Die fortschreitende Umweltzerstörung ist Grund für tiefe Besorgnis. Um ihr zu begegnen, muss Umweltpolitik ihr Ambitionsniveau und ihre Effektivität steigern. Vor diesem Hintergrund reflektiert der Umweltrat in seinem aktuellen Sondergutachten die Legitimationsgrundlagen der Umweltpolitik und schlägt verschiedene institutionelle Weiterentwicklungen in Politik und Verwaltung vor.
Das Gutachten betrachtet zunächst verschiedene Legitimationsgrundlagen für eine starke Umweltpolitik. In seiner naturwissenschaftlichen, rechtlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Analyse macht der Umweltrat deutlich, dass der Staat zum Handeln nicht nur legitimiert, sondern auch verpflichtet ist, um die Lebensgrundlagen der Menschen zu erhalten. Langfristige und systemische Umweltprobleme stellen allerdings in der Politik eine große Herausforderung dar. Dass ökologische Anforderungen bei konkreten Entscheidungen häufig eine untergeordnete Rolle spielen, hat vielfältige strukturelle Ursachen. Dem Umweltressort mangelt es an Durchsetzungsfähigkeit gegenüber anderen Fachpolitiken. Die Diskussionen der letzten Jahre rund um den Klimaschutz, die Luftreinhaltung in Städten und die Landwirtschaft zeigen dies exemplarisch.
In seinen Empfehlungen zeigt der SRU auf, welche prozeduralen und institutionellen Veränderungen notwendig sind, um ein demokratisches Regieren innerhalb ökologischer Belastungsgrenzen zu ermöglichen. Er schlägt verschiedene Reformen vor, die den Umweltschutz in Politik und Verwaltung stärken sollen: Das Bundesumweltministerium sollte die Möglichkeit bekommen, Gesetze auch außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs zu initiieren, beispielsweise für Landwirtschaft oder Verkehr. Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie sollte verbindlicher ausgestaltet und finanziell unterlegt werden. Zudem sollten der Gesetzgebungsprozess transparenter gestaltet sowie die Gesetzfolgenabschätzung im Hinblick auf Nachhaltigkeit gestärkt werden. Ein neu einzurichtender „Rat für Generationengerechtigkeit“ könnte helfen, Interessen der jungen und künftigen Generationen im Zyklus der Wahlperioden eine Stimme zu geben.
3 mm Niederschlag in den Messbechern haben die Gewitterfronten vom Nachmittag hinterlassen und eine weitere Front zog knapp aber vorbei .. und momentan beginnt es in Daglfing gerade wieder zu regnen.
Bild: abziehende und vorbeiziehende Gewitter-Fronten ..
Der (geschützte) Feldhase ist nach wie vor aktiv (frisst inzwischen auch an Kohlrabi-Knollen, die exponiert stehen), auf dem Rückweg waren zwei Feldhasen vorne bei Baufirma/Containern zu sehen ..
Kartoffelkäfer nach wie vor aktiv.
Zusammen mit einem anderen Krautgärtner die Auffang-Wanne an einer -->Schwengelpumpe gerade(r) gestellt (Steine untergelegt), damit der Wasserspiegel in der Wanne höher werden kann und man das gepumpte Wasser daraus besser entnehmen kann ..
Bilder: Noch eine blühende Sonnenblume auf einer Parzelle gesehen. Erstes Heupferd diese Saison auf meiner Parzelle (siehe -->Bewohner des Ackers), mit Legestachel, also ein Weibchen, aber noch nicht voll ausgewachsen. Heupferde mögen gern die Sonnenblumen am Rand zum Weg: sie steigen dann ganz hinauf und zirpen von dort aus .. Im Süden waren schon beachtliche Wolken zu sehen, aber das war nur in den Alpen, in der relevanten Himmelsrichtung keinerlei Wolken, obwohl man bei dem (heissen) Wind tagsüber oft denken konnte, dass nun ein Gewitter kommen könnte.
Bild: die erste Sonnenblume am Acker blüht: was für ein schönes Exemplar! Das Team vom Gut Riem hat sie beim Mähen stehengelassen. Allerdings finden das auch die -->Rapsglanzkäfer schön ..
