By Jonas, 29 April, 2013
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Jonas

vor 8 years 4 months

Neues Bienengift vor der Zulassung

Um ganze 75 Prozent sind die Insektenbestände in Deutschland seit 1989 gesunken. WissenschaftlerInnen mahnen zur Eile: Wenn dieser Trend nicht in einer ökologischen Katastrophe enden soll, müssen wir den Pestizideinsatz jetzt massiv reduzieren. Doch die chemische Industrie bringt stattdessen immer neue Insektengifte auf den Markt. 

In Irland und Frankreich wurden nun zwei neue Insektizide mit dem Wirkstoff Sulfoxaflor genehmigt. Dieser gilt als hochgradig bienengefährlich. Auch in Deutschland könnten bald sulfoxaflorhaltige Mittel genehmigt werden. Dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) liegen mindestens drei Zulassungsanträge vor.

Angesichts des alarmierenden Insektensterbens ist es völlig verantwortungslos, diese neuen Gifte auf den Markt zu bringen. Wir fordern deshalb, den neuen Insektiziden die Zulassung zu verweigern und endlich die Agrarwende einzuläuten! Mehr dazu lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.

Biene, Wikipedia
Pollensammelnde Biene; Foto: Jon Sullivan, Wikipedia

Jonas

vor 8 years 4 months

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

immer wieder haben sie gesagt, dass sie es nicht tun werden. Weil es undemokratisch ist und weil sie genau wissen: Wenn sie das tun, dann verlieren noch mehr Menschen das Vertrauen in Brüssel.

Doch plötzlich denkt die EU-Kommission laut darüber nach, Glyphosat entgegen aller Ankündigungen im Alleingang zu genehmigen. Denn jetzt nähert sich die letzte Frist: Am 15. Dezember läuft die Zulassung von Glyphosat aus.  

Schon sechsmal konnten sich die Mitgliedsstaaten der EU nicht über eine Wiederzulassung einigen. Gibt es auch im Vermittlungsausschuss am 27. November keine Übereinkunft, hat die Kommission das letzte Wort. Der Druck der Chemie-Lobby ist deshalb enorm. Monsanto droht bereits mit einer milliardenschweren Klage, falls sein Bestseller die Zulassung verlieren sollte.

Gegen die Macht der Konzerne stehen wir: Die Mehrheit der Menschen in Europa will das Aus für Glyphosat. Das zeigen Umfrageerbnisse ebenso wie die Europäische Bürgerinitiative „Stop Glyphosat“ mit mehr als 1,3 Millionen Unterschriften. Auch das Europäische Parlament und große EU-Staaten wie Frankreich fordern einen Ausstiegsplan für Glyphosat.

Unsere Augen richten sich jetzt auf Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Er muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht. Lässt die Kommission Glyphosat trotz aller Skandale und der breiten Proteste zu? Oder stellt sie sich endlich der Chemie-Lobby entgegen?

Das liegt auch an uns: Sorgen wir dafür, dass unsere Stimmen lauter sind, als die von Monsanto und Co.! 

Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Eil-Aktion und schreiben Sie Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/glyphosat-geisterfahrt.html

 

Jonas

vor 8 years 4 months

Snow, Water, Ice and Permafrost in the Arctic (SWIPA) 2017

Key Findings of the SWIPA 2017 assessment

  • The Arctic’s climate is shifting to a new state
  • Climate change in the Arctic has continued at a rapid pace
  • Changes will continue through at least mid- century, due to warming already locked into the climate system
  • Substantial cuts in global greenhouse gas emissions now can stabilize impacts after mid-century
  • Adaptation policies can reduce vulnerabilities
  • Effective mitigation and adaptation policies require a solid understanding of Arctic climate change

http://www.amap.no/documents/doc/snow-water-ice-and-permafrost-in-the-arctic-swipa-2017/1610

SWIPA 2017 Cover

Jonas

vor 8 years 4 months

Welche Faktoren bedrohen die Artenvielfalt momentan (noch) am meisten?
Ein Artikel und eine Übersichts-Graphik der Zeitschrift Nature geben Antwort:
momentan ist es noch nicht der Klimawandel sondern Übernutzung und Landwirtschaft ..
Wir Bioland-KrautgärtnerInnen leisten auch einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt ..

Artikelhttps://www.nature.com/news/biodiversity-the-ravages-of-guns-nets-and-bulldozers-1.20381

Biodiversity: The ravages of guns, nets and bulldozers

Artikelhttps://www.nature.com/news/biodiversity-the-ravages-of-guns-nets-and-bulldozers-1.20381