Kommt drauf an, ob man einen Balkon und Platz hat ..
Momentan türmt sich draussen der Schnee noch, aber manche Leute haben schon Tomaten angesät.
Ich lasse mir aber noch Zeit damit: da ich keinen Balkon mehr habe, kann ich die Pflanzen nicht draussen lassen (sonst kommen die Schnecken), und wenn man sie zu lang drin lässt, werden sie “gakelig” (langstielig und schwach).
Mit Kräutern, Zucchini, Gurken, Kürbisse, usw. warte ich noch etwas länger: bis 3-4 Wochen vor der Übergabe der Parzellen: dann ist ja oft auch noch kalt, und man kann die Sachen nicht gleich alle in den Acker setzen ..
Inzwischen pflanze ich auch viel mehr direkt als am Anfang meines Krautgärtner-Daseins (Bohnen, Erbsen, Mais, Sonnenblumen, ..), und dieses Jahr werde ich auch mal ausprobieren, die zweite Aussaat direkt zu machen, da die Jungpflanzen hell (und -->die Kohlrabi kühl) stehen sollen, es bei mir im Sommer im Dach aber warm und dunkel ist und die Kohlrabi dann gar nichts wurden (Durchmesser 1cm: sehr nett, aber zu wenig zum Essen :-) ..).
Bild: Zusätzliche eigene Bio-Jungpflanzen 2013 (damals hatte ich noch einen Balkon). Hinweis an Neulinge: das muss man nicht machen, im Krautgarten-Standard der Stadtgüter ist eine Erstbepflanzung dabei und es gab bisher fast immer zwei Bio-Jungpflanzenverkäufe (bei der Parzellenvergabe und Anfang Juli), wo man günstige Bio-Jungpflanzen bekommen kann, in einer breiten Auswahl.
noch ist Winter, aber der Frühling naht, und mit ihm auch die entsprechenden Termine:
Insbesondere sei hingewiesen auf:
1) So 25.2. 2018, 10:00-17:00: Saatgutfestival am ÖBZ:
Inzwischen ist es schon eine Art Institution geworden:
Tausch und Kauf von (Bio-)Saatgut, Veranstaltungen, Speis&Trank -->Saatgutfestival
2) Fr 2.3.2018, 17:00-20:00, Treffen der urbanen Gärten München im ÖBZ:
Koordinatorin des Netzwerkes Urbane Gärten München ist inzwischen eine Krautgärtnerin.
Beim Treffen gibt es auch inhaltlichen Input der Bohnengruppe am ÖBZ: -->Netzwerktreffen
3) Info zu SEM (Städtebauliche Entwicklungsmassnahme) München Nordost:
kein Termin, aber wichtig für die Stadtgüter/Krautgärten:
es verschiebt sich, es soll noch mal eine Ideenphase geben .. -->Link zum Newsletter
Viele Grüße,
Jonas
(Betreiber Krautgarten-Forum)
PS: Zum Abmelden vom Newsletter -->im Forum einloggen und das eigene Profil bearbeiten, oder einfach auf diese Mail antworten und Bescheid geben.
PPS: Wer noch mal die Parzellenvergaben und die Ackerberichte (vornehmlich: Riem) ansehen will:
hier sind Links zu allen Parzellenvergaben/Ackerberichten aller Forum-Jahre gesammelt: -->Link
Noch ist Winter, aber die Frühlingsboten sind da, und auch schon Frühlingstermine (siehe -->Newsletter).
Bild: den Schneeglöckchen scheint die Kälte der klaren frostigen Nächte nichts ausgemacht zu haben.
Auch andere Gartenpflanzen lassen sich nicht beeindrucken und spitzen aus dem Schnee heraus ..
Kleinste Plastikteilchen könnten global terrestrische Ökosysteme negativ verändern
Nicht nur die Meere und Gewässer sind von teils toxisch wirkenden Mikroplastikteilchen kontaminiert, sondern wahrscheinlich in weit höherem Maße auch die Böden - und über die Nahrung nehmen die Menschen sie auf.
Die solare Aktivität nimmt letzthin tendenziell (über die 11-Jahres-Zyklen hinweg) etwas ab
und könnte sogar in ein neues solares grosses Minimum münden.
