Am 22.3. ist Weltwassertag: http://worldwaterday.org
UN Weltwasser-Dekade 2018-2028: http://www.un.org/en/events/waterdecade

Bericht (englisch) über die Verschmutzung vieler Gewässer Asiens durch .. Jeansproduktion ..
http://www.resilience.org/stories/2018-03-14/the-environmental-and-human-cost-of-making-a-pair-of-jeans/
Bericht über Wassernotstand in Kapstadt und anderen Städten der Welt:
http://www.ipsnews.net/2018/03/high-dry-can-fix-worlds-water-crisis
Interview mit Matthias Tschumi: https://www.mellifera.de/blog/nbl-blog/interview-tschumi.html
Bild (Copyright M. Tschumi, mit freundlicher Genehmigung für Verwendung im Krautgarten-Forum)


Ausgesät wurde das Teff von uns im Mai, und nun endlich konnten wir es ernten. Es hat lange gedauert und letztendlich ist der Experte etwas enttäuscht vom Ertrag. Ca. 6 Kilogramm Teff ist rausgekommen. Nicht so viel, wie in Äthiopien üblich. Es ist wohl zu viel geschossen und hat so zu wenig Kraft in die Körner gesteckt.
Auf jeden Fall war das ein spannendes Experiment, und mit einiger Pflege ist doch was dabei rausgekommen. Uns und vor allem meinem Mann hat es Spaß gemacht, dieses Experiment zu wagen und wir hoffen, es weiterführen zu können.

Gelagert wird das Teff in Äthiopien in solchen Tonbehältern

Derzeit sind mehr als 815.000.000 Menschen auf der Welt nicht ausreichend mit Nahrung und sauberem Trinkwasser versorgt. Jeden Tag sterben ca. 24.000 Menschen an Hunger und seinen Folgen, ca. 18.000 davon sind Kinder unter fünf Jahren. (-->Wikipedia )

Mehr:
http://www.fao.org/world-food-day/en
http://www.fao.org/state-of-food-security-nutrition/en
Der Bauer und sein Prinz (Öko-Anbau mit Prinz Charles):
http://www.derbauerundseinprinz.de
IASS Vorfilm: "Sprechen wir über den Boden":
https://vimeo.com/53674443
http://www.iass-potsdam.de


Ausstellung am ÖBZ bis 3.11.2017
http://www.oebz.de/default.asp?Menue=1&News=103


Sorte: harter Dickkopf ..

Am 2. August wird 2017 die nachhaltige Menge an Ressourcen verbraucht sein.
Die Nahrung ist ein grosser Anteil am "Ökologischen Fussabdruck": 28%.
Das Global Footprint Network hat die Aktion #movethedate gestartet
um durch Bewahrung von Nahrung den Tag um 11 Tage zu verschieben:
http://www.overshootday.org

Hier ein kleiner Bild-Bericht von einem Besuch bei Erwerbs-Bio-Gemüsebauern:
Bild 1: Maschine für Pflanz-Presstöpfe und zum Bestücken mit Bio-Saatgut: so (oder ähnlich)
entstehen vermutlich auch die Bio-Jungpflanzen, die wir SGM-KrautgärtnerInnen bekommen ..

Bild: die Maschine in Gesamtansicht:

Bild: ich hatte mich schon immer gefragt, was der Sand auf den Jungpflanzen soll ..
Es geht um gleichmässige Feuchtigkeit, vor allem nicht zu viel (abverdunsten ..),
damit keine Pilze (Mehltau, Schimmel, ..) entsteht .. Ausserdem liegt das Saatgut nur
in einer kleinen Mulde im Pflanz-Presstopf (zum Substrat könnte man auch eine ganze
Seite schreiben) und der Sand deckt das Saatgut ab und stabilisiert den Stängel
und er ist hell (Reflektion von Licht zur Pflanze, nicht Absorption im Würfel ..).
Die Pilze sind überhaupt grosses Thema in den Gewächshäusern:
unten darf kein Beikraut sein, damit die Stängel abtrocknen können,
die Beregnung erfolgt nur unten, Heu war auch auf dem Boden, in den Gängen.
Ausser dem ist Licht Thema: 1% mehr Licht bringt 1% mehr Ertrag: die Rohre
im Gewächshaus sind daher weiß gestrichen (Licht reflektieren und nicht absorbieren)
und in neueren Gewächshäusern gibt es riesige 2m x 2m Scheiben, die man nur mit
einem Kran einsetzen kann, damit möglichst wenig Gestänge Licht wegnimmt ..
Wallenburg stellt seine Jungpflanzen alle selber her, um flexibel reagieren zu können
und die Qualität genau kontrollieren zu können: das Gut liegt hoch und hat relativ viel Regen,
d.h. man muss flexibel auf Fröste und Niederschläge reagieren können ..

