Thema : Ernte 2014

Hallo Zusammen!

Ich habe gelesen dass die beim Vereinzeln entnommenen Rote Beete verpflanzt werden können. Hat da jemand schon Erfahrung?

Viele Grüße,

Lisa

Thema : Ernte 2014

die rote beete vereinzeln wir teilweise, das gibt einfach schönere knollen. rettiche und karotten ernten wir sie wie sie wachsen.

Forum: Allgemein

"Münchner Stadtgespräche" Nummer 68: "Agrarindustrie." Auf Seite 2: über die Krautgärten ...

Heft als PDF:  http://www.umweltinstitut.org/fileadmin/Mediapool/Druckprodukte/Sta...


Münchner Stadtgespräche: Ein Projekt des Umweltinstitut München e.V. in Zusammenarbeit mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München.

http://www.umweltinstitut.org/stadtgespraeche/msg/index.html

Fr 16.5.2014 , 19:40: kein Niederschlag in den beiden Messbechern, obwohl es gerade leicht regnete ... Boden vor dem Regen nur an wenigen Stellen ganz oben abgetrocknet, sonst dunkel/feucht.

Vorne ist inzwischen ein Weidezaun und ein grosser Pflock, vermutlich für das Hinweisschild.

(Vermutlich) Die Krähen haben wieder an meinen kleinen Pflanzen (Sonnenblumen) gezogen und nach Saatgutresten an den Wurzeln gesucht ... (deshalb habe ich auch den Bantam-Zuckemais noch unter Vlies).

Gute Idee !

Salbei scheint es eher nicht zu sein? Ich bring Dir bei Gelegenheit mal was zum Probieren nach vorne. Rosmarin erkenne ich inzwischen zum Glück schon, immerhin eine Sache ... :-)

Vielleicht nehme ich mal von jedem Beikraut ein Bild auf und fange eine Liste an.

Hallo Jonas,

das unbekannte Beikraut dürften die Blätter vom Huflattich sein, die erst nach den gelben Blüten (siehe Bild vom 6.2.14) kommen. Kann man in kleinen Mengen essen im Salat oder Wildgemüse oder z. B.  Hustentee machen.

Das nächste Bild schaut mir sehr nach Salbei aus, (von dem es viele verschiedene Arten gibt ) wenn die Blätter etwas pelzig sind und die  Stiele unten etwas verholzt sind, was man auf dem Bild nicht so genau sehen kann. Da müssten dann auch bald die blauen Blüten kommen. Rechts unten ist Rosmarin.

Schöne Bilder! 

Bezüglich Tomaten würde ich immer wieder nachsehen was die konkrete Vorhersagen so ankündigen:
z.B. -->Wetteronline, Farbkarte Europa, Tiefsttemperatur :  anscheinend zieht sich die Kälte bald zurück, aber beobachten schadet nicht ... (Frost ist halt nicht gut und 2 Grad auch nicht wirklich ...). Oder die Vorhersage der Minimal-Bodentemperatur in Deutschland, -->Link  .

Ich hab noch keine Erbsenstöcke (siehe Bild unten) draussen, aber sie empfehlen sich mittelfristig schon, sonst fallen die Erbsen zu leicht um (von selber oder durch Wind und Wetter). Man kann auch wie die professionellen Bauern Leindotter pflanzen (schon zu spät?): in dieser Mischkultur bleiben die Erbsen leichter stehen oder stehen nach Unwettern leichter wieder auf. Ob das allerdings bei unseren zwei windexponierten Reihen Erbsen auch funktioniert, wage ich zu bezweifeln? (  http://www.bioaktuell.ch/de/pflanzenbau/ackerbau/weitere-kulturen/l... ).

Wir haben eine Bioland-Grunddüngung im Acker: ob man da noch was bei Tomaten dazubraucht (beim Jungpflanzenverkauf gab es ja Dünger der -->für Bioland zugelassen  ist) weiß ich nicht ... Ich hab letztes Jahr mit dem vom Gut Riem verkauften langfristig wirkenden (nicht leicht ausgewaschenen) Bioland-Granulat-Dünger zusätzlich gedüngt, konnte aber keinen plötzlichen Wachstumsschub feststellen ... Ich werde diesmal eine Hälfte mit dem Dünger vom Jungpflanzen-Verkauf düngen, die andere nicht, um zu vergleichen.