Leider kann das den Klimawandel nicht aufhalten, sondern nur etwas verzögern.
Bild und Artikel: solare Aktivität nimmt ab, globale Mitteltemperatur nimmt zu
(auch die Destabilisierung des Klimas lokal Kaltlufteinbrüche aus der Arktis bringt, siehe oben): https://skepticalscience.com/translation.php?a=18&l=6
Hinweis: Der Vortrag von Prof. Dr. Harald Lesch am 25. Januar zum Thema „Klimaschutz“ ist inzwischen auf dem Youtube-Kanal des Münchner Forum Nachhaltigkeit unter folgendem Link zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=LEuK7YJU360&t=132s
Heute war der Brief vom Gut Riem mit der Rechnung für die Parzelle im Briefkasten!
Die einzige Rechnung im Jahr, auf die man sich freut
(neben denen für Saatgut, das man zusätzlich zum Krautgarten-Standard selbst bestellt) ..
:-)
Heute war der Brief vom Gut Riem mit der Rechnung für die Parzelle im Briefkasten!
Die einzige Rechnung im Jahr, auf die man sich freut
(neben denen für Saatgut, das man zusätzlich zum Krautgarten-Standard selbst bestellt) ..
:-)
Beschluss: Ideenwettbewerb für den Münchner Nordosten
Was bisher geschah – ein kleiner Rückblick
Liebe Leserinnen und Leser,
zum neuen Jahr können wir Ihnen Neuigkeiten aus dem Münchner Nordosten verkünden. Im Jahr 2018 soll ein Ideenwettbewerb mit begleitender Öffentlichkeitsbeteiligung starten. In der Vollversammlung am 13.12.2017, hat das Referat für Stadtplanung und Bauordnung den Auftrag hierzu erhalten.
1. Beschluss: Ideenwettbewerb für den Münchner Nordosten
Ideen für Planungen im Münchner Nordosten
Die Planungen für den Münchner Nordosten gehen in eine nächste Phase – der Münchner Stadtrat beschließt die Durchführung eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs. Auf Grundlage der Bestandsaufnahme und der Untersuchungen soll der Wettbewerb weitere Ideen und Impulse für die Entwicklung des Münchner Nordostens liefern. Insbesondere soll, so der Wunsch des Stadtrates, der Ideenfächer für die zukünftigen Planungen nochmal weit aufgemacht werden. Auch wird der Wettbewerb wieder mit intensiver Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt.
Mit der aktuellen Beschlussvorlage erhält das Referat für Stadtplanung und Bauordnung den Auftrag für die Vorbereitung des Wettbewerbsverfahrens. Als nächster Schritt ist geplant, dass der Stadtrat nach Beteiligung der beiden Bezirksausschüsse 13 (Bogenhausen) und 15 (Trudering-Riem) Mitte 2018 darüber entscheidet, welche Eckdaten in das Wettbewerbsverfahren einfließen.
Die zirka 2.000 Anmerkungen, die das Referat für Stadtplanung und Bauordnung im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Frühjahr 2017 erhalten hat, leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Vielen Dank allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern für die konstruktive Mitarbeit.
So geht es weiter
Die nächsten Schritte sehen wie folgt aus:
2018: Beschluss der Eckdaten für den Wettbewerb im Stadtrat
2019: Durchführung des zweistufigen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs
2020: Bekanntgabe Ergebnis Ideenwettbewerb im Stadtrat
Wettbewerb soll räumliche Qualitäten sichtbar machen
Der Stadtrat hat in seinem Beschluss das Referat für Stadtplanung und Bauordnung beauftragt „neben den vorliegenden drei Varianten noch weitere Ideen durch die Auslobung eines Ideenwettbewerbs oder Workshops weitere Alternativen zu prüfen und mit der Bürgerschaft zu diskutieren“. Man wolle „weitere Alternativen und Entwicklungsmöglichkeiten für das Planungsgebiet aufzeigen“, beantragte der Bezirksausschuss.
