55 mm Niederschlag in den Messbechern (geschätzt, die Skala endet bei 40/45 mm .. immerhin waren die Becher nach 2 Tagen Regen nicht übergelaufen, was auch schon mal vorkam). Keine Kartoffelkäfer und Gelege gesichtet.
55 mm, das sind 5 1/2 Giesskannen pro Quadratmeter .. Die Frösche haben den Salat noch nicht angeknabbert. Einige Krautgärtner*innen haben Forellenteiche angelegt. Ein Feldhase mit Schwimmreifen lag erschöpft am Rand des zum reissenden Bach gewordenen Mittelweges. ;-)
26 + 2 mm Niederschlag in den Messbechern (2mm während ich am Acker war: ziemliche Schlammschlacht, aber wenn man etwas fertig machen will ..). Heute keine Kartoffelkäfer. Schon wieder vergessen, die Mangoldblätter auf Blattläuse zu kontrollieren, aber 3 Marienkäferlarven und 2 Marienkäfer dort abgesetzt.
Bilder: wechselhafte Wolken .. (wird jetzt der April nachgeholt?). Die -->Rapsglanzkäfer fühlen sich offensichtlich sehr von meinem gelben Regenzeug angezogen ..
12-13 mm Niederschlag in den Messbechern. 2 Kartoffelkäfer und 1 Gelege. Blattläuse auf dem Mangold habe ich vergessen zu kontrollieren .. Aber es waren -->Marienkäfer und auch Marienkäferlarven zu sehen, die die Blattläuse gerne vertilgen .. Ich setze Marienkäferlarven daher oft zum Mangold.
Endlich mal viel Regen: 18-19 mm Niederschlag in den Messbechern. 2 Feldhasen (davon einer nur mittelgroß). Beim Mangold auch nach Erstbeseitigung der Blattläuse noch Kontrolle von Herden notwendig. 2 Kartoffelkäfergelege.
@Anja: -->Gänsefingerkraut stimmt vermutlich, danke! Ich werde mal eines blühen lassen, um es ganz sicher zu wissen ..
Bilder: wenn ma die Radieserl zu groß werden lässt, dann platzen sie (so große hatte ich schon viele Jahre nicht mehr, inzwischen sind sie schon fast abgeerntet und die nächste Aussaat, die ich bald nach der Parzellenübergabe gemacht hatte, macht schon Blätter ..). Die Mariendistel - eine Spezialität in Riem - ist an verschiedenen Stellen zu sehen (-->blüht später sehr schön, aber auch die getigerten Blätter und die Stacheln sind beeindruckend ..). Weinbergschnecke am Weg zum Acker, Gut Riem im Sonnenuntergang.
2 Kartoffelkäfer und 3 Gelege. Der Wind hat einige Vliesse und Vliess/Netz-Tunnel aufgeweht. Radieserl inzwischen teilweise aufgeplatzt. Am Mangold sind Blattläuse, inzwischen auch unter Netz: das Netz habe ich nach Beseitigung der Blattlaus-Herde auf den Blättern (oder ganzer Blätter) entfernt (auch wenn nun der Feldhase an den Fenchel kann), damit die -->Marienkäfer und ihre Larven an den Mangold dran können ..
Bild: -->Beikraut: weiß jemand, was das ist? Es wurzelt tief und macht anscheinend Ranken ..
