Personen so unsozial sind und die ansonsten schöne Atmosphäre verderben.