Unter intensiver Beteiligung der Öffentlichkeit und insbesondere der Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer soll es daher für die Entwicklung in einem zweistufigen Wettbewerbsverfahren darum gehen, eine gestalterische Haltung und einen ästhetischen Anspruch zu formulieren. Insbesondere soll der Frage nachgegangen werden, wie eine konkrete Bebauung im Spannungsfeld zwischen bestehenden Siedlungen und Freiraum erfolgen soll.
Das Wettbewerbsverfahren bietet damit die Möglichkeit städtebauliche Potenziale, wie sie zum Beispiel in der Neuformulierung des Stadtrands, im Ineinandergreifen von Stadt und Landschaft sowie im „vis-à-vis“ zu Nachbargemeinden und der Region liegen, aufzuzeigen.
Insbesondere sollen Ideen und Visualisierungen aufzeigen, welche Qualitäten in den neuen Quartieren für rund 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie 10.000 Arbeitsplätze entstehen können.
Bis im Jahr 2020 die Entscheidung fallen soll, welche Idee vertieft wird, wird der Dialog mit den Eigentümerinnen und Eigentümern – insbesondere die Verhandlungen über die Mitwirkungsbereitschaft – parallel weitergeführt.
2. Was bisher geschah - ein kleiner Rückblick
Der Münchner Nordosten ist für das Schaffen des dringend benötigten Wohnraums von besonderer Bedeutung. Rund 30.000 Menschen sollen hier einmal leben und ca. 10.000 ihrer Arbeit nachgehen. Der Entwicklung von Wohnungsbauflächen kommt gemäß dem Beschluss der Vollversammlung des Stadtrates vom 15.11.2016 „Wohnen in München VI“ (2017 - 2021)“ eine besonders hohe Priorität zu.
2008: Einleitungsbeschluss „Vorbereitende Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme im Münchner Nordosten“ (erweitert in den Jahren 2011, 2013 und 2017)
2013: Stadtrat beauftragt Referat für Stadtplanung und Bauordnung Gutachten zu Siedlungsentwicklung, Landschaft, Verkehr, Immissionen, u.a. zu vergeben
2015: Sommerworkshop mit der Öffentlichkeit zur Bestandsaufnahme und zu den entwickelten Leitbildern
15.06.2016: Beschluss zum Ausbau der S8 in Tunnellage
25.01.2017 Stadtrat beauftragt die Diskussion der Varianten mit der Öffentlichkeit sowie Beschluss einer Vorkaufsrechtssatzung und Erweiterung des Umgriffs der vorbereitenden Untersuchungen
Februar und März 2017: geladene nicht-öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung für Eigentümerinnen und Eigentümer
März bis April 2017: Variantendiskussion mit Ausstellung und Workshops: Im Frühjahr 2017 wurden drei Planungsvarianten über fünf Wochen mit der breiten Öffentlichkeit diskutiert. Die bisher ausgearbeiteten Planungsvarianten befinden sich auf der Ebene abstrakter Flächen. Diese stellen strukturell dar, wie Siedlungs- und Grünflächen sowie Verkehrswege verteilt werden könnten. Die optimale Erschließung durch den ÖPNV sowie der bestmögliche Immissionsschutz stehen dabei mit im Zentrum der Überlegungen.
Bis zu einem baldigen Wiedersehen wünschen wir Ihnen alles Gute für das neue Jahr.
tut mir Leid, aber ich hab ihn jetzt letzlich nicht verlängert, weil sich keiner rechtzeitig gemeldet hat. Vielleicht hast du aber ja Glück wenn du am Vergabetag vorbeischaust. Es tauchen ja immer wieder Leute nicht auf. Ich drück dir die Daumen, dass du noch irgendwo ein Fleckchen findest!
Kommt drauf an, ob man einen Balkon und Platz hat ..
Momentan türmt sich draussen der Schnee noch, aber manche Leute haben schon Tomaten angesät.
Ich lasse mir aber noch Zeit damit: da ich keinen Balkon mehr habe, kann ich die Pflanzen nicht draussen lassen (sonst kommen die Schnecken), und wenn man sie zu lang drin lässt, werden sie “gakelig” (langstielig und schwach).
Mit Kräutern, Zucchini, Gurken, Kürbisse, usw. warte ich noch etwas länger: bis 3-4 Wochen vor der Übergabe der Parzellen: dann ist ja oft auch noch kalt, und man kann die Sachen nicht gleich alle in den Acker setzen ..