Den Bioland-Dünger gibt's auch im zweiten Jungpflanzenverkauf End Juni/Anfang Juli vermutlich noch mal, man soll eh nicht zu früh düngen, laut Info-Veranstaltung des Gutes Riem (wird sonst nur ins Grundwasser ausgewaschen und belastet die Umwelt mit Nitraten usw).

Ansonsten hab ich aus meinem ersten Jahr auch einiges aufgeschrieben ( -->Link  , alles im Nachhinein nicht mehr so dramatisch :-), über Erbsenrandkäfer und anderes rege ich mich beispielsweise überhaupt nicht mehr auf: völlig egal und auch sonst bin ich wesentlich gelassener: geht nicht, Pflanze stirbt? Schade, aber kein Problem: noch mal ansäen oder nachsäen und noch mal versuchen ... während ich im ersten Jahr noch verzweifelt war :-) ...) und im zweiten Jahr ein wöchentliches Photo der Beete gemacht ( -->hier nur die Übersicht ). 

PS: Tomaten, Zucchini, Gurken und Kürbis hab ich auch noch nicht draussen. Da lass ich mir Zeit, bis ich das Gefühl habe, nun geht's nicht länger im Topf ... (vorher schonmal abhärten am Balkon kann nicht schaden, oder erst unter Vlies und dann erst blanker kalter Nachthimmel ... auch an den Wind muss man sich gewöhnen ...).

PPS: Bezüglich Tomaten-Schutz würde ich Dir einen Besuch in Berg am Laim empfehlen: dort haben sie eine regelrechte Tomatenhaus-Kultur entwickelt, siehe den -->BAL-Ackerbericht  ... (2. August 2013)


---

Das Acker-Gefühl:


Mi 14.5.2014 , 19:30: sehr kühl, windig, nachmittags noch starker Regen. Seit der letzten Messung 9mm Niederschlag. Heute den zweiten Messbecher endlich aufgestellt (siehe Bild). Mit Handschuhen und dickem Schal auf's Rad gestiegen.

Heiteres Pflanzenraten: s.u., Bilder. Ich fürchte ich brauche doch 20 Jahre um Experte zu werden, nicht nur 10 ...

Der Spinat wächst und wächst, schon dreimal geerntet. Auch sonst wachsen die Jungpflanzen ganz gut an. Ein Radieserl spitzt schon rot durch die Erde. Durchmesser vermutlich wie ein 5 Cent Stück. Auch die Kartoffeln spitzen schon heraus: vorwiegend allerdings auf dem letztjährigen Kartoffelbeet (#2). Da hat wohl jemand was vergessen? Und neben der Reihe auf Beet #3. Egal, vieeel besser als letztes Jahr, als das mit den Kartoffeln fast überhaupt nichts wurde, bei mir.

Heute Nacht wohl die Eisheiligen: vorhin im Radio (B5): stellenweise Bodenfrost möglich. Laut Wetteronline aber wirklich nur sehr stellenweise (bayerischer Wald, in München stehen bei den Boden-Minimum-Temperaturen 4 Grad bei München):  -->Link  

Die Zweibeln fangen auch an zu treiben: da wir die dieses Jahr das erste mal selber stecken mussten, war ich etwas verunsichert. Aber einfach etwas in die Erde stecken scheint tatsächlich zu funktionieren :-) ...

Beim Mangold hab ich schon mal Blattlauskontrolle gemacht (nach zwei schlechten Erfahrungen): auf meinem Balkon hatte sich zwar schon eine Marienkäferlarve (ein Blattlaus-Killer), aber auf dem Acker hab ich noch keine gesehen.

Der Nebenacker ist inzwischen geglättet. Wenn ich mich nicht irre, meine ich gehört zu haben, dass da Hafer drauf kommt (Leckerli für die Pferde?).







---

Hier nun das heitere Pflanzenraten: was ist das für ein Beikraut? Ich hab's mal stehengelassen, um es zu beobachten und möglicherweise zu bestimmen (aber wie?!?).


Und noch eines: dieses sehr aromatische Kräutlein hab ich am Balkon überwintert, aber ich habe keine Ahnung, was ich da letztes Jahr erfolgreich angesät, ausgepflanzt und gehegt und mit Wonne im Salat gegessen habe (giftig scheint es nicht zu sein, ich lebe noch) ...