Bild: Es gibt auch Jungpflanzen beim grossen Bioladen am Hof (eine Bio-Kiste gibt es auch):

Bild: in den Gewächshäusern werden Nützlinge eingesetzt, die Schädlinge biologisch in Schach halten.
Ausserdem gibt es Hummel-Völker, die die Pflanzen im Haus bestäuben (ein Spezialversand liefert
solche Dinge für den professionellen Bio-Gemüseanbau ..). Die Gurken und Tomaten hängen bei den
nicht so hohen Gewächshäusern an Schnüren: wenn sie zu lang werden, wird die Schnur etwas weiter
abgewickelt und die Einhängung oben weiter zur Seite gezogen (daher sah es in einem Gurkenhaus
sehr schräg aus ..). Die Qualitätskriterien sind sehr hoch: wenn die Hummeln auch nur eine Blüte
nicht richtig befruchten (die Tomate wächst dann trotzdem, aber sie bleibt klein und hat keine Kerne,
ist mithin unverkäuflich), dann summiert sich das auf der Fläche zu hohen Verlusten, die den Kosten
gegenüberstehen ..

Bild: auch im Freiland wird angebaut, insgesamt 3,5 Hektar, 35000 Quadratmeter
(man vergleiche mit den Krautgartenflächen: 30 qm versus 35000 qm .. das sind
über tausend Parzellen ..).

Bild: Hinweisplane des Biogutes .. Der Besuch fand im Rahmen des zweijährlichen Ausfluges
der Ehrenamtlichen vom Sonntagscafé des Ökologischen Bildungszentrum in München statt ..
(Führungen gibt es nicht immer, die Arbeit ist sehr viel im Bio-Gemüseanbau)
Er hat sich sehr gelohnt ..

Landschaftlich liegt das Gut sehr schön: wer an der Raststätte Irschenberg ist und vielleicht
beim Café Dinzler einkehrt oder die Rösterei dort besichtigt, der ist nicht allzu weit weg vom Gut
und vom Hofladen .. (Bio-Jungpflanzen ..)
Bilder: Röstereihalle von Dinzler (hochwertigster Bio-Kaffee und Bio-Espresso,
sehr schonend und säurearm geröstet (vielleicht nicht der Kaffee für jeden Tag,
aber für besondere Anlässe oder als Geschenk für Kaffee-Liebhaber ..)
und ein schönes Café mit wundervollen Kuchen


Siehe auch:
-->Handsaatmaschine des Gutes Riem (die KrautgärtnerInnen bekommen Parzellen mit vorgesäten Reihen und Bio-Jungpflanzen)
Wir KrautgärtnerInnen in München können froh sein, giessen zu können ..
Das ist nicht überall auf der Welt so: -->IPS Artikel über UNCCD/FAO (englisch)

Bild: -->UNCCD
Das Fahrrad wird 200 Jahre alt .. und ist noch immer das umweltfreundlichste Verkehrsmittel .. -->Artikel.
Bild: Fahrrad im Krautgarten Riem

Bild: Fahrrad-Sonnenuntergang am Krautgarten Riem ..