Inzwischen pflanze ich auch viel mehr direkt als am Anfang meines Krautgärtner-Daseins (Bohnen, Erbsen, Mais, Sonnenblumen, ..), und dieses Jahr werde ich auch mal ausprobieren, die zweite Aussaat direkt zu machen, da die Jungpflanzen hell (und -->die Kohlrabi kühl) stehen sollen, es bei mir im Sommer im Dach aber warm und dunkel ist und die Kohlrabi dann gar nichts wurden (Durchmesser 1cm: sehr nett, aber zu wenig zum Essen :-) ..).
Links: -->Bio-Bezugsquellen , -->Bioland Richtlinien , -->Hilfsmittel (z.B. Quickpot Saathilfe)
Bild: Zusätzliche eigene Bio-Jungpflanzen 2013 (damals hatte ich noch einen Balkon). Hinweis an Neulinge: das muss man nicht machen, im Krautgarten-Standard der Stadtgüter ist eine Erstbepflanzung dabei und es gab bisher fast immer zwei Bio-Jungpflanzenverkäufe (bei der Parzellenvergabe und Anfang Juli), wo man günstige Bio-Jungpflanzen bekommen kann, in einer breiten Auswahl.
Bild: Zusätzliche eigene Bio-Jungpflanzen 2014
Liebe KrautgärtnerInnen,
noch ist Winter, aber der Frühling naht, und mit ihm auch die entsprechenden Termine:
Insbesondere sei hingewiesen auf:
1) So 25.2. 2018, 10:00-17:00: Saatgutfestival am ÖBZ:
Inzwischen ist es schon eine Art Institution geworden:
Tausch und Kauf von (Bio-)Saatgut, Veranstaltungen, Speis&Trank
-->Saatgutfestival
2) Fr 2.3.2018, 17:00-20:00, Treffen der urbanen Gärten München im ÖBZ:
Koordinatorin des Netzwerkes Urbane Gärten München ist inzwischen eine Krautgärtnerin.
Beim Treffen gibt es auch inhaltlichen Input der Bohnengruppe am ÖBZ:
-->Netzwerktreffen
3) Info zu SEM (Städtebauliche Entwicklungsmassnahme) München Nordost:
kein Termin, aber wichtig für die Stadtgüter/Krautgärten:
es verschiebt sich, es soll noch mal eine Ideenphase geben ..
-->Link zum Newsletter
Viele Grüße,
Jonas
(Betreiber Krautgarten-Forum)
PS: Zum Abmelden vom Newsletter -->im Forum einloggen und das eigene Profil bearbeiten, oder einfach auf diese Mail antworten und Bescheid geben.
PPS: Wer noch mal die Parzellenvergaben und die Ackerberichte (vornehmlich: Riem) ansehen will:
hier sind Links zu allen Parzellenvergaben/Ackerberichten aller Forum-Jahre gesammelt: -->Link
Noch ist Winter, aber die Frühlingsboten sind da, und auch schon Frühlingstermine (siehe -->Newsletter).

Bild: den Schneeglöckchen scheint die Kälte der klaren frostigen Nächte nichts ausgemacht zu haben.
Auch andere Gartenpflanzen lassen sich nicht beeindrucken und spitzen aus dem Schnee heraus ..
Kleinste Plastikteilchen könnten global terrestrische Ökosysteme negativ verändern
Nicht nur die Meere und Gewässer sind von teils toxisch wirkenden Mikroplastikteilchen kontaminiert, sondern wahrscheinlich in weit höherem Maße auch die Böden - und über die Nahrung nehmen die Menschen sie auf.
Artikel zu wissenschaftlicher Studie:
http://www.sonnenseite.com/de/umwelt/kleinste-plastikteilchen-koennten-global-terrestrische-oekosysteme-negativ-veraendern.html
Bild: © Anderson Abel de Souza Machado | Polyacrylfasern im Boden.

Die solare Aktivität nimmt letzthin tendenziell (über die 11-Jahres-Zyklen hinweg) etwas ab
und könnte sogar in ein neues solares grosses Minimum münden.