Ich sehe die behaupteten Vorteile, aber mir selber ist bei "Kohle" im Boden etwas unwohl: Holzkohle ist natürlich nicht Steinkohle, aber ich assoziiere Schwermetalle, giftigen Russ, Quecksilber .. Das würde bei Bioland aber sowieso ausgemustert, weil alle Zusatzstoffe streng reglementiert sind und Kompost usw. auf Verschmutzung (Schwermetalle, ..) geprüft wird, chargenweise, d.h. da geht es nicht um das kleine Tütchen für die Krautgärnter*in, sondern um Mengen im Bereich von Tonnen, sodass sich die chemisch/physikalische Analyse der Proben überhaupt lohnt .. Die ganze Bio-Gesetzgebung ist klar auf den professionellen Agrarbetrieb und nicht auf uns Krautgärntner*innen ausgelegt: ich hab mich am Anfang meiner Zeit als Bioland-Gärtner mal damit beschäftigt: Basis für EU-Bio war damals (2011) die jährlich neue, allgemeine -->Betriebsmittelliste des FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau), die dann von den noch strengeren alteingesessen Bio-Anbauverbänden (Demeter, Bioland, Naturland, usw.) angepasst wurde, und die es bei Bioland auch noch in einer regionalen Version gibt (die für uns gilt, und die das Gut Riem hat: ich hab mir das neugierigkeitshalber mal gekauft: das macht keinen Sinn), und zusätzlich müssen für einzelne Massnahmen von den Betrieben auch noch Indikationen (warum wird was von der Liste wie angewendet) gestellt werden. Kontrolliert wurde (1990, mein letzter Wissensstand dazu, von einem Bioland-Bauer) bei Bioland in lokalen Arbeitsgruppen und in unangekündigten Kontrollen, die wesentlich öfter waren als EU-Bio.
natürlich, ich hätte auf jeden Fall nachgefragt. Ich habe momentan gar kein Feld. Ich möchte nächstes Jahr wieder dabei sein. Ich bin nur neulich auf das Thema gestoßen und wollte mich mal grundsätzlich informieren. Terra preta ist ja wohl eine Mischung aus 9 Teile Humus und 1 Teil Pflanzen/Holzkohle und wirkt wohl als Nährstoffspeicher über Jahre und wird auch zur CO2 Einlagerung verwendet . Ich fand das Thema daher grundsätzlich für die Krautgärten interessant.
55 mm Niederschlag in den Messbechern (geschätzt, die Skala endet bei 40/45 mm .. immerhin waren die Becher nach 2 Tagen Regen nicht übergelaufen, was auch schon mal vorkam). Keine Kartoffelkäfer und Gelege gesichtet.
55 mm, das sind 5 1/2 Giesskannen pro Quadratmeter .. Die Frösche haben den Salat noch nicht angeknabbert. Einige Krautgärtner*innen haben Forellenteiche angelegt. Ein Feldhase mit Schwimmreifen lag erschöpft am Rand des zum reissenden Bach gewordenen Mittelweges. ;-)
Kein Niederschlag in den Messbechern.
Die Gewitterfront vom Abend brachte drüben in Daglfing keinen Hagel.
26 + 2 mm Niederschlag in den Messbechern (2mm während ich am Acker war: ziemliche Schlammschlacht, aber wenn man etwas fertig machen will ..). Heute keine Kartoffelkäfer. Schon wieder vergessen, die Mangoldblätter auf Blattläuse zu kontrollieren, aber 3 Marienkäferlarven und 2 Marienkäfer dort abgesetzt.
Bilder: wechselhafte Wolken .. (wird jetzt der April nachgeholt?). Die -->Rapsglanzkäfer fühlen sich offensichtlich sehr von meinem gelben Regenzeug angezogen ..

12-13 mm Niederschlag in den Messbechern. 2 Kartoffelkäfer und 1 Gelege. Blattläuse auf dem Mangold habe ich vergessen zu kontrollieren .. Aber es waren -->Marienkäfer und auch Marienkäferlarven zu sehen, die die Blattläuse gerne vertilgen .. Ich setze Marienkäferlarven daher oft zum Mangold.
Endlich mal viel Regen: 18-19 mm Niederschlag in den Messbechern. 2 Feldhasen (davon einer nur mittelgroß). Beim Mangold auch nach Erstbeseitigung der Blattläuse noch Kontrolle von Herden notwendig. 2 Kartoffelkäfergelege.
@Anja: -->Gänsefingerkraut stimmt vermutlich, danke! Ich werde mal eines blühen lassen, um es ganz sicher zu wissen ..