Kein Niederschlag in den Messbechern. Kartoffelkäfer nach wie vor sehr aktiv.
Bilder: Koriander blüht, Bohnen blühen, und die Ringelblumen in verschiedenen Sorten, Phacelia/Bienenfreund, ebenso teilweise schon Kapuzinerkresse (meine ist noch winzig, von blühen kann keine Rede sein). Das Beikraut oder die Blume von der Frage neulich macht nun Anstalten auszusamen .. zu Sicherheit werde ich das unterbinden .. Mariendistel; Sonnenuntergang
Kein/kaum Niederschlag in den Messbechern. Die vorausgesagte Hitzewelle hat noch nicht voll zugeschlagen und der Boden war nur teilweise oben abgetrocknet, an schattigen oder nicht krümligen Stellen teilweise noch bis oben dunkel. Viele Glühwürmchen.
Weil die Frage am Acker kam: es gibt keinen zweiten Jungpflanzenverkauf. Wir haben in unserer Forums-Sammlung zu -->Bio-Bezugsquellen viele Bezugsquellen für -->Bio-Jungpflanzen und -->Bio-Saatgut gesammelt. Manches Bio-Saatgut bekommt man auch in den Bio-Läden. (Als Krautgärtner*innen der Stadtgüter München sind wir auf den Bioland-Flächen des Bioland-Gutes Riem und per Vertrag zur Einhaltung der -->Bioland-Richtlinien verpflichtet).
Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU), Sondergutachten 2019:
Demokratisch regieren in ökologischen Grenzen – Zur Legitimation von Umweltpolitik
Berichtsseite und Download: -->Link
Die fortschreitende Umweltzerstörung ist Grund für tiefe Besorgnis. Um ihr zu begegnen, muss Umweltpolitik ihr Ambitionsniveau und ihre Effektivität steigern. Vor diesem Hintergrund reflektiert der Umweltrat in seinem aktuellen Sondergutachten die Legitimationsgrundlagen der Umweltpolitik und schlägt verschiedene institutionelle Weiterentwicklungen in Politik und Verwaltung vor.
Das Gutachten betrachtet zunächst verschiedene Legitimationsgrundlagen für eine starke Umweltpolitik. In seiner naturwissenschaftlichen, rechtlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Analyse macht der Umweltrat deutlich, dass der Staat zum Handeln nicht nur legitimiert, sondern auch verpflichtet ist, um die Lebensgrundlagen der Menschen zu erhalten. Langfristige und systemische Umweltprobleme stellen allerdings in der Politik eine große Herausforderung dar. Dass ökologische Anforderungen bei konkreten Entscheidungen häufig eine untergeordnete Rolle spielen, hat vielfältige strukturelle Ursachen. Dem Umweltressort mangelt es an Durchsetzungsfähigkeit gegenüber anderen Fachpolitiken. Die Diskussionen der letzten Jahre rund um den Klimaschutz, die Luftreinhaltung in Städten und die Landwirtschaft zeigen dies exemplarisch.
In seinen Empfehlungen zeigt der SRU auf, welche prozeduralen und institutionellen Veränderungen notwendig sind, um ein demokratisches Regieren innerhalb ökologischer Belastungsgrenzen zu ermöglichen. Er schlägt verschiedene Reformen vor, die den Umweltschutz in Politik und Verwaltung stärken sollen: Das Bundesumweltministerium sollte die Möglichkeit bekommen, Gesetze auch außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs zu initiieren, beispielsweise für Landwirtschaft oder Verkehr. Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie sollte verbindlicher ausgestaltet und finanziell unterlegt werden. Zudem sollten der Gesetzgebungsprozess transparenter gestaltet sowie die Gesetzfolgenabschätzung im Hinblick auf Nachhaltigkeit gestärkt werden. Ein neu einzurichtender „Rat für Generationengerechtigkeit“ könnte helfen, Interessen der jungen und künftigen Generationen im Zyklus der Wahlperioden eine Stimme zu geben.