Leider kann das den Klimawandel nicht aufhalten, sondern nur etwas verzögern.
Bild und Artikel: solare Aktivität nimmt ab, globale Mitteltemperatur nimmt zu

(auch die Destabilisierung des Klimas lokal Kaltlufteinbrüche aus der Arktis bringt, siehe oben):
https://skepticalscience.com/translation.php?a=18&l=6
Bild und Artikel: grosses Solares Minimum verzögert Klimaerwärmung nur geringfügig:

https://scripps.ucsd.edu/news/reduced-energy-sun-might-occur-mid-century-now-scientists-know-how-much
Hinweis: Der Vortrag von Prof. Dr. Harald Lesch am 25. Januar zum Thema „Klimaschutz“ ist inzwischen auf dem Youtube-Kanal des Münchner Forum Nachhaltigkeit unter folgendem Link zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=LEuK7YJU360&t=132s
Heute war der Brief vom Gut Riem mit der Rechnung für die Parzelle im Briefkasten!
Die einzige Rechnung im Jahr, auf die man sich freut
(neben denen für Saatgut, das man zusätzlich zum Krautgarten-Standard selbst bestellt) ..
:-)
Heute war der Brief vom Gut Riem mit der Rechnung für die Parzelle im Briefkasten!
Die einzige Rechnung im Jahr, auf die man sich freut
(neben denen für Saatgut, das man zusätzlich zum Krautgarten-Standard selbst bestellt) ..
:-)
Inhalt
Beschluss: Ideenwettbewerb für den Münchner Nordosten
Was bisher geschah – ein kleiner Rückblick
Liebe Leserinnen und Leser,
zum neuen Jahr können wir Ihnen Neuigkeiten aus dem Münchner Nordosten verkünden. Im Jahr 2018 soll ein Ideenwettbewerb mit begleitender Öffentlichkeitsbeteiligung starten. In der Vollversammlung am 13.12.2017, hat das Referat für Stadtplanung und Bauordnung den Auftrag hierzu erhalten.
1. Beschluss: Ideenwettbewerb für den Münchner NordostenIdeen für Planungen im Münchner Nordosten
Die Planungen für den Münchner Nordosten gehen in eine nächste Phase – der Münchner Stadtrat beschließt die Durchführung eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs. Auf Grundlage der Bestandsaufnahme und der Untersuchungen soll der Wettbewerb weitere Ideen und Impulse für die Entwicklung des Münchner Nordostens liefern. Insbesondere soll, so der Wunsch des Stadtrates, der Ideenfächer für die zukünftigen Planungen nochmal weit aufgemacht werden. Auch wird der Wettbewerb wieder mit intensiver Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt.
Mit der aktuellen Beschlussvorlage erhält das Referat für Stadtplanung und Bauordnung den Auftrag für die Vorbereitung des Wettbewerbsverfahrens. Als nächster Schritt ist geplant, dass der Stadtrat nach Beteiligung der beiden Bezirksausschüsse 13 (Bogenhausen) und 15 (Trudering-Riem) Mitte 2018 darüber entscheidet, welche Eckdaten in das Wettbewerbsverfahren einfließen.
Die zirka 2.000 Anmerkungen, die das Referat für Stadtplanung und Bauordnung im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Frühjahr 2017 erhalten hat, leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Vielen Dank allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern für die konstruktive Mitarbeit.
So geht es weiter
Die nächsten Schritte sehen wie folgt aus:
2018: Beschluss der Eckdaten für den Wettbewerb im Stadtrat
2019: Durchführung des zweistufigen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs
2020: Bekanntgabe Ergebnis Ideenwettbewerb im Stadtrat
Wettbewerb soll räumliche Qualitäten sichtbar machen
Der Stadtrat hat in seinem Beschluss das Referat für Stadtplanung und Bauordnung beauftragt „neben den vorliegenden drei Varianten noch weitere Ideen durch die Auslobung eines Ideenwettbewerbs oder Workshops weitere Alternativen zu prüfen und mit der Bürgerschaft zu diskutieren“. Man wolle „weitere Alternativen und Entwicklungsmöglichkeiten für das Planungsgebiet aufzeigen“, beantragte der Bezirksausschuss.