Bilder: wenn ma die Radieserl zu groß werden lässt, dann platzen sie (so große hatte ich schon viele Jahre nicht mehr, inzwischen sind sie schon fast abgeerntet und die nächste Aussaat, die ich bald nach der Parzellenübergabe gemacht hatte, macht schon Blätter ..). Die Mariendistel - eine Spezialität in Riem - ist an verschiedenen Stellen zu sehen (-->blüht später sehr schön, aber auch die getigerten Blätter und die Stacheln sind beeindruckend ..). Weinbergschnecke am Weg zum Acker, Gut Riem im Sonnenuntergang.
Hi Jonas, das könnte das Gänsefingerkraut sein.
-->Wikipedia
5-6 mm Niederschlag in den Messbechern.
2 Kartoffelkäfer und 3 Gelege. Der Wind hat einige Vliesse und Vliess/Netz-Tunnel aufgeweht. Radieserl inzwischen teilweise aufgeplatzt. Am Mangold sind Blattläuse, inzwischen auch unter Netz: das Netz habe ich nach Beseitigung der Blattlaus-Herde auf den Blättern (oder ganzer Blätter) entfernt (auch wenn nun der Feldhase an den Fenchel kann), damit die -->Marienkäfer und ihre Larven an den Mangold dran können ..
Bild: -->Beikraut: weiß jemand, was das ist? Es wurzelt tief und macht anscheinend Ranken ..

Kein Niederschlag in den Messbechern, 1 Kartoffelkäfergelege, 2 Feldhasen (einer ziemlich nah ..)
Hallo Sascha,
allgemein finde ich es auch intereressant:
https://de.wikipedia.org/wiki/Terra_preta
Ein Referent des Umweltbundesamtes meinte 2009, es solle noch geforscht werden: ich weiß nicht, ob das in der Zwischenzeit schon geschehen ist .. https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/421/dokumente/08_pieplow_terrapreta.pdf
Ich sehe die behaupteten Vorteile, aber mir selber ist bei "Kohle" im Boden etwas unwohl: Holzkohle ist natürlich nicht Steinkohle, aber ich assoziiere Schwermetalle, giftigen Russ, Quecksilber .. Das würde bei Bioland aber sowieso ausgemustert, weil alle Zusatzstoffe streng reglementiert sind und Kompost usw. auf Verschmutzung (Schwermetalle, ..) geprüft wird, chargenweise, d.h. da geht es nicht um das kleine Tütchen für die Krautgärnter*in, sondern um Mengen im Bereich von Tonnen, sodass sich die chemisch/physikalische Analyse der Proben überhaupt lohnt .. Die ganze Bio-Gesetzgebung ist klar auf den professionellen Agrarbetrieb und nicht auf uns Krautgärntner*innen ausgelegt: ich hab mich am Anfang meiner Zeit als Bioland-Gärtner mal damit beschäftigt: Basis für EU-Bio war damals (2011) die jährlich neue, allgemeine -->Betriebsmittelliste des FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau), die dann von den noch strengeren alteingesessen Bio-Anbauverbänden (Demeter, Bioland, Naturland, usw.) angepasst wurde, und die es bei Bioland auch noch in einer regionalen Version gibt (die für uns gilt, und die das Gut Riem hat: ich hab mir das neugierigkeitshalber mal gekauft: das macht keinen Sinn), und zusätzlich müssen für einzelne Massnahmen von den Betrieben auch noch Indikationen (warum wird was von der Liste wie angewendet) gestellt werden. Kontrolliert wurde (1990, mein letzter Wissensstand dazu, von einem Bioland-Bauer) bei Bioland in lokalen Arbeitsgruppen und in unangekündigten Kontrollen, die wesentlich öfter waren als EU-Bio.
Viele Grüße,
Jonas
Hallo Jonas,
natürlich, ich hätte auf jeden Fall nachgefragt. Ich habe momentan gar kein Feld. Ich möchte nächstes Jahr wieder dabei sein. Ich bin nur neulich auf das Thema gestoßen und wollte mich mal grundsätzlich informieren. Terra preta ist ja wohl eine Mischung aus 9 Teile Humus und 1 Teil Pflanzen/Holzkohle und wirkt wohl als Nährstoffspeicher über Jahre und wird auch zur CO2 Einlagerung verwendet . Ich fand das Thema daher grundsätzlich für die Krautgärten interessant.
Beste Grüße, Sascha