Berichtsseite und Download: -->Link
Hallo Alina,
in früheren Jahren gesammelt (z.B. -->Link 1, -->Link 2):
Solidarische Grüße,
Jonas
3 mm Niederschlag in den Messbechern haben die Gewitterfronten vom Nachmittag hinterlassen und eine weitere Front zog knapp aber vorbei .. und momentan beginnt es in Daglfing gerade wieder zu regnen.
Bild: abziehende und vorbeiziehende Gewitter-Fronten ..
Kein Niederschlag in den Messbechern.
Der (geschützte) Feldhase ist nach wie vor aktiv (frisst inzwischen auch an Kohlrabi-Knollen, die exponiert stehen), auf dem Rückweg waren zwei Feldhasen vorne bei Baufirma/Containern zu sehen ..
Kartoffelkäfer nach wie vor aktiv.
Zusammen mit einem anderen Krautgärtner die Auffang-Wanne an einer -->Schwengelpumpe gerade(r) gestellt (Steine untergelegt), damit der Wasserspiegel in der Wanne höher werden kann und man das gepumpte Wasser daraus besser entnehmen kann ..
Bilder: Noch eine blühende Sonnenblume auf einer Parzelle gesehen. Erstes Heupferd diese Saison auf meiner Parzelle (siehe -->Bewohner des Ackers), mit Legestachel, also ein Weibchen, aber noch nicht voll ausgewachsen. Heupferde mögen gern die Sonnenblumen am Rand zum Weg: sie steigen dann ganz hinauf und zirpen von dort aus .. Im Süden waren schon beachtliche Wolken zu sehen, aber das war nur in den Alpen, in der relevanten Himmelsrichtung keinerlei Wolken, obwohl man bei dem (heissen) Wind tagsüber oft denken konnte, dass nun ein Gewitter kommen könnte.
Kein Niederschlag in den Messbechern.
Bild: die erste Sonnenblume am Acker blüht: was für ein schönes Exemplar! Das Team vom Gut Riem hat sie beim Mähen stehengelassen. Allerdings finden das auch die -->Rapsglanzkäfer schön ..
Kein Niederschlag in den Messbechern.
Bild: leider hat sich keines der kleinen Gewitter nach Riem verirrt, obwohl abends durchaus Wolken vom Alpenrand her sichtbar waren.
Kein Niederschlag in den Messbechern. Kartoffelkäfer nach wie vor sehr aktiv.
Bilder: Koriander blüht, Bohnen blühen, und die Ringelblumen in verschiedenen Sorten, Phacelia/Bienenfreund, ebenso teilweise schon Kapuzinerkresse (meine ist noch winzig, von blühen kann keine Rede sein). Das Beikraut oder die Blume von der Frage neulich macht nun Anstalten auszusamen .. zu Sicherheit werde ich das unterbinden .. Mariendistel; Sonnenuntergang
Kein/kaum Niederschlag in den Messbechern. Die vorausgesagte Hitzewelle hat noch nicht voll zugeschlagen und der Boden war nur teilweise oben abgetrocknet, an schattigen oder nicht krümligen Stellen teilweise noch bis oben dunkel. Viele Glühwürmchen.
Weil die Frage am Acker kam: es gibt keinen zweiten Jungpflanzenverkauf. Wir haben in unserer Forums-Sammlung zu -->Bio-Bezugsquellen viele Bezugsquellen für -->Bio-Jungpflanzen und -->Bio-Saatgut gesammelt. Manches Bio-Saatgut bekommt man auch in den Bio-Läden. (Als Krautgärtner*innen der Stadtgüter München sind wir auf den Bioland-Flächen des Bioland-Gutes Riem und per Vertrag zur Einhaltung der -->Bioland-Richtlinien verpflichtet).
Bild: Sonnenuntergang

Ca. 50 mm Niederschlag in den Messbechern (ca, weil die Skala nicht so weit reicht und die Becher oben breiter sind: Pi mal Daumen sind es 50 ..).
Wachsen wäre ein zu schwacher Ausdruck: es wuchert :-) ..
PS: doch Hagelschaden zu sehen: der Mangold (sehr weiche Blätter) war zerlöchert, aber nur teilweise (gibt es Hagelböen?).