Unter intensiver Beteiligung der Öffentlichkeit und insbesondere der Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer soll es daher für die Entwicklung in einem zweistufigen Wettbewerbsverfahren darum gehen, eine gestalterische Haltung und einen ästhetischen Anspruch zu formulieren. Insbesondere soll der Frage nachgegangen werden, wie eine konkrete Bebauung im Spannungsfeld zwischen bestehenden Siedlungen und Freiraum erfolgen soll.
Das Wettbewerbsverfahren bietet damit die Möglichkeit städtebauliche Potenziale, wie sie zum Beispiel in der Neuformulierung des Stadtrands, im Ineinandergreifen von Stadt und Landschaft sowie im „vis-à-vis“ zu Nachbargemeinden und der Region liegen, aufzuzeigen.
Insbesondere sollen Ideen und Visualisierungen aufzeigen, welche Qualitäten in den neuen Quartieren für rund 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie 10.000 Arbeitsplätze entstehen können.
Bis im Jahr 2020 die Entscheidung fallen soll, welche Idee vertieft wird, wird der Dialog mit den Eigentümerinnen und Eigentümern – insbesondere die Verhandlungen über die Mitwirkungsbereitschaft – parallel weitergeführt.
2. Was bisher geschah - ein kleiner RückblickDer Münchner Nordosten ist für das Schaffen des dringend benötigten Wohnraums von besonderer Bedeutung. Rund 30.000 Menschen sollen hier einmal leben und ca. 10.000 ihrer Arbeit nachgehen. Der Entwicklung von Wohnungsbauflächen kommt gemäß dem Beschluss der Vollversammlung des Stadtrates vom 15.11.2016 „Wohnen in München VI“ (2017 - 2021)“ eine besonders hohe Priorität zu.
2008: Einleitungsbeschluss „Vorbereitende Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme im Münchner Nordosten“ (erweitert in den Jahren 2011, 2013 und 2017)
2013: Stadtrat beauftragt Referat für Stadtplanung und Bauordnung Gutachten zu Siedlungsentwicklung, Landschaft, Verkehr, Immissionen, u.a. zu vergeben
2014 bis 2016: Erarbeitung von drei Varianten: Perlenkette, Beidseits des Hüllgrabens, Küstenlinie
2014: Auftakt Öffentlichkeitsbeteiligung mit Workshops vor Ort
2015: Information der Eigentümerinnen und Eigentümer über das Instrument der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme
2015: Sommerworkshop mit der Öffentlichkeit zur Bestandsaufnahme und zu den entwickelten Leitbildern
15.06.2016: Beschluss zum Ausbau der S8 in Tunnellage
25.01.2017 Stadtrat beauftragt die Diskussion der Varianten mit der Öffentlichkeit sowie Beschluss einer Vorkaufsrechtssatzung und Erweiterung des Umgriffs der vorbereitenden Untersuchungen
Februar und März 2017: geladene nicht-öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung für Eigentümerinnen und Eigentümer
März bis April 2017: Variantendiskussion mit Ausstellung und Workshops: Im Frühjahr 2017 wurden drei Planungsvarianten über fünf Wochen mit der breiten Öffentlichkeit diskutiert. Die bisher ausgearbeiteten Planungsvarianten befinden sich auf der Ebene abstrakter Flächen. Diese stellen strukturell dar, wie Siedlungs- und Grünflächen sowie Verkehrswege verteilt werden könnten. Die optimale Erschließung durch den ÖPNV sowie der bestmögliche Immissionsschutz stehen dabei mit im Zentrum der Überlegungen.
Bis zu einem baldigen Wiedersehen wünschen wir Ihnen alles Gute für das neue Jahr.
Ihr Team zum Münchner Nordosten
www.muenchen.de/nordosten
Hi Stephanie,
tut mir Leid, aber ich hab ihn jetzt letzlich nicht verlängert, weil sich keiner rechtzeitig gemeldet hat. Vielleicht hast du aber ja Glück wenn du am Vergabetag vorbeischaust. Es tauchen ja immer wieder Leute nicht auf. Ich drück dir die Daumen, dass du noch irgendwo ein Fleckchen findest!
chao
Andrea