Da es dieses Jahr keinen zweiten Bio-Jungpflanzenverkauf gibt,
ist eine Möglichkeit selber welche aus Bio-Saatgut anzuziehen,
direkt am Acker, oder zuhause, z.B. im Quick-Pot: -->Link
Sorten z.B. ..
Bild: Lauch, Grünkohl, Schnittsellerie, Zuckerhut, Haferwurz,
Endivien, Kohlrabi rot und weiß, Batavia, Fenchel, Eissalat,
Rosenkohl, Rübe Goldball
Die Blattläuse sind da! Hoffentlich kommen bald mehr Marienkäfer,
legen viele Eier, woraus viele ebenfalls Blattlaus-vertilgende Larven schlüpfen ..
Siehe auch: -->Vergleich zu den Eiern der Kartoffelkäfer ..

Wir Bioland-GärtnerInnen brauchen kein Gift: wir gärtnern mit der Natur, nicht gegen sie!
Wir haben Natur-Verbündete!
Siehe auch:
-->Bioland-Richtlinien
-->Bio-Bezugsquellen
Ob wohl unser -->Feldhase die vielen gefärbten Eier gelegt hat?
Oder es war das Team vom Gut Riem mit der -->Lege-Maschine?
https://de.wikipedia.org/wiki/Osterei
Online: http://oebz.de/default.asp?Menue=259
Zum Jahresbeginn ist die zweite Ausgabe des "muz" erschienen. Es ist für alle Interessierte kostenlos im ÖBZ erhältlich. Nach dem ersten Schwerpunktheft Vielfalt widmet sich das neue Themenheft entsprechend des Jahresschwerpunkts „Werte erkennen, reflektieren, sichtbar machen" dem Thema Glück.
Glück ist ein Paradethema für den Jahreswechsel. Denn der Anfang eines jeden Jahres ist für viele Menschen immer wieder aufs Neue die Gelegenheit für viele gute Vorsätze, damit einem ein glücklich(er)es Leben gelingt. Auch in den Bildungsprogrammen des ÖBZ ist es der Anspruch, Anregungen zur Reflexion über nachhaltige Lebensstile zu gegeben. Was bedeutet persönliches Glück und welche Zusammenhänge gibt es zwischen einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Lebensweise und der persönlichen Lebenszufriedenheit. Das Heft stellt das Thema Glück in den Mittelpunkt: Welche Werte sind uns wichtig? Nach welchen Werten möchten wir leben? Und stellen am Ende fest: Letztendlich sind wir alle auf der Suche nach dem Glück.
Auf 32 Seiten stellt das "muz" aktuelle Projekte vor, berichtet über Veranstaltungen und versucht, etwas von der inspirierenden Atmosphäre des Ökologischen Bildungszentrums vermitteln.
http://www.oebz.de/default.asp?Menue=1&News=89

Ein gutes neues Jahr 2017 und eine schöne Saison 2017 allen KrautgärtnerInnen!
Tier des Jahres 2017 ist die Haselmaus ("unser" Feldhase war es 2015, s.u.)
-->Bild (Wikipedia, Danielle Schwarz)

Bild: By Danielle Schwarz (Danielle Schwarz) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)
or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Siehe auch:
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Haselmaus
Die Haselmaus ist ein "Bilch": https://de.wikipedia.org/wiki/Bilche
Artikel dazu: http://www.taz.de/Tier-des-Jahres-2017/!5370256/
Andere Jahre: https://de.wikipedia.org/wiki/Tier_des_Jahres
Magazin "Münchner Stadtgespräche" des Umweltinstitut München
Kostenlose PDFs: http://www.muenchner-stadtgespraeche.de
Umweltinstitut München: http://www.umweltinstitut.org

Der Kalender ist gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro am ÖBZ erhältlich:
http://www.oebz.de/default.asp?Menue=10

Hallo Hohenbrunner Krautgärtner,
ich habe heute, in diesem Jahr, nun schon den ersten Kartoffelkäfer "ermordet" bitte absammeln.
Liebe Grüße

Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Kartoffelk%C3%A4fer
(Bild zur Illustration hinzugefügt; Jonas)
Weitere -->Links zu Schädlingen/Nützlingen hier im Forum







